Gräfenhäusling
Gräfenhäusling Gemeinde Wattendorf
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(201)&title=Gr%C3%A4fenh%C3%A4usling 50° 0′ N, 11° 8′ O
{{#coordinates:50,002777777778|11,135|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Gräfenhäusling | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 507 (499–517) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,62 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 201 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen der VG Steinfeld zum 01.01.2022 – Gemeinde Wattendorf. In: Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld (Hrsg.): Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld – Amtliches Bekanntmachungsorgan für die Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld und die Mitgliedsgemeinden Königsfeld, Stadelhofen, Wattendorf. Jahrgang 39, Nr. 1, 14. Januar 2022, S. 3.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 96196 | |||||
| Vorwahl: | 09504 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Gräfenhäusling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wattendorf im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Gräfenhäusling hat eine Fläche von 3,620 km². Sie ist in 509 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7112 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Gräfenhäusling (092168). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Alb. Die Kreisstraße BA 28 führt nach Wattendorf zur Staatsstraße 2210 (3,3 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 2190 bei Roßdorf am Berg (1,1 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schederndorf (1,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Gräfenhäusling aus 28 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatten die Freiherren von Künßberg zu Thurnau. Grundherren waren
- die Hofkanzlei Bamberg: 1 Häuslein;
- das Klarissenkloster Bamberg: 1 Gut;
- die Freiherren von Künßberg: 2 Halbgült- und Zinshöfe, 3 Güter, 5 Gütlein, 3 Tropfgütlein, 1 Wirts-, Brau- und Mälzhaus, 2 Tropfhäuser;
- die Familie von Neudecker’sche Erben: 1 Halbhof, 4 Güter, 3 Gütlein, 1 Tropfhaus;
- die Gemeinde: 1 Gemeindehaus.<ref name="W125">W. Weiß: Bamberg, S. 125.</ref>
Im Jahre 1802 kam Gräfenhäusling an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Gräfenhäusling dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Schederndorf zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 entstand die Ruralgemeinde Gräfenhäusling. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 18 Anwesen dem Patrimonialgericht Thurnau bis 1848. Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt) für die Verwaltung zuständig. Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).<ref name="W243">W. Weiß: Bamberg, S. 243.</ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Fläche von 3,635 km².<ref name="OV 1961" />
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Gräfenhäusling im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Wattendorf eingegliedert.<ref> </ref><ref>Wattendorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Gräfenhäusling gibt es drei Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Wattendorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 8: Kreuzigungsgruppe
- Haus Nr. 41: Katholische Filialkirche St. Christopherus
- Tabernakelbildstock
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Gräfenhäusling gibt es vier Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 156 | 185 | 175 | 175 | 158 | 162 | 167 | 168 | 176 | 186 | 174 | 164 | 161 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> | 29 | 28 | 33 | 33 | 31 | ||||||||
| Quelle | <ref name="W243"/> | <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 136, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 831, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 127 (Digitalisat). </ref> || <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1001, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 948 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 992 (Digitalisat).</ref> |
Religion
Gräfenhäusling ist römisch-katholisch geprägt und zunächst nach St. Martin (Weichenwasserlos) gepfarrt,<ref name="W125"/> seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Barbara (Wattendorf) zuständig.<ref name="OV 1861"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Boyendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 374 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769698843 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Ortsteile > Gräfenhäusling. In: wattendorf-oberfranken.de. Abgerufen am 18. Dezember 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gräfenhäusling in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gräfenhäusling im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references responsive />
Bojendorf | Gräfenhäusling | Mährenhüll | Schneeberg | Wattendorf
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ort im Landkreis Bamberg
- Geographie (Wattendorf)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg)
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1978
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Bamberg