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Ludwig Bäte

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Datei:Ludwig Bäte, Deutsche Fotothek Hans-Joachim Koch.jpg
Ludwig Bäte, 1956
Unterschrift Ludwig Bäte deutscher Schriftsteller, Lyriker, Kulturhistoriker und Übersetzer
Unterschrift Ludwig Bäte deutscher Schriftsteller, Lyriker, Kulturhistoriker und Übersetzer

Ludwig Bäte (* 22. Juni 1892 in Osnabrück; † 30. April 1977 ebenda) war ein deutscher Lehrer, Schriftsteller, Lyriker, Kulturhistoriker und Übersetzer.

In seiner Heimatstadt begründete er den Brauch des Steckenpferdreitens zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden von 1648.

Leben

Datei:OsnabrückSteckenpferdreiter.jpg
In Osnabrück setzt die Steckenpferdreiterplastik dem von Bäte ins Leben gerufenen Brauch ein Denkmal
Datei:Ludwig Bäte, Foto auf einer 1921 versendeten Postkarte.jpg
Ludwig Bäte (um 1920)

Ludwig Bäte stammt aus einfachen familiären Verhältnissen. Der Vater war als Schmied in verschiedenen Osnabrücker Fabriken tätig, die Mutter arbeitete als Plätterin. Ludwig war der älteste von drei Söhnen des Ehepaares. Der Besuch eines Gymnasiums war aufgrund der begrenzten finanziellen Bedingungen der Familie nicht möglich. Nach dem Besuch der evangelischen Bürgerschule in Osnabrück und der Präparandenanstalt besuchte er von 1909 bis 1912 das Königlich Preußische Lehrerseminar. Bis 1915 unterrichtete er an der Volksschule in Riemsloh und in Hoyel (heute Stadt Melle). Im selben Jahr wurde er Mittelschullehrer an der Höheren Stadtschule in Melle, in der er bis 1928 lehrte. In seiner Zeit als Lehrer in Melle lernte er seine Kollegin Dorothea Albers (1893–1944) kennen, die er 1919 heiratete. Die Söhne aus dieser Verbindung wurden 1921 und 1928 geboren.

Eine Kindheitsfreundschaft verband Ludwig Bäte mit dem ebenfalls in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque. Aus dieser Freundschaft sind einige Briefe erhalten<ref>S.: Niedersächsisches Landesarchiv. Abt. Osnabrück, Signatur: Erw A 100</ref>, die zeigen, dass Remarque, zumindest in seinen jungen Jahren, die Lyrik Bätes schätzte, wenn nicht sogar bewunderte.<ref>Ein Brief an Bäte vom 19. Oktober 1918, in dem Remarque sich näher zu dessen Lyrik äußert, beginnt mit den Worten: „Ihre feinstillen Gedichte haben wir große Freude gemacht. Das, was ich so liebe, finde ich bei Ihnen: Stimmung!“</ref> Eine von Remarque 1918 komponierte Vertonung des Gedichtes „In der Frühe“ von Bäte bestätigt diese Wertschätzung.<ref>Das Gedicht In der Frühe thematisiert den Tod von Ludwig Bätes Bruder an der Westfront. Die Partitur ist erhalten und befindet sich im Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück. Quelle: [1]</ref> Seit 1920 war Ludwig Bäte mit der Schriftstellerin Gertrud Storm (1865–1936) eng befreundet, der in Varel (Friesland), später in Husum-Rödemis lebenden Tochter des Dichters Theodor Storm.<ref>Vgl.: Briefe Gertrud Storms an Ludwig Bäte in der Sammlung Ludwig Bäte der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund (Handschriftenabteilung).</ref>

Von 1928 bis 1945 wirkte Bäte als Lehrer an der Möser-Mittelschule in Osnabrück. Zum Militärdienst wurde er wegen starker Kurzsichtigkeit nicht eingezogen. Seine Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus ist diffus. Bis 1945 gehörte er verschiedenen Organisationen des NS-Regimes an, unter anderen der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, dem NS-Lehrerbund, dem KDF und dem Reichskolonialbund. Nach irrtümlichen Angaben des Killy-Literaturlexikons war ihm während des Zweiten Weltkriegs wegen seines humanistischen Engagements das Publizieren verboten worden. Tatsächlich veröffentlichte er weiter<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>, z. B. in: „Die Brücke von der Heimat zur Front“ Feldpostbrief der NSDAP., Kreis Osnabrück-Stadt Folge 5, Mai 1940 Seite 2 „Eine Geburtstagsgabe für den Führer“ … Verse von Ludwig Bäte: „Dem Führer. Was eine alte Stadt in großer Zeit gegeben“ … usw. „Wir stehn wie unsere Wälle um Dein Wirken, und Opfer ist des Lebens tiefster Sinn“. Der Literaturwissenschaftler Gero von Wilpert nennt für die Zeit zwischen 1933 und 1945 28 selbständige Buchveröffentlichungen. Ludwig Bätes zahlreiche biografische Veröffentlichungen orientieren sich bewusst weniger an Standards wissenschaftlicher Biografik, sondern verwenden literarisch-dichterische Darstellungsweisen und stießen dadurch in der Forschung auf Vorbehalte. So sei zum Beispiel seine 1961 erschienene Biografie Justus Möser. Advocatus patriae<ref>Bäte grenzt sich im Vorwort von wissenschaftlichen und volkstümlichen Ausgaben ab und bezeichnet sein Möser-Buch als Lebensdarstellung.</ref>, „wegen seines [Bätes] weitschweifigen Stils und eines fatalen Hangs zur Digression von der Forschung nicht akzeptiert worden“.<ref>Horst Meyer, Biographisches Handbuch (s. Literatur).</ref>

1943 wurde auf seine Veranlassung der historische Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses geräumt, in dem 1648 der Osnabrücker Friedensvertrag zur Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs geschlossen worden war. Dadurch wurde das Inventar gerettet, als das Rathaus am 13. September 1944 durch Bombardement ausbrannte.

Im Mai 1945 beauftragte der britische Militärgouverneur Bäte mit der Einrichtung eines Kulturamts für die Stadt. Am 1. Januar 1946 wurde er zu dessen Leiter ernannt. Im August 1946 wurde er nach Denunziation in Untersuchungshaft genommen, am 14. August ordnete die Militärregierung seine Freilassung an. Der Hauptentnazifizierungsausschuss sprach ihn am 5. September 1946 frei. Am 11. November 1946 trat er sein Amt wieder an und wurde 1947 zum Stadtarchivar ernannt. Dieses Amt hatte er bis 30. September 1949 inne. Zu dieser Zeit lernte er auch den niederländischen Schriftsteller Ben van Eysselsteijn kennen, beide hatten während des Krieges in der Deutschen Zeitung in den Niederlanden (DZN) publiziert (in Eysselsteijns Fall zunächst unfreiwillig, da sich die DZN einfach an dessen Werk bediente), sich laut letzterem jedoch damals noch nicht gekannt. Bäte und Eysselsteijn übersetzten jeweils Werke des anderen in ihre Sprache, zudem widmete Eysselsteijn Bäte unter dem Namen Für Ludwig Bäte einige Gedichte, Bäte wiederum Eysselsteijn seinen Gedichtband Alles ist Wiederkehr.<ref>Henk Nijkeuter: Ben van Eysselsteijn - Drent uit heimwée en verlangen, Van Gorcum, Assen 1996, ISBN 90-232-3175-9, S. 65 u. 129 (niederländisch)</ref>

1947 heiratete Bäte in zweiter Ehe Hildegard Roseeu (1915–2006). Das Paar hatte eine 1950 geborene Tochter.

1948 wurde zur 300-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens in Osnabrück das erste Steckenpferdreiten veranstaltet. Es beruht auf einer Legende aus Nürnberg, wurde von den emsländischen Dichterinnen Clara und Emmy von Dincklage in ihrem Buch Geschichten für die Jugend von 1875 jedoch nach Osnabrück verlegt. 1953 wurde auf Veranlassung Bätes erneut ein Steckenpferdreiten veranstaltet.<ref>Vgl. zu Bätes Beschäftigung mit dem Thema auch seine Kurzerzählung Die Steckenpferdreiter. Eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Kriege. In: Rendsburger Tageblatt, 26. Juni 1935. (Volltext: [2].)</ref> Seither findet das Steckenpferdreiten in der Friedensstadt Osnabrück in jedem Jahr im Oktober statt.

1953 gründete Bäte die 1933 von der Reichsschrifttumskammer aufgelöste Schriftstellervereinigung Die Kogge, der er angehört hatte, zusammen mit dem westfälischen Schriftsteller Josef Winckler neu. 1954 war Ludwig Bäte neben Otto Riedel, einem Vertreter der Bekennenden Kirche in Sachsen, und dem Schriftsteller und Reformpädagogen Leo Weismantel Mitinitiator des in Zwickau gegründeten, nur wenige Jahre bestehenden Wartburgkreises deutscher Dichter. In dem Gesprächsforum engagierten sich Schriftsteller aus Ost- und Westdeutschland.<ref>Vgl.: Günter Albrecht u. a. (Hrsg.): Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller, Kronberg Ts. 1974, Band 1, S. 46.</ref> An dem Gründungstreffen im Juli 1954 auf der historischen Wartburg nahmen unter dem Motto „Vom Brückenschlag des Wortes“ mehr als 100 Schriftsteller teil, darunter neben den Initiatoren Bäte, Weismantel und Riedel bekannte Autorinnen und Autoren wie Kurt Barthel („KuBa“), Wieland Herzfelde, Alfred Kurella und Anna Seghers.<ref>Vgl. Rhys W. Williams u. a. (Hrsg.): German writers and the Cold War. 1945–61. Manchester und New York 1992, S. 36f., S. 41.</ref> Auf Einladung von Kirchen, Universitäten und literarischen Gesellschaften hielt Bäte in 30 Städten der DDR über 150 Lese- und Vortragsabende.<ref>Vgl. den Artikel von Bernhard Schulz zum 75. Geburtstag Bätes: (Online)</ref> Mit einer Reihe von Kulturschaffenden gründete Ludwig Bäte 1957 den Arbeitskreis Bertolt Brecht („ABB“), dessen Anliegen es war, durch Publikationen, Inszenierungen und Vorträge einen Beitrag zu einer verstärkten Wahrnehmung des Werkes von Brecht zu leisten. Zu den Mitbegründern des „ABB“ zählten neben Bäte bedeutende Persönlichkeiten des kulturellen Lebens, vor allem der BRD, aber auch der DDR, darunter der Regisseur Erich Engel, der Schriftsteller und Theaterkritiker André Müller, der Regisseur und Theaterintendant Erwin Piscator, der Schauspieler und Regisseur Hans Schweikart, der Theaterwissenschaftler Ernst Schumacher sowie der Schriftsteller und Widerstandskämpfer Günther Weisenborn.

Von 1950 bis 1955 war Bäte wieder als Lehrer tätig. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand unterrichtete er an der Wittekind-Realschule in Osnabrück. Ludwig Bäte korrespondierte mit zahlreichen Kulturschaffenden und Wissenschaftlern seiner Zeit, darunter u. a. Josef Bergenthal, Karl Brandi, Kasimir Edschmid, Hans Franck, Albrecht Goes, Julius Hart, Gerhart Hauptmann, Werner Heisenberg, Hermann Kasack, Erich Kästner, Karl Ernst Knodt, Edwin Redslob, Hans Rheinfelder, Johannes Schlaf, Reinhold Schneider, Rudolf Alexander Schröder, Karl Schulte Kemminghausen, Gertrud Storm und Margarete Windthorst.

Ludwig Bäte starb am 30. April 1977 im Alter von 84 Jahren und wurde auf dem Heger Friedhof in Osnabrück beigesetzt.

Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund zeigte wenige Wochen nach Bätes Tod eine Ausstellung, die am 21. Juni 1977 begann und seinem 85. Geburtstag hätte gewidmet sein sollen. Die Ausstellung wurde 1978 in Münster und später in Osnabrück gezeigt.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1944 Justus-Möser-Medaille der Stadt Osnabrück
  • 1954 Kogge-Ehrenring
  • 1954 Dichterpreis der Stadt Minden
  • 1979 Die Stadt Osnabrück benannte die Ludwig-Straße in Ludwig-Bäte-Straße um

Werke (Auswahl)

Gedichte

  • Weisen im Walkranz, Hannover 1915
  • Sommerfahrten. Gedichte, 1916
  • Feldeinsamkeit. Gedichte aus Niedersachsen, 1917
  • Mondschein und Giebeldächer (Gedichte und Prosa), 1919
  • Die Amsel. Gedichte, 1922
  • Weg durch Wiesen. Neue Gedichte, 1926
  • Verklungene Stunden. Geschichten und Gedichte, 1928
  • Lied nach Süden. Neue Gedichte, 1931
  • Worpswede. Gedichte, 1934
  • Vergiss nicht, daß du Flügel hast!, 1941
  • Weg und Ziel. Gedichte, 1947
  • Der Morgenstern. Gedichte, 1948
  • Alles ist Wiederkehr. Gedichte, 1952
  • Flechte enger den Ring. Gedichte, 1957
  • Weimarer Elegie. Gedichte, 1961
  • Der tönende Tag. Alte und neue Gedichte, 1967

Erzählende Texte

  • Die Reise nach Göttingen. Eine Geschichte, 1922
  • Das ewige Vaterland. Geschichten und Bilder, 1922
  • Im alten Zimmer. Geschichten, 1923
  • Mond über Nippenburg. Ein deutscher Idyllenkranz, 1924<ref>Mond über Nippenburg enthält kurze, überwiegend anekdotische Erzählungen und Novellen über Jacob van Ruisdael, Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Gottfried Herder, Johann Martin Miller, Jenny von Voigts, Ernestine Voß, Johann Peter Eckermann, Jacob und Wilhelm Grimm, Christian Dietrich Grabbe, Albert Lortzing, Friedrich Hebbel, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Ferdinand Freiligrath und Theodor Storm. Einige Texte der Sammlung waren zuvor in diversen Zeitungen und Zeitschriften erschienen.</ref>
  • Aus goldnen Gassen. Geschichten um deutsche Dichter, 1925
  • Gang ins Gestern. Eine Novelle, 1927
  • Verschollenes Schicksal. Geschichten aus dem Harz, 1927
  • Tilman Riemenschneider. Novelle, 1927 (Digitalisat: [3])
  • Novellen um Osnabrück, 1930
  • Der Friede. Roman, 1934
  • Der Schoner „Johanna“. Roman, 1936<ref>Thema des Romans sind die auf Tatsachen beruhenden dramatischen Ereignisse auf einem Papenburger Frachtschiff, das 1890 auf seiner Fahrt nach Australien von einer Kapitänsfrau aus Seenot gerettet wird.</ref>
  • Die Blume von Isenheim und andere Novellen, 1937
  • Bühne im Morgenrot. Roman des Schauspielers Conrad Ekhof, 1938
  • Fenster nach Norden. Ein Geschichtenbuch, 1939
  • Münchhausen und Eulenspiegel. Niederdeutscher Humor (Nacherzählungen), 1940
  • Eine Frau besiegt den Ozean (Jugendbuch), 1941
  • Erzählte Kleinigkeiten (Anekdoten), 1942
  • Legende von den vier Frauen, 1944
  • Schwegerhoff. Erzählung, 1944
  • Niederdeutsche Anekdoten, 1945 (hochdeutsch)
  • Der trunkene Tod. Eine Grabbe-Novelle, 1947
  • Johanneslegende, 1947
  • Der Friedensreiter. Erzählung, 1948
  • Tilman Riemenschneider kehrt heim. Erzählung, 1948
  • Herrn Lichtenbergs Irrtum. Eine Erzählung aus dem Rokoko, 1950
  • Meisenheimer Novelle, 1953
  • Der Kurier der Königin. Erzählung, 1955<ref>Thema der Erzählung: Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des Friedensschlusses von Münster und Osnabrück im Jahr 1648.</ref>
  • Rosen nach Lidice. Erzählung, 1956
  • Gaben des Herbstes. Erzählungen und Gedichte, 1964

Szenische Texte

  • Krippenspiel, Hörspiel für Kinder, gesendet am 24.12.1929 im Programm der Deutschen Welle (Livesendung ohne Aufzeichnung)
  • Wartburg-Kantate (Libretto; Komponist: Hans-Georg Görner, op. 23), o. J.<ref>Die Uraufführung der Kantate fand 1955 während der zweiten Tagung des Wartburgkreises in Eisenach statt; s. Otto Riedel: Erinnerungen an Ludwig Bäte. In: Bertram Haller (Hrsg.): Ludwig Bäte. Dichter aus Landschaft und Geschichte, Münster 1978, S. 74</ref>

Veröffentlichungen zu Sachthemen (Literatur, Theater, Geschichte, Reiseberichte, Regionales)

  • Wittekindsland. Ein Buch der Heimat, 1924
  • Das geistige Melle, 1924
  • Der Hermann, ein Kampf um deutsche Einheit, 1925
  • Osnabrücker Theater im 18.Jahrhundert, 1930
  • Theodor Storm. Ungedruckte Gedichte, 1930 (Digitalisat: [4])
  • Heidelberg. Betrachtung eines Norddeutschen, 1930<ref>Erschienen als Beitrag im Kurpfälzer Jahrbuch. 6. Jg. 1930, Heidelberg 1930. (Volltext: [5])</ref>
  • Osnabrücker Theater zwischen Empire und Gegenwart, 1932
  • Lessings Schauspieler in Osnabrück, 1934
  • Herz in Holland (Essays zu Landschaft, Kunst und Musik der Niederlande), 1936
  • Der Saal des Westfälischen Friedens zu Osnabrück, 1938
  • Chronik der Stadt Osnabrück, 1938
  • Das schöne Münster (Bildband), 1938
  • Das ehrenreiche Soest (Bildband), 1938
  • Osnabrück und der Westfälische Friede, 1940
  • Amore pacis. Dichtung um den Westfälischen Frieden, 1948
  • Osnabrück. Bild einer alten Stadt, 1952
  • Der Dichter in dieser Zeit (Rede), 1953
  • Weimar. Antlitz einer Stadt, 1956
  • Teutoburger Wald und Wiehengebirge, 1960
  • Gustav Adolfs Sohn. Bildnis eines Unbekannten, 1962
  • Goethe und die Osnabrücker. Mit unbekannten Bild- u. Handschriftenwiedergaben, 1970

Biografische Texte

Autobiografische Texte

  • Meine Mutter, verfasst 1926/1927<ref>Der Text enthält nicht nur eine Lebensskizze der Mutter, sondern darüber hinaus Erinnerungen Bätes an seine Kindheit und Jugend in Osnabrück, unter anderem an den Vater, an die beiden Brüder, an Nachbarn und an die Schulzeit. Diese Erinnerungen wurden erstmals posthum veröffentlicht in: Ludwig Bäte. Dichter aus Landschaft und Geschichte, 1978 (s. Literaturverzeichnis), S. 9–33.</ref>
  • Der Weg zu ihr. Ein Leben, 1946
  • Begegnungen. Erinnerungen aus meinem Leben, 1947

Übersetzungen

Herausgebertätigkeit

  • Bei uns im Winter, 1919
  • Das Buch vom deutschen Pfarrhaus (gemeinsam mit Kurt Meyer-Rotermund), 1920 (Volltext: [6])
  • Das Buch der deutschen Kleinstadt (gemeinsam mit Kurt Meyer-Rotermund), 1920
  • Aus Theodor Storms Lebensgarten. Ein Bild seiner Tochter Gertrud, 1921
  • Der Mond ist aufgegangen. Deutsche Abendlieder, 1921
  • Rast im Teutoburger Walde. Eine Sommergabe deutscher Dichter, 1921
  • Das Johannes Schlaf-Buch. Zu seinem 60. Geburtstag (mit Kurt Meyer-Rotermund u. Rudolf Borch), 1922
  • Das Nachtwächterbüchlein (mit Kurt Meyer-Rotermund), 1923
  • Vossische Hausidylle. Briefe von Ernestine Voß an Heinrich Christian und Sara Boie (1794-1820), 1925
  • Kranz um Jean Paul. Heidelberger Festtage in ungedruckten Briefen von Heinrich Voß (1817-1820), 1925
  • Johannes Schlaf. Leben und Werk (mit Kurt Meyer-Rotermund), 1933
  • Der goldene Wagen. Ein Buch zum Vorlesen, 1940
  • Heimat am Meer, 3 Bände (in Kassette) mit Novellen von Theodor Storm, hrsg. und mit Nachworten von Ludwig Bäte, 1946
  • Des Knaben Wunderhorn, Volksliedtexte, gesammelt von Achim von Arnim und Clemens Brentano, Auswahl von Ludwig Bäte, 1947
  • Der Friede in Osnabrück 1648. Beiträge zu seiner Geschichte, 1948
  • Johann Gottfried Herder. Eine Auswahl aus seinen Werken, 1956
  • Der Genius von Osnabrück. Unbekannte zeitgenössische Gedichte auf Justus Möser, 1965
  • Die Akte Johannes Schlaf, 1967

Literatur

  • Gertrud Storm: Bei Ludwig Bäte in Melle, in: Zeitschrift Niedersachsen, 27. Jg. (1921), Heft 4, S. 81f.
  • Kurt Dinter: Ludwig Bäte. In: Die Mittelschule, Jg. 47 (1933), H. 3, S. 40 f. (Digitalisat: [7])
  • Ludwig Bäte zum 70. Geburtstag. Schippel, (Dortmund-Hörde) 1962.
  • Klaus Walther: Nachwort. In: Ludwig Bäte: Gaben des Herbstes. Erzählungen und Gedichte, Berlin 1964 (Union Verlag), S. 243–248.
  • Bäte, Ludwig. In: Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974; Band 1, S. 46/47
  • Ludwig Bäte zum 85. Geburtstag. Manuskripte, Korrespondenz, Buchveröffentlichungen (Ausstellung 21. Juni bis 12. Juli 1977), zusammengestellt v. Hedwig Gunnemann. Stadt- u. Landesbibliothek, Dortmund 1977.
  • Ludwig Bäte : (22.6.1892 - 30.4.1977); Dichter aus Landschaft und Geschichte; anlässlich einer Gedächtnisausstellung in der Universitätsbibliothek Münster vom 11. März bis 15. April 1978 / Universitätsbibliothek Münster. Hrsg. von Bertram Haller. - Münster, 1978.
  • Horst Meyer in: Rainer Hehemann (Hg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück, Bramsche 1990, Seite 19 (mit Porträt Ludwig Bätes).
  • Gero von Wilpert: Erstausgaben deutscher Dichtung : eine Bibliographie zur deutschen Literatur 1600 - 1990 . - 2., vollst. überarb. Aufl. - Stuttgart : Kröner, 1992, Seite 57 - 60; 109 Nummern, davon Nr. 38 bis 66 = 28 Nummern in der Zeit von 1933 bis 1945
  • Theo Neteler: Ludwig Bäte, Lehrer und Schriftsteller. Seine Anfänge in Melle 1913–1928. In: Der Grönegau. Meller Jahrbuch, Bd. 14 (1996), S. 28–41.
  • Silke Pohl: Ludwig Bäte. Eine Biographie. Online PDF
  • Marleen Quiel: Ludwig Bäte – der ambivalente Heimatdichter, in: Rolf Düsterberg (Hg.): Dichter für das „Dritte Reich“. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie, Band 6, Bielefeld 2022, S. 59–102.

Weblinks

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Einzelnachweise

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