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Loschberg (Gemeinde Waldhausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Loschberg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Loschberg
Loschberg (Gemeinde Waldhausen) (Österreich)
Loschberg (Gemeinde Waldhausen) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Waldhausen
Koordinaten 48° 31′ 43″ N, 15° 17′ 7″ OKoordinaten: 48° 31′ 43″ N, 15° 17′ 7″ O
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Höhe 717 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07017
Katastralgemeindenummer 24340
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Loschberg (früher auch Losberg) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Waldhausen im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geschichte

Der Ort wird erstmals 1380 schriftlich als Loschperg in Reut erwähnt, im 15. Jahrhundert wird der heute noch in Resten bestehende Meierhof im Ort errichtet.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 12 Häusern genannt, das nach Brand eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rastenberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Mit der Aufhebung der Grundherrschaften wurde der Ort 1849 eine Katastralgemeinde der Ortsgemeinde Brand. Zu dieser zählte auch noch die Einzellage Loschmühle<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 526</ref>.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Loschberg ein Flaschenbierhändler, ein Marktfahrer, eine Schnittwarenhändlerin und ein Schuster ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 344</ref>

Am 1. Jänner 1968 wurde das Dorf durch die Eingemeindung von Brand dann ein Teil der Gemeinde Waldhausen.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 468/1967</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Loschberg insgesamt 28 Bauflächen mit 22.840 m² und 22 Gärten auf 15.881 m², 1989/1990 gab es 33 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 95 angewachsen und 2009/2010 bestanden 43 Gebäude auf 80 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 123 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 156 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 107 Hektar Landwirtschaft betrieben und 170 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 103 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 175 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Loschberg beträgt 27,4 (Stand 2010).

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Waldhausen