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Liutprand (Benevent)

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Datei:Liutprand tremissis 571566.jpg
Von Liutprands Mutter Scauniperga geprägter Tremissis

Liutprand (* um 740; † nach 758) war von 751 bis 758 Herzog von Benevent.

Leben

Liutprand war der Sohn des dux Gisulf II. von Benevent und dessen Frau Scauniperga.<ref name=histvi50>Historia Langobardorum VI, 50.</ref> Im November 747 schenkten „Domna Scaniperga et Domnus…Liuprand“ dem Kloster Volturno einige Leibeigene.<ref>Chronicon Vulturnense, Liber II, RIS I.2, S. 374.</ref> Nach Gisulfs Tod im Jahr 751 wurde Liutprand sein Nachfolger und seine Mutter Scauniperga übernahm bis 756 die Regentschaft.

Nachdem König Aistulf 756 gestorben war, brach zwischen dessen Bruder Ratchis und Desiderius ein Nachfolgestreit aus. Die mittel- und süditalienischen Dukate Spoleto und Benevent nutzten diese Schwäche des Königtums und wurden wieder autonom.<ref name=hart207>Hartmann: Geschichte Italiens im Mittelalter Bd. II Teil 2, Perthes, Gotha 1903, S. 207ff.</ref>

König Desiderius festigte seine Stellung im Langobardenreich, indem er 758 in das Dukat Spoleto einmarschierte, dux Alboin gefangen nahm und das Dukat zunächst nicht wieder vergab. Dux Liutprand von Benevent floh ins byzantinische Otranto und Desiderius setzte seinen Schwiegersohn Arichis II. in dessen Amt ein.<ref name=hart210>Hartmann: Geschichte Italiens im Mittelalter Bd. II Teil 2, Perthes, Gotha 1903, S. 210ff.</ref> Liutprands weiteres Schicksal ist nicht überliefert.

Literatur

  • Wilfried Menghin: Die Langobarden. Stuttgart 1985.
  • Jörg Jarnut: Geschichte der Langobarden, Stuttgart 1982. ISBN 3-17-007515-2. (Storia dei Longobardi, Torino 1995).

Weblinks

Einzelnachweise

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