Zum Inhalt springen

Liste der Městys in Tschechien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

In der Liste der Městys in Tschechien sind sämtliche 232 Gemeinden (Obec) aufgeführt, denen seit 2006 der Status eines Městys verliehen wurde. Die Datumsangaben zeigen den Zeitpunkt der Wirksamkeit an.

Geschichte

Seit dem 13. Jahrhundert bestand eine Unterscheidung zwischen Dörfern (Ves), Städten (Město) und Minderstädten (Městečko). Seit dem 16. Jahrhundert wurden die Minderstädte als Marktflecken (Městys) bezeichnet.

Bei der 1762 erfolgten Zählung im Königreich Böhmen wurden 465 Marktflecken ermittelt. Per 31. Oktober 1857 waren es 420 und am 29. September 1938 535 Městys. Letztmals wurde der Status eines Městys 1948 an Nový Hrozenkov verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. August 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/denik.obce.cz</ref> Seit dem Jahre 1954 wurde die Bezeichnung Městys nicht mehr verwendet.

Erneuerter Status

Seit dem Jahre 2006 besteht nach dem § 3 Abs. 2 des Gesetzes über die Gemeinden in Tschechien der Status eines Městys wieder. Den Status vergibt der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses auf Antrag der Gemeinde. Das Gesetz legt dafür keinerlei Kriterien fest, es wird lediglich eine Stellungnahme der Regierung gefordert. Seit dieser Zeit wurden fast ausschließlich Gemeinden zu Městys ernannt, die bereits vor 1954 diesen Status besaßen. Erstmals wurde am 11. November 2008 dieser Status an Ševětín neu vergeben.

Den Status eines Městys erhielten

Alphabetische Übersicht

Es folgt eine alphabetische Übersicht aller 232 Městys in Tschechien (26. April 2024). Die deutschen Namen sind in Klammern angegeben:

B

C

D

F

  • Frymburk (Friedberg), seit 23. Januar 2007

H

J

  • Jedovnice (Jedownitz), seit 23. Januar 2007
  • Jimramov (Ingrowitz), seit 10. Oktober 2006
  • Jince (Jinetz), seit 10. Oktober 2006

K

L

M

N

O

P

R

S

T

U

V

Z

  • Zápy (Saap), seit 10. Oktober 2006
  • Zásada (Sassadel), seit 10. Oktober 2006
  • Zdislava (Schönbach), seit 19. Oktober 2016
  • Zdislavice (Sdislawitz), seit 1. Dezember 2006
  • Žehušice (Sehuschitz), seit 10. Oktober 2006
  • Želetava (Selletau), seit 24. April 2013
  • Žernov (Schernau), seit 9. Dezember 2015
  • Žinkovy (Schinkau), seit 10. Oktober 2006
  • Zlonice (Slonitz), seit 12. April 2007
  • Žumberk (Schumberg) seit 22. Juni 2007
  • Zvíkovec (Swikowetz) sei 10. November 2008

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks