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Malešov

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{{#if: beschreibt den Městys. Zum Ortsteil siehe Hoštka.

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}} Vorlage:Infobox Ort in Tschechien

Malešov (deutsch Maleschau) ist ein Městys in Tschechien. Er liegt sechs Kilometer südwestlich von Kutná Hora und gehört zum Okres Kutná Hora.

Geographie

Malešov befindet sich in der Böhmisch-Mährischen Höhe am Flüsschen Vrchlice. Der Ort liegt am oberen Ende des Vrchlice-Stausees.

Ortsgliederung

Der Městys Malešov besteht aus den Ortsteilen Albrechtice (Albrechtitz), Malešov (Maleschau), Maxovna (Maxdorf), Polánka (Polanka) und Týniště (Tinischt).

Nachbargemeinden und Nachbarorte

Vorlage:NachbargemeindenNachbarorte sind Bylany im Norden, Poličany im Nordosten, Křesetice und Bykáneč im Osten, Krupá und Bykáň im Südosten, Maxovna im Süden, Chlístovice und Polánka im Südwesten, Roztěž und Lázně im Westen sowie Nová Lhota im Nordwesten.

Geschichte

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 1303. Karl IV. gestand ihm 1340 das Marktrecht zu. Am 11. November 1421 nahm Jan Žižka Malešov ein. Am 7. Juni 1424 besiegte ein Kontingent radikaler Hussiten unter dem Kommando von Jan Žižka in der Schlacht bei Maleschau ein gemeinsames Heer der gemäßigten Prager Hussiten und des katholischen Adels.

Maleschau war der namensgebende Ort für die Herrschaft Maleschau, die 1710 von den Grafen von Ostein gekauft wurde, die Friedrich Karl Anton von Dalberg 1809 erbte und die damit an die Familie der Freiherren von Dalberg kam.<ref> Jana Bisová: Die Kämmerer von Worms in Böhmen und Mähren. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg (= Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF Bd. 31). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-88443-054-5, S. 289–316 (292).</ref> Als diese Familie mit Johannes Evangelist von Dalberg 1940 ausstarb, ging das Erbe an dessen Cousine Maria Anna von und zu Dalberg (1897–1979), die mit Prinz Franz Emanuel Konstantin zu Salm und Salm-Salm (1876–1965) verheiratet war<ref> Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der europäischen Staaten. Neue Folge, Band 9: Familien vom Mittel- und Oberrhein und aus Burgund. Marburg 1986, ohne ISBN, Tafel 59.</ref> über, wurde aber kurz darauf durch die Tschechoslowakei 1945 enteignet.

Seit 2006 besitzt Malešov wieder den Status eines Městys.

Sehenswürdigkeiten

  • Veste aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • barocke Kirche Sankt Wenzel, erbaut 1731–1733
  • Barock-Statue der Heiligen Barbara aus dem 18. Jahrhundert
  • Jüdischer Friedhof

Söhne und Töchter des Ortes

  • Charles Jonas (1840–1896), böhmisch-US-amerikanischer Politiker, Vizegouverneur von Wisconsin
  • Hugo Meisl (1881–1937), österreichischer Fußballspieler, -schiedsrichter, -trainer und -funktionär

Freizeit

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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