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Liste der Kulturgüter in Wallbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Liste der Kulturgüter in Wallbach enthält alle Objekte in der Gemeinde Wallbach im Kanton Aargau, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 20. Juni 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten<ref name="KGSG">Bundeskanzlei: Bundesgesetz über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen (KGSG). SR 520.3. In: Systematische Rechtssammlung SR. Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 20. Juni 2014, abgerufen am 7. September 2017 (Stand am 1. Januar 2016).</ref> sowie der Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten<ref name="KGSV">Bundeskanzlei: Verordnung über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen (KGSV). SR 520.31. In: Systematische Rechtssammlung SR. Schweizerischer Bundesrat, 29. Oktober 2014, abgerufen am 7. September 2017 (Stand am 1. Januar 2016).</ref> unter Schutz stehen.

Objekte der Kategorien A und B sind vollständig in der Liste enthalten, Objekte der Kategorie C fehlen zurzeit (Stand: 1. Januar 2023).

Kulturgüter

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Foto   Objekt Kat. Typ Standort Beschreibung
Stelli Datei:Commons-logo.svg
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Burgus Wallbach-Stelli (Teil der spätrömischen Rheinbefestigung)
KGS-Nr.: 276
A F Rheinstrasse
635221 / 269290{{#coordinates:47.57337|7.90671
name=Stelli, Rheinstrasse|region=CH-AG|type=building}} Von den Grundmauern der insgesamt drei in Wallbach nachgewiesenen spätrömischen Wachtürme, wurden nur die in Stelli vollständig ausgegraben, konserviert und zum Teil rekonstruiert. Im Gegensatz zu den generell meist viel kleiner dimensionierten Türmen des DIRL war dieser burgus erheblich grösser konzipiert (17,5 × 17,5 Meter messender, quadratischer Grundriss) und wird deswegen auch als "Magazinstation" angesprochen, was auf eine primär logistische Funktion hindeutet. Die 1913 noch 0,80 bis 1,10 m hoch erhaltenen Mauern waren zwischen 2,30 und 2,38 m breit und standen auf einem durchschnittlich 0,80 m hohen Fundament. Es war damit etwas breiter als das Aufgehende und sprang auf der Innen- und auf der Aussenseite um bis zu 0,25 m vor. Am Fundamentabsatz wurden auch Reste einer Holzarmierung beobachtet, die aus vier parallel verlegten Balken bestand. Die Eckmauern waren nur noch in der nord- und südwestlichen Ecke ansatzweise vorhanden. Die Mauerschalen bestanden bis auf die Höhe des Balkenrosts aus Kalkbruch- und Quelltuffsteinen, darüber aus Quelltuff-Quadern. Aufgrund seiner Größe war der burgus auch mit einem überdachten Innen- oder Lichthof ausgestattet. Zwischenwände aus Fachwerk unterteilten das Innere des burgus in mehrere Räume. In den wohl über einfachen Leitern erreichbaren Obergeschoss befanden sich mutmasslich die Unterkünfte der Soldaten, ein Wachraum und der Zustieg zum mit Zinnen versehenen Wehrgang.


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Wachturm Wallbach-Dorf/Haus Businger (Teil der spätrömischen Rheinbefestigung)
KGS-Nr.: 11755
A F Brütschengasse 15
635131 / 267725{{#coordinates:47.55930|7.90539
name=Haus Businger, Brütschengasse 15|region=CH-AG|type=building}} 1913 konnte Karl Stehlin mithilfe von Sondierungsgrabungen nachweisen, dass der in etwa Nord-Süd verlaufende Mauerzug rund 1,5 m breit und knapp 9 m lang war. Die von ihm in der Tenne und im Keller des Wohnhauses dokumentierten Mauerecken ließen den Schluss zu, dass sie zu einem massiven rechteckigen oder quadratischen Bauwerk gehörten, das eine Fläche von 5,82 X 5,82 m (innen) bzw. 8,93 m X 8,93 m (aussen) bedeckte. Das Mauerwerk — sein Kern bestand aus mit Kalkbruchsteinen und Kieselwacken durchsetztem opus caementitium — sowie die mit Sandsteinquadern verstärkten Ecken identifizierten sie eindeutig als Überreste eines spätantiken Wachturms des DIRL.


Sebastianskapelle Datei:Commons-logo.svg
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Sebastianskapelle
KGS-Nr.: 15868
B G Kapellenstrasse 26.1
635059 / 267517{{#coordinates:47.557436880|7.904420952
name=Sebastianskapelle, Kapellstrasse|region=CH-AG|type=building}}

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

KGS-Nr: Nummer des Kulturgutes, zu finden in den KGS-Listen des Bundes und der Kantone. KGS ist das Akronym für Kulturgüterschutz
Foto: Fotografie des Kulturgutes. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrösserte Ansicht. Daneben finden sich drei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Direkt zum Wikidata Datenset Link zu den Objekt-Daten auf Wikidata.
Objekt: Name des Objekts. In Einzelfällen kann auch ein allgemein bekannterer Name angegeben sein.
Kat: Kategorie des Kulturgutes: A = nationale Bedeutung; B = regionale/kantonale Bedeutung; C = lokale Bedeutung
Typ: Art des Kulturgutes: G = Gebäude oder sonstiges Bauobjekt; S = Sammlung (Archive, Bibliotheken, Museen); F = Archäologische Fundstelle; K = Kleines Kulturobjekt (z. B. Brunnen, Wegkreuze, Denkmäler); X = Spezialfall
Adresse: Strasse und Hausnummer des Kulturgutes (falls bekannt, im September 2022 bekamen die Strassen neue Namen, die Häuser wurden neu nummeriert), ggf. Ort / Ortsteil
Koordinaten: Standort des Kulturgutes gemäss Schweizer Landeskoordinaten (CH1903).

Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser numerisch aufsteigend sortiert.

Durch Klicken von «Karte mit allen Koordinaten» (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Kulturgüter im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

Commons: Liste der Kulturgüter in Wallbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/Ende