Liste der Baudenkmäler in Schwangau
Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der schwäbischen Gemeinde Schwangau zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. <ref group="Anm.">Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmalschutz genießen, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.</ref>
Ensembles
Ensemble Ortskern Schwangau
Das Dorf Schwangau ist halbkreisförmig um den Fuß einer Anhöhe gelagert. Im Mittelalter war der Ort im Besitz jener welfischen Ministerialen, die in Horn, Hohenschwangau und Neuschwanstein 6 Burgen unterhielten; der Sitz der Pfarrei und ab dem 17. Jahrhundert auch des Pflegegerichts war Waltenhofen. Im Gißhibl (von Gießhügel) und in Oberdorf, die bei der im 15. Jahrhundert errichteten Filialkirche liegen, sind die ältesten Ortsteile zu erkennen, außerdem in der Kröb (von kröwel = Haken), die ihren alten Namen der winkelförmigen Lage um den Hügel verdankt (W. Jakob). Entstehung und Lage der Ortsteile hängt wohl eng mit der Orientierung einerseits an den Burgen (Gißhibl und Oberdorf) und am Sitz der Pfarrei in Waltenhofen (Kröb) zusammen. Das Mitteldorf ist durch seine regelmäßigere Grundrißgestalt als spätere, planmäßig angelegte Ergänzung – an der Straße nach Schongau – ausgewiesen. Zu den ältesten Teilen Schwangaus ist auch die Hieblerstraße zu rechnen, die zum Dorfweiher am Hügel hinaufführt. Der Weiher ist eine planmäßige Anlage des wohl 16./17. Jahrhunderts, vergleichbar jenem spätmittelalterlichen, urkundlich bezeugten in Pfronten-Dorf. Er liegt am Fuß einer Anhöhe mit Aussichtspunkt, die bis zum 19. Jahrhundert ungeteilter Gemeindegrund war. Alte Hausnamen am Gißhibl (Steiner, Mahler, Schleifer) zeugen vom ältesten Schwangauer Handwerk, der Wetzsteinschleiferei. Vorherrschende Haustypen sind aber Bauernhäuser in Ständerbohlenbauweise (verputzt) mit Flachdächern, meist auch Bundwerk an Giebel und Tenne. Eine Besonderheit sind die zahlreichen Beispiele des nach dem Ort benannten „Schwangauer Hauses“, im Kern Ständerbohlenbauten mit offener Laube, auch „Schwangauer Laube“, deren Ursprung wohl in einem Haustyp des Bregenzer Waldes zu suchen ist. Die Häuser, meist des 18. Jahrhunderts, sind geostet, die traufseitige Laube nach Süden geöffnet. Für das Mitteldorf ergibt sich dadurch eine Straßenseite mit Lauben sowie gegenüber – charakteristisch für das Ostallgäu – eine Scheunenfront. Aktennummer: E-7-77-169-1.
Baudenkmäler nach Ortsteilen
Schwangau
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Am Berg 8 (Standort{{#coordinates:47.579477|10.734171 |
name=Am Berg 8, Ehemaliges Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Ehemaliges Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
geschlepptes Flachdach, Kern 2. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-1 | Ehemaliges Bauernhaus |
| Colomanstraße 95 (Standort{{#coordinates:47.578967|10.748888 |
name=Colomanstraße 95, Wallfahrtskirche St. Koloman|region=DE-BY|type=building}}) | Wallfahrtskirche St. Koloman (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Chor im Kern 2. Hälfte 15. Jahrhundert, sonst Neubau von Johann Schmuzer 1671/78, Turm 1682, Vorzeichen 1714; mit Ausstattung; östlich des Ortes auf freiem Feld. | D-7-77-169-24 | Wallfahrtskirche St. Koloman weitere Bilder |
| Füssener Straße 4 (Standort{{#coordinates:47.576809|10.736582 |
name=Füssener Straße 4, Reiches Giebelbundwerk|region=DE-BY|type=building}}) | Reiches Giebelbundwerk (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
frühes 19. Jahrhundert | D-7-77-169-2 | Reiches Giebelbundwerk |
| Gißhibl 1 (Standort{{#coordinates:47.576484|10.732352 |
name=Gißhibl 1, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau mit kräftigen Kopfbügen und Flugpfettenkniestock, im Kern Mitte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-3 | Bauernhaus |
| Hieblerstraße 5 (Standort{{#coordinates:47.576334|10.734434 |
name=Hieblerstraße 5, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
verputzter Ständerbau mit verschaltem Giebelfeld und Längstenne (Schopf), 2. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-5 | Bauernhaus |
| Hieblerstraße 13 (Standort{{#coordinates:47.577094|10.734009 |
name=Hieblerstraße 13, Schwangauer Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Schwangauer Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
offene Laube, Bundwerkgiebel und profiliertes Sturzbrett, über der Tenne bezeichnet 1777. | D-7-77-169-6 | Schwangauer Bauernhaus |
| Kröb 17 a (Standort{{#coordinates:47.57984|10.734713 |
name=Kröb 17 a, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Tennenbundwerk und profilierte Kopfbänder, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Wirtschaftsteil verändert (vorgesetzter Neubau Nr. 17). | D-7-77-169-7 | Bauernhaus |
| Kröb 26 (Standort{{#coordinates:47.58035|10.73480 |
name=Kröb 26, Schwangauer Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Schwangauer Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
offene Laube, im Kern 1. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-8 | Schwangauer Bauernhaus |
| Mitteldorf 2 (Standort{{#coordinates:47.578362|10.737357 |
name=Mitteldorf 2, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau mit reichem Zierbund und Giebeltür, bezeichnet 1795. | D-7-77-169-9 | Bauernhaus |
| Mitteldorf 18 (Standort{{#coordinates:47.577316|10.735633 |
name=Mitteldorf 18, Schwangauer Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Schwangauer Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
offene Laube, Längsschopf und Bundwerkgiebel, über der Giebeltür bezeichnet 1791. | D-7-77-169-12 | Schwangauer Bauernhaus |
| Mitteldorf 20 (Standort{{#coordinates:47.577047|10.73552 |
name=Mitteldorf 20, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau, Bundwerk über der Tenne und Kerbschnitt an der Flugpfette, 2. Viertel 19. Jahrhundert, erneuert. | D-7-77-169-13 | Bauernhaus |
| Mitteldorf 29 (Standort{{#coordinates:47.57643|10.733661 |
name=Mitteldorf 29, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
mit Längsschopf, Bundwerkgiebel und verschaltem Vordachoberteil, über Tenne bezeichnet 1756. | D-7-77-169-14 | Bauernhaus |
| Mitteldorf 32 (Standort{{#coordinates:47.576564|10.733264 |
name=Mitteldorf 32, Benefiziatenhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Benefiziatenhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
geschnitzte Flugpfetten und Kopfbüge, Tennenbundwerk, im Kern um 1755. | D-7-77-169-15 | Benefiziatenhaus |
| Mitteldorf 34 (Standort{{#coordinates:47.576509|10.73301 |
name=Mitteldorf 34, Katholische Filialkirche St. Georg|region=DE-BY|type=building}}) | Katholische Filialkirche St. Georg (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Langhaus und Turm 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Sakristei 1711, Chorneubau 1846; mit Ausstattung. | D-7-77-169-16 | Katholische Filialkirche St. Georg weitere Bilder |
| Münchener Straße 2 (Standort{{#coordinates:47.576678|10.737551 |
name=Münchener Straße 2, Holzdecke|region=DE-BY|type=building}}) | Holzdecke (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
mit geschnitzten Balken, bezeichnet 1518; 1968 aus dem abgebrochenen Pfarrhof Waltenhofen in das Bürgermeisterzimmer des Rathauses übertragen. | D-7-77-169-52 | |
| Münchener Straße 4 (Standort{{#coordinates:47.576987|10.737805 |
name=Münchener Straße 4, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert | D-7-77-169-17 | Bauernhaus |
| Oberdorf 6 (Standort{{#coordinates:47.57595|10.73416 |
name=Oberdorf 6, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau mit Hakenschopf, 1. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-20 | Bauernhaus weitere Bilder |
| Schmiedstraße 8 (Standort{{#coordinates:47.576245|10.733171 |
name=Schmiedstraße 8, Ehemaliges Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Ehemaliges Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Flachdachhaus, im Kern Mitte 19. Jahrhundert, erneuert. | D-7-77-169-22 | Ehemaliges Bauernhaus |
| Unterdorf 7 (Standort{{#coordinates:47.579287|10.738632 |
name=Unterdorf 7, Tennensturzbalken|region=DE-BY|type=building}}) | Tennensturzbalken (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
mit Zimmermeisterinschrift, wohl noch 18. Jahrhundert | D-7-77-169-23 | Tennensturzbalken |
Alterschrofen
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bullachbergweg 34 (Standort{{#coordinates:47.567108|10.73342 |
name=Bullachbergweg 34, Schloss Bullachberg|region=DE-BY|type=building}}) | Schloss Bullachberg (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
stattlicher Walmdachbau mit Rundturm, 1904 von Eugen von Drollinger; auf bewaldetem Hügel. | D-7-77-169-25 | Schloss Bullachberg weitere Bilder |
Brunnen
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Seestraße 67 (Standort{{#coordinates:47.594474|10.738999 |
name=Seestraße 67, Wohnteil eines Bauernhauses|region=DE-BY|type=building}}) | Wohnteil eines Bauernhauses (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Schwangauer Typ mit offener Laube, Kopfbügen, Andreaskreuzen und bemalten Balkenköpfen, 3. Viertel 18. Jahrhundert, in jüngerer Zeit verändert. | D-7-77-169-26 | Wohnteil eines Bauernhauses |
Hohenschwangau
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Alpseestraße 11 (Standort{{#coordinates:47.55538|10.740239 |
name=Alpseestraße 11, Ehemaliges königlich bayerisches Forstamtsgebäude, jetzt Forstdienststelle|region=DE-BY|type=building}}) | Ehemaliges königlich bayerisches Forstamtsgebäude, jetzt Forstdienststelle (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, Kniestock und giebelseitiger Fachwerkauslucht, um 1889; Nebengebäude mit Waschküche und Wildkammer, eingeschossiger Satteldachbau mit verkleidetem Giebel, wohl gleichzeitig | D-7-77-169-69 | Ehemaliges königlich bayerisches Forstamtsgebäude, jetzt Forstdienststelle |
| Alpseestraße 20, 22, 24 (Standort{{#coordinates:47.55448|10.736834 |
name=Alpseestraße 20, 22, 24, Verwaltungsgebäude|region=DE-BY|type=building}}) | Verwaltungsgebäude (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
ehemals untere Wagenremise des Schlosses Hohenschwangau, erbaut bis 1845 von Georg Friedrich Ziebland, Flachdach mit Legschindeln, 11 Tore mit Beschlägen. | D-7-77-169-27 | Verwaltungsgebäude weitere Bilder |
| Alpseestraße 23, Neuschwansteinstraße 2 (Standort{{#coordinates:47.554497|10.737628 |
name=Alpseestraße 23, Neuschwansteinstraße 2, "Jägerhaus"|region=DE-BY|type=building}}) | „Jägerhaus“ (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Neurokokobau mit Stuckgliederung und Walmdach, um 1910. | D-7-77-169-31 | „Jägerhaus“ weitere Bilder |
| Alpseestraße 25 (Standort{{#coordinates:47.554131|10.736931 |
name=Alpseestraße 25, Schloßbräustüberl|region=DE-BY|type=building}}) | Schloßbräustüberl (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
(ehemals unteres Stallgebäude des Schlosses Hohenschwangau), neugotischer Bau mit Treppengiebel, seitlich 7 getreppte Zwerchgiebel, gemaltes Wappen bezeichnet 1844; von Georg Friedrich Ziebland über älterer Grundlage. | D-7-77-169-28 | Schloßbräustüberl weitere Bilder |
| Alpseestraße 27, 27 a, 27 b (Standort{{#coordinates:47.55355|10.73618 |
name=Alpseestraße 27, 27 a, 27 b, Hotel Alpenrose|region=DE-BY|type=building}}) | Hotel Alpenrose (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
stattlicher Hotelbau in pompösem Jugendstil, die Südwestecke abgerundet mit 2 Arkadengalerien, Loggia und Türmchen, Blattfries an der Kehle des Traufgesimses, im Kern 2. Hälfte 18. Jahrhundert, 1905 umgestaltet; Nebengebäude, Jugendstil-Barock, gleichzeitig, Arkadengang zum Hauptbau. | D-7-77-169-29 | Hotel Alpenrose weitere Bilder |
| Alpseestraße 30, 30 a (Standort{{#coordinates:47.555563|10.736049 |
name=Alpseestraße 30, 30 a, Schloss Hohenschwangau|region=DE-BY|type=building}}) | Schloss Hohenschwangau (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
würfelförmiger viergeschossiger Massivbau mit flachem Walmdach, einem rechteckigen und drei polygonalen Ecktürmen über rundem Unterbau, Erkern, Zinnenbekrönung, Balkon auf Säulen sowie nördlich dreigeschossigem Torturm mit polygonalen Ecktürmchen, neugotisch, mittelalterliche Burg 1397 zuerst erwähnt, 1538–1547 durch Lucio di Spazzi Neubau unter Verwendung älterer Teile, 1832–38 durch Domenico Quaglio und Joseph Daniel Ohlmüller Instandsetzung und Ausbau zum Schloss, 1839–55 durch Georg Friedrich Ziebland fertiggestellt; mit Ausstattung;
ehemaliges Oberes Stallgebäude, sogenannter Fürstenbau, zweigeschossiger Satteldachbau mit südwestlich polygonalem Eckturm, Zinnenbekörnung, Loggia und Segmentbogenfenstern, 1853/54 durch Ziebland umgestaltet; Kavaliersbau, zweigeschossiger Satteldachbau mit getrepptem Giebel, Treppenturm am Ansatz zum Fürstenbau und Zinnenbekrönung, 1851–55 durch Ziebland errichtet; Wehrmauer mit Zinnen und nördlich Brunnen mit Löwenkopf nach Entwurf von Ludwig von Schwanthaler, darüber Wandbild von Franz Xaver Glink, zeitgleich; Schlosstor, segmentbogige Durchfahrt mit Zinnen und Wappenreliefs, zeitgleich; Brunnen, sogenannter Löwenbrunnen, rundes Becken mit von vier Löwen getragener Wasserschale, zeitgleich von Schwanthaler; Brunnen, sogenannter Schwanenbrunnen, Becken mit Bronzeschwan, zeitgleich von Ludwig Schaller; Schlosspark, südlich und westlich des Hauptbaus zeitgleich durch Quaglio angelegt; Schlosstor, segmentbogige Durchfahrt mit Zinnen, zeitgleich; Orangerie, erdgeschossiger Satteldachbau auf hohem zweigeschossigem Sockel mit südlich verglaster Fassade, Zinnen und segmentbogiger Einfahrt, zeitgleich |
D-7-77-169-30 | Schloss Hohenschwangau weitere Bilder |
| Bleckenau 2 (Standort{{#coordinates:47.538624|10.776359 |
name=Bleckenau 2, Ehemalige Jagdhütte König Maximilians II.|region=DE-BY|type=building}}) | Ehemalige Jagdhütte König Maximilians II. (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
im Stil eines Schweizerhauses, um 1845, 1948 mit Kniestock versehen; zugehörig sogenanntes Holzfällerhaus, Blockbau, frühes 20. Jahrhundert, mehrfach erweitert; im Pöllattal, in der Bleckenau. | D-7-77-169-53 | Ehemalige Jagdhütte König Maximilians II. weitere Bilder |
| Gipsmühlweg 97 (Standort{{#coordinates:47.5614251|10.7507863 |
name=Gipsmühlweg 97,|region=DE-BY|type=building}}) | (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Zugehöriges Sägewerk, Mitte 19. Jahrhundert, 1889 teilweise erneuert und 1901/02 erweitert; mit technischer Ausstattung. | D-7-77-169-34 | Datei:Gipsmühle Schwangau.jpg |
| Neuschwansteinstraße 17 (Standort{{#coordinates:47.558164|10.748633 |
name=Neuschwansteinstraße 17, Burggaststätte Neuschwanstein|region=DE-BY|type=building}}) | Burggaststätte Neuschwanstein (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Jugendstilbau mit Bauteilen, die für Neuschwanstein bestimmt waren, z. B. Säule am Vordach des Eingangs. | D-7-77-169-32 | Burggaststätte Neuschwanstein weitere Bilder |
| Neuschwansteinstraße 20 (Standort{{#coordinates:47.557391|10.749028 |
name=Neuschwansteinstraße 20, Schloss Neuschwanstein|region=DE-BY|type=building}}) | Schloss Neuschwanstein (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
in neuromanischen Formen unter König Ludwig II. 1869/92 erbaut durch Christian Jank, Georg von Dollmann und Julius Hofmann; mit Ausstattung. | D-7-77-169-33 | Schloss Neuschwanstein weitere Bilder |
| Schwangauer Straße 1 (Standort{{#coordinates:47.557431|10.739847 |
name=Schwangauer Straße 1, Villa|region=DE-BY|type=building}}) | Villa (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
mit doppelt gebrochenem Mansard-Walmdach und Loggien, modern-historisierend, 1912. | D-7-77-169-35 | Villa |
| Schwangauer Straße 23 (Standort{{#coordinates:47.559424|10.737795 |
name=Schwangauer Straße 23, Villa|region=DE-BY|type=building}}) | Villa (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
asymmetrischer Neubarockbau mit Veranda, übergiebeltem Seitenrisalit mit Runderker, Putzgliederungen, nach Plänen von Alexander von Wagner 1903 erbaut; mit Gartentor. | D-7-77-169-36 | Villa |
| (Standort{{#coordinates:47.555|10.731667 | name=Denkmal für die abgegangene Burg Frauenstein|region=DE-BY|type=building}}) | Denkmal für die abgegangene Burg Frauenstein (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
2. Hälfte 19. Jahrhundert; auf dem Berzenkopf. | D-7-77-169-39 | Denkmal für die abgegangene Burg Frauenstein weitere Bilder |
| (Standort{{#coordinates:47.549977|10.712817 | name=Denkmal für Königin Marie v. Bayern|region=DE-BY|type=building}}) | Denkmal für Königin Marie v. Bayern (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Sandstein, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; am südlichen Alpseeufer. | D-7-77-169-38 | Denkmal für Königin Marie v. Bayern |
| (Standort{{#coordinates:47.554955|10.749409 | name=Marienbrücke|region=DE-BY|type=building}}) | Marienbrücke (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Stahlfachwerk-Konstruktion, 1866 von der Maschinenbau-Gesellschaft Klett und Co an Stelle eines hölzernen Vorgängers; über der Pöllatschlucht. | D-7-77-169-55 | Marienbrücke weitere Bilder |
| (Standort{{#coordinates:47.555|10.749 | name=Mauerreste|region=DE-BY|type=building}}) | Mauerreste (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
wohl zum Komplex der alten Schwangauer Burgen gehörig; westlich der Marienbrücke auf dem Felsen. | D-7-77-169-40 | |
| (Standort{{#coordinates:47.558804|10.727393 | name=Schwanseepark|region=DE-BY|type=building}}) | Schwanseepark (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
ursprünglich zu Schloss Hohenschwangau gehöriger Landschaftspark, 1838–64 nach Plänen von Carl August Sckell angelegt; nordwestlich des Schlosses in der Niederung zwischen dem Schwansee und der Straße nach Füssen. | D-7-77-169-54 | Schwanseepark |
| (Standort{{#coordinates:47.544|10.720 | name=Steinsessel|region=DE-BY|type=building}}) | Steinsessel (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
wohl vorgeschichtlich; bei der Bootshütte der Wittelsbacher am Alpsee. | D-7-77-169-37 | Steinsessel |
| (Standort{{#coordinates:47.546|10.739 | name=Sogenannte "St.-Mang-Grube"|region=DE-BY|type=building}}) | Sogenannte „St.-Mang-Grube“ (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Eingang zum Bergwerk, teilweise Verbau (mächtige Balken) noch erhalten, wohl 16. Jahrhundert; am Älpeleskopf. | D-7-77-169-41 |
Horn
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Am Ehberg 32, 34 (Standort{{#coordinates:47.573404|10.721378 |
name=Am Ehberg 32, 34, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
längsgeteiltes Doppelhaus, Westteil über der Tenne bezeichnet 1767; Ostteil mit Giebeltür und stichbogigem Tenntor im Giebel, erbaut 1842. | D-7-77-169-42 | Bauernhaus |
| Frauenbergstraße 56 (Standort{{#coordinates:47.576287|10.719706 |
name=Frauenbergstraße 56, Ehemaliges Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Ehemaliges Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Ständerbau mit zum Teil gemauertem Wohnteil, Schwangauer Laube, Kreuztenne, Bemalungsreste, profilierte Sturzbretter, bezeichnet 1783, Bau im Kern 17./18. Jahrhundert | D-7-77-169-44 | Ehemaliges Bauernhaus |
| Forggenseestraße zwischen Horn und Waltenhofen (Standort{{#coordinates:47.57656|10.72215 |
name=Forggenseestraße zwischen Horn und Waltenhofen, Säulenstumpf|region=DE-BY|type=building}}) | Säulenstumpf (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Kalkstein, 16. Jahrhundert; an der Straße nach Waltenhofen. | D-7-77-169-46 | Säulenstumpf weitere Bilder |
Waltenhofen
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Forggenseestraße (Standort{{#coordinates:47.586735|10.728829 |
name=Forggenseestraße, Katholische Kapelle St. Magnus|region=DE-BY|type=building}}) | Katholische Kapelle St. Magnus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
erbaut 1734; mit Ausstattung. | D-7-77-169-51 | Katholische Kapelle St. Magnus weitere Bilder |
| Forggenseestraße 61 (Standort{{#coordinates:47.584658|10.727954 |
name=Forggenseestraße 61, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
verputzter Ständerbau mit Giebelbundwerk unter verschaltem Giebel-Oberteil, bezeichnet 1690. | D-7-77-169-47 | Bauernhaus |
| Forggenseestraße 72 (Standort{{#coordinates:47.586261|10.728277 |
name=Forggenseestraße 72, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau mit offener Laube, eingezogenem Tenntor, offener Bohlenwand, im Kern 2. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-48 | Bauernhaus |
| Forggenseestraße 73 (Standort{{#coordinates:47.586557|10.728249 |
name=Forggenseestraße 73, Wohnhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Wohnhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Halbwalmdach, Obergeschoss verschalter Holzbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert | D-7-77-169-49 | Wohnhaus |
| Forggenseestraße 77 (Standort{{#coordinates:47.587014|10.728653 |
name=Forggenseestraße 77, Katholische Pfarrkirche St. Maria und Florian|region=DE-BY|type=building}}) | Katholische Pfarrkirche St. Maria und Florian (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
im Kern mittelalterlich, Anfang 16. Jahrhundert erweitert und erhöht, 1712/15 barockisiert, Sakristei 1757, 1837 Oratorium; mit Ausstattung. | D-7-77-169-50 | Katholische Pfarrkirche St. Maria und Florian weitere Bilder |
Ehemalige Baudenkmäler
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| Lage | Objekt | Beschreibung | Akten-Nr. | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwangau Mitteldorf 12, 12 a (Standort{{#coordinates:47.577574|10.736561 |
name=Schwangau, Mitteldorf 12, 12 a, Zierbund und verschaltes Giebel-Oberteil|region=DE-BY|type=building}}) | Zierbund und verschaltes Giebel-Oberteil (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
2. Hälfte 18. Jahrhundert | D-7-77-169-10 | Zierbund und verschaltes Giebel-Oberteil |
| Schwangau Mitteldorf 16 (Standort{{#coordinates:47.577309|10.736035 |
name=Schwangau, Mitteldorf 16, Schwangauer Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Schwangauer Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
mit offener Laube, um 1800. | D-7-77-169-11 | Schwangauer Bauernhaus |
| Schwangau Oberdorf 3 (Standort{{#coordinates:47.57569|10.73461 |
name=Schwangau, Oberdorf 3, Bauernhaus|region=DE-BY|type=building}}) | Bauernhaus (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
Mittertennbau, am Sturzbalken der Tenne bezeichnet 1761. | D-7-77-169-19 | Bauernhaus |
| Schwangau Schmiedstraße 7 (Standort{{#coordinates:47.575701|10.733181 |
name=Schwangau, Schmiedstraße 7, Tennensturzbalken|region=DE-BY|type=building}}) | Tennensturzbalken (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
bezeichnet 1767 | D-7-77-169-21 | Tennensturzbalken |
| Horn Am Lechrain 22 (Standort{{#coordinates:47.567336|10.717101 |
name=Horn, Am Lechrain 22, Bundwerk-Ziergiebel|region=DE-BY|type=building}}) | Bundwerk-Ziergiebel (Datei:Notification-icon-Wikidata-logo.svg Wikidata) |
spätes 18. Jahrhundert | D-7-77-169-43 | Bundwerk-Ziergiebel |
Siehe auch
Anmerkungen
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Literatur
- Michael Petzet: Stadt und Landkreis Füssen. Deutscher Kunstverlag, München 1960.
- Bernd-Peter Schaul: Schwaben. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band VII). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52398-8, S. 377–379.
Weblinks
- Bayerischer Denkmal-Atlas (kartographische Darstellung der bayerischen Bau- und Bodendenkmäler durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD))
- Denkmalliste für Schwangau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (PDF)
- In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.
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