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Liste der Baudenkmäler in Ottobrunn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:DEU Ottobrunn COA.svg

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Ottobrunn zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. <ref group="Anm.">Vorlage:Disclaimer Baudenkmal in Bayern</ref>

Ensembles

Ensemble Terrassenwohnanlage an der Unterhachinger Straße

Datei:Ottobrunn Terrassenwohnanlage Ulmenstraße 2-4 20100408.jpg
Terrassenwohnanlage in Ottobrunn

Die Wohnanlage an der Unterhachinger Straße bildet mit ihrer Bebauung in einer gestalteten Grünanlage ein Ensemble.

Die Bauunternehmung Georg Eichbauer plante ab 1970 auch als Reaktion auf die steigenden Baupreise im Zuge der anstehenden Olympiade in München eine Wohnungsanlage mit 100 Wohneinheiten im Umkreis der Stadt zu errichten, deren Finanzierungskonzept einer Eigentumswohnung auf Basis des Erbbaurechtes beinhaltete. Als entwerfenden Architekten wählte er Herbert Kochta. In dem folgenden Entwurf- und Planungsprozess waren der Bauherr und der Architekt gleichermaßen beteiligt. 1973 war die Anlage bezugsfertig.

Die Terrassenwohnanlage mit einer gestalteten Außenanlage lässt sich in drei Bautypen unterteilen. Bei allen drei Typen handelt es sich um versetzt angeordnete Flachdachbauten in Massivbauweise, die vor- und zurückspringen, so dass vorgelagerte Terrassen und Balkone entstehen. Als motivisch, sich wiederholendes Gestaltungsmittel setzte Kochta Betonbogendächer ein, die zu Pflanzentrögen und/oder Überdachungen der Terrassen, der Hauseingänge, für Fahrradständer oder Müllstellen ausgebildet sind. Die Innen- und Außenseiten aller Wände sind weiß verputzt. Die Treppen, Treppentürme, -läufe und Podeste sowie Brüstungen und die gebogenen Terrassendächer und Tröge sind in Sichtbeton als Fertigteile ausgeführt und die Zwischenpodeste innerhalb der Treppenhäuser sind mit Kleinsteinpflaster belegt. Weitere Akzente setzten die Architekten mit Details wie vertikal geschwungenen Türgriffen, mit einzelnen Farbbetonungen der Holzfenster und Haustüren sowie mit tiefblauen, in die Höhe ragenden Abluftrohren, oder mit bunten, graphischen Signalen, Streifen und Bändern, die kontrastreich auf den Sichtbetonflächen der Treppenaufgänge und -häusern verteilt sind und vom Münchner Kunstmaler Peter Burkart entworfen wurden.

Die Anlage unterliegt einer gesamtgärtnerischen Planung mit einer bewusst eingesetzten Modellierung des Geländes, mit verschiedenen Anpflanzungen von Grünflächen, Bäumen und Sträuchern, mit einem angelegten Wegesystem und Beleuchtungskörpern und in der Zusammenwirkung der einzelnen Positionen der Bauten. Es sind gemeinschaftlich nutzbare Einrichtungen vorhanden. So stehen den Bewohnern zwei Tiefgaragen und den Kindern vier Spielplätze zur Verfügung sowie ein gemeinsames Freibad in der Mitte der Anlage.

Die Grundrisse der Wohnsiedlung besitzen klare und praktikable Zuschnitte. An jeden Wohnraum ist eine Terrasse auf dem Dach des darunter liegenden Geschosses bzw. im Erdgeschoss ist eine ebenerdige Terrasse als ein privater, grüner Erholungsbereich angeschlossen.

Aktennummer: E-1-84-136-1

Baudenkmäler

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Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild Datei hochladen
Albert-Schweitzer-Straße 2
(Standort{{#coordinates:48.05438|11.66332
name=Albert-Schweitzer-Straße 2, Katholische Pfarrkirche St. Albertus Magnus|region=DE-BY|type=building}}) Katholische Pfarrkirche St. Albertus Magnus burgartig nach außen verschlossener Pultdachbau über unregelmäßigem Grundriss mit zum Altarraum ansteigenden Decken und mächtiger Holzleimbinder-Tragkonstruktion, nach Osten anschließend Kapelle, nach Westen Pfarrsaal und Gemeindezentrum, mit Vorhof und gedecktem Zugang, von Hubert Caspari, 1976/77. D-1-84-136-7 Katholische Pfarrkirche St. Albertus Magnus
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Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile

Bozener Straße 7
(Standort{{#coordinates:48.06215|11.65533
name=Bozener Straße 7, Wohnhaus|region=DE-BY|type=building}}) Wohnhaus zunächst eingeschossiger verputzter Bau mit rundem und flachrechteckigem Eckstanderker, erbaut von Joseph Galneder für sich selbst, wohl 1924/25, Umbau mit Aufstockung zum zweigeschossigen verputzten Halbwalmbau mit Traufdächern und Anbau eines ostseitigen Treppenturms sowie eines Wintergartens mit Altane auf der Südseite, nach Plänen desselben Architekten, 1936;

Alpinum im Garten und Einfriedung mit Pfeilern aus Stampfbeton, wohl gleichzeitig.

D-1-84-136-17 Wohnhaus
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Friedenstraße 17
(Standort{{#coordinates:48.06725|11.66277
name=Friedenstraße 17, Katholische Pfarrkirche St. Otto|region=DE-BY|type=building}}) Katholische Pfarrkirche St. Otto Außen runder, innen oktogonaler Zentralbau mit doppelgeschossiger halbrunder Vorhalle, eingezogenem, flachgedecktem Rechteckchor und südlichem Turm, erbaut im modernisierenden Stil des reduzierten Historismus von Friedrich Haindl, 1936/37; mit Ausstattung. D-1-84-136-1 Katholische Pfarrkirche St. Otto
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Prinz-Otto-Straße 1
(Standort{{#coordinates:48.06784|11.65854
name=Prinz-Otto-Straße 1, Wohnhaus und Gaststätte Waldschlößl|region=DE-BY|type=building}}) Wohnhaus und Gaststätte Waldschlößl Zweigeschossiger Zweiflügel-Eckbau mit eingestelltem Zeltdachturm, in historisierenden Formen, 1902. D-1-84-136-2 Wohnhaus und Gaststätte Waldschlößl
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Prinz-Otto-Straße 20
(Standort{{#coordinates:48.06814|11.65495
name=Prinz-Otto-Straße 20, Villa|region=DE-BY|type=building}}) Villa Zweigeschossiger Satteldachbau mit Eckerker, Zwerchhaus über der Eingangsachse und Putzbänderung, von Oswald Schiller, 1922/23.

Garage, eingeschossiger Satteldachbau, gleichzeitig.

D-1-84-136-14 Villa
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Rosenheimer Landstraße
(bei Nr. 126)
(Standort{{#coordinates:48.05294|11.66909
name=Rosenheimer Landstraße
(bei Nr. 126), Ottosäule|region=DE-BY|type=building}})
Ottosäule Dorische Säule mit Büste des Königs Otto von Griechenland, errichtet zur Erinnerung an dessen Verabschiedung von Bayern am 6. Dezember 1832, gestiftet und gestaltet von Anton Ripfel, enthüllt am 13. Februar 1834. (1977 um neun Meter nach Südwesten versetzt.) D-1-84-136-3 Ottosäule
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Rosenheimer Landstraße
(bei der Burgmaierstraße)
(Standort{{#coordinates:48.06521|11.6602
name=Rosenheimer Landstraße
(bei der Burgmaierstraße), Feldkreuz|region=DE-BY|type=building}})
Feldkreuz Anlässlich der 25-Jahrfeier der von Clemens Schöps gegründeten Waldkolonie Ottobrunn gestiftet, frei stehendes Kruzifix mit Kleeblattenden und Corpus, aus Waschbeton, bezeichnet mit „1927“. D-1-84-136-4 Feldkreuz
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Anmerkungen

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Literatur

  • Georg Paula, Timm Weski: Landkreis München (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.17). Karl M. Lipp Verlag, München 1997, ISBN 3-87490-576-4, S. 216–217.

Weblinks

Commons: Baudenkmäler in Ottobrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Denkmalliste für Ottobrunn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  • Ottobrunn im Bayerischen Denkmal-Atlas
  • In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende