Lindenau (Dermbach)
Lindenau Gemeinde Dermbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(36)&title=Lindenau 50° 43′ N, 10° 8′ O
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| Höhe: | 370 m | |||||
| Einwohner: | 36 (30. Juni 2009)<ref name="Amtsblatt">Einwohnerzahlen. In: Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.): Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010. 2010, S. 14 (uni-jena.de [PDF; 5,4 MB]).</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1957 | |||||
| Postleitzahl: | 36466 | |||||
| Vorwahl: | 036964 | |||||
Lage von Lindenau in Thüringen
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Lindenau ist ein Weiler des Ortsteils Dermbach der Gemeinde Dermbach im Wartburgkreis in Thüringen.
Lage
Östlich von Dermbach an der Kreisstraße 92A mit Anschluss an die Landesstraße 1026 im Tal der Felda liegt Lindenau. Etwa einen Kilometer östlich befinden sich als Gewerbegebiet ausgewiesene Gebäude und Anlagen der Agrargenossenschaft Rhönland AG. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 370 m ü. HN.<ref name="TK10-2">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.</ref>
Geschichte
Am 7. August 1130 wurde Lindenau im Feldatal urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, s: 167</ref> Der Ort war im Besitz des Klosters Zella und hatte bis zum Jahre 1428 einen als „Kloster“ bezeichneten Terminhof am Ortsrand, dessen Räumung in den erhaltenen Urkunden und Unterlagen der ehemaligen Propstei Zella erwähnt wird. Reste der Steingebäude sollen noch im 18. Jahrhundert vorhanden gewesen sein. Mehrfach wechselte die landesherrschaftliche Zugehörigkeit des Ortes: In der Gründungszeit lag es im Gebiet der Grafen von Neidhartshausen, nach deren Aussterben gelangte der Ort in das Amt der dem Kloster Fulda gehörigen Burg Fischbach, welches große Teile des oberen Feldatales vereinigte. Das Amt kam durch Verpfändung ab 1511 dauerhaft als Verwaltungsbezirk an die Grafen von Henneberg und wurde nach deren Aussterben zum Streitobjekt zwischen dem Kloster Fulda und den Ernestinern als rechtmäßige Erben des Amts.
Das Amt Fischberg wurde im Fischberger Rezess zwischen der Fürstabtei Fulda und dem Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach geteilt, wobei die Orte rechts der Felda, ohne Lindenau, 1764 an Sachsen fielen und zunächst dem Amt Kaltennordheim eingegliedert wurden, bis 1815 das restliche Amt Fischberg mit Lindenau ebenfalls an Sachsen-Weimar-Eisenach kam.<ref name="BK">Bruno Kühn: Die Geschichte des Amtsbezirks Dermbach. In: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde. Band I. Friedrich Frommann, Jena 1854, S. 249–296.</ref>
Im Ort Lindenau lebten 1955 56 Einwohner, gegenwärtig (2012) sind es noch 36.<ref name="Schulungsmaterial">Paul Luther: Materialien für den Heimatkundeunterricht – Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl. Hrsg.: Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung. Bad Salzungen 1959, Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise), S. 5–11.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Bernshausen | Brunnhartshausen | Dermbach | Diedorf | Föhlritz | Glattbach | Gehaus | Hartschwinden | Hohenwart | Lindenau | Lindigshof | Mebritz | Menzengraben | Neidhartshausen | Oberalba | Stadtlengsfeld | Steinberg | Unteralba | Urnshausen | Zella/Rhön