Lindau-Klasse
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Die 18 Boote der Lindau-Klasse (Klasse 320) wurden ursprünglich als Küstenminensuchboote 55 auf der Burmester Werft in Bremen-Burg gefertigt und zwischen 1958 und 1960 in Dienst gestellt. Später wurde ein Großteil der Boote zu Minenjägern der Klasse 331 (mit den Unterklassen 331A und 331B) und ein kleinerer Teil zu Hohlstablenkbooten der Klasse 351 umgebaut.
Geschichte
Küsten-Minensuchboote (Klasse 320)
Die Lindau-Klasse war die deutsche Ausführung der zum NATO-Einheitstyp gemachten und von verschiedenen NATO-Mitgliedsstaaten adaptierten US-amerikanischen Bluebird-Klasse. Als Nachbau dieses Typs wurden sechs Boote 1959–60 in Frankreich als Typ Mercure für die deutsche Bundesmarine (Vegesack-Klasse) gebaut.<ref>Köhlers Flottenkalender, 1960 und 1961</ref>
Die Lindau-Klasse wurde dagegen leicht verändert, erhielt z. B. zur Verbesserung der Stabilität einen niedrigeren Brückenaufbau und bewährte sich als sehr robuste und vielseitige Bootsklasse. So wurden beide Versionen (Minenjagdboot und Hohlstablenkboot, s. u.) erfolgreich während der Operation Südflanke im Persischen Golf eingesetzt. Die Boote wurden im Laufe der Zeit mehrfach umgerüstet und neu klassifiziert. Im Zeitraum von 1991 und 2000 wurden alle Einheiten der Klasse von der Deutschen Marine außer Dienst gestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bundesarchiv – Militärarchiv. ( vom 12. Oktober 2016 im Internet Archive) BM 28 Minensuchgeschwader</ref>
Minenjagdboote (Klasse 331)
Zwischen 1970 und 1979 wurden zwölf der Boote zu Minenjagdbooten umgebaut (zunächst zwei zur Unterklasse 331A und Mitte des Jahrzehnts die übrigen zehn zur Unterklasse 331B). Dabei wurden sie mit einem Minenjagdsonar und je zwei ferngelenkte Minenjagddrohnen PAP 104 sowie der hochpräzisen Navigationsanlage SYLEDIS ausgerüstet. Die Aufgaben der Klasse 331 wurden nach deren Außerdienststellung bei der Deutschen Marine durch die Schiffe der Kulmbach-Klasse (Klasse 333) übernommen.
Hohlstab-Lenkboote (Klasse 351)
Im Jahr 1979 wurden die restlichen sechs Boote mit dem „Troika“-System zum Lenken von Hohlstabbooten vom Typ Seehund ausgestattet und dann als Klasse 351<ref>Minensuchboot „Lindau“-Klasse (351) „Troika“. Presse- und Informationszentrum Marine, 27. November 2013, abgerufen am 11. September 2014.</ref> bezeichnet. Bei ihrer Außerdienststellung in Deutschland wurden diese durch die Einheiten der Ensdorf-Klasse (Klasse 352) abgelöst.<ref name="DeutscheMarine">Minenjagdboot „Lindau“-Klasse (331B). Presse- und Informationszentrum Marine, 27. November 2013, abgerufen am 10. September 2014.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Küstenminensuchboot Typ 320 Lindau-Klasse ( vom 28. September 2007 im Internet Archive)</ref>
Außerdienststellung und Verbleib
Die meisten der Boote gingen in den Dienst befreundeter Staaten, zwei sind in Deutschland erhalten geblieben (Details siehe weiter unten im Abschnitt zu den einzelnen Booten).
Technik
Da Minensuchboote ein möglichst kleines Magnetfeld erzeugen sollen, wurden die Boote der Lindau-Klasse aus Holz gebaut. Oberhalb der Wasserlinie sind 3 Schichten mit Zwischenisolierung miteinander verleimt. Die erste und dritte Schicht aus Mahagoni sind parallel zum Kiel ausgerichtet, die mittlere Schicht aus Teak diagonal. Unterhalb der Wasserlinie war noch eine vierte Schicht aus Eiche angebracht. Das Spantengerüst besteht aus 118 Quer-, 2 Längs- und 20 Konstruktionsspanten aus Holz, Spantenabstand 0,38 m. Für Auf- und Einbauten wurde hauptsächlich amagnetisches Material verbaut.<ref name="paderborn"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Minensuchboot Paderborn M 1076 ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Oktober 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Antrieb
Der Antrieb bestand ursprünglich aus zwei Mercedes-Maybach-MD-871-16-Zylinder-V-Motoren mit je 2.000 PS, die zwei dreiflügelige Escher-Wyss-Verstellpropeller antrieben.
In den Minensuchbooten waren drei MWM-3-Zylinder-Diesel (Typ 518Dn/5) mit 220 V Gleichstromgeneratoren und zwei MD 441 mit 900 PS (Räumdiesel) eingebaut. Vier von ihnen standen im E-Werk, der fünfte (1MWM-3-Zylinder-Diesel) im Maschinenraum. Bei den zu Minenjagdbooten der Klasse 331A umgebauten Einheiten, die über zwei zusätzliche Schottelpropeller verfügten, wurden zwei E-Diesel ausgebaut und ein Maybach-V-8-Dieselmotor mit 900 PS für den Schottelantrieb eingebaut. Bei der Klasse 331B wurde später auf Schottelpropeller verzichtet.
Kraftstoffbunker 42 m³, beziehungsweise 28 m³ nach Umbau. Reichweite bei 14 kn 900 sm.<ref name="paderborn" />
Bewaffnung
- 1× 40-mm-Bofors-Flak, Typ 58
- 4 Wasserbombenhalterungen
- Minenlegeausstattung
- Bb und Stb Stinger 2 Fliegerfauststand auf dem B-Deck, und mit 4 Fliegerfaustladen auf der Back
- MVL (Minenvernichtungsladung) 30 Stk.
Minenräumgeschirr
Räumgeschirr mechanisch
- 3 Drahtseile
- 1 Tiefendrachen
- 2 Scherdrachen, ein Reservedrachen
- 4 Große Schwimmer
- ein Schwimmer Null
- 4 Schweinchen (kleine Schwimmer)
- mechanische und Sprenggreifer
- Verblockungswerfer
- Bojen
Räumgeschirr elektrisch
- großes Schleifenkabel
Räumgeschirr akustisch
- 2 Geräuschbojen mechanisch
- 1 Geräuschboje elektrisch
Einheiten
Datei:Naval ensign of Germany.svg Deutschland
Die Boote erhielten die Namen von deutschen Städten. Während ihrer gesamten Dienstzeit waren sie in der Nordsee stationiert. Als Küstenminensucher gehörten sie zum 4. Minensuchgeschwader (4. MSG) mit Heimathafen Wilhelmshaven und zum 6. Minensuchgeschwader (6. MSG) sowie dem 8. Minensuchgeschwader (8. MSG) in Cuxhaven.
Nach ihrem Umbau bildeten die Minenjagdboote das 4. MSG, die Hohlstablenkboote das 6. MSG. Beide Geschwader, die Ende 1970er und Anfang der 1980er einige Jahre zum Minenabwehrgeschwader Nordsee verschmolzen waren, waren in Wilhelmshaven stationiert. Nach Außerdienststellung der ersten MJ-Boote wurde das 4. MSG aufgelöst und die verbliebenen Minenjäger gehörten in ihren letzten Jahren unter deutscher Flagge ebenfalls zum 6. MSG.
| Klasse | Kennung | Name | Dienstzeit vor Umbau | Umbau zu Klasse |
Dienstzeit nach Umbau | Verbleib |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 320/01 | M 1072 | Lindau | Vorlage:DatumZelle – 28. April 1975 | 331/03B | Vorlage:DatumZelle – 9. Okt. 2000 | Datei:Flag of Estonia.svg Estland als Sulev (M 312) |
| 320/02 | M 1070 | Göttingen | Vorlage:DatumZelle – 14. Juni 1976 | 331/08B | Vorlage:DatumZelle – 11. Sep. 1997 | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland als Ersatzteilspender |
| 320/03 | M 1071 | Koblenz | Vorlage:DatumZelle – 12. Dez. 1975 | 331/06B | Vorlage:DatumZelle – 22. Juni 1999 | Datei:Flag of Lithuania.svg Litauen als Sūduvis (M 52); seit 2022 Museumsschiff in Klaipéda<ref>Neues von der SUDUVIS (Ex Koblenz). In: Marinekameradschaft Koblenz. 24. Juli 2022, abgerufen am 23. Oktober 2023.</ref> |
| 320/04 | M 1075 | Wetzlar | Vorlage:DatumZelle – 30. April 1976 | 331/07B | Vorlage:DatumZelle – 30. Juni 1995 | VEBEG |
| 320/05 | M 1074 | Tübingen | Vorlage:DatumZelle – 30. Mai 1975 | 331/04B | Vorlage:DatumZelle – 26. Juni 1997 | VEBEG (2011 Privatyacht) |
| 320/06 | M 1073 | Schleswig | Vorlage:DatumZelle – 1. Feb. 1979 | 351/01 | Vorlage:DatumZelle – 29. Sep. 2000 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Tshwane (M 1221) |
| 320/07 | M 1076 | Paderborn | Vorlage:DatumZelle – 31. Aug. 1979 | 351/04 | Vorlage:DatumZelle – 30. Juni 2000 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Mangaung (M 1222), außer Dienst 2013, abgewrackt<ref>Jochem Schulze: Wie die Stadt Paderborn zu einer Patenschaft mit einem Minensuchboot kam. In: Neue Westfälische. 9. Oktober 2016, abgerufen am 12. Oktober 2016.</ref> |
| 320/08 | M 1077 | Weilheim | Vorlage:DatumZelle – 30. Juli 1976 | 331/09B | Vorlage:DatumZelle – 30. Juni 1995 | Deutsches Marinemuseum |
| 320/09 | M 1078 | Cuxhaven | Vorlage:DatumZelle – 29. Okt. 1976 | 331/11B | Vorlage:DatumZelle – 8. Feb. 2000 | Datei:Flag of Estonia.svg Estland als Wambola (M 311) |
| 320/10 | M 1079 | Düren | Vorlage:DatumZelle – 20. Dez. 1979 | 351/05 | Vorlage:DatumZelle – 29. Sep. 2000 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Kapa (M 1223), an privat |
| 320/11 | M 1080 | Marburg | Vorlage:DatumZelle – 22. Dez. 1976 | 331/12B | Vorlage:DatumZelle – 25. Mai 2000 | Datei:Flag of Lithuania.svg Litauen als Kuršis (M 51) |
| 320/12 | M 1081 | Konstanz | Vorlage:DatumZelle – 25. April 1980 | 351/06 | Vorlage:DatumZelle – 29. Sep. 2000 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Ersatzteilspender, am 1. Nov. 2007 versenkt |
| 320/13 | M 1082 | Wolfsburg | Vorlage:DatumZelle – 27. April 1979 | 351/03 | Vorlage:DatumZelle – 29. Sep. 2000 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Tekwini (M 1225) |
| 320/14 | M 1083 | Ulm | Vorlage:DatumZelle – 28. Juli 1978 | 351/01 | Vorlage:DatumZelle – 21. Sep. 1999 | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika als Ersatzteilspender |
| 320/15 | M 1084 | Flensburg | Vorlage:DatumZelle – 25. März 1970 | 331/02A | Vorlage:DatumZelle – 26. Juni 1991 | Jugendheim in Duisburg-Ruhrort |
| 320/16 | M 1085 | Minden | Vorlage:DatumZelle – 29. August 1975 | 331/05B | Vorlage:DatumZelle – 4. Dez. 1997 | Datei:Flag of Georgia.svg Georgien als Ayeti (P 22) |
| 320/17 | M 1086 | Fulda | Vorlage:DatumZelle – keine Außerdienststellung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schiffsnummernverzeichnis. ( vom 29. Dezember 2009 im Internet Archive; PDF) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 17. Dezember 2002 (keine Außerdienststellung während des Umbaus)</ref> | 331/01A | keine Wiederindienststellung – 26. März 1992 | VEBEG |
| 320/18 | M 1087 | Völklingen | Vorlage:DatumZelle – 20. August 1976 | 331/10B | Vorlage:DatumZelle – 24. März 1999 | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland als Namejs (M-03) |
Datei:Naval Ensign of Georgia.svg Georgien
Georgien übernahm ein Boot der Klasse 331B, die ehemalige Minden, und ließ es in Deutschland zum Patrouillenboot für die Küstenwache umbauen, unter anderem mit einem Suchradar des Typs Atlas Elektronik TRS (I-Band). Sie wurde am 15. November 1998 als Ayety (P 22) in Dienst gestellt. Am 13. August 2008, während des Kaukasus-Konfliktes wurde das Schiff in den militärischen Teil des Hafens von Poti geschleppt und dort von russischen Soldaten durch eine Sprengung versenkt.<ref>Christoph Ehrhardt: Minenjagdboot „Minden“. Der versenkte Stolz von Poti. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. August 2008, abgerufen am 11. September 2014.</ref>
Datei:Naval Ensign of Latvia.svg Lettland
Lettland übernahm zwei Boote der Klasse 331B mit der kompletten Minenjagdausrüstung inklusive der PAP104-Drohnen, betrieb jedoch lediglich ein Boot, die ehemalige Völklingen. Sie war als Namejs (M-03) in Liepāja (Libau) stationiert und wurde 2009 aus der Fahrbereitschaft genommen. Sie dient seit dem 8. April 2009 der Marineschule in Liepāja als stationäres Schulboot. Die ebenfalls übernommene Göttingen diente lediglich als Ersatzteilspender.
Datei:Naval Ensign of Lithuania.svg Litauen
Litauens Marine übernahm wie Lettland zwei Boote der Klasse 331B mit der kompletten Minenjagdausrüstung inklusive der PAP104-Drohnen. Hier wurden beide Boote in Dienst gestellt und beim Minenabwehrgeschwader in Klaipėda (Memel) stationiert.
| Kennung | Name | Indienststellung | Außerdienststellung | Verbleib |
|---|---|---|---|---|
| M 51 | Kuršis | November 2000 | zwischen 2016 & 2018 | Der Name Kuršis wurde 2011 abgegeben.<ref>The Squadron of Mine countermeasure ships. Ministry of National Defence Republic of Lithuania, abgerufen am 11. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 7. August 2018 wurde das außer Dienst gestellte und demilitarisierte Schiff der Verwertung zugeführt.<ref>Lietuvos karo laivas M51 palydėtas į paskutinę kelionę. Ministry of National Defence Republic of Lithuania, abgerufen am 8. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| M 52 | Sūduvis | Juni 1999 | 2021 | Das Schiff erhielt nach Außerdienststellung einen Liegeplatz im Hafen von Klaipėda und wird museal genutzt.<ref>Meldung auf www.15min.lt vom 22. September 2020, abgerufen am 15. Juni 2021 (litauisch)</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SHIP–MUSEUM M52 „SŪDUVIS“.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> |
Datei:Naval Ensign of Estonia.svg Estland
Estland übernahm wie die baltischen Nachbarn zwei Boote mit der kompletten Minenjagdausrüstung inklusive der PAP104-Drohnen und betrieb sie ebenfalls als Minenjäger. Sie waren in Tallinn stationiert.
| Kennung | Name | Indienststellung | Außerdienststellung | Verbleib | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| M 311 | Wambola | 23. März 2000 | 26. März 2009 | In der Außenstelle des Marinemuseums Tallinn, Lennusadam (Ersatzteilspender) | |||||
| M 312 | Sulev | 9. Oktober 2000 | 26. März 2009 | In der Außenstelle des Marinemuseums Tallinn, Lennusadam ⊙
{{#coordinates:59,453105|24,739402|
|
dim= | globe= | name=Außenstelle des Marinemuseums Tallinn | region=EE-37 | type=landmark
}} (Exponat, zu besichtigen) |
Datei:Naval ensign of South Africa.svg Südafrika
Südafrika übernahm alle sechs Boote der Klasse 351, die als City-Klasse bezeichnet wurden. Der Vertrag zum Erwerb der Boote wurde am 10. November 2000 geschlossen. Vier Boote wurden Bestandteil der Flotte, wobei zwei davon lediglich zur Reserveflotte gehörten. Der Heimathafen war Simon’s Town. Die ehemaligen Ulm und Konstanz dienten lediglich als Ersatzteilspender. Letztere kam beim Manöver Red Lion am 1. November 2007 als Übungsziel für Fregatten zum Einsatz und wurde durch Exocet MM40 Seezielflugkörper versenkt.
| Kennung | Name | Indienststellung | Außerdienststellung | Verbleib |
|---|---|---|---|---|
| M 1221 | Tshwane | – | Reserve | |
| M 1222 | Mangaung | – | Reserve, 2013 abgebrochen | |
| M 1223 | Kapa | 5. September 2001 | an privat | |
| M 1225 | Tekwini | 5. September 2001 | ? |
Datei:Flag of Italy.svg Italien
Der Verbleib der Tübingen stellt eine Ausnahme dar: Sie wurde 1997 an einen italienischen Privateigner verkauft, der sie zu einer Motorjacht umbaute. Die Schiffsuhr gelangte durch die Schenkung von Erich Stahn aus Schwebheim in den Besitz des Tübinger Stadtmuseums. Von der intensiv gepflegten Tübinger Patenschaft zeugt noch ein Modell der Tübingen im Anbau des Tübinger Rathauses im ersten Obergeschoss.<ref>Schiffsuhr des ehemaligen Minenjagdbootes „Tübingen“. Objekt des Monats im Stadtmuseum. In: Pressearchiv 2010. Universitätsstadt Tübingen, 2. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2017; abgerufen am 11. September 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Private Homepage Minensuchboot Paderborn
- Private Homepage Minensuchboot Cuxhaven
- Private Homepage Minensuchboot Düren
- Private Homepage Minensuchboot Marburg
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-03
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Lindau-Klasse
- Militärschiffsklasse (Bundeswehr)
- Militärschiffsklasse (Estland)
- Militärschiffsklasse (Lettland)
- Militärschiffsklasse (Litauen)
- Militärschiffsklasse für den Minenkrieg