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Lieske (Neu-Seeland)

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Gemeinde Neu-Seeland
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Lieske 51° 33′ N, 14° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 33′ 24″ N, 14° 7′ 57″ O
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Höhe: 111 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Juni 1974
Eingemeindet nach: Bahnsdorf
Postleitzahl: 03103
Vorwahl: 035751
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Lieske, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein zum Ortsteil Bahnsdorf gehörender Gemeindeteil der Gemeinde Neu-Seeland im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung nach Bahnsdorf am 1. Juni 1974 war Lieske eine eigenständige Gemeinde.

Geografische Lage

Der Ort liegt in der Niederlausitz am Sedlitzer See, rund neun Kilometer östlich von Großräschen und 16 Kilometer westlich von Spremberg. Die Gemarkung grenzt im Norden an Bahnsdorf, im Nordosten an Welzow, im Osten an Proschim, im Südosten an Klein Partwitz und im Südwesten an Sedlitz.

Geschichte

Datei:Liesker Dorfstraße 28 2020-08-22 2.jpg
Historisches Gebäude im Ortszentrum
Datei:Kriegerdenkmal lieske 2020-08-22 4.jpg
Kriegerdenkmal, im Hintergrund ein denkmalgeschütztes Gehöft

Lieske wurde im Jahr 1474 erstmals urkundlich Namen als Leszk erwähnt. Es war als Straßendorf angelegt. Das Dorf gehörte seit dem 15. Jahrhundert zur Herrschaft Senftenberg. Die Bauern aus Lieske waren genau wie die Bauern aus Meuro, Klettwitz und Sorno zu Diensten im Amt Senftenberg verpflichtet. Sie mussten Mist aus den Schafställen in die Weinberge des Amtes transportieren. Diese befanden sich in der sogenannten Hörlitzer Flur.<ref>Werner Forkert: Zum Familienausflug in die Weinberge bei Senftenberg. In: Lausitzer Rundschau. 9. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Januar 2016; abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Zwischen den Jahren 1962 und 1967 kam es zu einem Teilortsabbruch durch den Tagebau Sedlitz. 35 Bewohner mussten umgesiedelt werden. Zum 1. Juni 1974 wurde Lieske in die Gemeinde Bahnsdorf eingegliedert.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden Organisationsstrukturen und vieles andere geändert. Die Gemeindegebietsreform vom 1. Februar 2002 führte zur Bildung der Gemeinde Neu-Seeland aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Lindchen, Lubochow und Ressen sowie Bahnsdorf mit der Ortslage Lieske.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung in Lieske von 1875 bis 1971<ref>Statistik Brandenburg (PDF)</ref>
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 240 1890 255
1910 271 1925 279
1933 252 1939 263
1946 321 1950 315
1964 256 1971 225

Im Jahre 1880 waren 96,1 Prozent der Einwohner Sorben, im Jahre 1956 waren nur noch 0,3 Prozent des Sorbischen kundig.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Lieske Dorfkirche 2016 S.jpg
Dorfkirche Lieske
Datei:Sedlitzer see liesek2.JPG
Aussichtspunkt

Verkehr

Lieske liegt an der Bundesstraße 156<ref>Torsten Richter-Zippack: 550 Jahre Lieske: Dorf am Sedlitzer See feiert – großer Wunsch bleibt unerfüllt. In: Lausitzer Rundschau. 23. Juni 2024, abgerufen am 30. März 2026.</ref> und lag früher ebenfalls an der in diesem Abschnitt inzwischen stillgelegten und zurückgebauten Bahnstrecke Knappenrode–Sornoer Buden. Das Bahnhofsgebäude ist noch vorhanden.

Persönlichkeiten

Der sorbisch-deutsche Maler Carl Noack (1873–1959) wurde am 28. November 1873 in Lieske geboren.

Literatur

  • Frank Förster: Verschwundene Dörfer – Die Ortsabbrüche des Lausitzer Braunkohlereviers bis 1993. Domowina-Verlag, Bautzen. 1995.

Weblinks

Commons: Lieske/Lěska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bahnsdorf (Bobošojce) mit Lieske (Lěska) | Lindchen (Lindow) mit Leeskow (Lask), Dörrwolf (Lambownja) und Kunersdorf (Chójany) | Lubochow | Ressen (Rašyn) Vorlage:Klappleiste/Ende