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Laroque-d’Olmes

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich Laroque-d’Olmes ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=oc|SCRIPTING=Latn|SERVICE=okzitanisch}}) ist eine südfranzösische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}). Sie liegt im Département Ariège in der Region Okzitanien.

Lage

Die Gemeinde liegt im Pyrenäenvorland im Tal des Flusses Touyre auf einer Höhe von etwa 450 Metern ü. d. M. Von Carcassonne ist der Ort ca. 65 Kilometer (Fahrtstrecke) in südwestlicher Richtung entfernt; die sehenswerte Bastide Mirepoix liegt auf dem Weg (ca. 20 Kilometer nördlich). Die nächstgrößere Stadt ist Foix (ca. 30 Kilometer westlich).

Wirtschaft

Im ausgehenden Mittelalter war Laroque ein Zentrum der Tuchweberei, was sich interessanterweise auch in den zum Teil dokumentierten Wegezöllen und Schutzgeldern der Straßenräuber niederschlägt, die – als ehemaliger Söldner – in der Endphase des Hundertjährigen Krieges (1337–1453) arbeitslos geworden waren und nun auf andere Weise für ihren Lebensunterhalt sorgen mussten. Das frühe 19. Jahrhundert sah – unter der Ägide der Familien Sage und Maurel – eine Wiederbelebung der Textilherstellung, doch gegen Ende des Jahrhunderts bevorzugte man allenthalben feinere und leichtere Textilien als das in Laroque hergestellte strapazierfähige 'Leinenleder'. Auch heute spielt die Textilherstellung für Kfz-Sitzbezüge eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt. Daneben fungierte die Stadt als Handwerks- und Handelszentrum für die Landwirtschaft in der Umgebung.

Geschichte

Erstmals wird der Ort im Jahre 1002 als Vasall der Grafschaft Foix erwähnt; gegen Ende des 11. Jahrhunderts gehört er dann zur Vizegrafschaft Carcassonne. Im Jahr 1163 wird in der Kirche von Laroque ein Versöhnungsvertrag zwischen dem Grafen Raimund V. von Toulouse und seinem Rivalen Raimund I. Trencavel, dem Vizegrafen von Carcassonne und Béziers geschlossen. Im Rahmen des Albigenserkreuzzugs wird die Burg des Ortes im Jahre 1212 zerstört; der Platz wird von Simon de Montfort an Guy I. de Lévis, einen seiner Befehlshaber, der aus der Île-de-France stammte, zugesprochen.

Die Zeit des wieder an Boden gewinnenden Katholizismus war eine Blütezeit für Laroque und man errichtete im 14. Jahrhundert mehrere Kirchen zu Ehren der Gottesmutter Maria. Von Zerstörungen und Plünderungen während des Hundertjährigen Krieges blieb der Ort – abgesehen vom zunehmenden Unwesen der Straßenräuber – weitgehend verschont.

Gleich zu Beginn der Hugenottenkriege (1562–1598) wird die von protestantischen Orten umgebene Stadt angegriffen, in Brand gesetzt und in großen Teilen zerstört. Die ehemalige Stadt verlor etwa zwei Drittel ihrer ehemals 4000 bis 5000 Einwohner und erholte sich lange Zeit nicht; im Jahre 1854 raffte überdies eine Cholera-Epidemie viele Menschen dahin.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2017
Einwohner 2894 3114 3124 3106 2657 2705 2433

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte der Ort mehr als 4000 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

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Église Saint-Martin oder Église du Saint-Sacrement

Weblinks

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Einzelnachweise

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