Langegg (Gemeinde Schrems)
| Langegg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Langegg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gmünd (GD), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Gmünd in Niederösterreich | |||||
| Pol. Gemeinde | Schrems | |||||
| Koordinaten | 48° 49′ 50″ N, 15° 2′ 48″ O
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| Höhe | 532 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03663 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 07220 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Langegg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Schrems im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das nördlich von Schrems und östlich des Sassberges (624 m ü. A.) gelegene Dorf wird vom Braunaubach durchflossen, der hier parallel zur Thayatal Straße verläuft. Zur Ortschaft zählt auch der Weiler Winkel links des Braunaubaches. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Langegg war von 1688 bis 1788 bei der Herrschaft Litschau und kam danach (wieder) zur Herrschaft Heidenreichstein.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 24.</ref> Schweickhardt nannte im Ort mehrere Gewerbetreibende und Handwerker, die neben den gut bestifteten Bauern hier lebten. Die ertragreichen Äcker brachten Korn, Hafer, Rüben, Kraut, Erdäpfel und etwas Mohn hervor, aber auch Flachs wurde angebaut und verarbeitet. Weiters bestand hier eine dreigängige Mühle und eine Brettersäge.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 40 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Heidenreichstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Langegg zwei Bäcker, zwei Fleischer, ein Friseur, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler und ein Konsumverein ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 333</ref> Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat die damalige Ortsgemeinde Langegg per 1. Jänner 1972 der Stadtgemeinde Schrems bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Siedlungsentwicklung
1751 zählte Langegg 28 untertänige Häuser.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 24.</ref>
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Langegg insgesamt 108 Bauflächen mit 38.096 m² und 57 Gärten auf 27.699 m², 1989/1990 waren es 115 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 416 angewachsen und 2009/2010 waren es 188 Gebäude auf 435 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>
Landwirtschaft
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 334 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 121 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 279 Hektar Landwirtschaft betrieben und 160 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 246 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 173 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Langegg beträgt 16,5 (Stand 2010).
Sehenswürdigkeiten
Verkehr
In Langegg befindet sich eine Station der Waldviertler Schmalspurbahnen.
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände).
- Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Herrschaft Litschau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fallstudie auf Basis von Verlassenschaftsabhandlungen. Mit 66 Abbildungen und 3 Grafiken (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, herausgegeben von Doris Gretzel und Marlene Müllner, Band 60, Horn 2020).
Einzelnachweise
<references />