Löntsch
Der Löntsch ist ein etwa sechseinhalb Kilometer langer Bach im Schweizer Kanton Glarus. Er ist ein linker und westlicher Zufluss der Linth.
Name
Der Bach wird 1414 (zuo der Lönschen) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name könnte keltischen Ursprungs sein und auf das keltische *louno- für «Schmalz, Fett» mit dem Suffix -iskā zurückgehen.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Verlauf
Der Löntsch entwässert den Klöntalersee. Der Bach verläuft in nordöstlicher Richtung durch ein enges Tal mit dem tiefen Löntschtobel, über das die (obere) Löntschtobelbrücke führt. Schliesslich mündet er auf einer Höhe von Vorlage:Höhe bei Netstal von links in die aus dem Süden heranziehende Linth.
Einzugsgebiet
Das 90,93 km² grosse Einzugsgebiet des Löntsch liegt in den Schwyzer Alpen und wird durch ihn über die Linth, die Limmat, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 23,9 % aus bestockter Fläche, zu 27,8 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 0,9 % aus Siedlungsfläche und zu 47,5 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
- The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe, die minimale Höhe liegt bei Vorlage:Höhe und die maximale Höhe bei Vorlage:Höhe<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Löntsch</ref>
Zuflüsse
Ein wichtiger Quellfluss des Löntsch ist die Klön als grösster Quellfluss des Klöntalersees.
- Hinter Blanggenruus (links), 1,6 km, 0,98 km²
- Vordere Blanggenruus (links), 0,8 km, 0,83 km²
Hydrologie
Bei der Mündung des Löntsch in die Linth beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 3,81 m³/s. Sein Abflussregimetyp ist nival alpin<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref>, und seine Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 18.
Nutzung
Vorlage:Bilderwunsch Von 1903 bis 1908 wurde das Kraftwerk am Löntsch gebaut. Damals wurde über dem Klöntaler Bergsturz eine bescheidene, befahrbare Staumauer erstellt, die der Löntsch zu unterqueren hat.
Bildergalerie
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Löntschtobelbrücke
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Staumauer und Breitchamm
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />