Länggasse-Felsenau
Stadtteil von Bern
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten | 598859 / 201383
{{#coordinates:46,96352|7,42364|primary
|
dim=5000 | globe= | name= | region=CH-BE | type=city
}} |
| Höhenbereich | 480–661 m ü. M. | |||||
| Fläche | 11,339 km² | |||||
| Einwohner | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="Wohnbevölkerung"></ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte | Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km² | |||||
| Arbeitslosenquote | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) % (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="SECO" /> | |||||
| Gliederung | ||||||
| Stadtteil | II | |||||
| Statistische Bezirke | ||||||
Länggasse-Felsenau ist der Stadtteil II von sechs Berner Stadtteilen. Er befindet sich im Nordwesten der Stadt und umfasst die statistischen Bezirke Engeried, Felsenau, Länggasse, Muesmatt, Neufeld und Stadtbach.<ref>Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Luftbild/Parzellen/Stadtplan wählen; Quartierart unter "Themen")</ref> Vorlage:Quartier Bern Wikidata
Besonderheiten
Der Stadtteil dient heutzutage hauptsächlich als Wohnquartier (Wohnungen von villenähnlichen Bauten über Arbeitersiedlungen bis zu Altersheimen) mit vielen Restaurants und Geschäften entlang der Hauptachse Länggassstrasse. Er ist ein Bildungsort (Universität Bern, Pädagogische Hochschule Bern, Gymnasium Neufeld, Freies Gymnasium Bern und viele weitere Schulen) und auch Naherholungsgebiet (Bremgartenwald und Engehalbinsel).
Im Tiefenauquartier befindet sich seit 1913 das Spital Tiefenau und südlich der Bremgartenstrasse das Lindenhofspital.
Geschichte
Die älteste nachgewiesene Siedlung auf bernischem Gebiet war eine wahrscheinlich seit der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. befestigte grosse keltische Siedlung auf der Engehalbinsel. Sie könnte eines der zwölf von Julius Cäsar erwähnten Oppida der Helvetier gewesen sein.<ref>Anne-Marie Dubler, Hans Grütter: Bern (Gemeinde) – 1.1 Vorrömische Zeit. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. November 2016, abgerufen am 8. Juli 2019.</ref> In römischer Zeit bestand ebenfalls auf der Engehalbinsel ein gallo-römischer Vicus.<ref>Anne-Marie Dubler, Hans Grütter: Bern (Gemeinde) – 1.2 Römische Zeit. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. November 2016, abgerufen am 8. Juli 2019.</ref> Heute ist ein archäologischer Rundgang ausgeschildert, wo man in mehreren Stationen die Besiedlungsspuren besichtigen kann.<ref>Archäologischer Rundgang Engehalbinsel in Bern Bildungs- und Kulturdirektin Kanton Bern</ref>
Um 1800 wurden erste Landsitze und Sommerhäuser gebaut. Im 19. Jahrhundert entstanden exklusive Wohnquartiere (bei der Grossen Schanze und auf der Engehalbinsel). Der hintere Teil der Länggasse war ursprünglich von Industriebauten geprägt (Tobler, Von Roll), entwickelte sich dann aber zum Beamten- und Arbeiterwohnquartier. 1903 wurde bei der Grossen Schanze das Hauptgebäude der Universität Bern fertiggestellt. 1914 fand auf dem Viererfeld im Engeriedquartier die Schweizerische Landesausstellung statt, 1928 war dort die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit.
Stadtteilvertretung
Gemäss "Reglement über die politischen Rechte (RPR)"<ref>Stadt Bern: Reglement über die politischen Rechte (RPR) Kapitel 7 Mitwirkung der Bevölkerung. Abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> der Stadt Bern vertritt Quartierkommission Länggasse Engehalbinsel (QLE) die Interessen des Stadtteils. Sie arbeitet wie die anderen auf Delegiertenbasis der Parteien und Quartierorganisationen. "Rund 20 Organisationen" werden als stimmberechtigt angegeben.<ref>Quartierkommission Längssasse Engehalbinsel</ref> Herausgegeben wurde ein Quartierguide, der alles Wissenswerte zum Stadtteil enthält. Im Quartierguide wird auf die sechs statistischen Bezirke hingewiesen, ansonsten zwischen den beiden Quartieren Länggasse (umfasst auch Stadtbach, Muesmatt und Neufeld) und der Engehalbinsel unterschieden.<ref>Quartierguide Stadtteil II</ref>
Politik
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Wahl des Stadtrates vom 29. November 2020 betrugen: SP 29,8 % (davon JUSO 3,2 %), GB 15,7 %, glp 13,6 % (davon jglp 2,4 %), GFL 10,0 %, FDP 8,1 % (davon jf 1,0 %), SVP 5,0 %, JA! 4,2 %, AL 3,4 %, CVP 3,0 %, BDP 1,8 %, EVP 1,4 %, PdA 1,3 %, GaP 1,2 %, zämä 0,7 %, EDU 0,5 %, DLSSLP 0,4 %.<ref>Ergebnis Gemeindewahlen 2020</ref> Im Vergleich der Stadtteile erzielten im Stadtteil Länggasse-Felsenau SP, GFL<ref>Im Stadtteil I erzielte die GFL noch einen leicht höheren Wähleranteil. Dessen Ergebnisse sind aber wenig aussagekräftig, da die Mehrzahl der dortigen Stimmen von Personen stammt, die an in den Wahllokalen der Altstadt (resp. am Bahnhof Bern) gewählt haben, jedoch in anderen Quartieren wohnen.</ref> und GB ihren jeweils höchsten Wähleranteil.
Im Vergleich mit dem gesamtstädtischen Ergebnis schnitten im universitär geprägten Stadtteil Länggasse-Felsenau die verschiedenen linken und grünen Parteien stärker ab, während die SVP das klar schlechteste Ergebnis erreichte.
Sehenswürdigkeiten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />