Köhlau
Köhlau Markt Schopfloch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17)&title=K%C3%B6hlau 49° 7′ N, 10° 20′ O
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dim=10000 | globe= | name=Köhlau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 477 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 17 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91626 | |||||
| Vorwahl: | 09857 | |||||
Köhlau (auch Köhlen<ref name="B170"/> oder Kohlhöfe genannt<ref name="OV 1818"/>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Schopfloch im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Köhlau liegt in der Gemarkung Dickersbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Südlich des Weilers fließt der Köhlauer Graben, ein linker Zufluss des Mühlgrabens (im Unterlauf Hellenbach genannt), der seinerseits ein linker Zufluss der Wörnitz ist. Im Nordosten grenzt der Frickinger Wald an, im Süden liegt das Waldgebiet Lichtenschlag. Im Osten befindet sich der Schafbuck. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße AN 42 (0,6 km nördlich) bzw. an der Franzenmühle vorbei nach Dickersbronn (1,2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1324 als „ze der kelen“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 158.</ref>
Die Fraisch war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen, dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Schafhof unterstand in der Grundherrschaft dem Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Köhlau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Köhlen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).</ref><ref name="B170">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 170f.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war der Ganzhof in zwei Halbhöfe zerschlagen.<ref name="N434">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 434.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N554">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 554.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Köhlau 1809 dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532f.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort der neu gebildeten Ruralgemeinde Dickersbronn zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Köhlau im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schopfloch eingegliedert.<ref name="N554"/><ref>Schopfloch > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 3: Stattlicher, zweigeschossiger Putzbau der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Wohnstallhaus mit drei zu neun Obergeschossfenstern. Die kräftige Mauer der Giebelfront stammt noch vom einstigen Schafhof, der dem Dinkelsbühler Spital gehörte (wahrscheinlich 17. Jh.): Axial Stichbogentüre und Aufzugluken.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 158. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N434"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Köhlen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 170–171 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 158.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Köhlau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Köhlau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Buchhof | Deuenbach | Dickersbronn | Franzenmühle | Köhlau | Lehenbuch | Lehengütingen | Neumühle | Pulvermühle | Rohrmühle | Schopfloch | Waldhäuslein | Zwernberg