Käte Strobel
Käte Strobel (geborene Müller; * 23. Juli 1907 in Nürnberg; † 26. März 1996 ebenda) war eine deutsche Politikerin (SPD). Sie war von 1966 bis 1969 Bundesministerin für Gesundheitswesen und von 1969 bis 1972 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.
Leben und Beruf
Käte Müller war das vierte von sieben Kindern des Schuhmachers und späteren Stadtrates Fritz Müller und seiner Frau Anna, einer gelernten Köchin. Beide Eltern waren politisch interessiert, der Vater als gewerkschaftlicher Vertrauensmann und in der USPD bzw. der SPD politisch aktiv. Die Familie lebte in einer genossenschaftlich organisierten Arbeitersiedlung in der Nürnberger Gartenstadt.<ref>Nadja Lissok in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 73 vom 28./29. März 2026, S. 47.</ref> Als ihr Vater wegen seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit fristlos entlassen wurde – einen Kündigungsschutz gab es noch nicht –, streikten die Kollegen so lange, bis er wieder eingestellt wurde. Dieses solidarische Verhalten der Arbeiter bezeichnete Müller später als prägendes Erlebnis. Ihrer Mutter war daran gelegen, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Familie nicht an die Kinder weiterzugeben: Sie achtete auf gleichmäßige Beteiligung ihrer Töchter und Söhne an der Hausarbeit, stärkte Selbstbewusstsein und politische Bildung der Mädchen.<ref name=":0" details="S.485">Gisela Notz: Frauen in der Mannschaft, Sozialdemokratinnen im Parlamentarischen Rat und im Bundestag 1948/49 – 1957. Dietz, Bonn 2003, ISBN 978-3-8012-4131-5.</ref><ref name=":1" details="S. 237"></ref> Nach dem Besuch von Volks- und Wirtschaftsschule absolvierte Müller beim Landesverband für Obst- und Gartenbau eine kaufmännische Ausbildung. Von 1923 bis 1935 war sie dort als kaufmännische Angestellte beschäftigt, von 1935 bis 1939 als Buchhalterin.
Im Jahr 1928 heiratete sie den Schriftsetzer und späteren Buchdruckermeister Hans Strobel (1904–1978). Ihr Mann engagierte sich ebenfalls bei den Sozialdemokraten. 1934 wurde er wegen Vorbereitung des Hochverrats verurteilt und zweieinhalb Jahre im Konzentrationslager Dachau interniert. Später nahm er in einem Strafbataillon am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, aus der er im Jahr 1946 heimkehrte.
In den Jahren 1938 und 1941 gebar Käte Strobel ihre Töchter Traudel und Ilse (später Stadträtin in Nürnberg).
Nach dem Ende ihrer aktiven politischen Laufbahn lebte Strobel in Nürnberg, wo sie 1996 starb. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Südfriedhof.
Partei
Bereits in ihrer Jugend war Käte Strobel in der Sozialdemokratie aktiv. So engagierte sie sich ab 1921 in der sozialistischen Jugendbewegung und war ab 1924 Mitglied der Kinderfreundebewegung, einer Vorläuferorganisation der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken. Bei den Kinderfreunden stieg sie bald zur Landesvorsitzenden auf, war ab 1932 auch Mitglied der Reichsleitung und behielt diese Positionen bis zum Verbot der Organisation durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933.
In der Erkenntnis, dass es nicht nur um die Linderung unmittelbarer Not gehen könne, sondern soziale Ungleichheit strukturell nur mit Hilfe einer Partei bekämpft werden könne, trat Strobel achtzehnjährig der SPD bei. Während des Faschismus unterstützte Strobel ihren im Untergrund tätigen Mann und sorgte für den Familienunterhalt. In den Kriegsjahren wurde sie dreimal ausgebombt und aufs Land evakuiert. Dort lernte sie das harte Leben der bäuerlichen Bevölkerung, insbesondere der Bäuerinnen, kennen.<ref name=":0" details="S.486 f" />
Unmittelbar nach Kriegsende, ihr Mann war noch in Kriegsgefangenschaft, engagierte sie sich beim Wiederaufbau der Partei in Franken und Bayern. Frauen für eine politische Betätigung zu interessieren, war ihr ein Anliegen, daher übernahm sie ab 1946 den Vorsitz der SPD-Frauengruppen in Franken.<ref name=":0" details="S. 487" /> Darüber hinaus war sie stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes Franken der SPD sowie Mitglied des Landesausschusses der Bayern-SPD.
In den Jahren 1961 und 1965 gehörte sie zu den Regierungsmannschaften von Willy Brandt für den Fall eines Wahlsieges bei der Bundestagswahl. Von 1958 bis 1971 war sie Mitglied des Bundesvorstandes der SPD und gehörte 1966 bis 1970 dem Präsidium der Partei an. Danach betätigte sie sich in der SPD-Bundesschiedskommission und als Vorsitzende des SPD-Seniorenrates.
Abgeordnete
Von 1949 bis 1972 war Käte Strobel Mitglied des Deutschen Bundestages. 1949, 1953 und 1957 über die Landesliste Bayern gewählt, vertrat sie ab 1961 als direkt gewählte Abgeordnete den Wahlkreis Nürnberg, in dem sie zuletzt 47,1 % der Erststimmen erzielte, im Parlament.
Ein Hauptaugenmerk richtete Strobel in ihrer politischen Arbeit auf die Verbraucherpolitik, diese bedeutete für sie zugleich praktische Frauenpolitik.<ref name=":2" details="S. 51">Renate Lepsius (Hrsg.): Frauenpolitik als Beruf: Gespräche mit SPD-Parlamentarierinnen. 1. Auflage. Hoffmann u. Campe, Hamburg 1987, ISBN 978-3-455-08678-2, S. 33 ff.</ref><ref name=":0" details="S. 489" /> In ihrer ersten Rede im Bundestag forderte sie die Angleichung der Lebenshaltungskosten an das Zahlungsvermögen der Bevölkerung. Auch später hielt sie an dieser Forderung fest.<ref name=":0" details="S. 490" /><ref name=":1" details="S. 245" /> Strobel wollte in Kenntnis der Auswirkungen auf die Bevölkerung wirtschaftspolitisch tätig sein und sich als Frau nicht auf die Zuständigkeit für soziale und kulturelle Belange reduzieren lassen. Sie beteiligte sich an der Formulierung der Marktordnungsgesetze und trug maßgeblich dazu bei, dass Verbrauchssteuern abgebaut und Einfuhrzölle auf Nahrungsmittel und Konsumgüter gesenkt wurden.<ref name=":0" details="S. 490" />
Ihr hohes Interesse an und ihre Kenntnisse über Wirtschaftspolitik zeigten sich auch an den verschiedenen Ausschüssen, denen sie als Bundestagsabgeordnete angehörte: So war sie unter anderem von der ersten bis zur vierten Wahlperiode Mitglied des Ausschusses zur Wahrung der Rechte der Volksvertretung gem. Art. 45 GG und des Ausschusses für Außenhandelsfragen. Von 1949 bis Mai 1963 arbeitete sie als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in der zweiten und dritten Wahlperiode im Auswärtigen Ausschuss und im Beirat für Handelspolitische Vereinbarungen.<ref name=":0" details="S. 489" />
Vom 27. Februar 1958 bis 26. Januar 1967 war sie auch Mitglied des Europaparlaments, wo sie von März 1962 bis März 1964 als Vizepräsidentin amtierte. Von März 1964 bis Januar 1967 war Strobel Vorsitzende der Sozialistischen Fraktion im Europaparlament.
Ihr europapolitisches Engagement begriff Strobel als Teil ihres Einsatzes für den Frieden, weil der Kampf „um gute, menschliche Lebensbedingungen für alle Menschen nur sinnvoll ist, wenn es gelingt, die Völker der Welt für ein friedliches Miteinander- und Nebeneinanderleben zu gewinnen“.<ref name=":0" details="zitiert nach S. 490" /> Ihr war daran gelegen, dass möglichst viele Staaten zur damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) assoziierten. Zudem setzte sie sich für eine gemeinsame Außenhandelspolitik ein. Eine gemeinsame Strategie gab es noch nicht, obgleich nach Strobels Ansicht die EWG bereits starke Wirkung auf Drittstaaten hatte. Sie warnte vor einer Embargopolitik gegenüber dem Ostblock und wollte negative Wirkungen auf sogenannte Entwicklungsländer vermeiden.<ref name=":0" details="S. 491" />
Von 1972 bis 1978, nach dem Ende ihrer Bundestagszugehörigkeit, war sie Mitglied des Stadtrates von Nürnberg. Im Vorantreiben der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Stadtentwicklung, im Einsatz für Kranke, Alte und Kinder sowie in individuellen Bildungsfragen sah sie dort ihre Aufgabe.<ref name=":1" details="S. 249" />
Öffentliche Ämter
Am 1. Dezember 1966 wurde sie als Bundesministerin für Gesundheitswesen in die von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geführte Bundesregierung der Großen Koalition berufen.
Schon in ihrer Jugend als Mitglied des zum Umfeld der sozialistischen Erziehungsbewegung gehörenden Vereins für Sexualhygiene hatte sich Strobel für die Themen Sexualerziehung und Familienplanung interessiert und eingesetzt. Unmittelbar mit Beginn ihrer Tätigkeit als Gesundheitsministerin wurde sie mit dem Thema der Antibabypille befasst und kam nach Beratungen zu dem Schluss, dass die erleichterte Empfängnisverhütung durch Aufklärung der Menschen über Sexualität und Familienplanung flankiert werden müsse.<ref name=":2" details="S. 46" /><ref name=":0" details="S. 496" /> In der Folgezeit unterstützte sie 1967 die Herstellung und Aufführung des Aufklärungsfilms Helga – Vom Werden des menschlichen Lebens durch die in diesem Jahr in ihrem Geschäftsbereich gegründeten Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Besonderes Aufsehen erregte 1969 die Herausgabe des Sexualkunde-Atlasses, der für alle 13- bis 15-jährigen Schüler und Schülerinnen als einheitliches Unterrichtsmittel zur Sexualerziehung dienen sollte. Die Diskussion um den Atlas polarisierte die Gesellschaft der damaligen Zeit. Strobel stand im Zentrum der Kritik, ihre Popularität als Ministerin allerdings stieg.<ref name=":0" details="S. 496" />
Für Strobel war in diesem Zusammenhang eine Reform des § 218 StGB anzugehen. Auch dieses Engagement Strobels wurde gespeist aus den Erfahrungen ihrer Jugend, der Kenntnis der Not der Frauen, die mehr Kinder bekamen als gewünscht oder bei unsachgemäßen Abtreibungen ihr Leben aufs Spiel setzten. Da das Justizministerium federführend war, kämpfte Strobel darum, einen Gesetzesentwurf mitberaten und sozialbegleitende Maßnahmen – verstärkte Aufklärung über Familienplanung und erleichterter Zugang zu Mitteln der Empfängnisverhütung – durchführen zu können.<ref name=":2" details="S. 48" /><ref name=":0" details="S. 499" /> Renate Lepsius vertrat die These, die spätere Reform des § 218 StGB sei ohne Strobels Beitrag zur Enttabuisierung von Sexualaufklärung und Familienplanung nicht möglich gewesen.<ref name=":2" details="S. 46" />
Unter Strobels Führung unternahm das Gesundheitsministerium der Großen Koalition erste Initiativen für den Umweltschutz, etwa mit dem ersten Lärmschutzgesetz.<ref name=":1" details="S. 248" /> Nach der Bundestagswahl 1969 wurde sie zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit in der von Willy Brandt geleiteten Bundesregierung ernannt. In der Folgezeit trieb sie die Reform des Ausbildungsförderungsgesetzes und des Jugendwohlfahrtsgesetzes voran. Die neu eingeführte Förderung von Schülern und Schülerinnen ermöglichte auch Kindern aus Arbeiterfamilien, insbesondere auch den Mädchen, den Besuch einer weiterführenden Schule.<ref name=":2" details="S. 49 f" /><ref>Gabriele Muschter, Rüdiger Thomas: Frauen in Deutschland. Eine Geschichte in Bildern, Quellen und Kommentaren. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Reihe Zeitbilder. Bonn 17. Juli 2015, S. 157 (ruedigerthomas.eu [PDF]).</ref> Auch im Bereich des Gesundheitsschutzes wurden zahlreiche Gesetze eingeführt: die Gesamtreform des Lebensmittel- und des Arzneimittelrechts, letzteres mit dem ersten Programm gegen Drogenmissbrauch, die Einführung von Vorsorgeuntersuchungen – Deutschland nahm damals bei der Kindersterblichkeit einen der vorderen Plätze ein – der Erlass des Krankenhausfinanzierungsgesetzes, Kampagnen für besseres Essen und gegen das Rauchen.<ref name=":1" details="S. 249" /><ref name=":0" details="S. 494" /><ref name=":2" details="S. 51" />
Nach der Bundestagswahl 1972 schied Käte Strobel auf eigenen Wunsch am 15. Dezember 1972 aus der Bundesregierung aus.<ref name=":1" details="S. 249" />
Ehrungen
Mit dem Bayerischen Verdienstorden wurde sie 1962 ausgezeichnet. Sie bekam 1969 das Große Verdienstkreuz mit Stern und 1972 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ihr wurde 1980 als erster Frau die Ehrenbürgerwürde ihrer Heimatstadt Nürnberg verliehen. In Nürnberg ist eine Straße nach ihr benannt. Auch der „Käte-Strobel-Wanderweg“ in Gummersbach-Oberrengse und das dortige Naturfreundehaus/Familien-Ferien-Zentrum, das von ihr eingeweiht wurde, tragen ihren Namen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aktuelles im Naturfreundehaus Käte Strobel.] Naturfreundehaus Käte Strobel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Juni 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Posthum geehrt wurde sie im November 2000 von der Deutschen Post, die im Rahmen der Dauerserie Frauen der Deutschen Geschichte eine Briefmarke mit ihrem Porträt herausgab.<ref name=":1" details="S. 234" /> Im Jahr 2022 wurde auch in Lotte (Westfalen) eine Straße nach ihr benannt.<ref>Niederschrift über die 12. Sitzung (Wahlperiode 2020/2025) des Ausschusses für Ortsentwicklung der Gemeinde Lotte am 07.06.2022. (PDF) In: https://lotte.ratsinfomanagement.net. Gemeinde Lotte, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref> Zudem erhielten in Eschweiler eine integrative Kindertagesstätte und in Waldbröl ein AWO-Familienzentrum ihren Namen.<ref>Familienzentrum Käthe-Strobel |. Abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref><ref>BKJ – Betreungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler / AöR – Kita Käte Strobel. Abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>
Zitat
„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte.“
Literatur
- Walter Henkels: 99 Bonner Köpfe, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 250ff.
- Richard Kölbel: Käte Strobel (1907–1996): Ehrenbürgerin der Stadt Nürnberg und Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. In: Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg (Hrsg.): Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. Band 88. Eigenverlag des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, 2001, ISSN 0083-5579, S. 233–254 (periodika.digitale-sammlungen.de [abgerufen am 26. Juli 2008]).
- Das Käddala aus der Gartenstadt. Eine Zeitreise mit Käte Strobel. Verlag Nürnberger Presse, 2009, DNB 1013316533. (Rezension in den Nürnberger Nachrichten vom 23. Mai 2009.)
- Christiane Kuller: Strobel, Käte. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 25. Duncker & Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-11206-7, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).
- Adelheid Schmidt-Thomé: Käte Strobel In: dies.: Ich war die Erste. Bayerische Pionierinnen im Porträt. Allitera Verlag, München 2022, ISBN 978-3-96233-307-2, S. 130f.
Weblinks
- Literatur von und über Käte Strobel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Käte Strobel. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO (DHM und HdG)
- Informationen über Käte Strobel auf den Internetseiten der Stadt Nürnberg (archivierte Version)
- Käte Strobel im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Editionsprogramm der KGParl: Fraktionen des Deutschen Bundestages Käte Strobel über die Namenssuche in den Protokollen der Fraktionssitzungen des Deutschen Bundestages
Einzelnachweise
<references> </references>
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Elisabeth Schwarzhaupt (CDU, 1961–1966) | Käte Strobel (SPD, 1966–1972) | Katharina Focke (SPD, 1972–1976) | Antje Huber (SPD, 1976–1982) | Anke Fuchs (SPD, 1982) | Heiner Geißler (CDU, 1982–1985) | Rita Süssmuth (CDU, 1985–1988) | Ursula Lehr (CDU, 1988–1991) | Gerda Hasselfeldt (CSU, 1991–1992) | Horst Seehofer (CSU, 1992–1998) | Andrea Fischer (B90/Grüne, 1998–2001) | Ulla Schmidt (SPD, 2001–2009) | Philipp Rösler (FDP, 2009–2011) | Daniel Bahr (FDP, 2011–2013) | Hermann Gröhe (CDU, 2013–2018) | Jens Spahn (CDU, 2018–2021) | Karl Lauterbach (SPD, 2021–2025) | Nina Warken (CDU, seit 2025)
siehe auch: Amtsinhaber seit 1961 beider deutscher Staaten
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Franz-Josef Wuermeling (CDU, 1953–1962) | Bruno Heck (CDU, 1962–1968) | Aenne Brauksiepe (CDU, 1968–1969) | Käte Strobel (SPD, 1969–1972) | Katharina Focke (SPD, 1972–1976) | Antje Huber (SPD, 1976–1982) | Anke Fuchs (SPD, 1982) | Heiner Geißler (CDU, 1982–1985) | Rita Süssmuth (CDU, 1985–1988) | Ursula Lehr (CDU, 1988–1991) | 1991–1994: Hannelore Rönsch (CDU, Familie & Senioren) • Angela Merkel (CDU, Frauen & Jugend) | Claudia Nolte (CDU, 1994–1998) | Christine Bergmann (SPD, 1998–2002) | Renate Schmidt (SPD, 2002–2005) | Ursula von der Leyen (CDU, 2005–2009) | Kristina Schröder (CDU, 2009–2013) | Manuela Schwesig (SPD, 2013–2017) | Katarina Barley (SPD, 2017–2018) | Franziska Giffey (SPD, 2018–2021) | Christine Lambrecht (SPD, 2021) | Anne Spiegel (B90/Grüne, 2021–2022) | Lisa Paus (B90/Grüne, 2022–2025) | Karin Prien (CDU, seit 2025)
siehe auch: Amtsinhaber seit 1953
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Kurt Georg Kiesinger (CDU) | Willy Brandt (SPD) | Paul Lücke (CDU) | Ernst Benda (CDU) | Gustav Heinemann (SPD) | Horst Ehmke (SPD) | Franz Josef Strauß (CSU) | Karl Schiller (SPD) | Hermann Höcherl (CSU) | Hans Katzer (CDU) | Gerhard Schröder (CDU) | Georg Leber (SPD) | Werner Dollinger (CSU) | Lauritz Lauritzen (SPD) | Kai-Uwe von Hassel (CDU) | Heinrich Windelen (CDU) | Herbert Wehner (SPD) | Carlo Schmid (SPD) | Bruno Heck (CDU) | Aenne Brauksiepe (CDU) | Gerhard Stoltenberg (CDU) | Kurt Schmücker (CDU) | Hans-Jürgen Wischnewski (SPD) | Erhard Eppler (SPD) | Käte Strobel (SPD) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Willy Brandt (SPD) | Walter Scheel (FDP) | Hans-Dietrich Genscher (FDP) | Gerhard Jahn (SPD) | Alex Möller (SPD) | Karl Schiller (SPD) | Helmut Schmidt (SPD) | Josef Ertl (FDP) | Walter Arendt (SPD) | Georg Leber (SPD) | Käte Strobel (SPD) | Lauritz Lauritzen (SPD) | Egon Franke (SPD) | Hans Leussink (parteilos) | Klaus von Dohnanyi (SPD) | Erhard Eppler (SPD) | Horst Ehmke (SPD) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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1. Karl Josef Graf von Drechsel (1819) | 2. Gottfried Freudel (1819) | 3. Karl Theodor Graf zu Pappenheim (1823) | 4. Karl Ludwig Freiherr von Kesling (1823) | 5. Daniel von Bezold (1825) | 6. Arnold Freiherr von Mieg (1828) | 7. Wilhelm Cramer (1828) | 8. Friedrich Wilhelm von Hoven (1830) | 9. Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein (1833) | 10. Peter Freiherr von Lamotte (1837) | 11. Heinrich Theodorf von Kohlhagen (1843) | 12. Karl Ludwig Roth (1843) | 13. Wilhelm Bernhard Mönnich (1845) | 14. Gottfried Eisenmann (1848) | 15. Georg Simon Ohm (1850) | 16. Carl von Seuffert (1857) | 17. Lothar Freiherr von Faber (1861) | 18. August von Kreling (1869) | 19. Friedrich Wilhelm Walther von Walderstötten (1871) | 20. Heinrich Heerwagen (1878) | 21. Friedrich Wanderer (1888) | 22. Carl Crämer (1888) | 23. August von Essenwein (1891) | 24. Christoph von Seiler (1893) | 25. Julius Stief (1894) | 26. Christian Schwemmer (1898) | 27. Friedrich Krafft Graf von Crailsheim (1900) | 28. Ludwig von Gerngros (1901) | 29. Heinrich Berolzheimer (1905) | 30. Gottlieb von Merkel (1905) | 31. Ferdinand von Jäger (1910) | 32. Georg Ritter von Schuh (1913) | 33. Ernst Mummenhoff (1928) | 34. Oskar von Petri (1930) | 35. Paul von Hindenburg (1932) | 36. Martin Treu (1948) | 37. August Meier (1965) | 38. Joseph E. Drexel (1976) | 39. Käte Strobel (1980) | 40. Max Hintermayr (1980) | 41. Hermann Kesten (1980) | 42. Andreas Urschlechter (1987) | 43. Willy Prölß (1997) | 44. Oscar Schneider (1997) | 45. Karl Diehl (1997) | 46. Theo Schöller (1997) | 47. Heinz Sebiger (1997) | 48. Günther Beckstein (2014) | 49. Renate Schmidt (2014) | 50. Bruno Schnell (2014) | 51. Dani Karavan (2018)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Strobel, Käte |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (SPD), MdB, MdEP |
| GEBURTSDATUM | 23. Juli 1907 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |
| STERBEDATUM | 26. März 1996 |
| STERBEORT | Nürnberg |
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