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Krombach (Kreuztal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Krombach
Stadt Kreuztal
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2134)&title=Krombach 51° 0′ N, 7° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2134) 50° 59′ 41″ N, 7° 57′ 29″ O
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Höhe: 324 m
Fläche: 6,38 km²
Einwohner: 2134 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerentwicklung 1969-2024. In: kreuztal.de. Stadt Kreuztal, abgerufen am 29. März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 334 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57223
Vorwahl: 02732
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Datei:Kreuztal Pfarrkirche Krombach.jpg
Ev. Pfarrkirche Krombach
Datei:Kreuztal St Ludger u St Hedwig.jpg
Kath. Kirche St. Ludger und St. Hedwig

Krombach [<templatestyles src="IPA/styles.css" />'krɔm.baχ] (mundartlich Krommich) ist ein Stadtteil von Kreuztal im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Krombach im Jahre 1221. Der Ort hatte offenbar damals bereits eine gewisse überregionale Bedeutung, denn durch ihn führte der bedeutende alte Fernhandelsweg FrankfurtSoest. Der Ort liegt an dem Isoglossenbündel aus Uerdinger, Benrather und Bad Honnefer Linie, den Grenzen des westmitteldeutsches Moselfränkisch sprechenden Siegerlandes zum niederdeutsches Westfälisch sprechenden Sauerland.

Seit 500 Jahren rasten Reisende im Gasthof „Hambloch“. Pferdetränke und Pferdehaltestangen vor dem Gasthof zeugen vom regen Verkehr der damaligen Zeit. Auch der 300 Jahre alte Gasthof „Zum Anker“ zeigt historische Spuren.

Eine große Einnahmequelle früherer Zeiten war der Vorspanndienst, der aufgrund des Durchgangsverkehrs florierte: Von hier aus musste die Fracht in Richtung Norden über die Berge des Sauerlandes befördert werden.

Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1969 gehörte der Ort dem Amt Ferndorf an.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 71.</ref>

In Krombach wird das überregional bekannte Krombacher Bier gebraut.

Der Name Krombach leitet sich von Krummer Bach ab. Durchflossen wird der Ort von der Littfe, einem Nebenlauf der Ferndorf.

Im Zuge des Weiterbaus des Westabschnittes der Bundesautobahn 4 und der Hüttentalstraße, die sich auf der „Krombacher Höhe“ (Kölsches Heck) treffen, erlangt der Ortsteil Krombach eine größere Bedeutung für das Siegerland und das angrenzende Sauerland. Seit 1935 existiert in Krombach ein Naturfreibad.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heißes Fest für Krombacher Bad (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der ehemaligen Gemeinde Krombach, Kreis Siegen]] Blasonierung: „Erhöht geteilt von Gold (Gelb) und Blau; oben ein blaues Hifthorn, unten eine goldene (gelbe) Glocke.“<ref name="Wappen">Wappen von Krombach</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 27. Mai 1939 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen genehmigt. Das Hifthorn entstammt Siegeln der Gemeinden Ferndorf und Krombach aus dem Jahre 1470. Die Glocke ist das Symbol für eine der bekanntesten Sagen des Kindelsberges, der Sage von der Krombacher Gnadenglocke.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Krombach (Kreuztal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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