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Kredenbach (Kreuztal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kredenbach
Stadt Kreuztal
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1709)&title=Kredenbach 50° 58′ N, 8° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1709) 50° 57′ 46″ N, 8° 2′ 32″ O
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Höhe: 299 m
Fläche: 5,2 km²
Einwohner: 1709 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerentwicklung 1969-2024. In: kreuztal.de. Stadt Kreuztal, abgerufen am 29. März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 329 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57223
Vorwahl: 02732
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Datei:Kredenbach 4.jpg
Blick auf Kredenbach
Datei:Kapellenschule Kredenbach.JPG
Frühere Kapellenschule im alten Ortskern
Datei:Bahnhof Kredenbach.jpg
Haltepunkt der Bahn in Kredenbach

Kredenbach (mundartlich Kräremich) ist ein Stadtteil von Kreuztal im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein.

Geographie

Kredenbach liegt zwischen Kreuztal und Dahlbruch, einem Ortsteil der Nachbarstadt Hilchenbach. Durch den Ort fließt der Ferndorfbach.

Geschichte

Der Ort entstand aus Einzelhöfen in den Ortsteilen Lohe (8. März 1319 erstmals erwähnt<ref>Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 91–92, Nr. 147.</ref>) und Kredenbach (27. Oktober 1340 erstmals erwähnt<ref>Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 138–140, Nr. 235.</ref>) sowie dem Wüstehof (1461 erstmals erwähnt)<ref>Karte Fürstentum Nassau-Siegen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Urkundliche Zeugnisse der Besiedlung bis 1500 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>.

Kredenbach und der Wüstehof gelangten erst 1623 vom Kirchspiel Netphen an Ferndorf. Die ehemaligen Loher Hütten- und Hammerwerke, erstmals 1489 erwähnt, waren auch außerhalb des Siegerlandes bekannt. 1834 wurde hier einer der ersten deutschen mit Koks befeuerten Hochöfen in Betrieb genommen.

Am 1. Januar 1969 wurde Kredenbach im Rahmen der kommunalen Neugliederung in die neu geschaffene Stadt Kreuztal eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 71.</ref> Vorher gehörte die bis dato selbstständige Gemeinde zum Amt Ferndorf.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der ehemaligen Gemeinde Kredenbach, Kreis Siegen]] Blasonierung: „In Gold (Gelb) drei in Form eines Schrägbalkens gestellte schwarze Rauten, deren Spitzen einander berühren; vorn unten begleitet von einem schrägliegenden blauen Hifthorn.“<ref name="Wappen">Wappen von Kredenbach</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 27. Mai 1939 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen genehmigt. Der Schrägbalken aus drei schwarzen Rauten ist das Zeichen der Ritter von Selbach-Lohe, die einst in der Gemeinde reich begütert waren. Das Hifthorn entstammt Gerichtssiegeln der Gemeinden Ferndorf und Krombach aus dem Jahre 1470.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Kredenbach gibt es eine Reihe an Vereinen, unter anderem zwei Sportvereine (Turnen, Fußball), einen Gesangverein sowie Ortsgruppen des Sauerländischen Gebirgsvereins und des CVJM.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Ein Unternehmen des Werkzeugbaus (Gebr. Rath Werkzeugbau GmbH) ist mit mehr als 100 Mitarbeitern<ref>Gebr. Rath Werkzeugbau – Unternehmen. Abgerufen am 10. Januar 2021.</ref> ein bedeutender Arbeitgeber im Ort. Mittelständische Unternehmen der Metallverarbeitung sind für die Region wirtschaftlich prägend.<ref>Thilo Schmidt: Die guten Geister des kleinen Dorfes: Kredenbach im Siegerland. 2. September 2018;.</ref>

Öffentliche Einrichtungen

In Kredenbach befindet sich ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) der Diakonie, das dem Jung-Stilling-Krankenhaus (Eigenschreibweise: Diakonie Klinikum Jung-Stilling) in Siegen angegliedert ist. Es hat vier Fachabteilungen: Chirurgie und Viszeralchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurochirurgie sowie Gefäßchirurgie.<ref>Unternehmen – MVZ Kreuztal-Kredenbach. Abgerufen am 10. Januar 2021.</ref> Das MVZ Kredenbach befindet sich in einem Gebäudeteil der ehemaligen Bernhard-Weiss-Klinik, eines evangelischen Krankenhauses, das von 1965 bis 2018 bestand. In der COVID-19-Pandemie wurde die ehemalige Klinik im Frühjahr 2020 als Ausweichkrankenhaus reaktiviert.<ref>Corona: Ehemalige Klinik in Kredenbach wird für Ernstfall vorbereitet. WDR, 21. März 2020, abgerufen am 10. Januar 2021.</ref>

Verkehr

Der Ort liegt an der Bundesstraße 508 und an der Bahnstrecke Kreuztal–Cölbe, der sogenannten Rothaar-Bahn, die von der Hessischen Landesbahn GmbH betrieben wird.

Persönlichkeiten

Literatur und Radiodokumentationen

Weblinks

Commons: Kredenbach (Kreuztal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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