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Knonau

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{{#if: behandelt die Schweizer Gemeinde im Kanton Zürich. Zum Schweizer Historiker siehe Gerold Meyer von Knonau (Historiker), zum Schweizer Archivar und Geographen siehe Gerold Meyer von Knonau (Archivar), zum Familiennamen Meyer von Knonau.

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Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz

Knonau ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern (älter: Knonauer Amt, pop. Söiliamt) des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie war lange Zeit namengebend für den Bezirk Affoltern: Knonauer Amt (veraltet: Zürcher Freiamt, pop. «Söiliamt»). Der Name von Knonau im lokalen Mundart ist Chnoonau.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Geographie

Datei:Uttenberg01.jpg
Hinteruttenberg
Datei:ETH-BIB-Knonau-LBS H1-029727.tif
Luftbild (1974) von Werner Friedli

Vorlage:Nowrap Kantons Zürich und ist mit 6,48 km² vor Wettswil am Albis, Maschwanden und Ottenbach die flächenmässig viertkleinste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Der grösste Anteil des Gemeindegebiets wird von Landwirtschaftsflächen eingenommen, die 64,8 Prozent umfassen. Weitere 17,3 Prozent sind Wald, 10,0 Prozent Siedlungsfläche, 7,4 Prozent Verkehrsfläche, 1,1 Prozent Gewässer und 1,7 Prozent unproduktive Fläche (Stand 2018).<ref>Gemeindeporträts. Knonau. Fläche. Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2018.</ref> Das Gemeindegebiet wird durch den Haselbach zur Lorze hin entwässert.

Das Dorf Knonau liegt auf Vorlage:Höhe und ist 23 Kilometer Luftdistanz von Zürich und 7 Kilometer Luftdistanz von Zug gelegen. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Vorderuttenberg, Hinteruttenberg und Baaregg.

Im Westen grenzt Knonau an Maschwanden, im Norden und Osten liegt die Gemeinde Mettmenstetten und ebenfalls im Osten die höher gelegene Gemeinde Kappel am Albis. Im Süden grenzt Knonau an die Gemeinden Steinhausen und Cham, die beide dem Kanton Zug angehören.

Geschichte

Datei:Escher Regimentsbuch - Schloss Knonau.jpg
Schloss Knonau im Regimentsbuch des Junkers Gerold Escher

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Knonau 1045 in einer Urkunde des Klosters Schänis, in der die Kirche Knonau und der dazugehörende Meierhof als Besitztum des Klosters genannt werden. Als Verwalter dieses Hofes amteten die Meyer von Knonau. Sie liessen sich in der Mitte des 14. Jahrhunderts in Zürich nieder, wo sie sich einbürgern liessen. Schon bald waren sie im Rat der Stadt vertreten und stellten gar den Bürgermeister. Dank ihren Beziehungen konnten sie 1399 die Vogtei über das Dorf Knonau und weitere Dörfer erwerben.

1512 kaufte die Stadt Zürich die Vogtei Knonau samt einigen weiteren Rechten der Umgebung. Fortan residierte ein Landvogt auf dem Schloss Knonau, das die Stadt als Verwaltungssitz bauen liess.

Als 1830/31 im Kanton Zürich eine liberale Verfassung erlassen wurde, erhielten die Landgemeinden Gleichberechtigung mit der Stadt. Knonau wurde aus Tradition Hauptort des neu gegründeten Bezirks. Wegen der peripheren Lage wurde der Bezirkshauptort schon bald nach Affoltern am Albis verlegt.

Wappen

Vorlage:Wappenbeschreibung

Bevölkerung

Bevölkerungs­entwicklung<ref>Quellen: 1450–1750: HLS, 1850–1950: Eidgenössische Volkszählungen (XLS; 927 kB), danach: Gemeindeporträts. Knonau. Bevölkerung (Personen). Statistisches Amt des Kantons Zürich, 1962–2022.</ref>
Jahr Einwohner
1450 ca. 110
1634 226
1750 359
1850 594
1900 529
1950 649
2000 1439
2005 1509
2010 1802
2015 2094
2020 2368
2022 2411

Politik

Wähleranteile [%]
Partei 2019<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> 2023<ref>Nationalratswahl 2023. Kanton Zürich. 25. Oktober 2023.</ref> Diff.
SVP 32,27 31,69 −0,58
SP 11,43 15,42 +3,99
glp 17,32 14,49 −2,84
Mitte 11,26 + 3,25Vorlage:FN
FDP 9,20 8,63 −0,58
Grüne 11,35 7,05 −4,30
EVP 6,91 4,39 −2,51
CVP 5,34
BDP 2,67
AuF ZHVorlage:FN 2,58
EDU 2,19 1,96 −0,23
andere (8/11) 1,92 2,53 +0,61 %

Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ

Die Gemeindeversammlung übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der sechsköpfige Gemeinderat. Gemeindepräsidentin ist Esther Breitenmoser (parteilos, Stand 2025).<ref>Gemeinderat. Website der Gemeinde Knonau.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Vorlage:Hauptartikel

Verkehr

Durch Knonau führt die 1864 Zürich-Zug-Luzern-Bahn eröffnete Bahnlinie Zürich–Affoltern am Albis–Zug. Sie wurde zunächst durch die Linie Vorlage:S-Bahn Zürich der S-Bahn Zürich bedient. Seit Dezember 2015 bedient neu die Vorlage:S-Bahn Zürich Knonau. Am Wochenende wird Knonau auch von der Nacht-S-Bahn Vorlage:S-Bahn Zürich bedient. Das Teilstück der Autobahn A4 mit dem Rastplatz Eitenberg wurde auf Gemeindegebiet bereits 1970 gebaut, jedoch erst im November 2009 eröffnet. Seit Dezember 2019 verkehrte die Buslinie Vorlage:Buslinie Knonau, Bahnhof–Cham, Bahnhof der Zugerland Verkehrsbetriebe in einem dreijährigen Versuchsbetrieb.

Persönlichkeiten

  • Heinrich Häberling (1764–1804), Freiamtsweibel bis 1789, Anführer der Zürcher Landschaft im Bockenkrieg
  • Jakob Syz (1825–1891), Fabriksbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus
  • Ernst Frick (1888–1956), Anarchist und Maler
  • Andreas Jordi (* 1961), Maler

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Bezirk Affoltern Vorlage:Normdaten