Kleinmotten (Gemeinde Gastern)
| Kleinmotten (Dorf, ehemalige Gemeinde) Ortschaft Katastralgemeinde Kleinmotten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Gastern | |||||
| Koordinaten | 48° 54′ 54″ N, 15° 11′ 50″ O
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|
dim=1000 | globe= | name=Kleinmotten | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 564 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06409 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21148 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kleinmotten (früher auch Motten) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Gastern im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1966 war Kleinmotten eine eigenständige Gemeinde.
Geografie
Im nordwestlich von Gastern gelegenen Dorf wird neben Landwirtschaft auch verstärkt Fischzucht betrieben. Die zahlreichen Teiche entwässern in den Altbach. Zur Ortschaft zählen auch das Dorf Grünau im Süden sowie die Rotten Alm und Steinwand im Norden. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Für die mittelmäßig bestifteten Landbauern, die auch Kleinhäusler unter sich hatten, waren der Ackerbau und die Viehzucht wichtige Erwerbszweige, und ebenso war die Baumwollweberei nicht unbedeutend, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert. Auch die herrschaftlichen Teiche wurden schon damals erwähnt. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 32 Häusern genannt, das nach Gastern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Dobersberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kleinmotten einige Landwirte ansässig. Zudem gab es ein Elektrizitätswerk, eine Mühle und einen Steinbruch.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 313</ref>
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat die damalige Ortsgemeinde Kleinmotten per 1. Jänner 1967 der Marktgemeinde Gastern bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
Einzelnachweise
<references />