Kleinfeld (Gemeinde Hernstein)
| Kleinfeld (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kleinfeld | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Baden (BN), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Baden | |||||
| Pol. Gemeinde | Hernstein | |||||
| Koordinaten | 47° 55′ 34″ N, 16° 6′ 45″ O
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dim=1000 | globe= | name=Kleinfeld | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 350 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03390 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 04314 | |||||
| Bild Das Gasthaus Zodl | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kleinfeld ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Hernstein im Bezirk Baden in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>
Geografie
Das nördlich von Hernstein in einer Waldlichtung gelegene Dorf ist nur über die Landesstraße L4027 erreichbar, die hier endet. Der Ort entwässert in das Grillenberger Becken, von wo der Veitsauer Bach in die Triesting abfließt. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde urkundlich erstmals im Falkensteiner Codex als allodium Chreiuelt erwähnt, was freies Eigen Krähenfeld bedeutet. Bereits um 1330 wurde durch die hier begüterten Klöster Melk und Heiligenkreuz Weinbau betrieben.
Nach der Schlacht bei Hirtenberg bei der im Jahr 1532 die Österreicher gegen die Osmanen obsiegten, zogen sich diese nach Kleinfeld zurück, verwüsteten den Ort und ermordeten die Bewohner. Kleinfeld wurde erst wieder ab 1555 besiedelt, als sich hier Kohlenbrenner niederließen. Im Jahr 1715 ist erstmalig eine Pecherei bezeugt. Eine erste Kapelle wurde 1748 errichtet und im 19. Jahrhundert erweitert und als Kirche geweiht. Davor mussten die Gläubigen zum Messbesuch nach Grillenberg gehen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 15 Häusern genannt, das nach Grillenberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Enzesfeld besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Weikersdorf ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kleinfeld ein Gastwirt und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 312</ref>
Mit 1. Jänner 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Kleinfeld, Hernstein und Grillenberg zur Gemeinde Hernstein zusammengelegt.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Im Rahmen der Dorferneuerung fungierte Kleinfeld als Testgemeinde für das Viertel unter dem Wienerwald.
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Kleinfeld in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />