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Klaus Behrendt

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{{#if: behandelt einen 1920 geborenen Schauspieler. Für den 1960 geborenen deutschen Schauspieler siehe Klaus J. Behrendt.

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Klaus Behrendt (* 7. Dezember 1920 in Königsberg, Preußen;<ref>Who is Who in Foto, Film und TV, S. 18</ref> † 11. Oktober 2013 in Greifswald<ref name="GTB_14_10_2013">„Schauspieler Klaus Behrendt ist tot“, Göttinger Tagblatt vom 14. Oktober 2013</ref>) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Nach dem Abitur am Oberrealgymnasium nahm Behrendt Schauspielunterricht bei Werner Raffael.<ref>Göttinger Tageblatt (5. Juli 2013): Klaus Behrendt, der Schauspieler - Folge 1, Autorin: Marie Luise Rudolph, abgerufen am 13. Oktober 2013</ref>

1939 debütierte er als „Raimund“ in Friedrich Schillers Johanna von Orleans an den Städtischen Bühnen Schauspielhaus Königsberg, wo er bis 1940 ein erstes Engagement erhielt. Danach wechselte Behrendt an das Landestheater Allenstein (1940–1941).

Behrendt arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst bei der Sendergruppe Alpenland in Graz (1945–1946). Weitere Bühnenstationen waren das Hessische Staatstheater in Wiesbaden unter der Leitung von Karl-Heinz Stroux (1946–1950), das Deutsche Theater Göttingen unter der Leitung von Heinz Hilpert (1950–1964) sowie von 1965 bis 1986 das Wiener Burgtheater.<ref name="WZ">Ehrenkreuz für Klaus Behrendt. Rainer Elstner. In: Wiener Zeitung vom 28. März 2002. Abgerufen auf wienerzeitung.at am 28. Oktober 2012.</ref>

Nach seinem Einstand am Burgtheater siedelte sich Behrendt in dem südlich von Wien gelegenen niederösterreichischen Weinort Gumpoldskirchen an,<ref>Susanne Deuter: „Die Burg“ ist für ihn der Olymp. Klaus Behrendt – seit 20 Jahren als Schauspieler in Wien. In: Das Ostpreußenblatt, 12. Oktober 1985, Nr. 41/1985, S. 9. – Online (PDF; 13 MB).</ref> wo er als prominenter Weinkenner ein enges Verhältnis zur lokalen Winzerschaft pflegte und wohin er (als Ehrenbürger) auch lange nach dem Ende seiner Berufslaufbahn wiederholt zurückkehrte.<ref>Alfred Peischl (Fotogr.): Klaus Behrendt mit Tochter beim Heurigen Otmar Schnitzer (8. Juni 2008). In: gumpoldskirchen.at, abgerufen am 9. Mai 2018.</ref>

Klaus Behrendt unterrichtete am Max Reinhardt Seminar Wien elf Jahre lang, zu seinen Schülern zählte dort unter anderem der spätere Burgtheater-Direktor Klaus Bachler.<ref>Die Presse (11. Oktober 2013): Kammerschauspieler Klaus Behrendt ist tot, abgerufen am 12. Oktober 2013.</ref>

Daneben wirkte Behrendt gelegentlich in Filmproduktionen mit. So konnte man ihn in Karl-Heinz Stroux’ Goethe-Adaption Begegnung mit Werther sehen, in Rolf Thieles Knittel-Verfilmung El Hakim, im Kriegsdrama Hunde, wollt ihr ewig leben, in der Heinz-Erhardt-Komödie Natürlich die Autofahrer.

Einem breiteren Publikum wurde Behrendt vor allem durch zahlreiche große und kleinere Rollen in Fernsehproduktionen bekannt. Er übernahm Gastrollen in Serien und Reihen wie Tatort, Der Kommissar und vor allem Derrick.

Klaus Behrendt, dessen Leidenschaft Schiffsreisen waren, fand seine letzte Ruhe in einer Bestattung zur See.<ref name="GTB_14_10_2013"/>

Filmografie (Auswahl)

Publikationen

  • Klaus Behrendt (Hrsg.), Konrad Ettl (Illustr.): Puppentheater in Österreich. UNIMA Zentrum Österreich (Hrsg.), Wien 1987, OBV.
  • Renate Miglbauer (Hrsg., Gestaltung), Klaus Behrendt (Mitw.): Puppentheater in Österreich. 19. Mai bis 25. Juni 1995. Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Theatermuseum in der Burg Wels. Mitteilungen aus dem Stadtmuseum Wels (Teil 83 = 95,4). Magistrat der Stadt Wels (Stadtmuseum), Wels 1995, OBV.
  • Klaus Behrendt: Richard Teschner. In: Wolfgang Greisenegger: Theaterwelt – Welttheater. Springer/Land Niederösterreich, Wien/St. Pölten 2003, OBV.

Auszeichnungen

Literatur

  • Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}
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  • Who is Who in Foto, Film und TV, Zürich, Verlag für Prominentenenzyklopädie 1979, S. 18

Weblinks

Einzelnachweise

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