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Kiskunfélegyháza

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Kiskunfélegyháza
Datei:Coa Hungary Town Kiskunfélegyháza.svg
Kiskunfélegyháza (Ungarn)
Kiskunfélegyháza (Ungarn)
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Südliche Große Tiefebene
Komitat: Bács-Kiskun
Kleingebiet bis 31.12.2012: Kiskunfélegyháza
Kreis: Kiskunfélegyháza
Koordinaten: 46° 42′ N, 19° 51′ OKoordinaten: 46° 42′ 18″ N, 19° 51′ 0″ O
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Höhe: 96 m
Fläche: 256,36 km²
Einwohner: 28.382 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 76
Postleitzahl: 6100
KSH-kód: 20297
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: József Csányi<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Kiskunfélegyháza. Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Nemzeti Fórum)
Postanschrift: Kossuth Lajos utca 1
6100 Kiskunfélegyháza
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

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Kiskunfélegyháza [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈkiʃkuɱfeːlɛchaːzɒ] ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Bács-Kiskun. Sie ist die drittgrößte Stadt des Komitats.

Geografische Lage

Die Stadt liegt 107 Kilometer südöstlich des Zentrums der Hauptstadt Budapest, 25 Kilometer südöstlich des Komitatssitzes und der achtgrößten Stadt des Landes, Kecskemét, und 56 Kilometer nordwestlich der viertgrößten Stadt von Ungarn, Szeged.

Geschichte

Die erste Erwähnung der Stadt erfolgte im 14. Jahrhundert, als der Kiptschak-Herrscher Kötöny und sein Gefolge sich hier niedergelassen hatten. Der Name Kiskunfélegyháza wird mit „Kleinkumanische Halbkirche“ übersetzt und erinnert möglicherweise an die Christianisierung der Gegend in dieser Zeit.<ref>Anneliese Keilhauer: Ungarn. Kultur und Kunst im Land der Magyaren (= DuMont Kunst-Reiseführer). 2. Auflage. DuMont, Köln 1991, ISBN 3-7701-2096-5, S. 374.</ref> Während der Türkenkriege des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt komplett zerstört. Sie wurde ab 1743 wiederaufgebaut. Die Bahnstrecke von Pest–Cegléd her wurde 1853 erbaut, und 1854 bis Szegedin (Szeged) verlängert (Budapest-Szegediner Linie der Österreich.-Ungarischen Bahn).

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Stadt mit Munizipium 5.859 Häuser und 34.924 Einwohner auf einer Fläche von 66.421 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun.

Bis Ende 2012 war die Stadt Kiskunfélegyháza Verwaltungssitz des gleichnamigen Kleingebiets und ab 2013 dann Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises Kiskunfélegyháza.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Kiskunfélegyháza, városháza 2019 01.jpg
Rathaus im Secessionsstil

Das Rathaus der Stadt wurde 1911 nach Plänen des Architekten József Vas (1866–1910) erbaut. Es ist ein bedeutendes Beispiel des ungarischen Jugendstils. Die reiche florale Ornamentierung geht auf die ungarische Volkskunst zurück, welche besonders oft bei Hirten Verwendung fand. Auffallend ist auch das grüne Dach, welches aus Majolikaplatten aus der Zsolnay Porzellanmanufaktur stammt.

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:<ref>Testvérvárosok. In: felegyhaziturizmus.hu. Félegyházi Turizmus; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verkehr

Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Sie liegt auf einer der Hauptstrecken des Landes, der Bahnstrecke von Budapest über Cegléd nach Szeged. Hier zweigen Nebenbahnen ab nach Lakitelek und Szolnok, nach Csongrád und Szentes sowie nach Kiskunhalas und Bácsalmás.

Die Stadt verfügt daneben über einen Anschluss an die Autobahn M5 und einen nicht-öffentlichen unbefestigten Flugplatz.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kiskunfélegyháza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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