Zum Inhalt springen

Kirchstetten (Gemeinde Neudorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kirchstetten (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Kirchstetten
Kirchstetten (Gemeinde Neudorf) (Österreich)
Kirchstetten (Gemeinde Neudorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Neudorf im Weinviertel
Koordinaten 48° 43′ 55″ N, 16° 30′ 35″ OKoordinaten: 48° 43′ 55″ N, 16° 30′ 35″ O
 {{#coordinates:48,731944444444|16,509722222222|primary
dim=1000 globe= name=Kirchstetten region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 222 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05083
Katastralgemeindenummer 13022
Zählsprengel/ -bezirk Kirchstetten (31634 001)
Bild
Die zum 50-jährigen Regierungs-Jubiläum von Kaiser Franz Joseph errichtete Volksschule
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Kirchstetten (früher manchmal auch Kirchstädten) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Neudorf im Weinviertel im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Östlich von Laa gelegen, wird das Dorf von der Landesstraße L24 erschlossen, von der im Ort die L3066 abzweigt. Der Neudorfer Graben und der Neuwiesgraben entwässern Kirchstetten über den Bockgraben zur Thaya hin. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Bis ins frühe 19. Jahrhundert befand sich im Osten der Katastralgemeinde die Krampel-Mühle (auch Krampfelsteiner-Mühle), die Schweickhardt als ein Fürst Liechtensteinisches Lehen beschrieb, die im Lehensbrief als Mühle von Wellabrunn bezeichnet wurde.

Geschichte

Im Jahr 1656 hielt Joachim Enzmilner, der nachmalige Graf von Windhaag, die Herrschaft über den Ort. Nach Wilhelm von und zu Daun, der die Herrschaft 1676 im Namen seiner Frau, der Gräfin von Althann, auslöste, erwarb der kaiserliche Leibarzt Matthias von Suttner im Jahr 1723 die Herrschaft.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 46 Häusern genannt, das nach Neudorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Kirchstetten besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Loosdorf ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Letzter Inhaber der Familienfideikommissherrschaft war Gustav Ferdinand Daniel Ritter von Suttner (1826–1900), der auch im Viertel ober dem Manhartsberg begütert war und auf seinen Gütern zahlreiche landwirtschaftliche Innovationen einführte. Die Herrschaft wurde im Zuge der Reformen 1848/1849 aufgelöst.<ref>Vorlage:Austria Topographie Gochnat Schematismus 1848</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kirchstetten ein Gärtner, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schlosser, ein Schmied, zwei Schuster, ein Tischler und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 310</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigte sich der Ort am 1. Jänner 1971 mit den Gemeinden Neudorf bei Staatz und Zlabern.<ref name="fusion"/>

Sehenswertes

Persönlichkeiten

  • Gustav Suttner (1826–1900), Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus, wurde im Schloss geboren und hatte die Herrschaft inne

Literatur

Weblinks

Commons: Kirchstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Neudorf im Weinviertel