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Kaziranga-Nationalpark

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Kaziranga-Nationalpark
কাজিৰঙা ৰাষ্ট্ৰীয় উদ্যান

IUCN-Kategorie II
Kaziranga ist das wichtigste Reservat des Panzernashorns
Kaziranga ist das wichtigste Reservat des Panzernashorns
Kaziranga ist das wichtigste Reservat des Panzernashorns
Lage: Assam, Indien
Besonderheit: Tigerreservat
Nächste Stadt: Jorhat, Tezpur
Fläche: ca. 919 km²
Gründung: 1908 (als Schutzgebiet in Britisch-Indien)
1974 (als indischer Nationalpark)
Karte des Nationalparks
Karte des Nationalparks
Karte des Nationalparks

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Datei:Assam 042 yfb edit.jpg
Überflutetes Grasland im Kaziranga-Nationalpark, klein im Hintergrund Panzernashörner (links) und Wasserbüffel (Mitte)
Datei:Rhino census in Kaziranga National Park.svg
Seit Einrichtung des Nationalparks ist eine kontinuierliche Zunahme der Zahl der Nashörner zu verzeichnen

Der Kaziranga-Nationalpark (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Assam. Das Parkgebiet wird im Norden vom Brahmaputra, im Süden von der Nationalstraße 37 begrenzt. Der Park hat eine ungefähre Fläche von 919 km² und besteht aus Hochgrasfluren, Waldungen und Sumpfgebieten. Der Nationalpark stellt das wichtigste Schutzgebiet für das Panzernashorn dar und beherbergt über 70 % des weltweiten Gesamtbestands. Zudem ist Kaziranga eines der wichtigsten Schutzgebiete für wilde Wasserbüffel, Asiatische Elefanten, Bengaltiger und Barasinghahirsche.

Geschichte

Die Errichtung des Nationalparks im Jahre 1905 geht auf den britischen Staatsmann Lord Curzon, den damaligen Vizekönig von Indien, zurück. Die Nationalparkverwaltung hat ihren Sitz in Bokahat. Vier Verwaltungsstationen befinden sich in Agaratoli, Baguri, Burrhpahar und Kohora.

Das Kerngebiet des Kaziranga wurde am 1. Juni 1908 als Waldnaturschutzgebiet (Reserve Forest) unter Schutz gestellt und erhielt 1916 den Status eines Wildreservats (Game Sanctuary). 1938 wurde das Gebiet für Besucher geöffnet. Nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 wurde es 1950 zu einem Naturschutzgebiet (Wildlife Sanctuary) und am 11. Februar 1974 erlangte es den höchsten Schutzstatus als Nationalpark. 2005 wurde der Nationalpark zu einem Elefantenreservat und 2007 zu einem Tigerreservat erklärt.<ref name="report">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (pdf) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 144–148; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Seit dem Jahr 1985 gehört der Park zum Weltnaturerbe der UNESCO.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Laufe der Zeit wurde das Schutzgebiet wiederholt erweitert. Bei seiner Gründung als indischer Nationalpark umfasste es 430 Quadratkilometer. Ab dem 20. Mai 1997 begannen sukzessive Erweiterungen. Viele Erweiterungen wurden vor den Gerichten angefochten (oft durch Bauern, die ihre Weide- oder Waldnutzungsrechte beeinträchtigt sahen), so dass sich deren endgültige rechtskräftige Umsetzung zum Teil Jahrzehnte hinzog. Diese zum Teil bestehende Rechtsunsicherheit ist wohl auch ein Grund dafür, dass sich sehr unterschiedliche Angaben zur Fläche des Nationalparks finden. Auf der anderen Seite verliert der Nationalpark durch Erosion des Brahmaputra größere Gebiete. Die Regierung Assams ist daher bestrebt, ständig neue kleinere Gebiete am Rand des Nationalparks in den Park einzugliedern. Bis zum Jahr 2020 wuchs die Fläche nach mehreren Erweiterungen auf 858,98 Quadratkilometer (nach offiziellen Angaben des zuständigen indischen Ministeriums) an.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ENVIS Centre on Wildlife & Protected Areas, Indisches Ministerium für Wälder und Klimawandel; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

In der folgenden Tabelle sind die bisherigen Erweiterungen des Nationalparks aufgeführt. Die Nummerierung folgt der offiziellen Zählung. Aus der Gesamtheit aller Erweiterungen errechnet sich für das Jahr 2022 eine theoretische Fläche von 919,49 km².

Erweiterungen des Nationalparks<ref name="report" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. time8.in, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Bitopan Deka: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
# Bekanntmachung Status Hinzugefügte Fläche Distrikt
11. Februar 1974 final 429,93 km² Nagaon, Sibsagar
1. 28. Mai 1997 final 043,79 km² Nagaon, Sonitpur
2. 12. Juli 2010 final 006,47 km² Golaghat
3. 31. Mai 1985 final<ref group="A" name="A1">am 6. November 2020 umgesetzt</ref> 000,70 km² Golaghat
4. 10. April 2012 final 000,90 km² Nagaon
5. 13. Juni 1985 final<ref group="A" name="A1" /> 001,15 km² Golaghat
6. 22. Dezember 2008 in Arbeit 401,50 km² Sonitpur
7. 4. September 2020 in Arbeit 001,76 km² Nagaon
8. 4. September 2020 in Arbeit 003,07 km² Nagaon
9. 4. September 2020 in Arbeit 025,70 km² Sonitpur
10. 12. November 2021 in Arbeit 004,52 km² Biswanath

<references group="A" />

Klima und Vegetation

Das Klima ist durch den Monsun geprägt, zwischen November und April fällt kaum Niederschlag, der Regen in den übrigen Monaten beträgt das Mittel des Jahresniederschlags etwa 1.830 mm. Etwa zwei Drittel der Parkfläche werden dann überschwemmt, auch aufgrund des über die Ufer tretenden Brahmaputra, der nährstoffreichen Schlamm ablagert. Diese natürliche Düngung lässt Hochgrashabitate entstehen und ist eine Voraussetzung der Artenvielfalt im Nationalpark. Die Durchschnittstemperatur im Sommer beträgt 32 °C, die im Winter 10 °C.

Tierwelt

Datei:A wild water buffalo (Bubalus arnee) at Kaziranga National Park, Assam, India.jpg
Kaziranga beherbergt eines der letzten Vorkommen des wilden Wasserbüffels
Datei:ROYAL BENGAL WITH HIS PRIZE CATCH (cropped).jpg
Männlicher Bengaltiger mit erlegtem Wasserbüffelkalb

Kaziranga beherbergt bedeutende Bestände seltener Großtierarten. Im Park leben etwa 2600 Panzernashörner (Stand 2022),<ref>Kangkan Kalita: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> rund 1250 Asiatische Elefanten (Stand 2005) und über 1400 wilde Wasserbüffel (Stand 2001). Die Elefanten bilden bisweilen Herden aus bis zu 200 Tieren. Das Schutzgebiet beherbergt zudem an die hundert Bengaltiger (Stand 2000) und etwa 470 Exemplare (Stand 2000) des seltenen Barasingha-Zackenhirsches, der hier in einer besonderen Unterart vorkommt. Sambarhirsche sind mit etwa 60 (Stand 1999) und Wildschweine mit etwa 430 Tieren (Stand 1999) vertreten. Weitere große Pflanzenfresser sind Indische Muntjakhirsche, Schweinshirsche und Gaure. Großraubtiere sind neben dem Tiger Indische Leoparden, Asiatische Wildhunde, Kragenbären und Lippenbären. Weißbrauengibbon, Kappenlangur, Assam-Makak und Rhesusaffe repräsentieren die Primaten des Reservats. Weitere erwähnenswerte Säugetierarten sind Fischkatze, Rohrkatze, Eurasischer Fischotter, Kleine Indische Zibetkatze, Indische Zibetkatze, Indischer Mungo, Kleiner Mungo, Bengalfuchs, Goldschakal, Chinesischer Sonnendachs, Schweinsdachs, Orangebauch-Himalayahörnchen, Indisches Stachelschwein, Vorderindisches Schuppentier und Gangesdelfin. Unter den Reptilien sind Gangesgavial, Bengalenwaran, Bindenwaran, Kraits, Königskobra, Monokelkobra, Heller Tigerpython, und Netzpython zu nennen.<ref>Wildlife in Kaziranga National Park auf kazirangatoursim.in abgerufen am 23. Juli 2011.</ref>

Probleme ergeben sich durch die Besiedlung rund um den Nationalpark. Die Region der Karbi-Anglong-Berge, die ca. 10.500 km² umfasst, wird landwirtschaftlich genutzt, etwa 800.000 Menschen leben hier. Durch die extensive Haltung von Nutztieren kommt es immer wieder vor, dass Weidevieh in den Nationalpark eindringt und Krankheiten (z. B. Milzbrand) einschleppt, die durch direkten Kontakt mit den Wildtieren oder über Kot übertragen werden.

Umgekehrt ziehen viele Wildtiere während der Regenzeit ab Juli/August bis Oktober, wenn der Brahmaputra weite Teile des Parks überschwemmt, in höher gelegene Gebiete, im Süden vor allem die Karbi Hills, im Norden die Himalaya-Ausläufer, und verlassen dabei das Schutzgebiet. Von den Bauern werden gerade die Panzernashörner und Elefanten als „landwirtschaftliche Schädlinge“ betrachtet, die die Felder zertrampeln. Die Tiere werden deshalb vertrieben oder getötet. Auch Wilderer nutzen die Überschwemmungszeit und die fehlende Überwachung der Tiere durch Wildhüter aus, um speziell das Horn der Panzernashörner zu erbeuten.

Literatur

  • K K Gurung & Raj Singh: Field Guide to the Mammals of the Indian Subcontinent, San Diego: Academic Press, ISBN 0-12-309350-3
  • Wolfgang Ullrich; Zeichn: Lissmann, Michael: Kaziranga : Tierparadies am Brahmaputra, Melsungen, Berlin, Basel, Wien : Neumann-Neudamm, ISBN 3-7888-0010-X (falsch)

Weblinks

Commons: Kaziranga-Nationalpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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Kulturerbe: Ajanta-Höhlen (1983) | Ellora-Höhlen (1983) | Fort von Agra (1983) | Taj Mahal (1983) | Sonnentempel von Konarak (1984) | Monumentensemble in Mahabalipuram (1984) | Kirchen und Klöster von Goa (1986) | Monumentensemble von Khajuraho (1986) | Monumentensemble von Hampi (1986) | Fatehpur Sikri (1986) | Monumentensemble in Pattadakal (1987) | Höhlen von Elephanta (1987) | Große Tempel der Chola-Dynastie (1987) | Buddhistische Monumente bei Sanchi (1989) | Humayuns Grabmal in Delhi (1993) | Kutub Minar mit seinen Bauten in Delhi (1993) | Gebirgseisenbahnen Indiens (1999) | Mahabodhi-Tempelkomplex von Bodh Gaya (2002) | Nischenhöhlen von Bhimbetka (2003) | Chhatrapati Shivaji Terminus (ehemals Victoria Terminus) (2004) | Archäologischer Park Champaner-Pavagadh (2004) | Festungsanlagen Rotes Fort (2007) | Jantar Mantar in Jaipur (2010) | Bergfestungen von Rajasthan (2013) | Rani Ki Vav (2014) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: Kapitol-Komplex in Chandigarh (2016) | Archäologische Stätte von Nalanda Mahavihara (2016) | Historische Stadt von Ahmedabad (2017) | Viktorianisch-gotische und Art-déco-Ensembles in Mumbai (2018) | Jaipur in Rajasthan  (2019) | Ramappa-Tempel (2021) | Dholavira (2021) | Shantiniketan (2023) | Heilige Ensembles der Hoysalas (2023) | Moidams – Grabhügelsystem der Ahom-Dynastie (2024)

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Kultur-/Naturerbe: Nationalpark Kangchendzönga (2016)

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