Karmelitinnenkirche zum hl. Josef (Graz)
Die Karmelitinnenkirche zum hl. Josef ist ein römisch-katholischer Kirchenbau im dritten Grazer Gemeindebezirk Geidorf, der die Klosterkirche eines Konvents der Unbeschuhten Karmelitinnen ist. Zuvor gab es in Graz schon einmal eine dem hl. Josef gewidmete Kirche, die in den 1930er Jahren abkommen ist.
Konvent und Kirche der Karmelitinnen in der Grabenstraße
Anfang des 19. Jahrhunderts versuchten die Karmelitinnen, das Anwesen mit der kleinen Kirche Maria Schnee zu erwerben, was jedoch misslang. Maria Schnee wurde später den Unbeschuhten Karmeliten zugesprochen. 1836 ließen die Karmelitinnen sich deswegen am Fuß des Rosenberges in der Grabenstraße nieder. Ein dort bereits bestehender Bau aus dem späten Biedermeier wurde zum Konvent umgebaut und erweitert. Die turmlose, einschiffige Kirche selber ist im Klostergebäude integriert und weist mit ihrer Fassade in Richtung Grabenstraße.<ref name="Dehio 129f.">Schweigert: Dehio Graz. S. 129f.</ref>
Ehemalige Karmelitinnenkirche am Andreas-Hofer-Platz
Das erste Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen in Graz am ehemaligen Fischplatz (dem heutigen Andreas-Hofer-Platz)/Neutorgasse (Welt-Icon
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Vom Kloster und der dazugehörigen Kirche ist nach den letzten Abrissarbeiten im Jahre 1934 nichts mehr übrig geblieben. Von der Kirchenausstattung sind einige wertvolle Stücke in Grazer Kirchen und Museen erhalten. Heute steht an der Stelle des südlichen Teils des ehemaligen Klosters das Gebäude der Holding Graz.
Literatur
- Alois Kölbl, Wiltraud Resch: Wege zu Gott. Die Kirchen und die Synagoge von Graz. 2., erweiterte und ergänzte Auflage. Styria, Graz 2004, ISBN 3-222-13105-8, S. 138.
- Horst Schweigert: Graz (= Die Kunstdenkmäler Österreichs. = Dehio-Handbuch Graz. = Dehio Graz.). Neubearbeitung. Schroll, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 47° 5′ 19,9″ N, 15° 26′ 0,3″ O
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