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Karl Pollich

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Karl Pollich<ref name="SLH">Waldemar R. Röhrbein: Pollich, Karl (siehe Literatur)</ref> (auch: Carl Pollich<ref>Siehe Ansetzungsform GND trim | 1012798968 }} {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}|1012798968Deutsche Nationalbibliothek|1012798968]}}, abgerufen am 22. August 2020.</ref>; * 7. April 1892 in Baisingen; † 25. Juli 1972 in Hannover) war ein deutscher Ingenieur und Fahrzeug-Konstrukteur bei Hanomag.<ref name="SLH" />

Leben

Karl Pollich absolvierte in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs eine Lehre als Schlosser, besuchte dann die Maschinenbauschule in Eßlingen am Neckar und studierte anschließend an der Technischen Hochschule in Stuttgart.<ref name="HBL">Waldemar R. Röhrbein: Pollich, Karl (siehe Literatur)</ref>

Datei:Walsrode 201007 030.jpg
Das Kommißbrot von 1924, der „Kleine Hanomag 2/10“ von Pollich und Böhler; Historisches Museum Hannover

Nach seinen Ausbildungen wurde er im Konstruktionsbüro der Hanomag in Hannover-Linden eingestellt. Zur Zeit der Weimarer Republik konstruierte er – gemeinsam mit dem Ingenieur Fidelis Böhler und Hellmuth Butenuth<ref>Google-Books. Hellmuth Butenuth. Abgerufen am 18. November 2016.</ref> – 1924 das sogenannte „Hanomag Kommißbrot“,<ref name="SLH" /> den „Kleinen Hanomag 2/10“. Das Automobil wurde noch im selben Jahr auf der Automobilausstellung präsentiert und erregte großes Aufsehen, da es als kleines und insbesondere preiswertes Kfz eine Lücke im Markt der PKWs schloss. Konsequenterweise wurde der Kleine Hanomag 2/10 aufgrund der großen Nachfrage in den Folgejahren am Fließband produziert, wurde währenddessen zum „Cabriolet 3/16“ weiterentwickelt. Das Cabriolet gewann auf dem Nürburgring 1929 die Goldene Medaille des ADAC und wurde anschließend bei Hanomag auch als Frontlenker für den Nutzfahrzeugbau produziert.<ref name="HBL" />

Nach dem Ausscheiden von Fidelis Böhler stieg Karl Pollich zum Chefingenieur bei Hanomag auf sowohl für die Pkw- als auch für die Lkw-Produktion und besetzte diesen Posten beinahe die weiteren vier Jahrzehnte.<ref name="HBL" />

Ab 1929 konstruierte Pollich immer größere und komfortablere Limousinen,<ref name="HBL" /> darunter

  • 1931 den „Kurier“ mit 23 PS, der zum ersten Mal eine Ganzstahl-Karosserie aufwies anstelle der bisherigen Holzkonstruktionen;<ref name="HBL" />
  • 1939 während der Zeit des Nationalsozialismus den Typ „Autobahn“ mit 32 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h; der Typenbau wurde im Zweiten Weltkrieg 1941 eingestellt.<ref name="HBL" />

In den Wiederaufbaujahren konstruierte Pollich 1950 den äußerst erfolgreichen „1,5 t Dieselschnelllastwagen“.<ref name="SLH" />

Karl Pollich gilt als „Vater“ des Kommißbrotes wie des Autobahn – beide Fahrzeuge sind im Historischen Museum Hannover ausgestellt.<ref name="HBL" />

Siehe auch

Literatur

  • Walther Däbritz, Erich Metzeltin: 100 Jahre Hanomag. Hannover 1935, S. 176–185.
  • Horst-Dieter Görg (Hrsg.): Pulsschlag eines Werkes. 160 Jahre Hanomag. Maschinen- und Fahrzeugbau von Georg Egestorff bis Komatsu. (unter Mitwirkung von Menna Aden u. a.) Mundschenk, Soltau 1998, ISBN 3-00-002585-5, S. 126–129.
  • Waldemar R. Röhrbein: Pollich, Karl. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 288f.; teilweise online über Google-Bücher
  • Waldemar R. Röhrbein: Pollich, Karl. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 505f.

Weblinks

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Einzelnachweise

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