Kürnberg (Gemeinde St. Peter in der Au)
| Kürnberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kirnberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Amstetten (AM), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Amstetten | |||||
| Pol. Gemeinde | St. Peter in der Au | |||||
| Koordinaten | 48° 0′ 26″ N, 14° 32′ 41″ O
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| Höhe | 711 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (2011) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Postleitzahl | 3352 St. Peter in der Au | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03285 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 03214 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kürnberg (30530 004) | |||||
| Bild Dorf Kürnberg (Blick von der Elisabethwarte südwestwärts zum Ramingtal: hinten der Spadenberg) | ||||||
| Ehemalige Gemeinde Kirnberg 1850–1971; Ortschaft mit Kürnberg-Zerstreute Häuser und Teilen von Kleinraming Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kürnberg ist ein Ort im Mostviertel in Niederösterreich wie auch Ortschaft und unter dem Namen Kirnberg eine Katastralgemeinde der Gemeinde St. Peter in der Au im Bezirk Amstetten.
Geographie
| Kürnberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Höhe | 711 m ü. A. | |||||
| Gebirge | Ybbstaler Alpen | |||||
| Koordinaten | 48° 0′ 26″ N, 14° 32′ 41″ O
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| Besonderheiten | überbaut mit gleichnamigem Ort | |||||
Der Ort befindet sich gut 27 Kilometer südwestlich vom Amstetten, 7 km südwestlich von St. Peter in der Au.
Das Dorf Kürnberg liegt in den voralpinen Ausläufern der Ybbstaler Alpen auf dem gleichnamigen Berg, auf dessen Gipfel auf 711 m ü. A. die Dorfkirche steht. Der Ort hat um die 80 Adressen. Nordwärts geht die Zaucha über die Url zur Ybbs, östlich entspringt ihr Nebenbach, der Weistrachbach. Südwärts rinnt der Stelzergraben zum Ramingbach, einem Enns-Nebenbach, der hier die Landesgrenze zu Oberösterreich bildet. Direkt nordwestlich liegt der Plattenberg (750 m ü. A.), schon auf Weistracher Gemeindegebiet, mit der Elisabethwarte.
Die Ortschaft Kürnberg und Katastralgemeinde Kirnberg mit 1423,8 Hektar umfasst etwa 200 Adressen mit gut 800 Einwohnern (: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft). Sie zieht sich vom Ort westwärts über die Wieserhöhe, südostwärts über Schusserberg (799 m ü. A.), Griffner Turm (772 m ü. A.), Briefberg (837 m ü. A.) bis kurz vor den Bischofberg, und hinunter ins Ramingtal, wo über gut 8 km die ganze rechtsufrige Seite dazugehört. Zum Ortschaftsgebiet zählen auch die als Kürnberg-Zerstreute Häuser zusammengefassten Einzellagen und Teile des Ortes Kleinraming, der auch auf der oberösterreichischen Seite des Ramingbachs liegt.
| Badhof (O u. KG. Gem. Behamberg) | Sträußl (O u. KG)
(beide Gem. Haidershofen)
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| Kleinraming (Gem. St. Peter i.d. Au und O u. KG, Gem. St. Ulrich b.St., Bez. Steyr-Ld., OÖ) | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | St. Peter in der Au-Dorf (O u. KG)<templatestyles src="FN/styles.css" /> ∗ |
| Ebersegg (O, Gem. St. Ulrich b.St., Bez. Steyr-Ld., OÖ) | Blumau (KG) Maria Neustift (O) |
Hohenreith (O u. KG) |
- <templatestyles src="FN/styles.css" />∗Katastralgem. schreibt sich St. Peter in der Au Dorf
Geschichte
Im Raum Reingruber-Steinbruch wurde jungsteinzeitliche Funde geborgen.<ref name="stpeterau Kürnberg">Kürnberg. stpeterau.at (abgerufen am 5. Juli 2018).</ref>
Die Raming war seit dem Hochmittelalter ein Zentrum der Kleineisenindustrie der Eisenwurzen, und berühmt für seine Klingenschmiederei. Die Pfarrkirche Jakobus der Ältere wurde schon im 11. Jahrhundert errichtet,<ref name="kuernberg Pfarre">Aus der Pfarre. kuernberg.net (abgerufen am 5. Juli 2018).</ref> und nochmals um 1500 erbaut.<ref name="stpeterau Kürnberg" /> 1771, als die Pfarre Kirnberg errichtet wurde, wurde die Kirche gutteils neu gebaut,<ref name="stpeterau Kürnberg" /> und 1858 nochmals umgebaut.<ref name="kuernberg Pfarre" /> Der Ort selbst ist ein Kirchweiler, der bis in das 20. Jahrhundert nur einige Häuser umfasste.<ref name="LA">So noch in der Franzisco-Josephinischen Landesaufnahme um 1880 (Alle Landesaufnahmen online auf Arcanum/Österreichisches Staatsarchiv: mapire.eu).</ref>
Mit Schaffung der Ortsgemeinden 1848/49 wurde Kürnberg eine eigenständige Gemeinde. Zu ihr gehörte auch die Steuergemeinde Hohenreith.<ref name="stpeterau Hohenreith">Hohenreith. stpeterau.at (abgerufen am 5. Juli 2018).</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kürnberg drei Bäcker, ein Binder, fünf Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Holzhändler, zwei Schmiede, ein Schneider, zwei Schuster, drei Wagner und zahllose Landwirte ansässig. Weiters gab es vier Mühlen und drei Sägewerke.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 310</ref>
Per 1. Jänner 1971 wurde Kürnberg der Gemeinde St. Peter/Au angeschlossen.<ref name="stpeterau Historisches">Alois Schmutzer: St.Peter/Au. In: Die Gemeinden des Amstettner Raumes. Von der Vergangenheit zur Gegenwart. Verein für heimatliche Forschung im Bezirk Amstetten, 1988, S. o.A. (Angabe nach Historisches über St. Peter in der Au. stpeterau.at, abgerufen am 5. Juli 2018).</ref>
Öffentliche Einrichtungen
In Kürnberg befindet sich ein Kindergarten<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 3. Oktober 2020.</ref> und eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 30. September 2020.</ref>
Weblinks
- Das Kürnberg – InfoBlog. Dorfentwicklungsverein Kürnberg.
- Kürnberg in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
- 30530 – St. Peter in der Au. Gemeindedaten der Statistik Austria
Nachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von St. Peter in der Au
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Berg in Europa
- Berg in Niederösterreich
- Wikipedia:Bilderwunsch unterdrückt
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Ort im Bezirk Amstetten
- St. Peter in der Au
- Ybbstaler Alpen
- Ort im Einzugsgebiet Enns
- Berg in den Alpen
- Wasserscheide Enns – Ybbs
- Ehemalige Gemeinde im Bezirk Amstetten
- Gemeindegründung 1850
- Aufgelöst 1971