Kölner Werkbundausstellung
Die große Kölner Werkbundausstellung von 1914 war die erste Leistungsschau des 1907 gegründeten Deutschen Werkbundes (DWB). Die Ausstellung befand sich am rechtsrheinischen Deutzer Rheinufer nördlich des Deutzer Bahnhofs und gegenüber der Kölner Altstadt mit Domblick, sie umfasste ein 200.000 m²<ref name="hdak" /> großes Areal (heute Kölnmesse und Rheinpark). Die Präsentation begann am 16. Mai 1914 und endete vorzeitig am 6. August 1914 wegen des Beginns des Ersten Weltkriegs.<ref name="Chr.Heiser_2017" /> Trotz der überwiegend deutschen Aussteller wird von Kunsthistorikern der DWB-Ausstellung der Rang einer Weltausstellung zugeordnet.<ref name="Chr.Heiser_2017" /><ref>Sabine Oelze: Visionäre Formen – 100 Jahre Werkbundausstellung Köln. Deutsche Welle, 16. Mai 2014.</ref>
Geschichte
Fünf Jahre nach seiner Gründung beschloss der Deutsche Werkbund, seine Ziele, Aufgaben und Leistungen in einer Ausstellung öffentlich zu präsentieren. Es gelang dem damals 36-jährigen Konrad Adenauer – Werkbundmitglied und zu dieser Zeit Erster Beigeordneter der Stadt Köln –, die Ausstellung nach Köln zu holen. Die treibende Kraft für diese Leistungsschau war neben Konrad Adenauer auch Carl Rehorst, der Leiter des Kölner Dezernats für das Bauwesen und Ortsvertrauensmann des Werkbundes für den Bezirk Köln. Rehorst entwarf und setzte den Gesamt-Lageplan der Deutschen Werkbund-Ausstellung Köln 1914 um.<ref>Wolfram Hagspiel: Die Entwicklung der stadtkölnischen Bauämter (bis 1945) und ihr Beitrag zur Baukultur. In: Architektur Forum Rheinland e. V. (Hrsg.): Kölner Stadtbaumeister und die Entwicklung der städtischen Baubehörden seit 1821. Kölnisches Stadtmuseum 2007, ISBN 978-3-940042-03-3, S. 37–70, hier S. 52.</ref>
Die Ausstellungsplanung begann 1912. Ein Stab von 115 Mitarbeitern aus der Kölner Verwaltung und Politik bereitete die Ausstellung vor.<ref name="hdak" /> Die Stadt Köln investierte die für damalige Verhältnisse astronomische Summe von 5 Millionen Goldmark<ref name="Schossig_2014">Rainer-Berthold Schossig: Erste Werkbundausstellung. Werkkunst contra Industriedesign. In: Deutschlandfunk, 16. Mai 2014.</ref> und wurde mit der Kölner Werkbundausstellung international bekannt. Weitere Förderer der Leistungsschau waren Kölns Oberbürgermeister Max Wallraf und der Hagener Unternehmer, Kunstmäzen und Hauptinitiator Karl Ernst Osthaus.<ref>Klaus Martinetz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />100 Jahre Werkbundausstellung Köln. ( vom 5. Mai 2017 im Internet Archive). In: rheinische ART, 2014, Nr. 5.</ref>
Gebäude
Am 16. Mai 1914 eröffnete Henry van de Velde die Ausstellung „in Anwesenheit einiger preußischer Minister, vieler Politiker wie Honoratioren aus Köln, der Rheinprovinz und dem Reich“.<ref name="Chr.Heiser_2017" /> Das Ausstellungsgelände umfasste über 50 exemplarische Gebäude, deren Erscheinung, Verwendung, Ausstattung, Einrichtung und Gärten der breiten Öffentlichkeit vorbildliche Beispiele für eine zeitgemäße, moderne Formgebung vorstellen sollten. Die Haupthalle von Theodor Fischer verfügte allein über 242 Ausstellungsräume,<ref name="Chr.Heiser_2017" /> die im Allgemeinen 36 m² groß und 5 m hoch waren.<ref>Offizieller Katalog der Deutschen Werkbund-Ausstellung Cöln 1914, Mai – Oktober. Hrsg. von der Ausstellungsleitung. R. Mosse, Köln 1914, S. 75. Nachdruck: Wienand, Köln 1981, DNB 820673501.</ref> Einzelne Themenbereiche wurden ausgewählt, um in eigenen Gebäuden eine gesonderte Darstellung zu erhalten, so etwa das Haus der Farben (Hermann Muthesius),<ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref> die Verkehrshalle (Hugo Eberhardt), Teehaus (Wilhelm Kreis), Haupt-Café (Adelbert Niemeyer und Hermann Haas), Bierhalle mit Terrassen (Bruno Paul), Weinhaus (Bruno Paul), Haus der Frau mit Garten (Margarete Knüppelholz-Roeser)<ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref><ref name="Fernández-Gago_2016">Paula Fernández-Gago & Inés Pernas: Else Oppler-Legband 1875–1965. #Werkbund Exhibition Haus der Frau. In: undiaunaarquitecta, 8. Oktober 2016, (spanisch), Fotoreihe; abgerufen am 10. März 2021.</ref> Werkbund-Theater (Henry van de Velde).<ref name="Kuenzli_2012">Katherine M. Kuenzli: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Architecture, Individualism, and Nation: Henry van de Velde’s 1914 Werkbund Theater Building. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. März 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,3 MB) In: The Art Bulletin, Volume 94, 2012, Issue 2, S. 251–273 (englisch).</ref>
Das Ausstellungsgelände war neben der Hohenzollernbrücke auch über zwei Anlegestege mit dem Schiff zu erreichen:<ref>Foto: Fährschiff, im Hintergrund die Werkbundausstellung. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 53, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> Der eine befand sich vor dem Musikpavillon am zentralen grünen Platz vor der großen Haupthalle; der andere weiter flussabwärts am Kleinen Gehöft des Neuen Niederrheinischen Dorfes. Ludwig Sternaux empfahl Besuchern, die Ausstellung vom Schiff her aufzusuchen; „hier wirken die verschiedenen Architekturen […] zu einem fein abgetönten Raumakkord zusammen, der nicht so leicht zu vergessen ist.“ Im Gegensatz zum Haupteingang im Süden „prunkt hier alles in selbstverständlicher Hoheit.“<ref>Ludwig Sternaux: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Cöln 1914. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot In: Velhagen & Klasings Monatshefte, 28. Jg., 1913/14, III. Band, August 1914, Heft 12, S. 609–613, hier: S. 610, Digitalisat der Bibliothek Elbląg.</ref> Ein Vergnügungspark am südlichen Ende des Deutzer Areals sollte auch Laien für die Ausstellung interessieren.
Der deutsche Architekt Walter Gropius entwarf eine moderne Fabrikhalle, die Werkbundfabrik, bei der er auf seine Erfahrungen beim Bau des Fagus-Werks zurückgreifen konnte.<ref name="Werkbundfabrik" /> Neben der Fabrik, am nördlichen Rand der Ausstellung, erbaute man eine Mustersiedlung für Bewohner aus einfachen Verhältnissen wie Industriearbeiter und Tagelöhner. Innerhalb des einheitlichen Baustils der niederrheinischen Backsteinarchitektur sollte eine große Bandbreite beispielgebender Gestaltungen präsentiert werden.<ref>Georg Metzendorf (Hrsg.): Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914. Wasmuth, Berlin 1915, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref>
Der Österreichische Werkbund stellte zusammen mit dem Böhmischen Werkbund in dem von Josef Hoffmann errichteten Österreichischen Haus aus, dessen Innenhof Oskar Strnad gestaltete.<ref name="Peter_Jessen_1915">Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Deutsche Form im Kriegsjahr. In: Deutscher Werkbund (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Werkbundes. Band 1915. F. Bruckmann A.-G., München 1915, S. 9 ff. (uni-weimar.de).</ref> Im „Hamburger Raum“ zeigte man die Arbeiten der Professoren und Schüler der neuen Kunstgewerbeschule Hamburg – heute Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) am Lerchenfeld.<ref name="M.Raphael_1914">Max Raphael: Vom Tastsinn in der Kunst. [= Ausstellungsraum der Stadt Hamburg auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung 1914] In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 19, Band 35, Oktober 1914 – März 1915, 1914/1915, S. 144–157, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref> Das große Hellglasfenster von Carl Otto Czeschka wurde in Köln präsentiert<ref name="M.Raphael_Fenster_1914">Fenster von C. O. Czeschka in: Vom Tastsinn in der Kunst. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 19, Band 35, Oktober 1914 – März 1915, 1914/1915, S. 144, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref> – vor seinem Einbau in Hamburg (im Foyer).
Abriss
Die Ausstellung sollte bis Ende Oktober dauern, wurde aber nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs am 6. August 1914 vorzeitig beendet. Bis auf ein Bauwerk riss man alle Ausstellungsgebäude und Pavillons nach und nach ab.<ref>Bestand 721, Abgebrochene Häuser: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Werkbundausstellung von 1914. ( vom 1. Juli 2020 im Internet Archive). In: Historisches Archiv der Stadt Köln; oder in Bestand 721, Abgebrochene Häuser, Teil 3: mit Findbuch-Kommentar.</ref> Diese Ausnahme galt dem Teehaus,<ref name="Chr.Heiser_2017" /> umgestaltet vom alten Deutzer Fort XV in einen „schön geschwungenen, zart gegliederten Mittelbau mit Säulenhallen und gegiebelten Flügelbauten“.<ref>Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 38.</ref> Trotz allgemeinen Bedauerns<ref name="Peter_Jessen_1915" /> blieb bis heute unklar, warum überhaupt ein baulich hochwertiger Stadtteil im Wert von 5 Millionen Goldmark<ref name="Schossig_2014" /> von vornherein vernichtet werden sollte und wer den rasch begonnenen Abriss vorangetrieben hatte. Alfred von Reumont, einer der offiziell ernannten Berater klagte: „[.] leider sind alle Bemühungen, die Bauwerke selbst zu erhalten, auf unüberwindliche Schwierigkeiten gestoßen“, womit eine mögliche Weiternutzung in Gestalt „einer kleinen Künstlerkolonie“ erfolgreich abgewehrt wurde.<ref>Königlicher Landrat Dr. Alfred von Reumont: Das Niederrheinische Dorf der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln 1914. In: Georg Metzendorf (Hrsg.), Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914, Wasmuth, Berlin 1915, S. 4, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref>
Obwohl das Ausstellungsgelände mit seinen Einrichtungen vom Deutschen Heer als Truppenaufmarschgebiet für verschiedene Zwecke genutzt worden war,<ref name="Chr.Heiser_2017">Christiane Heiser: „Originale Leistung, deutscher Stil“. Der Deutsche Werkbund und seine Ausstellungen. Versuch einer Neubewertung der Kölner Werkbundausstellung nach 100 Jahren. In: Portal Rheinische Geschichte, 2017.</ref> sollte aus unbekannt gebliebenen Gründen unbedingt noch während des Krieges der Abriss durchgeführt und beendet werden. Dieses Insistieren auf die vertragliche Abmachung erhielt später sogar Vorrang noch vor dem einquartierten Militär. Nur der Vergnügungspark im späteren Rheinpark überdauerte den Krieg.
Eine Folgeausstellung fand 1927 in Stuttgart-Weißenhof statt. Anders als in Köln blieben die Musterhäuser in Stuttgart bestehen, um sie nach dem Ende der Ausstellung zu vermieten und weiter zu nutzen.
Nach Adenauers Plänen sollte die zweite Kölner Werkbundausstellung 10 Jahre später folgen, wurde aber 1932 als nicht finanzierbar abgesagt. Die Dritte Werkbundausstellung fand dann nach Kriegsende 1949 unter dem Titel: „Die Gute Form“ und „Neues Wohnen“ wieder in Köln statt.<ref>Christopher Oestereich: „Neues Wohnen“. Die Kölner Werkbundausstellung von 1949. (PDF; 7,13 MB) In: Geschichte im Westen (GiW), ISSN 0930-3286, Jahrgang 15 (2000), S. 49–64.</ref><ref>Jana Hüsmert: "neues wohnen" köln 1949. In: Prezi, 26. Januar 2014, Diaschau mit Ausstellungsfotos.</ref>
Streit um Ziele
Zu den Zielen der Werkbundmitglieder gehörte nicht nur, „Bauwerke und Gebrauchsgüter“ von Qualität zu gestalten, sondern auch die dazugehörige Reform der Arbeits- und Lebensbedingungen. Für die Arbeiter wurde eine Mustersiedlung errichtet, das „Neue Niederrheinische Dorf“. Die Inneneinrichtung stattete man mit Mobiliar aus, das Künstler entworfen hatten.<ref name="Niederrheinisches_Dorf" /><ref name="G.Metzendorf_ 1915" /> Dem Bürgertum stellte man das zerlegbare Sommerhaus der Werkstätten Bernard Stadler Paderborn vor, ausgeführt nach dem System der Fabrik für Holzhausbau Siebel<ref name="Siebel_2009" /> in Düsseldorf-Rath, und eine Mustervilla mit gehobenem Innenausbau und Interieur (beide entworfen von Max Heidrich).<ref name="Max_Heidrich_1915" /> Diese Holz-Bauten waren in technischer Hinsicht ihrer Zeit voraus.
Vor allem kam es bei der Kölner Ausstellung zu einem Richtungsstreit, der sich in der Rede Muthesius’ und der Antwort van de Veldes zuspitzte.<ref>vgl. Joan Campbell: Der Deutsche Werkbund, 1907–1934. München 1989, ISBN 3-423-04492-6, S. 73.</ref> Dabei ging es um den Widerstreit von Typisierung und Individualismus,<ref>Robert Breuer: Typus und Individualität. Zur Tagung des Deutschen Werk-Bundes, Köln, 2.–4. Juli 1914. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 378–387, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref> Kernthemen, die den Werkbund von Anfang an beschäftigten. Bereits in der Vorbereitung dominierte der Einfluss der Gruppe um Muthesius über den künstlerisch orientierten Kreis um Osthaus. Vom Ausstellungskomitee wurden vorzugsweise „Architekten [.] berufen, die weniger außergewöhnliche und experimentelle Gebäude als konventionelle Ausstellungshallen errichteten.“<ref name="Chr.Heiser_2017" /> Zudem wurden auch Aussteller ohne Werkbundmitgliedschaft zugelassen, „im Prinzip alle Hersteller, deren Produkte wirtschaftlich bedeutsam waren“.<ref name="Chr.Heiser_2017" />
Der Konflikt ereignete sich zwischen den Vertretern der Tradition des Kunsthandwerks (Van de Velde, Osthaus, Bruno Taut, Peter Behrens) und der Moderne (Muthesius, Walter Gropius, Josef Hoffmann). Insbesondere der Kampf gegen das Ornament galt bei den Modernisten als zunehmend wichtiges Kriterium für Modernität und damit als Qualitätsnachweis an sich.<ref>Eugen Kalkschmidt: Mobilmachung im Kunstgewerbe. In: Dekorative Kunst. Eine illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 11–24, mit Abb. und 2 Farbaufnahmen, Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek.</ref> Die kunsthandwerklichen Traditionalisten dagegen sahen die Qualität der Gegenstände als Einheit von ästhetischer Form und zweckgemäßer Funktion.<ref>Patrik Schumacher: Die Funktion von Kunst und Design im Wirtschaftsprozess. Analyse der Prägungsphase am Beispiel des Deutschen Werkbundes. In: patrikschumacher.com, 1985 – 1995: „Ähnlich wie die Forderung nach Qualität, scheint die Forderung nach der Zweckgerechtigkeit von Gebrauchsgegenständen zu selbstverständlich zu sein [im Deutschen Werkbund], um überhaupt explizit werden zu müssen.“</ref> Das bis heute andauernde Problem beider Lager nicht nur im Deutschen Werkbund ist die Umsetzung dieser Grundforderung in maschinelle oder industrielle Produktion.
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Glashaus von Bruno Taut,<ref>Video: Virtueller Rundgang in Tauts Glashaus. In: YouTube / Duplicon, 9. Februar 2012, 0:56 Min.</ref> Glasbausteine als Wendeltreppe.
Leistungsschau der deutschen Glasindustrie -
Wasserkaskade vom Zwischengeschoss des Glaspavillons, Glasmosaiken<ref>Foto: Rekonstruktion der Glasfarben im Glashaus von Taut. In: Bruno Taut’s Glashaus made by Clemson Architecture students under Dr. Ufuk Ersoy, Clemson University, 1. Januar 2020, englisch.</ref> von Puhl & Wagner
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Österreichisches Haus, 1914, (Hoffmann-Pavillon), in der Mitte Zugang zum Innenhof
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Offener Innenhof (Patio) des Österreichischen Hauses mit Springbrunnen von Oskar Strnad, 1914
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Ausstellung des Böhmischen Werkbunds im Österreichischen Haus, 1914
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Haus der Frau von Margarete Knüppelholz-Roeser mit Portalen von Hermine Goossens, 1914
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Jugendhalle, 1914, von Schreiterer & Below,<ref name="Jugendhalle_1914" /> heute denkmalgeschützte Jugendhalle in Essen-Schonnebeck<ref>Anja Böttcher: Gesucht: Fotos und Geschichten aus 100 Jahren Jugendhalle Schonnebeck. In: lokalkompass.de/essen-nord, 27. März 2015.</ref>
Aussteller
– alphabetisch –
Folgende Werkbundarchitekten, Künstler und Gestalter stellten 1914 aus:
- Abbehusen & Blendermann entwarfen das Bremen-Oldenburger Haus,<ref name="Bremen-Oldenburger Haus" />
- Friedrich Adler den Synagogenraum in der Haupthalle,<ref>Foto: Haupthalle, Synagogenraum von Friedrich Adler, Hamburg. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 65, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Ernst Schäll: Glasmalerei-Entwürfe von Friedrich Adler. Die Buntglasfenster „12 Stämme Israels“ in der Synagoge der Deutschen Werkbundausstellung 1914 in Köln. In: ggg-laupheim.de, 4. Oktober 2019; abgerufen am 5. Juli 2020.</ref>
- Alexe Altenkirch die Innenraumgestaltung im Haus der Frau
- Georg Arends in Zusammenarbeit mit dem Gartenarchitekten Ott aus Aachen einen Staudengarten mit seinen Züchtungen
- Peter Behrens die Festhalle,<ref>Vorlage:ZentralblBauverw</ref> den Raum Peter Behrens und Raum für Schriftgewerbe in der Haupthalle,<ref>Foto: Haupthalle, Raum für Schriftgewerbe. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 83, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> einen Empfangsraum der Kaiserlich Deutschen Botschaft in St. Petersburg in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst,<ref>Foto: Haupthalle, Raumkunst, Peter Behrens, Neubabelsberg-Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 36, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Foto: Haupthalle Raumkunst, Empfangsraum der Kaiserlich Deutschen Botschaft in St. Petersburg, Entwurf von Peter Behrens, Neubabelsberg-Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 63, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Hendrik Petrus Berlage und Henri Anton van Anrooy als niederländische Werkbundmitglieder in der Haupthalle
- Lucian Bernhard ein Schlafzimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst
- Johann Michael Bossard zeigte Plastiken
- Carl Otto Czeschka zeigte im Hamburger Raum das große Schmuck- und Hellglasfenster Die Schönheit als Botschaft für die neue Kunstgewerbeschule in Hamburg, heute Hochschule für bildende Künste Hamburg,<ref name="M.Raphael_Fenster_1914" />
- Hugo Eberhardt die Verkehrshalle,<ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref>
- August Endell leitete und gestaltete in der Haupthalle die Abteilung für Tapeten, Linoleum, Beleuchtungskörper und Oberleitung,<ref>Fotos: Haupthalle, Abteilung für Tapeten, Linoleum, Beleuchtungskörper und Oberleitung, von August Endell, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 66–67, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> zeigte in der Verkehrshalle einen Speisewagen mit Küche und Anrichte,<ref>Fotos: Anrichte im Speisewagen von August Endell, Berlin u. a.m. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 134–138.</ref>
- Eduard Endler den katholischen Kirchenraum in der Haupthalle
- Alfred Fischer das Haus Heinersdorff<ref>Foto: Das Haus Heinersdorff von Alfred Fischer. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 69, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> und ein Speisezimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst
- Theodor Fischer und Frhr. von Schmidt die Haupthalle<ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref> mit Goethedenkmal für Chicago von Hermann Hahn in der Vorhalle
- Hermine Goossens zwei monumentale Portale in blauer Keramik für das Haus der Frau,<ref name="Fernández-Gago_2016" /><ref>Michael E. Hümmer: Hermine (Minnie) Goossens (1878 – 1968) #1912. treffpunkt-kunst.net; Mai 2016, aufgerufen am 20. Februar 2021.</ref>
- Walter Gropius eine zeitgemäß-moderne Musterfabrik,<ref name="Werkbundfabrik">Fotos: Werkbundfabrik. Bildteil dazu ab S. 226 bis 249. (PDF; 33 MB) In: Karin Wilhelm: Walter Gropius. Industriearchitekt, Vieweg, Wiesbaden / Braunschweig 1983, ISBN 3-528-08690-4, (PDF; 33,24 MB).</ref> eine Diele,<ref>Foto: Haupthalle, Abteilung Raumkunst, Diele von Walter Gropius, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 49, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> ein Damen- und ein Herrenzimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst,<ref>Foto: Haupthalle, Abteilung Raumkunst, Herrenzimmer von Walter Gropius, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 52; 55, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> eine Schlafwageneinrichtung in der Verkehrshalle<ref>Foto: Schlafwageneinrichtung von Walter Gropius. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 133.</ref>
- Hermann Haas das Hauptcafé (mit Adelbert Niemeyer),<ref name="Hauptcafé" /> Pavillon der Firma Villeroy & Boch Keramische Werke und dem Wallerfanger Steingut
- Max Heidrich entwarf das Sommerhaus der Werkstätten Bernard Stadler Paderborn (ausgeführt nach dem System der Fabrik für Holzhausbau Siebel<ref name="Siebel_2009">Bildergalerie: Bauartikel-Fabrik A. Siebel. In: albert-gieseler.de, 2009.</ref><ref name="Bildpostkarte des Sommerhauses">Bildpostkarte des Sommerhauses der Werkstätten Bernard Stadler Paderborn mit ausführlicher Beschreibung anläßlich der Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914.</ref> Düsseldorf-Rath)<ref name="Max_Heidrich_1915">Fotos: Entwurf: Max Heidrich — Paderborn. »zerlegbares Sommerhaus« Ausf.: Siebel, Düsseldorf-Rath. In: Deutsche Kunst und Dekoration, 1915, Band 36, S. 71–73.</ref>
- Hans Heller gestaltete als Professor für Innenraumgestaltung den Hamburger Raum und den Saal der Kunstgewerbeschule Hamburg,<ref name="M.Raphael_1914" />
- Oswin Hempel die Ladenstrasse,<ref>Foto: Die Ladenstrasse von Oswin Hempel, Dresden. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 142, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Josef Hoffmann das Österreichische Haus,<ref name="Zuckerkandl_1914">Berta Zuckerkandl: Das Österreichische Haus. Auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung, Cöln 1914. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 348–373, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref><ref>Fotos: Das Österreichische Haus. Architekt Josef Hoffmann, Wien. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 2–10, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref> in der Haupthalle Sitzmöbel und Raumgestaltung, Abteilung Raumkunst
- Arthur Illies zeigte Radierungen
- Anton Kling zeigte Wandbemalung
- Margarete Knüppelholz-Roeser schuf das Haus der Frau
- Wilhelm Kreis das Teehaus<ref>Fotos: Das Teehaus von Wilhelm Kreis, Düsseldorf. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 164–165, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref> und den Repräsentationraum in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst
- Carl Langhein zeigte ein Gemälde und war für die Raumanordnung im Raum der Delmenhorster Linoleum-Fabrik Anker zuständig,<ref>Foto: Bremen-Oldenburger Haus. Raum der Linoleum-Fabrik 'Anker' (La casa di Brema-Oldenburg. Stanza della fabbrica di Linoleo 'Anker'), in: Carlo Severati (Hrsg.), Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914, S. 382: eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref>
- Otto Linnemann zeigte mehrere Glasfenster
- Richard Luksch zeigte Plastiken, u. a. die „Elbe“,<ref>Foto: Vom Tastsinn in der Kunst. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 19, Band 35, Oktober 1914 – März 1915, 1914/1915, S. 14.6</ref>
- Lossow & Kühne das Sächsische Haus,<ref>Fotos: Das Sächsische Haus von Lossow & Kühne, Dresden. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 17–19, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Adolf Behne: Das Sächsische Haus auf der Deutschen Werkbundausstellung Köln 1914. Kunst, Geschmack und Nachahmung. In: Kunstgewerbeblatt N. F., Jg. 26, 1914/1915, Heft 8, Mai, S. 141–144, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref>
- Oskar Menzel im Sächsischen Haus einen Altar, davor einen Taufstein von Schilling & Gräbner,<ref>Foto: Altar mit Taufstein. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 20, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Georg Metzendorf das Neue Niederrheinische Dorf,<ref name="Niederrheinisches_Dorf">Das Nieder-Rheinische Dorf auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Cöln. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, 1914/1915, S. 93–98, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref><ref name="G.Metzendorf_ 1915">Georg Metzendorf (Hrsg.), Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914. Wasmuth, Berlin 1915.</ref><ref>Georg Metzendorf: Das Essener Kleinwohnungshaus im Niederrheinischen Dorf auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung, Köln 1914. In: ders., Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914, Wasmuth, Berlin 1915, S. 71–83.</ref>
- Hermann Muthesius das Haus der Farben<ref>Carlo Severati (Hrsg.), Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914, S. 437–438: La Casa del Colore in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> und den Pavillon der Hamburg-Amerikalinie mit Kaiser-Wohnung auf dem Schnelldampfer ›Bismarck‹,<ref>Fotos: Pavillon der Hamburg-Amerikalinie, Hermann Muthesius, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 127–130, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Carlo Severati (Hrsg.), Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914, La Casa della Linea Amburgo-America in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref>
- Adelbert Niemeyer das Haupt-Café (mit Hermann Haas)<ref>Foto: Haupt-Café, Köln, Deutz, Deutsche Werkbund-Ausstellung. In: Bildarchiv Foto Marburg.</ref><ref name="Hauptcafé">Carlo Severati (Hrsg.), Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914, Caffè (Haupt-Cafe) in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> und ein Speisezimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst
- Ludwig Paffendorf das Kölner Haus, den Pavillon des Tabakgeschäfts Alenfelder und die Einrichtung des Zwei-Etagen-Villenhauses der Ausstellung
- Bernhard Pankok einen Schrank in der Haupthalle,<ref>Foto: Haupthalle aus dem Raum Bernhard Pankok, Stuttgart. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 34, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Bruno Paul das Gelbe Haus,<ref>Fritz Stahl: Bruno Pauls „Gelbes Haus“. In: Dekorative Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 1–26.</ref><ref>Fotos: Das Gelbe Haus. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. 1915, S. 21–29, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref><ref>Eugen Kalkschmidt: Mobilmachung im Kunstgewerbe. In: Dekorative Kunst. Eine illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 11–24, mit Abb. und 2 Farbaufnahmen, Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek.</ref> das Weinhaus mit Vorraum, Empfangs-, Herren-, Esszimmer, Gartensaal;<ref>Fotos: Das Weinhaus von Bruno Paul, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 154–158.</ref> das Speisehaus mit Speisesaal; die Bierhalle mit großem Speisesaal,<ref>Fotos: Die Bierhalle von Bruno Paul, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 159–160, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Friedrich Pützer den evangelischen Kirchenraum mit Taufraum und Sakristei in der Haupthalle
- Johan Thorn-Prikker die Wandbekleidung und Bühnenumrahmung für den Kammermusiksaal der neuen Hagener Musikhalle, Haupthalle,<ref>Fotos: Wandbekleidung und Bühnenumrahmung für den Kammermusiksaal der neuen Hagener Musikhalle. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 42–43, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Richard Riemerschmid ein Wohnzimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst,<ref>Foto: Haupthalle, Abteilung Raumkunst, Wohnzimmer von Richard Riemerschmid München. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 44, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Rudolf Rochga das Eisenbahn-Wagen-Abteil II. Klasse in der Haupthalle, Raum Württemberg,<ref>Foto: Haupthalle, Raum Württemberg, Eisenbahn-Wagen-Abteil II. Klasse von Rudolf Rochga Stuttgart. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 41, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Alfred Runge & Eduard Scotland das Kaffee-Restaurant der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen im Bremen-Oldenburger Haus,<ref>Fotos: Kaffee-Restaurant der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 11–16, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Gertraud von Schnellenbühel: Großer Kerzenleuchter aus versilberter Bronze,<ref>Foto: Großer Kerzenleuchter aus versilberter Bronze. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 103, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Schreiterer & Below die Jugendhalle im Neuen Niederrheinischen Dorf (zerlegbare Holzkonstruktion)<ref name="Jugendhalle_1914">Foto: Abb. 114. Jugendhalle, Hofansicht. Architekten: Schreiterer & Below, Köln. S. 99–103, in: Die Jugendhalle des Niederrheinischen Dorfes, errichtet von der Deutschen Barackenbaugesellschaft m.b.H., Köln. Von Architekten Schreiterer & Below, Köln. In: Georg Metzendorf (Hrsg.), Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914. Wasmuth, Berlin 1915, Digitalisat der UB Heidelberg.</ref>
- Karl Siebrecht Bahlsens Kekshaus,<ref>Carlo Severati (Hrsg.), Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914, S. 446: Bahlsen – “Kekshaus” in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref><ref>Fotos: Entwurf: Architekt K. Siebrecht – Hannover. Pavillon für Leibnitz-Keks. D.W.B.-Ausstellung – Cöln. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 440–442.</ref>
- Oskar Strnad den Hof des Österreichischen Hauses,<ref name="Zuckerkandl_1914" />
- Bruno Taut das berühmte Glashaus,<ref>Fotos: Das Glashaus von Bruno Taut, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 77–82, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Heinrich Tessenow im Österreichischen Haus den Raum der K.K. Kunstgewerbeschule in Wien von Heinrich Tessenow mit Entwürfen und ausgeführte Arbeiten von Schülern der Anstalt,<ref>Foto: Österreichisches Haus, Raum der K.K. Kunstgewerbeschule in Wien von Heinrich Tessenow, Wien. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 10, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Paul Ludwig Troost das Speisezimmer im Bremen-Oldenburger Haus<ref>Foto: Bremen-Oldenburger Haus, Ecke aus dem Speisezimmer von Paul Ludwig Troost. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 15, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Henry van de Velde das Werkbundtheater,<ref>Fotos: Werkbundtheater. In: Bildarchiv Foto Marburg.</ref><ref>Vorlage:WasmuthsBaukunst</ref><ref name="Kuenzli_2012" /> und den „Raum Henry van de Velde Weimar: Wohnzimmer aus poliertem Palisanderholz“ in der Haupthalle,<ref>Foto: Haupthalle Raum Henry van der Velde Weimar: Wohnzimmer aus poliertem Palisanderholz. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Abb.-Teil, S. 35, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Else Wenz-Vietor ein Teezimmer in der Haupthalle, Abteilung Raumkunst.<ref>Foto: Haupthalle, Abteilung Raumkunst, Teezimmer von Else Wenz-Vietor, Berlin. In: Peter Jessen: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. S. 46, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar.</ref>
- Werkstätten Bernard Stadler, Paderborn, das Sommerhaus der Werkstätten Bernard Stadler, zwischen Kölner Haus und der Ladenstraße unmittelbar am Rhein<ref>Bildpostkarte des Sommerhauses mit ausführlicher Beschreibung, 1914</ref><ref>Ulrich Bücholdt: Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. In: Archthek. Ulrich Bücholdt, M.A., abgerufen am 13. Juni 2022.</ref>
Literatur (Auswahl)
– chronologisch –
- Offizieller Katalog der Deutschen Werkbund-Ausstellung Cöln 1914, Mai – Oktober. Hrsg. von der Ausstellungsleitung. R. Mosse, Köln 1914. Nachdruck: Wienand, Köln 1981, DNB 820673501.
- Ludwig Sternaux: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Cöln 1914. In: Velhagen & Klasings Monatshefte, 28. Jg., 1913/14, III. Band, August 1914, Heft 12, S. 609–613, Digitalisat der Bibliothek Elbląg, im Heft: digitale Seitensuche → S. 149.
- Werkbund Nummer. Herausgegeben in Gemeinschaft mit der deutschen Werkbund-Ausstellung Cöln 1914. Illustrirte Zeitung, Nr. 3699, 142. Band, 21. Mai 1914. Verlag J.J. Weber, 1914; Textarchiv – Internet Archive.
- Fritz Hellwag: Der Deutsche Werkbund und seine Ausstellung Köln 1914. In: Kunstgewerbeblatt N. F., Jg. 26, 1914/1915, Heft 3, Dezember, S. 41–51, ISSN 2195-6138, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Vorlage:WasmuthsBaukunst
- Adolf Behne: Das Sächsische Haus auf der Deutschen Werkbundausstellung Köln 1914. Kunst, Geschmack und Nachahmung. In: Kunstgewerbeblatt N. F., Jg. 26, 1914/1915, Heft 8, Mai, S. 141–144, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Ludwig Segmiller: Die Pforzheimer Gold- und Silberwarenindustrie auf der Werkbundausstellung in Köln 1914. In: Kunstgewerbeblatt N. F., Jg. 26, 1914/1915, Heft 9, Juni, S. 161–163, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Das Nieder-Rheinische Dorf auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Cöln. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 19, Band 35, Oktober 1914 – März 1915, 1914/1915, S. 93–98, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Berta Zuckerkandl: Das Österreichische Haus. Auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung, Cöln 1914. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 348–373, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Robert Breuer: Typus und Individualität. Zur Tagung des Deutschen Werk-Bundes, Köln, 2.–4. Juli 1914. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 378–387, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Robert Breuer: Die Cölner Werkbund-Ausstellung. Mai – Oktober 1914. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 18, Band 34, April – September 1914, S. 417–437, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Fritz Stahl: Bruno Pauls „Gelbes Haus“. In: Dekorative Kunst. Eine illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 1–10, Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB).
- Vorlage:ZentralblBauverw
- Eugen Kalkschmidt: Mobilmachung im Kunstgewerbe. In: Dekorative Kunst. Eine illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 11–24, mit Abb. und 2 Farbaufnahmen, Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB), zu Bruno Pauls Gelbem Haus.
- Ludwig Deubner: Das Kunstgewerbe auf der deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln. In: Dekorative Kunst. Eine illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 18, Oktober 1914, S. 25–30, Digitalisat der BSB.
- Walter Curt Behrendt: Die Deutsche Werkbundausstellung in Köln. In: Kunst und Künstler, 12. Jg., 1914, Heft 12, S. 615–626, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Anton Jaumann: Wohn- und Bibliothek-Raum von Eduard Pfeiffer auf der D.W.B.-Ausstellung Cöln. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Jg. 19, Band 35, Oktober 1914 – März 1915, S. 138–143, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Die Schlesier auf der Werkbund-Ausstellung 1914 in Cöln. [Ausstellungskatalog. Teilnehmer und Exponate aller schlesischen Gestalter, Gewerke und Institutionen.] Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, (PDF; 12 S., 437 kB), Digitalisat der Opole Digital Library.
- Peter Jessen<ref>zu Peter Jessens Biographie siehe Adelheid Rasche: Peter Jessen, der Berliner Verein Moden-Museum und der Verband der deutschen Mode-Industrie, 1916 bis 1925. (PDF; 9,81 ) in: Waffen- und Kostümkunde, 3. F. Bd. 37 (1995), ISSN 0042-9945, S. 65–92.</ref>: Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. In: Deutsche Form im Kriegsjahr. (= Jahrbuch des Deutschen Werkbundes.) F. Bruckmann A.-G., München 1915, Digitalisat der Bauhaus-Universität Weimar; Textarchiv – Internet Archive.
- Georg Metzendorf (Hrsg.): Das neue niederrheinische Dorf auf der Deutschen Werkbundausstellung in Köln 1914. Wasmuth, Berlin 1915, Digitalisat der UB Heidelberg.
- Deutsche Werkkunst: Arbeiten deutscher und oesterreichischer Künstler auf der „Werkbund-Ausstellung“ Cöln am Rhein. Verlagsanstalt Alexander Koch, Darmstadt 1916, DNB 361872402.
- Wulf Herzogenrath, Dirk Teuber, Angelika Thiekötter (Hrsg.): Die Deutsche Werkbund-Ausstellung, Cöln 1914. (= Der westdeutsche Impuls 1900 – 1914. Kunst und Umweltgestaltung im Industriegebiet, Band 1.) Ausstellungskatalog des Kölnischen Kunstvereins, 24. März – 13. Mai 1984. Hrsg. vom Deutschen Werkbund. Kunstmuseum Düsseldorf 1984, DNB 880114819.
- Gisela Klinkhardt: Die Plastik in der Werkbundausstellung Köln 1914. Dissertation der Universität Heidelberg, 1997, DNB 954299787.
- Katherine M. Kuenzli: Architecture, Individualism, and Nation: Henry van de Velde’s 1914 Werkbund Theater Building. (PDF; 1,3 MB) In: The Art Bulletin, Volume 94, 2012, Issue 2, pp. 251–273, doi:10.1080/00043079.2012.10786040.
- Ulrike Staroste: „Cöln rief, und Alle kamen.“ Ein Streifzug über die Deutsche Werkbund-Ausstellung in Köln 1914. In: Petra Hesse, Mario Kramp, Ulrich S. Soénius (Hrsg.), Köln 1914. Metropole im Westen, [Ausstellungskatalog Kölnisches Stadtmuseum, MAKK, 22. November 2014 – 19. April 2015], Bachem, Köln 2014, ISBN 978-3-7616-2867-6, S. 149–156, Inhaltsverzeichnis. (PDF)
- Carlo Severati (Hrsg.): Documenta Köln. L’Esposizione del Deutsche Werkbund a Colonia 1914. Roma TrE-Press, Roma 2015, ISBN 978-88-97524-26-7, doi:10.13134/978-88-97524-26-7, (italienisch), mit vielen Abbildungen, Volltext online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden., PDF-Datei, (Schaltfläche scarica [lade herunter] anklicken).
Ausstellungen
- 100 Jahre Deutsche Werkbundausstellung. Cöln 1914 – Köln 2014. Bogenhalle der Design Post, Köln, 16. Mai – 22. Mai 2014.<ref name="hdak">100 Jahre Deutsche Werkbundausstellung. Cöln 1914 – Köln 2014. In: koelnarchitektur.de, 2014.</ref>
- L’esposizione del Werkbund a Colonia, maggio – agosto 1914: produzione di pace in tempo di guerra. (Die Werkbundausstellung in Köln, Mai – August 1914: Friedensproduktion in Kriegszeiten.) Zentralbibliothek der Fakultät für Architektur der Universität Rom – La Sapienza, Via Gramsci 53, dem Goethe-Institut Italien, deutsches Außenministerium und der Galleria Embrice.<ref>Programm: Werkbundausstellung in Köln • 100 Jahre • 2014. (PDF) In: aracneeditrice.it, 2016, italienisch, (PDF; 1,52 MB).</ref><ref name="professionearchitetto">Germania 1914 tra arte, artigianato e industria. Eventi in occasione del centenario della Mostra del Werkbund di Colonia. In: professionearchitetto.it, 2014, (italienisch).</ref>
- Köln 1914. Metropole im Westen. Kölnisches Stadtmuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), 22. November 2014 – 19. April 2015, Beteiligung.<ref>Ausstellung: Köln 1914. Metropole im Westen. In: Museum für Angewandte Kunst Köln, 2014; abgerufen am 18. Februar 2021.</ref>
- 100 Jahre „Deutsche Werkbund-Ausstellung Cöln 1914“. Die Erfindung des modernen Marken-Designs. (Muster von Zigarren- und Zigarettenverpackungen der Firma Joseph Feinhals, Köln.) Deutsches Verpackungs-Museum, Heidelberg, 13. November 2014 – 30. September 2015.<ref>Sonderausstellung: 100 Jahre „Deutsche Werkbund-Ausstellung Cöln 1914“. In: Deutsches Verpackungs-Museum, 2014; abgerufen am 26. Februar 2021.</ref>
Symposien
- Zwischen Kunst und Industrie – Wandlungen einer Idee. Fachhochschule Köln – Fakultät für Architektur und Haus der Architektur Köln (hdak), 22. und 23. Mai 2014.<ref name="hdak" />
- Internationale Konferenz im Auditorium des Goethe-Instituts Rom, 19. September 2014.<ref name="professionearchitetto" />
Weblinks
- Christiane Heiser: „Originale Leistung, deutscher Stil“. Der Deutsche Werkbund und seine Ausstellungen. Versuch einer Neubewertung der Kölner Werkbundausstellung nach 100 Jahren. In: Portal Rheinische Geschichte, 2017.
- Klaus Martinetz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />100 Jahre Werkbundausstellung Köln. ( vom 5. Mai 2017 im Internet Archive). In: rheinische ART, 2014, Nr. 5.
- Volker Weiß: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leuchtende Neubauten. ( vom 1. Juli 2016 im Internet Archive). In: Die Zeit, 15. Mai 2014.
- Bestand 721, Abgebrochene Häuser, Teil 3: mit Findbuch-Kommentar; zur DWB-Ausstellung allgemein, (mit Kopienbestellung). In: Historisches Archiv der Stadt Köln
Karten, Ansichten
- Stadtplan von Cöln (Köln) Beilage zum Offiziellen Führer durch die Deutsche Werkbund-Ausstellung Cöln 1914. In: landkartenarchiv.de
- Ulrich Bücholdt: Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914. Miniaturansichten der Bauten
- Postkarte (Aquarell): Luftansicht.
- Postkarte: Ausstellung vom Rhein aus (oben), Haupteingang (unten).
Einzelnachweise
<references responsive />
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-02
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2026-02
- Kunstausstellung in Deutschland
- Kunstgewerbe (Deutschland)
- Architekturausstellung
- Design (Deutschland)
- Kunst (Deutsches Kaiserreich)
- Köln im 20. Jahrhundert
- Kulturelle Veranstaltung in Köln
- Veranstaltung 1914
- Bildende Kunst (Köln)
- Ausstellung in Nordrhein-Westfalen