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Judaslohn

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Der Ausdruck „Judaslohn“ bezeichnet zum einen die Bezahlung eines Verräters durch die Nutznießer seines Verrats, zum anderen den schrecklichen Tod eines Verräters als gerechte Strafe für seinen Verrat an Unschuldigen. Beide Bedeutungen knüpfen an Einzelmotive zu Judas Iskariot im Neuen Testament (NT) an: Dieser erhielt nach Vorlage:Bibel/Link und 27{{#if:3|,3}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}} dreißig Silberstücke als Lohn dafür, dass er Jesus von Nazaret an den Sanhedrin verriet und so letztlich Jesu Kreuzigung ermöglichte. Dafür habe er sich selbst durch einen Suizid bestraft oder sei einen qualvollen Tod gestorben.

Der Ausdruck kommt nur im Deutschen vor und ist verwandt mit Ausdrücken wie dem „Judaskuss“, den sprichwörtlichen „dreißig Silberlingen“, dem „Blutacker“ und dem „Blutgeld“, die ebenfalls aus der NT-Überlieferung zum Verrat des Judas abgeleitet sind. Zum verwandten Wortschatz gehören der „Judasgroschen“ oder „Judaspfennig“, das „Judasgeld“<ref>Walter Dietrich, Maurice Baumann: Antijudaismus – christliche Erblast. Kohlhammer, Stuttgart 1999, ISBN 3-17-016095-8, S. 113</ref> und der „Judassilberling“.<ref>Erhard Agricola, Wilhelm Braun (Hrsg.): Wörterbuch des christlich geprägten Wortschatzes. Hirzel, Stuttgart 2003, ISBN 3-7776-1273-1, S. 95</ref>

Im christlichen Antijudaismus und modernen Antisemitismus wurde der Ausdruck „Judaslohn“ oft verbunden mit dem Motiv des „Geldjuden“. So wurden beide Motive zu geprägten Stereotypen für mit Geldgier und hinterhältiger Heimtücke verbundenem Verrat als angeblicher Wesensart „der Juden“. Als allgemeine Metapher für einen belohnten Verrat mit tödlichen Folgen für den oder die Verratenen und/oder den Verräter ging der Ausdruck in die Umgangssprache ein.

Biblischer Hintergrund

Der Ausdruck „Judaslohn“ knüpft an zwei Passagen des Matthäusevangeliums an, die zu dessen Sondergut gehören und der vorgegebenen Passionsgeschichte Jesu besondere Details hinzufügten. Laut Vorlage:Bibel/Link ging der zum Zwölferkreis gehörige Jünger Judas Iskariot zu den Hohenpriestern und fragte: „Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere?“ Sie hätten ihm dreißig Silberstücke geboten; von da an habe er Jesus an sie auszuliefern angestrebt. Nur nach dieser synoptischen Variante forderte Judas eine Bezahlung (anders in Vorlage:Bibel/Link), und nur hier wird der exakte Preis genannt.<ref>Andreas Rentz: Der „Geldjude“. Berlin 2024, S. 133 und Fn. 1</ref>

Vorlage:Bibel/Link erzählt vom Tod des Judas: Danach bereute er seine Tat, als er vom Hinrichtungsbeschluss des Sanhedrin gegen Jesus und dessen Auslieferung an Roms Statthalter Pontius Pilatus erfuhr. Daraufhin habe er den Hohepriestern und Ältesten jene dreißig Silberstücke zurückgeben wollen und ein Schuldbekenntnis abgelegt: „Ich habe gesündigt, ich habe unschuldiges Blut ausgeliefert.“ Sie hätten die Annahme jedoch verweigert, worauf er das Geld in den Jerusalemer Tempel geworfen habe. Dann habe er sich erhängt. Um den Tempelschatz mit dem Geld nicht zu verunreinigen („denn es klebt Blut daran“), hätten die Hohenpriester damit einen Acker als Begräbnisplatz „für die Fremden“ gekauft. Darum heiße dieser Platz „bis heute Blutacker“. So habe sich eine Prophezeiung Jeremias erfüllt: „Sie nahmen die dreißig Silberstücke - das ist der Preis, den er den Israeliten wert war – und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.“

Der Anschluss dieser Passage an den Hinrichtungsbeschluss des Sanhedrin verknüpft Jesu heilvollen Tod eng mit dem unheilvollen Suizid des Judas. Auch dass er durch Erhängen starb, verbindet ihn mit dem ans Kreuz gehängten Jesus. Dass Judas die tödlichen Folgen seines Verrats erst klar wurden, als Jesu Tod beschlossen und zu erwarten war, besagt im Kontext: Judas habe Jesu Tod weder beabsichtigt noch vorhergesehen; er habe mit seiner Tat eher ein drohendes vernichtendes Eingreifen der Römer verhindern wollen; er habe also aus Liebe zu seinem Volk so gehandelt, nicht aus Geldgier, Labilität oder enttäuschter Messiaserwartung. – Nach Vorlage:Bibel/Link kaufte Judas selbst für den Lohn seines Verrats jenen in Jerusalem damals bekannten „Blutacker“ und starb dann durch einen plötzlichen, unfallartigen Sturz zu Boden. Dabei sei sein Körper zerborsten, und alle Eingeweide seien hervorgequollen. Auch diese Todesart soll ein Bibelzitat erfüllen. Laut Papias von Hierapolis starb Judas durch ein Anschwellen seines Körpers an einer Art Elephantiasis. – Nach allen drei Legenden starb Judas in engster zeitlicher Nähe zu Jesus eines unnatürlichen Todes, verbunden mit körperlicher Qual. Die Verbindung mit dem Grundstückskauf als Friedhof „für die Fremden“ und das Stichwort „Blut“ erinnern ebenfalls an Jesu unrechtmäßigen Tod und Ausschluss aus Gottes Volk Israel. Die Bibelzitate bringen zum Ausdruck, dass beide Tode gemäß Gottes Vorsehung erfolgten.

Das Motiv der „dreißig Silberlinge“ spielt auf Vorlage:Bibel/Link an: Der Prophet habe als Lohn für seine Verkündigung des Willens Gottes von Israels führenden Vertretern nur dreißig Silberstücke erhalten. Damit hätten diese demonstriert, wie wenig ihnen Gottes Wort wert war. Darum habe der Prophet seinen Lohn auf Befehl JHWHs zum Einschmelzen in den Tempel geworfen. Die analoge Handlung des Judas (hier ohne Gottes Befehl) sagt also aus, wie gering Israels Führer Gottes Heilswillen achteten, dessen Vollzug der Verrat des Judas bewirkte.<ref>Klaus Berger: Kommentar zum Neuen Testament. 4. Auflage, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2020, ISBN 978-3-641-31172-8, S. 121f.</ref>

Die „Silberlinge“ waren vermutlich tyrische Schekel, denn aus dieser Währung bestand damals der Jerusalemer Tempelschatz. Für 30 Schekel konnte man zur Zeit Jesu etwa einen Esel als Nutztier kaufen. Im Jahr 2013 entsprach der Wert dieser Summe umgerechnet etwa 300 Euro, ihre relative Kaufkraft jedoch etwa 10.000 Euro.<ref>Daniel D. Eckert: Alles Gold der Welt: Die Alternative zu unserem maroden Geldsystem. FinanzBuch Verlag, 2013, ISBN 978-3-86248-436-2, S. 81</ref> Meist wird die Summe gemäß dem Eigenkontext (Mt 27,10) jedoch als gering eingeschätzt, so dass der Verrat umso unverständlicher erscheint.<ref>{{#if: 51880

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}}Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart {{#if: 2010-01 | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|2010-01}} | 2006 ff.}}{{#if: 51880

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}}, Abschnitt 2.1. Judas Iskarioth in der Alten Kirche.</ref>

Der Ausdruck „Judaslohn“ verkürzt die vielschichtigen theologischen Aussagen des NT zur Rolle des Judas im gottgewollten Heilsgeschehen, die seine eindimensionale Schuldbelastung eigentlich ausschließen: Als erstberufener Apostel erhielt er wie der übrige Zwölferkreis den Auftrag, das Reich Gottes zu verkündigen, und Jesu Vergebung im Abendmahl Jesu. Doch schon die jüngeren Evangelien (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link) zeichnen ihn als verwerflichen Charakter, der Jesus hinterhältig für Geld ausgeliefert habe, und als Werkzeug Satans.<ref>Christfried Böttrich: Das Evangelium nach Lukas. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2024, ISBN 978-3-374-07489-1, S. 578</ref> Vorlage:Bibel/Link und 13{{#if:29|,29}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}} stilisieren Judas zum Kassenwart der Jünger Jesu, der sich manchmal am gemeinsamen Geld vergriffen habe. Die Verse widersprechen Vorlage:Bibel/Link, wonach Jesus die Zwölf ohne Geld und Vorratsbeutel aussandte, und erweisen sich so als spätere Zusätze.<ref>Hyam Maccoby: Judas Ischariot und der Mythos vom jüdischen Übel. Hentrich & Hentrich, Leipzig 2020, ISBN 978-3-95565-397-2, S. 83–101</ref>

Antijudaistisches Motiv

Bezogen auf den Aspekt der tödlichen Strafe Gottes erschien der Ausdruck erstmals im deutschen Sprachraum in einem Lanzelotroman von 1250: Dort wird einem Verräter „der Lohn des Judas“, also ein ähnlich qualvoller Tod gewünscht. In der Bedeutung „Lohn für Verrat“ ist das Wort erstmals in frühneuzeitlichen Predigten nachgewiesen.<ref name="Handbuch 144">Rainer Kampling: Judaslohn. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus Band 3: Begriffe, Ideologien, Theorien. Berlin 2008, S. 144</ref>

Die zweite, jüngere Bedeutung des Ausdrucks wurde bald mit Juden als Andersgläubigen assoziiert und antijudaistisch aufgeladen. Die Figur des Judas unter den ersten Jüngern Jesu stand bald nicht mehr für die ständige Gefährdung des Christentums selbst durch Verrat seines Auftrags, Jesus Christus zu bezeugen und ihm nachzufolgen, sondern für das Judentum als angeblich des Gottesmordes schuldigen, darum ewig verdammten und vom Heil ausgeschlossenen Kollektivs.

Bereits Gerhoch von Reichersberg und Kosmas von Prag (12. Jahrhundert) verknüpften die Figur des Judas, dessen Verrat und den Lohn dafür mit dem Stereotyp des „Geldjuden“. Die Verbindung von „Judaslohn“ und „Geldjude“ wurde häufiges Motiv mittelalterlicher und neuzeitlicher Passionsspiele.<ref>Andreas Rentz: Der »Geldjude«. Berlin 2024, S. 167</ref>

In der christlichen Ikonographie wird Judas traditionell mit einem Geldbeutel dargestellt. In Passionsgebeten werden die 30 Silberstücke unter die Leidenswerkzeuge gerechnet, die Juden erscheinen hier als die Vollstrecker der Kreuzigung. Den Juden des Kirchenstaats wurde im Spätmittelalter eine Sondersteuer abgefordert, die unter explizitem Bezug auf den Judaslohn eine bestimmte Summe + 30 betrug.<ref name="Handbuch 144" />

Datei:Judas Returning the Thirty Silver Pieces - Rembrandt.jpg
Rembrandt van Rijn: Judas bringt die 30 Silberlinge zurück, 1629

Rembrandt van Rijn malte 1629 das Bild Judas bringt die 30 Silberlinge zurück. Auch Mattia Preti (etwa 1640), Simó Gómez (1874) und James Tissot (um 1890) schufen Bildwerke zu diesem Thema.

Antisemitisches Motiv

Im 19. Jahrhundert wurde der Ausdruck in der Dreyfus-Affäre antisemitisch benutzt.<ref name="Handbuch 144" /> Ein Artikel in einer römisch-katholischen Zeitschrift im südfranzösischen Rodez vom 2. Dezember 1894 beschimpfte Alfred Dreyfus als „den Judassohn, […], diesen Verräter, der sein Land für dreißig Silberlinge verkauft hat“.<ref>Pierre Pierrard: Les Chrétiens et l’affaire Dreyfus. Editions de l’Atelier, Paris 1998, S. 21</ref>

Für ein Flugblatt vom April 1923, mit dem das NSDAP-Propagandahetzblatt Der Stürmer begann, erfand Julius Streicher eine vermeintliche Intrige der Juden gegen ihn: „Über meine politische ‚Leiche‘ hinweg sollten die Adern geöffnet werden, aus welchen Tagediebe und Verbrecher ihren Judaslohn zu trinken hofften.“<ref>Daniel Roos: Julius Streicher und „Der Stürmer“ 1923–1945. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-77267-1, S. 25; Julius Streicher: Der NS-Gauleiter von Franken starb qualvoll am Galgen. Die Presse, 14. Februar 2015</ref> Von da an bis 1944 verwendete das Hetzblatt die Ausdrücke „Judas“, „Judaslohn“ und/oder „30 Silberlinge“ insgesamt mindestens 173 Mal. Diese Rhetorik war fester Bestandteil eines antisemitischen Motivbündels, das mit Bezügen zum Neuen Testament arbeitete, um die Tradition des christlichen Antijudaismus wachzuhalten und das Klischee der „Christusmörder“ zur ideologischen Vorbereitung des Holocaust zu benutzen.<ref>Tilman Tarach: Teuflische Allmacht: Über die verleugneten christlichen Wurzeln des modernen Antisemitismus und Antizionismus. Edition Telok, 2022, ISBN 978-3-9813486-4-4, S. 28</ref>

Metapher

In neuzeitlicher Literatur wurde das Wort zur allgemeinen Metapher für „Verrat für Geld“, die auch ohne direkten Bezug auf Juden in beliebigen Kontexten eingesetzt wird. So ließ Friedrich Schiller in seinem Werk Wallensteins Tod (1799) den Oberst Carl Gustaf Wrangel ausrufen, man werde sich nicht durch Geldangebote zum Rückzug nach Schweden verlocken lassen: „Nein! wir haben / Um Judas’ Lohn, um klingend Gold und Silber, / Den König auf der Walstatt nicht gelassen, / So vieler Schweden adeliges Blut, / Es ist um Gold und Silber nicht geflossen!“<ref name="Handbuch 144" />

Nach 1945 blieb der geprägte Wortgebrauch in der Umgangssprache üblich. Marius Müller-Westernhagen veröffentlichte 1994 den Song Judaslohn. 2005 veröffentlichte der Schriftsteller Andree Hesse den Krimi Der Judaslohn.<ref>Christoph Arens: Wüste Beschimpfung oder antisemitischer Vorfall? Eine Spurensuche zu Herkunft und Nutzung des Begriffs »Judaslohn«. Jüdische Allgemeine, 6. November 2019</ref>

Im Bundestag flochten Abgeordnete verschiedener Parteien den Ausdruck gelegentlich in ihre Reden ein. So warf etwa Thomas Gambke (Bündnis 90/Die Grünen) der Bundesregierung im Jahr 2013 vor, sie habe „für einen Judaslohn von 1,6 Milliarden Euro […] versucht, die Steuerehrlichen zu verraten“. Stephan Brandner (AfD) bezeichnete ein Bundesverdienstkreuz für den Rockmusiker Udo Lindenberg als „Judaslohn“ für dessen wiederholte Kritik an der AfD und kommentierte: „Klar, warum der gegen uns sabbert/sabbern muss“. Andere Politiker kritisierten Brandners Wortwahl als bewusste Anknüpfung an den antisemitischen Wortgebrauch. Brandner verteidigte sich mit dem Hinweis auf andere Abgeordnete, die das Wort ebenfalls benutzt hatten.<ref>Matthias Heine: Kaputte Wörter? Vom Umgang mit heikler Sprache. Duden Verlag, 2022, ISBN 978-3-411-91402-9, S. 128f.</ref> Er wurde wegen seiner Äußerung von seinem Amt als Vorsitzender im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages abgewählt.<ref>Letzte Stufe der Eskalation: Rechtsausschuss wählt AfD-Mann Stephan Brandner ab. Der Tagesspiegel, 13. November 2019</ref>

Weblinks

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Literatur

  • Andreas Rentz: Der »Geldjude«. De Gruyter, Berlin 2024, ISBN 978-3-11-120522-9, S. 133–167 (Kapitel Judas und die 30 Silberlinge)
  • Rainer Kampling: Judaslohn. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Band 3: Begriffe, Ideologien, Theorien. De Gruyter Saur, Berlin 2008, ISBN 978-3-598-24074-4, S. 144f.
  • Mirjam Kübler: Judas Iskariot: Das abendländische Judasbild und seine antisemitische Instrumentalisierung im Nationalsozialismus. Spenner, Waltrop 2007, ISBN 3-89991-077-X, S. 498–519 (2.2: „Judasgeld“ und „Judaslohn“)
  • David Hook: The Legend of the Thirty Pieces of Silver. In: Ian McPherson, Ralph Penny (Hrsg.): The Medieval Mind: Hispanic Studies in Honour of Alan Deyermond. Tamesis, London 1997, ISBN 978-1-85566-051-9, S. 205–222
  • Edgar Harvolk: Judaslohn und Judaskuß. Ein Beitrag zur mittelalterlichen Legendenüberlieferung. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (1985), S. 86–95

Einzelnachweise

<references />