Johannes Schöllhorn
Johannes Schöllhorn (* 30. Juni 1962 in Murnau am Staffelsee) ist ein deutscher Komponist und Hochschullehrer.
Leben
Schöllhorn wuchs in Marktoberdorf auf. Er studierte Komposition bei Klaus Huber, Emmanuel Nunes und Mathias Spahlinger und Musiktheorie bei Peter Förtig an der Hochschule für Musik Freiburg. Außerdem besuchte er Dirigierkurse bei Péter Eötvös.<ref name=":0">Goethe-Institut Korea: Johannes Schöllhorn. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Juli 2018; abgerufen am 26. April 2023.</ref>
Schöllhorn arbeitete Solisten und Ensembles zusammen wie dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Intercontemporain, dem Ensemble recherche, dem Ensemble MusikFabrik, dem Ensemble Ascolta und den Neuen Vocalsolisten Stuttgart<ref name=":0" /> sowie mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem WDR Sinfonieorchester dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem Philharmonia Orchestra London und dem Philharmonischen Orchester Seoul.<ref name=":0" />
Schöllhorn leitete von 1998 bis 2004 das Ensemble für Neue Musik an der Hochschule für Musik Freiburg.<ref name=":1">Hochschule für Musik Freiburg: Lehrende: Prof. Johannes Schöllhorn. Abgerufen am 3. August 2021.</ref> Von 1995 bis 2000 lehrte er an der Hochschule Musik und Theater Zürich und von 2001 bis 2009 als Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er auch Leiter des Instituts für Neue Musik war. Ab 2009 wirkte er als Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2017 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Freiburg und leitet zugleich das Institut für Neue Musik der Hochschule.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Preise
- 1997: Gewinner des Comitée de Lecture des Ensemble intercontemporain<ref name=":1" />
- 2009: Praetorius Musikpreis<ref name=":1" />
- 2025: Aufenthaltsstipendiat in der Casa Baldi in Olevano Romano, Deutsche Akademie Rom Villa Massimo<ref>Villa Massimo | Johannes Schöllhorn. In: Deutsche Akademie Rom Villa Massimo. 2025, abgerufen am 29. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Benjamin Lang: the time is out of joint. Transkomposition und Anachronismus im Werk von Johannes Schöllhorn. Dissertation Mozarteum 2022. Brill / Fink, Paderborn 2024, ISBN 978-3-7705-6839-0.
Weblinks
- Werke von und über Johannes Schöllhorn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Johannes Schöllhorn bei Discogs
- Johannes Schöllhorn auf der Website der Hochschule für Musik Freiburg
- Website von Johannes Schöllhorn
- Interview mit Johannes Schöllhorn, 4. Februar 2010
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Hinweisbaustein
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schöllhorn, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist |
| GEBURTSDATUM | 30. Juni 1962 |
| GEBURTSORT | Murnau am Staffelsee |