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Johannes Peter Hölzinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Gabelsbergerstraße 24, 1, Bad Nauheim, Wetteraukreis.jpg
Wohnhaus Dr. Bongartz (1960)
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F024434-0002, Karlsruhe, Bundesgartenschau.jpg
Karlsruher Schlossgarten (1967)
Datei:Lichtkinetische Spirale (25) (31414265620).jpg
Lichtkinetische Spirale (1971)
Datei:LOEFF5.jpg
„Löffelwald“ in der Rheinaue (Bonn) (1979)

Johannes Peter Hölzinger (* 1936 in Bad Nauheim) ist ein deutscher Architekt, Bildhauer und Künstler.

Leben

Von 1954 bis 1957 absolvierte er ein Architekturstudium u. a. bei Johannes Krahn an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main.

In den Jahren 1963 bis 1964 erhielt er ein Stipendium der Bundesrepublik Deutschland für die Deutsche Akademie Villa Massimo in Rom. Nach seinem Studium unterhielt Hölzinger ein eigenständiges Büro in Bad Nauheim und arbeitete von 1965 bis 1982 in einer „Planungsgemeinschaft für neue Formen der Umwelt“ mit dem Zero-Künstler Hermann Goepfert zusammen, den er in der Städelschule kennengelernt hatte. Neben seiner praktischen Tätigkeit lehrte er zwischen 1967 und 1968 als Gastdozent an der Städelschule, 1972 als Gastdozent an der Kunsthochschule Kassel und im Jahr 1984 als Gastprofessor an der University of Malta.

Ab 1991 bis 2002 hielt Hölzinger die Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg für „dreidimensionales Gestalten“ und „Kunst und öffentlicher Raum“ inne.

2011 schenkte Hölzinger dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main sein Werkarchiv mit 100 Modellen und mehr als 200 Zeichnungen.<ref>Ein ganzes Architektenleben, in: FAZ von 13. Mai 2011, Seite 46</ref>

2012 bis 2013 widmete ihm das Deutsche Architekturmuseum unter dem Titel Johannes Peter Hölzinger – Psychodynamische Raumstrukturen eine eigene Ausstellung mit einer Auswahl seiner bedeutendsten Werke.<ref>DAM: Johannes Peter Hölzinger – Psychodynamische Raumstrukturen</ref>

Bauten und Projekte

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  • 1969–1972: Wohnanlage im Höhenweg in Bad Nauheim<ref name="FRMB"/>
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  • 1978–1979: Wasserstele in Bad Nauheim<ref name="FRMB"/>
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  • 1979–1981: Wohnanlage Auguste-Viktoria-Straße in Bad Nauheim<ref name="FRMB"/>
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  • 1979–1983: Wohnanlage Hochwaldstraße in Bad Nauheim<ref name="FRMB"/>
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Auszeichnungen

  • 1970: Hugo-Häring-Preis für die Gestaltung des Schlossparks in Karlsruhe für die Bundesgartenschau 1967
  • 1965, 1978, 1985: Auszeichnung „Vorbildliche Bauten in Hessen“

Literatur

  • Gerd de Bruyn (Text) und Dieter Leistner (Fotografien): Johannes Peter Hölzinger. Haus in Bad Nauheim. Edition Axel Menges, Stuttgart 2004, ISBN 3-930698-53-6
  • Yorck Förster, Peter Cachola Schmal (Hrsg.): Johannes Peter Hölzinger. Psychodynamische Raum- strukturen/Psychodynamic Spatial Structures. Edition Axel Menges, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-936681-61-1 (Digitalisat)

Weblinks

Commons: Johannes Peter Hölzinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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