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Johannes Grenzfurthner

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Datei:Johannes Grenzfurthner at Museumsquartier, 2011.jpg
Johannes Grenzfurthner im Museumsquartier in Wien, 2011

Johannes Grenzfurthner (* 13. Juni 1975 in Wien) ist ein österreichischer Künstler, Filmemacher, Autor, Kurator, Performer und Schauspieler sowie Lektor. Grenzfurthner ist der Gründer und künstlerische Leiter von monochrom, einer internationalen Kunst- und Theoriegruppe und Filmproduktionsfirma mit Sitz im Q21 des Wiener Museumsquartiers.<ref>Q21 Backstage Tour - monochrom. Abgerufen am 11. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Viele seiner künstlerischen Arbeiten sind als monochrom gelabelt.

Grenzfurthner betreibt Forschung im Bereich subversiver Underground-Kulturen und ist ein Experte im Bereich des Zusammenspiels von Sexualität und Technologie.<ref>Jan Petter: Wir haben mit einem Sexroboter-Entwickler über billige Sextoys, C3P0 und das Patriarchat gesprochen. In: Der Spiegel. 17. März 2019, abgerufen am 18. März 2019.</ref><ref>Stories about orcs and rape: the man behind Arse Elektronika, in: Kill Screen Magazine, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref><ref>Zitiert nach Julia Carrie: Joy Stick: The Tarnished Dreams of Teledildonics' Inventor, in: “SF Weekly”, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref> Er ist in diesem Zusammenhang einer der Mitbegründer der technohedonistischen Bewegung.<ref>Günther Friesinger, Magnus Wurzer, Johannes Grenzfurthner, Franz Ablinger, Chris Veigl (Hrsg.): Roboexotica. edition mono/monochrom, Wien 2008, ISBN 978-3-9502372-3-8.</ref><ref>Porn Film Festival: Ausweitung der Schamzone - derStandard.at. Abgerufen am 4. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er prägte den Begriff des „Context Hacking“.<ref>Pat Greene: Austrian Context Hacker Johannes Grenzfurthner performs at The Nook this weekend. In: Bungalower. 30. Juli 2025, abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er ist Theoretiker und Kritiker im Bereich Kunst, Film und Technologie; unter anderem verfasste er das Manifest „Manifesto of Reality: Cinema After the Physical Trace“.<ref>Johannes Grenzfurthner: Manifesto of Reality: Cinema After the Physical Trace. 20. Februar 2026, abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Boing-Boing-Magazin beschreibt Grenzfurthner als Leitnerd<ref>Zitiert nach Johannes Grenzfurthner: The Story of Traceroute In: boing boing magazine, 14. April 2016, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref>, eine Wortkombination des deutschen Wortes Leitkultur und des englischen Wortes Nerd, um seine Stellung in der Nerd/Hacker/Kunstszene zu charakterisieren. 2600: The Hacker Quarterly beschreibt ihn als eine "Konstante" in der Hackerwelt und ordnet seine Arbeit als wichtigen Teil eines subversiven "Ökosystems" der Kreativität ein.<ref>Peter Blok: Hacking at Leaves - A Doc, But Even More So. In: Emmanuel Goldstein (Hrsg.): 2600: The Hacker Quarterly. Winter 2025-2026. New York City 2026, S. 33.</ref>

Als Filmemacher wird er z. B. von Christian Fuchs vom ORF als wesentlicher Vertreter der Austrian New Wave gesehen.<ref>Die New Wave des österreichischen Kinos: Florian Pochlatko im FM4 Filmpodcast. 22. September 2025, abgerufen am 1. Oktober 2025.</ref> Seine Filme sind an der Schnittstelle von Genrefilm, extreme cinema und essayistischem Dokumentarfilm angesiedelt und befassen sich häufig mit Technologie, Ideologie und Subkultur.
In ihrem Essay „Johannes Grenzfurthner and the Evolution of Found Footage“ schreibt die Kritikerin Mary Beth McAndrews, dass seine Genrefilme „den Spielplatz dominieren“ und die Grenzen der Form erweitern.<ref>Mary Beth McAndrews: Johannes Grenzfurthner and the Evolution of Found Footage. In: Solvent Blu-ray booklet. Vinegar Syndrome, 2026, S. 6.</ref>

Wirken

Gruppe monochrom

In den frühen 1990er Jahren war Grenzfurthner Mitglied von verschiedenen Diskussionsforen. Grenzfurthner nutzte seine Onlinekontakte, um monochrom ins Leben zu rufen, anfangs primär als ein Zine (also ein alternatives Magazin),<ref>Bildstörung | fanzineindex.de. Abgerufen am 8. April 2021.</ref> das sich mit den Themen Kunst, Technologie und Gegenkultur beschäftigte.<ref>Siehe Uwe Husslein, Ralf Bornowski: Fandom Research (Reader und Index zu deutschsprachigen Fanzines), Ventil-Verlag, 1995, abgerufen am 3. April 2021.</ref> Seine Motivation war einerseits die Verbreitung konservativer Kräfte (siehe: Californian Ideology) in der Cyberkultur zu verhindern,<ref>CRE062 Monochrom, in: Chaos Radio, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref><ref>Johannes Grenzfurthner u. a.: Schubumkehr-Manifest. (PDF) In: Sammelband: "Manifiestos sobre el arte y la red. 1990–1999". Exit Media, 2021, abgerufen am 23. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> andererseits wollte er seine politischen Aktivitäten in der österreichischen Punk- und Antifa-Bewegung mit dem Diskurs über neue Technologien und Kulturtechnologien verbinden.<ref>Zitiert nach Marc Da Costa: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview with Johannes Grenzfurthner of monochrom, Part 3 (Memento vom 14. Februar 2019 im Internet Archive), in: Furtherfield, 17. März 2012, abgerufen am 6. Januar 2019.</ref> Die monochrom-Publikationen enthielten Interviews mit und Beiträge von namhaften Persönlichkeiten, u. a. Bruce Sterling, HR Giger, Eric Drexler, Terry Pratchett, Kathy Acker, Blixa Bargeld und Bob Black<ref>In: monochrom Print. 6. Oktober 2007, abgerufen am 6. Januar 2019.</ref> in einem experimentell gehaltenen Layoutstil, der von Grenzfurthner entwickelt wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />“monochrom #26–34 Ye Olde Self-Referentiality” (Memento vom 5. Mai 2012 im Internet Archive), in: Neural, 5. Mai 2012, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref>

1995 entschied sich Grenzfurthner mit monochrom neue künstlerische Felder zu erschließen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />“monochrom #26–34 Ye Olde Self-Referentiality” (Memento vom 5. Mai 2012 im Internet Archive), in: Neural, 5. Mai 2012, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref><ref>Zitiert nach Erin Kobayashi: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />How to be buried alive. (Memento vom 5. Dezember 2013 im Internet Archive), in: Toronto Star, 6. Februar 2007, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref> und begann mit unterschiedlichen Medien und Ausdrucksformen zu experimentieren, z. B. Computerspiele, Puppentheater, Filme, künstlerische Interventionen,<ref>Zitiert nach Marie Lechner: 'Le festival The Influencers a rassemblé, ce week-end à Barcelone, une dissidence protéiforme.', abgerufen am 6. Januar 2019.</ref><ref>Zitiert nach Johannes Grenzfurthner: The Thomann In(ter)vention von Hadas Emma Kedar, in: Youtube, abgerufen am 6. Januar 2019.</ref><ref></ref> Konferenzen, aber auch Aktivismus. Grenzfurthner bezeichnet diese aktivistische Praxis als Urban Hacking oder Context Hacking, einen Begriff, den er selbst geprägt hat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview with V. Vale in Pranks! 2 (Memento vom 6. Dezember 2007 im Internet Archive), in: RE/Search, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref>

Context Hacking überträgt Ansprüche und Herangehensweisen der Hacker auf jene sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sich künstlerische Produktion vollzieht und auf die sie wiederum angewiesen ist. In einem metaphorischen Sinne besitzen auch diese einen Quellcode. In ihnen laufen Programme ab, denen wir auf einer Benutzer_innenoberfläche gegenüberstehen. Wo wir wissen, wie und durch was ein Raum, eine Nische, eine Szene, eine Subkultur, eine mediale oder politische Praxis funktioniert, können wir sie verändern und »umcodieren«, ihre Machtverhältnisse dekonstruieren und uns von ihren Zwängen und Zurichtungsweisen emanzipieren.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig monochrom: CONTEXT HACKING – Essay.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das Kollektiv ist bekannt dafür in verschiedenen Medien-, Kunst- und Unterhaltungsformaten zu arbeiten. Grenzfurthner beschreibt die Praxis wie folgt: "[Wir] suchen nach der Waffe für die bestmögliche Verbreitung eine Idee, einer sogenannten Massenverbreitungswaffe."<ref>"Finding Your Weapons of Mass Distribution: A Conversation with Context Hacker Johannes Grenzfurthner", in: Narrative Design, 19. September 2015</ref>

Konferenzen und Festivals

Datei:Johannes Grenzfurthner at Paraflows Symposium 2012, Vienna.jpg
Grenzfurthner als Keynote-Speaker auf dem Paraflows-Symposium, 2012

Grenzfurthner ist Leiter und Kurator des Arse Elektronika-Festivals<ref>Zitiert nach David Silverberg: "Sex Meets Tech at Kinky Conference in San Francisco", in Digital Journal.</ref><ref>Zitiert nach Violet Blue: sfgate.com, in: SFGate, 4. Oktober 2007.</ref> in San Francisco, einer jährlich stattfindenden akademischen und künstlerischen<ref>'Dirty Deeds Done Six Feet Deep', in: Rue Morgue, Januar 2011</ref> Konferenzreihe, die sich mit Sexualität und Technologie beschäftigt.<ref>Pornografie - Digitaler Fernverkehr. Abgerufen am 22. Januar 2022.</ref> Die erste Arse Elektronika wurde 2007 von Johannes Grenzfurthner konzipiert und widmete sich der Frage nach den Auswirkungen von Sexualität auf technologische Innovation und deren Adaption.

Grenzfurthner veranstaltet außerdem die Roboexotica,<ref>Zitiert nach Jenna Wortham: wired.com, in: Wired, 12. Juni 2008.</ref> einem internationalen Festival für Cocktail-Robotik, das erstmals 1999 in Wien stattfand. Das Festival lädt Forscher, Künstler und Bastler ein, Maschinen zu bauen, die in der Lage sind, Cocktails zu mixen oder zu servieren. V. Vale sagt über die Roboexotica, dass sie ein „ironischer Versuch (ist) den Techno-Triumphalismus zu kritisieren und technologische Hypes zu sezieren.“<ref>Zitiert nach V. Vale: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., in: SquidList</ref>

Grenzfurthner ist Leiter der Hedonistika, einem Festival für künstlerische Lebensmitteltechnologien, das erstmals 2014 in Montreal im Rahmen der Biennale internationale d'art numèrique<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hedonistika Montréal - Bian 2014 (Memento vom 25. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> veranstaltet wurde. Die darauffolgenden Festivals fanden in Cholon (nahe Tel Aviv; im Rahmen des Festivals Print Screen 2016)<ref>Hedonistika am Print Screen Festival 2016</ref> und in Linz (im Rahmen der Ars Electronica 2022) statt.

Datei:Traceroute--Johannes Grenzfurthner and Matt Winston.jpg
Grenzfurthner und Matt Winston sprechen über Stan Winston und Spezialeffekte ("Traceroute", 2016)

Theater, Performance-Kunst

Grenzfurthner schreibt Theaterstücke und führt auch Regie.<ref>Zitiert nach Ronald Pohl: Das ist der Zuckerbäckerblues, in: Der Standard, 17. September 2004</ref><ref>Zitiert nach Peter Mühlbauer: Kotze, Sperma und Inventur im Weltraum, in: Telepolis, 2011.</ref><ref>Steppenrot: Der Sonnenkönig ist runtergefallen, in: Kurier; Dezember 2017</ref><ref>Sex, Crime und ein Halleluja für Hansi, in: Die Presse, Januar 2019.</ref> Er produziert Performances (z. B. die Aktion Eignblunzn) und Interventionskunst.<ref>"Protestors" call games industry a "temple of sin," demand repentance, in: Ars Technica, 2012.</ref>

Film

Grenzfurthner ist Drehbuchautor, Regisseur und Geschäftsführer der Filmproduktionsfirma monochrom Propulsion Systems.<ref>Produzent von "Traceroute", 2016</ref> Er ist Mitglied beim österreichischen Regieverband,<ref>Profil Johannes Grenzfurthner, Österreichischer Regieverband</ref> beim Verband österreichischer Dokumentarfilmer<ref>Profil Johannes Grenzfurthner, dok.at</ref> und ordentliches Mitglied der Akademie des österreichischen Films.

Sein TV-Regiedebüt war die postapokalyptische Science-Fiction-Komödie Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl,<ref>Rezension von Amy R. Handler in 'Film Threat'; 2014</ref> die 2014 für ORF III produziert, aber auch im Kino und online veröffentlicht wurde. Danach folgte Traceroute, Grenzfurthners erste Langfilm-Dokumentation, im Jahre 2016, gefolgt vom essayistischen Polit-Dokumentarfilm<ref>Rezension von Brad Gibson in 'Film Threat'; 2016</ref> Glossary of Broken Dreams (2018).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rezension in The 405; 2018 (Memento vom 22. Mai 2018 im Internet Archive)</ref> Das Horror-Drama Masking Threshold<ref>Exclusive teaser, photos, comments: The existential unease of “MASKING THRESHOLD”. In: Rue Morgue. 5. Juli 2021, abgerufen am 6. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde 2021 auf dem Fantastic Fest in Austin, Texas erstmals gezeigt<ref>MASKING THRESHOLD. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. September 2021; abgerufen am 9. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und wurde von der Los Angeles Times als einer der besten 10 Horrorfilme der Saison 2022 genannt.<ref>Jen Yamato: A horror buff picks the 10 best new scary movies to stream this Halloween. In: LA Times. 27. Oktober 2022, abgerufen am 1. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Grenzfurthner Horror-Spielfilm Razzennest hatte auf dem Fantastic Fest 2022 Premiere.

Seine Doku Hacking at Leaves wurde im Frühjahr 2024 veröffentlicht und ist seit 2025 online frei abrufbar auf Archive.org.<ref name="hacking1">Film Hacking at Leaves auf Archive.org (1:48 Std.)</ref><ref name="hacking2">Marcus Hansson: Hacking at leaves: Dokumentarfilm mit Makerbezug online frei verfügbar. In: Heise.de, 6. November 2025.</ref> Die Horror-Groteske Solvent veröffentlichte er im Herbst 2024.

Datei:Johannes Grenzfurthner and Pedobear at ROFLCon 2010.jpg
Grenzfurthner und Pedobear auf der ROFLcon 2010

Autor, Herausgeber, Akademische Arbeit, Vorträge

Grenzfurthner hält Vorträge<ref>VHS widmet sich Science-Fiction-Technik-Utopien. Abgerufen am 4. Oktober 2019.</ref> an Kunstinstitutionen,<ref>CCA Montreal, 'Come and Forget, with Johannes Grenzfurthner'; April 2018</ref><ref>Aksioma, Tactics&Practice, Ljubljana 2010</ref><ref>Alexandra Wehrmann: Mensch und Maschine: Digitalfestival zum Thema Robotik im NRW-Forum. Abgerufen am 15. März 2019.</ref> ist Gast bei Symposien<ref>UtopiaFest 2104, Tel Aviv: "Robots in Human Society"</ref><ref>KUPF/Symposion über Crowdfunding, Linz; 2012</ref> und bei politischen Veranstaltungen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Linkes Sommercamp, Wagrain; "Context Hacking"; 2014 (Memento vom 18. Juni 2018 im Internet Archive)</ref> lehrt an Universitäten<ref>Univ.-Lekt. Johannes Grenzfurthner, Transmediale Kunst/Universität für angewandte Kunst. Universität für angewandte Kunst, abgerufen am 19. September 2019.</ref><ref>Akademische Biografie in "Kunst, Krise, Subversion", erwähnt seine Lehrposition an der FH Joanneum Graz und der Kunstuniversität Linz</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.transcript-verlag.deAkademische Biografie in Transcript (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>Sexual Cultures Conference 2012, Brunel University, UK (Onscenity Research, School of Arts and the School of Social Sciences at Brunel University)</ref> und betreut Studenten.<ref>"Keeper of Evil", 2014</ref><ref>Mir, Georg. Michtim: Designing a Pen & Paper Storytelling Game. Graz: FH Joanneum, 2012. S. 1.</ref>

Er hat mehrere Bücher, Essays und Artikel<ref>Johannes Grenzfurthner: Die Leiden der Politik, oder: Die Identitätskrise. In: Die Presse. 8. Oktober 2020, abgerufen am 12. Oktober 2020.</ref> über zeitgenössische Kunst, Kommunikationsprozesse und Philosophie verfasst, z. B. Comparative Approaches Towards Complexity, Do androids sleep with electric sheep?, Of Intercourse and Intracourse: Sexuality, Biomodification and the Techno-Social Sphere und Pr0nnovation?: Pornography and Technological Innovation.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guerrilla Comm?] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kroeger u. a. (Hg.) – Geistiges Eigentum und Originalität (Memento vom 3. August 2016 im Internet Archive)</ref><ref>SF Site: "Do Androids Sleep With Electric Sheep? Critical Perspectives on Sexuality and Pornography in Science and Social Fiction. A review by Paul Graham Raven"</ref>

Darüber hinaus veröffentlichte Grenzfurthner 2009 das viel diskutierte Pamphlet Hacking the Spaces, das die exklusionistischen Tendenzen in der Hackerspace-Bewegung behandelte. Grenzfurthner erweiterte seine Kritik durch Vorträgen im Rahmen der Hackers-on-Planet-Earth-Konferenz in New York City in den Jahren 2012 und 2014.<ref></ref><ref>Zitiert nach Nicolas Niarchos A Print Magazine for Hackers, in: The New Yorker.</ref>

Von 2020 bis 2021 war er Chefredakteur des Print- und Online-Magazins The Free Lunch.<ref>Laut Biografie zum Artikels "Die Leiden der Politik, oder: Die Identitätskrise", Die Presse, 9. Oktober 2020, S. 30.</ref><ref>The Free Lunch: Teammitglieder. The Free Lunch Commission, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2020; abgerufen am 1. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit April 2023 ist er Kolumnist beim Profil.<ref>johannes.grenzfurthner: Johannes Grenzfurthner Kolumne Profil. 26. April 2023, abgerufen am 26. April 2023.</ref>

Datei:Monochrom's "ARAD II".jpg
Grenzfurthner spielt einen CDC-Agenten im Rahmen eines fingierten Virusausbruchs auf der Art Basel Miami Beach 2005

Unterhaltung, Schauspielerei, Moderation

Grenzfurthner ist als Entertainer und Comedian tätig und trat auf verschiedenen Bühnen auf, z. B. im Wiener Rabenhof Theater.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pornos und tote Hühner.] In: derStandard.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Teile seines Comedy-Programms Schicksalsjahre eines Nerds<ref>Peter Mühlbauer: "Schicksalsjahre einer Klasse, die heute die Welt regiert". Abgerufen am 10. Februar 2021.</ref> formten die Basis für seinen ersten Dokumentarfilm Traceroute (2016).

Grenzfurthner ist auch als Präsentator und Moderator auf verschiedenen Events tätig,<ref>Elevate Festival 2013, Grenzfurthner war der Host der Eröffnungsgala</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />IT-Press: „Auszeichnung für innovativste Köpfe Österreichs: Zehn heimische IT-Projekte mit dem Open Minds Award prämiert“; 2017 (Memento vom 13. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref><ref>VHS widmet sich Science-Fiction-Technik-Utopien. Abgerufen am 15. November 2019.</ref> auch bei kritischen Veranstaltungen wie Goldenes Brett vorm Kopf oder der B3 Biennale des bewegten Bildes.<ref>B3 2020 mit Online-Gala eröffnet - Frankfurt am Main. Abgerufen am 15. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit März 2021 moderiert er den Videocast B3 In Depth für die B3.

Grenzfurthner spielte Haupt- und Nebenrollen in mehreren Theaterstücken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kleine Zeitung: „KOMM.ST 1.6 – Gasthäuser werden zum Wald“, 23. Mai 2016 (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Heute.at: „Steppenrot bringt Musical-Schlagabtausch in der Bahnhofskantine“</ref> Darüber hinaus ist Grenzfurthner auch in den Spielfilmen Zero Crash<ref>Zero Crash, Offizielle Webseite</ref> von Andi Haller und Clickbait<ref>Starburst Magazine, Clickbait</ref> und Umbilicus desidero<ref>'Umbilicus Desidero' (2019) Movie Review: A Goodbye Letter To Neal's Belly Button. In: PopHorror. 30. Juli 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2021; abgerufen am 4. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> von Michael J. Epstein und Sophia Cacciola zu sehen. In seinem 2024 erscheinenden Film Solvent spielt er eine der tragenden Rollen.

Grenzfurthner spielte Regisseur Fritz Lang in Karina Longworths Vanity Fair-Podcast Love Is a Crime (zusammen mit Zooey Deschanel und Jon Hamm).<ref>Condé Nast: ‘Love Is a Crime’ Podcast: A Hollywood Partnership Built and Destroyed by Art, Money, Sex, and Celebrity. 31. August 2021, abgerufen am 31. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Communityarbeit

Grenzfurthner war Teil des Kernteams von netznetz, eines experimentellen Fördersystems für Netzkulturen, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien zwischen 2004 und 2010 umgesetzt wurde.

Grenzfurthner rief die Hackbus Community ins Leben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sur la route des hackers évangélistes (Memento vom 6. Oktober 2019 im Internet Archive), in: OWNI, 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mozilla Bildung: Jeder ist ein Lehrer (Memento vom 20. April 2012 im Internet Archive), in: brand eins online.</ref>

Zusammen mit Florian Hufsky, Leo Findeisen und Juxi Leitner organisierte Grenzfurthner die erste internationale Konferenz der Piratenpartei.<ref>fm4v2.ORF.at / Herr Pirat und seine PiratInnen? Abgerufen am 15. November 2019.</ref><ref>Zitiert nach Ben Jones: Pirates Gather at First International Pirate Party Conference, in: torrentfreak, 9. September 2007.</ref>

Er initiierte 2025 den offenen Brief »Missing Middle«, in dem sie Politik und Förderstellen auf die strukturelle Förderlücke für unabhängige Filmproduktionen im mittleren Budgetbereich in Österreich aufmerksam machen. Darin fordern sie spezifische Förderschienen und flexiblere Finanzierungsmodelle für Projekte zwischen etwa 100.000 und einer Million Euro, um diesen für die Filmkultur zentralen Bereich nachhaltig zu stärken.<ref>Künstlergruppe Monochrom fordert mehr Förderung für mittelgroße Filme. Abgerufen am 27. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Selma Hörmann: »Missing Middle« – Offener Brief zu Defizit in der Filmförderung. In: The Gap. 30. September 2025, abgerufen am 27. Februar 2026.</ref>

Kommerzielle Arbeit

Grenzfurthner gestaltete eine Robotinstallation für die Sexspielzeugfirma Bad Dragon.<ref>Zitiert nach Philip Steffan: Wenn Roboter einschenken: 16. Roboexotica in Wien, in: Make; 27. November 2014.</ref> Er kreierte weiters eine künstlerische Online-Werbekampagne für die US-Marke Cheetos der Firma Frito-Lay.<ref>Zitiert nach Michael Learmonth: Frito-Lay Puts Cheetos Brand in Bloggers' Hands, in: Ad Age; 2008.</ref>

Privatleben

Datei:Soviet-unterzoegersdorf--sector2--cover.jpg
Grenzfurthner auf dem Umschlag des Computerspiels Soviet-Unterzögersdorf: Sektor 2 (2009)

Grenzfurthner lebt und arbeitet in Wien. Er spricht darüber offen in einer Homestory für den Standard.<ref>Künstler Johannes Grenzfurthner: "Wer hier hinscheißt, ist auf Youtube". Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er wuchs in Stockerau, Niederösterreich<ref>Film Threat, "Johannes Grenzfurthner is kinda nerdy", 21. März 2017</ref> auf, was er auch in seinem Comedy-Programm Schicksalsjahre eines Nerds und in seinem semi-autobiografischen Dokumentarfilm Traceroute thematisiert.

Wenn ich nicht in Stockerau in der niederösterreichischen Pampa aufgewachsen wäre, dann wäre ich nicht, was ich jetzt bin. Die Keimzelle des Nerdtums ist die Differenz. Das Verlangen nach Verständnis, nach der Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, nicht alleine gelassen zu werden mit den bizarren Interessen, aber gleichzeitig auch eine fast perverse Freude, sich in diesem Defizit zu suhlen. Nerds lieben den Mangel: den der anderen, aber auch den eigenen. Nerds sind begierige Forscher, die sich gerne aneinander messen und dann auch aggressiv wetteifern, dennoch hat Nerd-Sein auch etwas Okkultes und Geheimes. Wie diese Macht dann ausgedrückt oder fokussiert wird, ist sehr wichtig.<ref>Interview mit Johannes Grenzfurthner über Traceroute; in Boing Boing Magazine; 14. April 2016</ref>

Grenzfurthner behandelt oft persönliche Eindrücke und Erlebnisse in seiner Kunst.<ref>Nerds and Annihilation, Q&A with Johannes Grenzfurthner, in: Mental Floss.</ref> In einem Gespräch mit dem Magazin Zebrabutter beschreibt er beispielsweise den Wunsch an seiner Klaustrophobie zu arbeiten, indem er eine Performance-Serie ins Leben rief, in der sich Freiwillige lebendig begraben lassen können.<ref>Der Film Glossary of Broken Dreams oder: Im Schlachthaus Zum Goldenen Kalb, in: Zebrabutter, 2018.</ref>

Als Kind verbrachte Grenzfurthner viel Zeit in Unterzögersdorf, einer Katastralgemeinde von Stockerau, auf dem Bauernhof seiner Großeltern. Die Geschichten seiner Großeltern über die Zeit des Nationalsozialismus, den daraus resultierenden Zweiten Weltkrieg und die anschließende sowjetische Besatzung initiierte monochroms Langzeitprojekt Sowjet-Unterzögersdorf, eine fiktive sowjetische Enklave im Weinviertel.<ref>"in soviet unterzoegersdorf, game play you", ERF_, 11. Dezember 2010</ref><ref>FM4: "Kurzbesuch in Sowjet-Unterzögersdorf", 23. Juli 2002</ref><ref>Grüße aus Sowjet-Unterzögersdorf: Johannes Grenzfurthner auf der Corona-Stage - derStandard.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Mai 2020; abgerufen am 13. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kontroversen

Jean Peters berichtet in seinem Buch "Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter" (2021):

Der österreichische Künstler Johannes Grenzfurthner, der selbst auch zu Kontext-Hacking publiziert hat, mischte sich im Frühjahr 2005 vermummt unter eine Nazidemo in Bayern. Als Kameras vorbeikamen, machte er den verbotenen Hitlergruß. Als er damit anfing, war der Damm schnell gebrochen, um ihn herum stimmten alle mit ein. Damit hatte er mit ihnen zusammen Medienbilder geschaffen, die sie zeigten, wie sie wirklich sind. Skurril wurde es, als dann ein paar von ihnen dazukamen und sagten: »Stopp, stopp!«, was aus dem Mund eines Nazis wie eine performative Besonderheit klang, »das dürfen wir hier nicht.« Ob Überaffirmation oder Mimikry, jedes Mal geht es darum, die Seiten sichtbar zu machen, die lieber hinter einer Fassade der Selbstgerechtigkeit versteckt bleiben sollen.<ref>Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter (S. Fischer Verlage, 2021, Seite 201). Abgerufen am 16. März 2021.</ref>

Grenzfurthner war einer von 200 Aktivisten, Politikern und Künstlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (einer von nur zehn Österreichern), deren Namen und Adressen im Dezember 2018 und Jänner 2019 auf einer ultra-rechten Doxing-Liste auf mehreren Online-Plattformen veröffentlicht wurden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rechte Drohliste auf linkes Portal geschmuggelt.] In: Neues Deutschland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Januar 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Großer Hack und kleinere Drohliste.] In: Stopp die Rechten. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Januar 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Liste wurde mit dem Hashtag #wirkriegeneuchallee (sic!) verbreitet. Grenzfurthner sprach offen über diesen Umstand in Vorträgen und in sozialen Medien.

Ein fotomontiertes Meme, das Grenzfurthner im Juli 2021 auf seinem Twitter-Account gepostet hatte, löste Debatten in den Medien aus.<ref>Viral Photo of 'F**k You Greta Thunberg' Sticker on Drowned BMW is Not Real. 21. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>La foto con la macchina e l'adesivo "F*ck you Greta" era un falso. In: Giornalettismo. 19. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Foto de carro em inundação com adesivo ofensivo a Greta Thunberg é montagem. In: Estadão Verifica. Abgerufen am 31. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Preise (Auswahl)

  • Gewinner (als Regisseur von "Udo77") des Nestroy-Theaterpreis 2005<ref>Die Presse: Die Pioniere des wilden Worldwideweb</ref>
  • Gewinner des Coca Cola Light Art Edition Awards (2006)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gast.at: "COKE LIGHT ART EDITION 2006 – Kultflasche wird zum Kunstobjekt"; May 31, 2006 (Memento vom 9. Februar 2019 im Internet Archive)</ref>
  • Gewinner (als künstlerischer Leiter von monochrom) des Kunstpreises des österreichischen FWF Wissenschaftsfonds (2013)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresbericht FWF 2012 (Memento vom 25. August 2013 im Internet Archive)</ref>
  • Gewinner des Videomedeja Awards, Special Mention (Novi Sad, Serbien) in der Kategorie Net/Software für Sowjet-Unterzögersdorf/Sektor 1/Das Adventure Game, 2006
  • Gewinner des aniMOTION Award, Honorary Mention (Sibiu, Rumänien) in der Kategorie Interactive Tales für Sowjet-Unterzögersdorf/Sektor 1/Das Adventure Game, 2007
  • Gewinner beim MEDIA FORUM/Moscow International Film Festival, Jury Special Mention (Moskau, Russland) für Voids Foaming Ebb, 2008
  • Gewinner Best Narrative Feature, Maker Film Festival 2014, für Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl
  • Gewinner Award of Merit, The Indie Fest 2014, für Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl
  • Gewinner Best Documentary Feature Film, Subversive Film Awards 2016, für Traceroute
  • Gewinner Austrian Indie Adler, Austrian Filmfestival 2018, für Glossary of Broken Dreams
  • Gewinner 'The Film From Hell - Best Of The Fest', Nightmares Film Festival Awards 2021, für Masking Threshold
  • Gewinner Best Screenplay (zusammen mit Samantha Lienhard), A Night of Horror International Film Festival 2021, für Masking Threshold

Filmografie (Auswahl)

  • Kiki and Bubu: Rated R Us (2011) – Regie, Drehbuch
  • Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl (2014) – Regie, Drehbuch, Produzent
  • Zero Crash (2016) – Schauspieler
  • Valossn (2016) – Co-Produzent
  • Shingal, where are you? (2016) – Co-Produzent
  • Traceroute (2016) – Regie, Drehbuch, Produzent, Erzähler
  • Clickbait (2018) – Schauspieler
  • Glossary of Broken Dreams (2018) – Regie, Drehbuch, Produzent, Schauspieler
  • Zweite Tür Rechts (2019) – Produzent, Schauspieler
  • Avenues (2019) – Produzent
  • The Transformations of the Transformations of the Drs. Jenkins (Episodenfilm, 2021) – Regie einer Episode, Schauspieler
  • Masking Threshold (2021) – Regie, Drehbuch, Produzent
  • Razzennest (2022) – Regie, Drehbuch, Produzent
  • Hacking at Leaves (2024)<ref name="hacking1"/><ref name="hacking2"/> – Regie, Drehbuch, Produzent, Schauspieler
  • Solvent (2024) – Regie, Drehbuch, Produzent, Schauspieler
  • Leben und Überleben (2025) – Produzent

Theater (Auswahl)

  • Udo 77 (2004): im Rabenhof Theater – Regie, Buch, Schauspieler
  • Warten auf Goto (2006): im Volkstheater – Regie, Buch<ref>Errungenschaften, intergalaktisch belächelt - derStandard.at. Abgerufen am 2. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Campaign (2006): im Volkstheater – Regie, Buch, Schauspieler
  • monochrom's ISS (2011): in der Garage X und im Ballhaus Ost – Regie, Buch, Schauspieler
  • Weltsterz (2015): beim komm.st Festival – Schauspieler<ref>KOMM.ST-Festival: Angerer Mafiaintrigen in Chicago. In: kleinezeitung.at. 18. Mai 2015, abgerufen am 1. März 2019.</ref>
  • Wald (2016): beim pararflows Festival – Schauspieler<ref>eSeL: Stubenspiel Wald bei paraflows. Abgerufen am 1. März 2019.</ref>
  • Steppenrot (2017): beim komm.st Festival und im Spektakel Wien – Regie, Buch Schauspieler<ref>Marco Weise: "Steppenrot": Der Sonnenkönig ist runtergefallen. 3. Dezember 2017 (kurier.at [abgerufen am 20. November 2018]).</ref>
  • Die Hansi-Halleluja-Show (2018): beim komm.st Festival und im Spektakel Wien – Regie, Buch, Schauspieler<ref>Sex, Crime und ein Halleluja für Hansi. 6. Januar 2019, abgerufen am 1. März 2019.</ref>
  • Das scharlachrote Kraftfeld (2019): beim komm.st Festival und im Spektakel Wien – Regie, Buch Schauspieler

Kuratorische Tätigkeiten (Auswahl)

  • Quo Vadis Logo?!. (Ausstellung, Museumsquartier), Wien/Österreich, 2003
  • Kauf Nix Tag / Buy Nothing Day, Wien/Österreich, 2003–
  • Roböxotica. (Festival, Museumsquartier), Wien/Österreich, mit Günther Friesinger und Magnus Wurzer, 2003–
  • Udo 77. Musical über Udo ProkschTheater im Rabenhof, Wien/Österreich, 2004–2005
  • Demaelstromisation<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (abgerufen am 2. Mai 2010)</ref>. Festival "Leben in einem Denkmal", Hall in Tirol/Österreich, 2005
  • Experience the Experience!. Los Angeles: Machine Project, Vancouver: Contemporary Art Gallery, San Francisco: Rx Gallery, 2005
  • Geburtstag des Kapitalismus<ref>Geburtstag des Kapitalismus (abgerufen am 2. Mai 2010)</ref>. Kunstverein Baden bei Wien/Österreich, mit Günther Friesinger, 2005
  • bildet to-do-stapel!. Kunsthalle Exnergasse, Wien/Österreich, Zusammen mit Günther Friesinger, 2005
  • Sci Fi Stories. Museumsquartier, Wien/Österreich, 2006
  • Mediamatik. (Festival, Museumsquartier), Wien/Österreich, mit Thomas Thurner, 2006–2008
  • Arse Elektronika. (Festival) San Francisco/USA, mit Günther Friesinger, 2007–
  • Internationales Jahr des Polytheismus. Toronto/Kanada; San Francisco/USA; Los Angeles/USA, 2007
  • Re:AW: [Wir] Fwd: Loge etc / OTS-Auss.f.Ubernahme; oel / businessplan // WICHTIG; wer?, Galerie Bleich-Rossi / Vienna / Austria, 2007
  • monochrom-klimatrainings-camp / HAU / Berlin / Deutschland, 2009
  • Wer Wolf / Viertelfestival / Schönberg / Österreich, 2010
  • Die waren früher auch mal besser. monochrom (1993–2013) / MUSA / Wien / Österreich, 2013

Ausstellungsteilnahmen und Aktionen (Auswahl)

  • Netznetz.net, Festival of Net-Art, Künstlerhaus, Wien / Österreich 2004
  • Arad-ii Miami Beach Crisis, Art Basel Miami Beach / USA, 2005
  • videomedeja, Novi Sad / Serbien, 2006
  • HAIP – Multimedia Festival of Open Technologies, Ljubljana / Slowenien, 2006, 2008
  • arbeiten, Haus der Architektur Graz – Steirischer Herbst, Graz / Österreich, 2006
  • 7. Werkleitz Biennale, Happy Believers, Halle / Deutschland, 2006
  • Sinopale, Erste Sinop Biennale, Sinop / Türkei, 2006
  • There's Something Rotten In The State Of Argentinia / Transmediale 2006, Berlin / Deutschland, 2006
  • WIR SIND WOANDERS #2 – European Art Festival, Hamburg / Deutschland, 2007
  • Luksuz Film Festival, Krško / Slowenien, 2007
  • file-2007, Sesi Gallery, São Paulo, Brasilien, 2007
  • aniMOTION – European Animation Festival, Sibiu / Rumänien, 2007
  • Miden – Video Art Festival, Kalamata / Griechenland, 2007
  • Technology Myth Creative Summer Camp, 9th International Festival for New Media Culture, Riga / Lettland, 2007
  • Simultan – Video and New Media Festival / Timișoara / Rumänien, 2007, 2008
  • Unterspiel, Blackwood Gallery, Toronto / Kanada, 2007
  • Touch me Festival / Zagreb / Kroatien, 2008
  • Haip 08 Festival / Ljubljana / Slowenien, 2008
  • The Influencers, Center for Contemporary Culture / Barcelona / Spanien, 2008
  • Subversivmesse / Linz 09 / Linz / Österreich, 2009
  • Absolutely Free – Der Woodstock Effekt / Landesmuseum Joanneum / Graz / Österreich, 2009
  • monochrom-klimatrainings-camp / The Model / Sligo / Irland, 2010
  • It¹s a kind of magic! Mystifizierung und Demystifizierung im Kontext der Künstlerpublikation seit 1960 / Studienzentrums für Künstlerpublikationen in der Weserburg / Museum für Moderne Kunst / Bremen / Deutschland, 2010

Organisation von Symposien (Auswahl)

  • Spektakel-Kunst-Gesellschaft. Kunsthalle Exnergasse, Wien; mit Johannes Grenzfurthner und Stephan Grigat, 2005
  • Geist in der Maschine. Museumsquartier, Wien; mit Thomas Ballhausen und Günther Friesinger, 2007
  • MIND AND MATTER. Comparative Approaches towards Complexity. Museumsquartier, Wien; mit Thomas Ballhausen und Günther Friesinger, 2010

Publikationen

Herausgeberschaften
  • Wer erschoss Immanenz? Zur Dynamik von Aneignung und Intervention im Leben von Georg Paul Thomann, herausgegeben von edition selene. Herausgeber: Thomas Edlinger, Johannes Grenzfurthner, Fritz Ostermayer, 2002
  • Leutezeichnungen, Verlag monochrom. Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, 2003
  • Spektakel – Kunst – Gesellschaft. Guy Debord und die Situationistische Internationale, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner und Stephan Grigat, Verbrecher Verlag, Berlin, 2006<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Spektakel - Kunst - Gesellschaft. Guy Debord und die Situationistische Internationale, Freies E-Book unter CC (Memento vom 28. Januar 2011 im Internet Archive) (abgerufen am 26. Jänner 2011)</ref>
  • Quo Vadis Logo!?, Herausgeber: Günther Friesinger und Johannes Grenzfurthner, edition mono, Wien, 2006
  • pr0nnovation? Pornography and Technological Innovation, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner und Daniel Fabry, RE/Search Publications, San Francisco, 2008
  • Roboexotica, Herausgeber: Günther Friesinger, Magnus Wurzer, Johannes Grenzfurthner, Franz Ablinger und Chris Veigl, edition mono, Wien, 2008
  • Do Androids Sleep with Electric Sheep?", Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Daniel Fabry und Thomas Ballhausen, RE/Search Publications, San Francisco, 2009
  • Schutzverletzungen – Legitimation medialer Gewalt, Herausgeber: Günther Friesinger, Thomas Ballhausen und Johannes Grenzfurthner, Verbrecher Verlag, Berlin, 2010
  • Urban Hacking: Cultural Jamming Strategies in the Risky Spaces of Modernity, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Thomas Ballhausen, Transcript, Bielefeld, 2010
  • Geist in der Maschine. Medien, Prozesse und Räume der Kybernetik, Herausgeber: Günther Friesinger, Thomas Ballhausen und Johannes Grenzfurthner, Verena Bauer, Turia & Kant, Wien, 2010
  • Zeigerpointer. Die wunderbare Welt der Abwesenheit, Herausgeber: Günther Friesinger, Daniel Fabry, Johannes Grenzfurthner, edition mono, Wien, 2011
  • Of Intercourse and Intracourse. Sexuality, Biomodification and the Techno-Social Sphere, Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger und Daniel Fabry, RE/Search Publications, San Francisco, 2011
  • Mind and Matter: Comparative Approaches towards Complexity, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Thomas Ballhausen, Transcript, Bielefeld, 2011
  • Context Hacking: How to Mess with Art, Media, Law and the Market, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Frank Apunkt Schneider, edition mono, Wien, 2013
  • Screw the System: Explorations of Spaces, Games and Politics through Sexuality and Technology, Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger und Daniel Fabry, RE/Search Publications, San Francisco, 2013
  • Subvert Subversion. Politischer Widerstand als kulturelle Praxis, Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger, edition mono, Wien, 2020
  • Anima Ex Machina, Autor: Michael Marrak, Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger, edition mono, Wien, 2020
  • Femi und die Fische von Tommy Schmidt, Herausgeber: Günther Friesinger und Johannes Grenzfurthner, edition mono, Wien, 2022
  • Roboexotica: Beautiful Failure, Herausgeber: Günther Friesinger, Johannes Grenzfurthner, Franz Ablinger, edition mono, Wien, 2025
  • Sexponential! Herausgeber: Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger, Jasmin Hagendorfer, edition mono, Wien, 2025
Zeitschriften- und Buchreihen
  • Herausgeber der Zeitschriften- und Buchreihe monochrom (1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 2000, 2004, 2006, 2007, 2010)
  • Sonne Busen Hammer 16, monochrom #24, Herausgeber: Günther Friesinger, Franz Ablinger und Johannes Grenzfurthner, edition mono, Wien, 2006
  • Sonne Busen Hammer 17, monochrom #25, Herausgeber: Günther Friesinger, Franz Ablinger und Johannes Grenzfurthner, edition mono, Wien, 2007
  • Sonne Busen Hammer 18, monochrom #35, Herausgeber: Günther Friesinger, Anika Kronberger, Frank Apunkt Schneider, edition mono, Wien, 2014

Diskografie

Studioalben
Musicals
  • Udo 77, 2004

Weblinks

Einzelnachweise

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