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Johann Jürgen Busch

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Datei:Busch Grab in Rom.jpg
Grab auf dem Nichtkatholischen (Protestantischen) Friedhof Rom

Johann Jürgen Busch (* Februar 1757 – Taufe am 27. Februar 1757<ref>Taufeintrag im Kirchenbuch der Schlosskirche Schwerin</ref> – in Schwerin; † 2. Dezember 1820 in Rom) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Johann Jürgen Busch war Sohn des Ebenisten Daniel Heinrich Busch († 29. April 1793 Schwerin, 68 Jahre alt)<ref>Eintrag im Sterberegister der Domgemeinde Schwerin</ref> und Neffe des Bildhauers und Baumeisters Johann Joachim Busch. Um 1780 studierte er an der Akademie in Kopenhagen und ging 1783 mit einem Stipendium ständig nach Rom, wo er in der Nachbarschaft des Bildhauers Bertel Thorvaldsen lebte. Von dort belieferte er den herzoglichen Hof in Ludwigslust mit einigen Kopien antiker Büsten und Figuren, schaffte es aber nicht, sich ein geregeltes Einkommen zu erarbeiten, und starb in bitterer Armut. Die evangelische Gemeinde in Rom übernahm die Kosten der Beisetzung auf dem Protestantischen Friedhof an der Cestius-Pyramide.<ref>Gertraude Stahl-Heimann: Der protestantische Friedhof oder der Friedhof der Nichtkatholiken in Rom "Denen, die auferstehen werden". Heidelberg : Rhein-Neckar-Zeitung, 2000, S. 21</ref> Zu seinen Freunden zählte der Maler Asmus Carstens.

Werke

Literatur

  • Bernd Ruchhöft: Busch, Johann Jürgen. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 15, Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-22755-8, S. 310.
  • Clario Di Fabio, Johann Jürgen Busch, scultore tedesco a Roma, il marchese Di Negro e due "clipei illuministici" a Genova in età neoclassica, in “Atti e Memorie dell’Arcadia”, 2017, 6, S. 219–240, figg. 30-44

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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