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Johann Georg Poppe (Architekt, 1837)

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Datei:Johann Georg Poppe.jpeg
Johann Georg Poppe 1890

Johann Georg Poppe (* 12. September 1837 in Bremen; † 18. August 1915 in Lesum) war ein deutscher Architekt, er gilt als bekanntester Schöpfer von Architektur des Historismus in Bremen.

Biographie

Datei:Wasserturm Ansicht 1876.jpg
Wasserkunst auf dem Werder 1872

Johann Georg Poppe war der Sohn des Zimmermeisters und Architekten Christoph Poppe (1804–1878). Er studierte von 1855 bis 1859 Architektur am Polytechnikum Karlsruhe, wo er Mitglied des Corps Bavaria wurde.<ref>F. L. Staub: Corps-Liste des Weinheimer SC von 1821 bis 1906. Dresden 1906, S. 26.</ref> Von 1860 bis 1861 arbeitete er zunächst als Architekt in Berlin, ab 1863 dann in Bremen. Seine architektonische Arbeit ist von einer üppigen historistischen Stilvielfalt gekennzeichnet, mit einer besonderen Vorliebe für die Neorenaissance, die sich aus seinen Reisen nach Frankreich und Italien entwickelte.

In Bremen baute Poppe zahlreiche Villen und Landhäuser, vor allem in Horn und in Oberneuland. 1875 entstand Schloss Knoop in der Vahr, das ab 1888 als Schloss Kreyenhorst im Besitz der Familie Rickmers war und 1912 abgerissen wurde. Bekannt wurde er durch seine repräsentativen Großbauten wie das Wasserwerk im Stadtwerder (1873), die Bauten für die Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung 1890, die Bremer Baumwollbörse (1902) oder die Hauptverwaltung des Norddeutschen Lloyd (1907–1912).

Auch entstanden zahlreiche Wohn- und Vorstadthäuser für wohlhabende Bremer Kaufleute und Bürger wie die noch erhaltene Villa Frerichs (1882–1884) nach Johann Poppes Entwürfen, deren Innengestaltung Poppe ebenfalls häufig übernahm.

Darüber hinaus entwarf er die Ausstattung mehrerer Schiffe des Norddeutschen Lloyd, meist ausgeführt durch das renommierte Mainzer Unternehmen Bembé,<ref>The whole outfit of the saloons has been executed by the firm of A. Bembé of Mainz</ref> darunter der damals zeitweilig schnellste Atlantikdampfer der Welt, die 1903 in Dienst gestellte Kaiser Wilhelm II.

Er leitete als Ratszimmermeister 1883 die Umgestaltung der oberen Halle des Bremer Rathauses und entwarf 1903 das üppige Rathausgestühl, das nur in Teilen vor Ort erhalten ist.

Bis 1890 zeigt sich in Poppes Werken der starke Einfluss der französischen und italienischen Renaissance. Das Parkhaus (1890) für die Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung ist einer seiner beruflichen Höhepunkte, Poppe war damals der wichtigste und berühmteste Baumeister Bremens. Die Kritik an seiner opulenten Formensprache wird jedoch zum Ende des Jahrhunderts lauter. Zu dieser Zeit wendet sich Poppe dann auch dem Vorbild der deutschen Renaissance als Inspirationsquelle zu. Dieses zeigt sich bei dem fein ornamentierten Entwurf der Stadtbibliothek, der sich der Formensprache der in Bremen vorherrschenden Weserrenaissance annähert.

In der Villa Ichon in Bremen, die er umgebaut und lange bewohnt hatte, ist ein Ölbild von ihm zu sehen. Seine ausufernde Dekorationsfülle war nicht unumstritten, der einflussreiche Architekturkritiker Walter Müller-Wulckow schrieb z. B. über die von Poppe entworfene Bremer Baumwollbörse: „Die Bremer Baumwollbörse ist das krasseste Beispiel dieser Art, von deren Formenfülle schon kurz nach der Vollendung abblätternde Ornamente Passanten erschlagend herabstürzten und auf diese geradezu groteske Weise die Krebsschäden unserer Baupraxis gezeigt haben.“<ref name="Müller">Walter Müller-Wulckow: Aufbau-Architektur! Berlin 1919, S. 62.</ref>

Andere Architekten lösten mit ihren vom Jugendstil oder von der Reformarchitektur geprägten Bauten Poppes Stil ab. Nach einem Misserfolg beim Wettbewerb um die Ausgestaltung der großen Weserbrücke 1910 zog sich Poppe zurück auf sein Landgut Poppenhof am rechten Lesumufer in Lesum.

Poppe starb 1915 und wurde auf dem Riensberger Friedhof in Bremen beigesetzt (Planquadrat V, an der Ecke zu den Planquadraten F und G).

Werke

Datei:Parkhotel Bremen um 1890.jpg
Parkhaus 1890

Werke bis 1890

  • 1870: Häuser am Bahnhofsplatz, abgerissen<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • 1871: Umbau der Villa Ichon, Goetheplatz 4, die er ab 1895 selbst bewohnte (D)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1872: Villa Leupold (Eichenhorst) in der Leher Heerstrasse 194 in Horn-Lehe für Friedrich Ludwig Herrmann Leupold
  • 1872: Packhäuser in der Häschenstrasse, Neustadt, abgerissen<ref name="Nachruf DBZ" />
  • 1873: Wohnhaus Albers für G. W. Albers [1], Privatmann, am Osterdeich 29<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1873: Wasserwerk im Stadtwerder (im Volksmund als „Umgedrehte Kommode“ bekannt) in der Werderstraße 101 (D)<ref name="Thieme-Becker" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1873–1874: Landhaus Eduard Wätjen (Wätjens Schloss oder Schloss Alteneichen) in der Horner Heerstraße 16 in Horn mit Hofmeierhaus, abgerissen<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />chronik-horn-lehe<ref>Rudolph Stein: Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens II Bremen 1965, S. 374.</ref><ref name="Nekrologium Poppe" />
  • 1873–1875: Schloss Knoop in der Vahr (ab 1888 als Schloss Kreyenhorst in Besitz der Familie Rickmers, 1912 abgerissen)<ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" /><ref name="Milde, Neorenaissance" /><ref>Rudolph Stein: Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens II Bremen 1965, S. 376–378.</ref><ref name="Architektur Deutschlands, 1882" /><ref>Handbuch der Architektur, IV. Theil: Entwerfen, Anlage und Einrichtung der Gebäude, 2. Halbband: Gebäude für die Zwecke des Wohnens, des Handels und Verkehrs, 1. Heft: Wohnhäuser, Stuttgart 1902, S. 392</ref>
  • 1873–1875: Wiederherstellung des alten belingschen Giebelhauses (Kaufhaus Beling) an der Schlachte Nr. 20, abgerissen (wann?)<ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Milde, Neorenaissance" /><ref name="Architektur Deutschlands, 1882" />
  • 1874: Rückwärtiger Erweiterungsbau von Haus Hoogenkamp (1825 von Hinrich Kaars?) für den damaligen Eigentümer J. Westenfeld, Oberneulander Landstr. 33(abgerissen?)<ref> Hans-Christoph Hoffmann (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale der Freien Hansestadt Bremen. Ortsteil Oberneuland. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1984.</ref>
  • 1874: Wohnhaus Theodor Fritze, Am Dobben 31a (1968 abgerissen)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" /><ref name="Architektur Deutschlands, 1882" />
  • vor 1875: Villa von Konsul Edwin Adalbert Oelrichs in der Contrescarpe 79<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • 1875: Landhaus Wedemeyer (später Hoffmann, ab 1911 Landgut Schütte, zuletzt BDM-Führerinnenschule) für August und H. Wedemeyer in Oberneuland, Oberneulander Landstraße 187 (1936 abgerissen)<ref name="Nekrologium Poppe" /><ref>Hollanders, Sophie: Oberneuland - Bilder aus alten Truhen, Bremen 1981, Abb. 228–238.</ref>
  • 1880, Contorhaus Hoffmann & Ruhl (auch Bureau des preußischen Generalkonsulats) Albutenstraße 1a, Ecke Langenstraße 125–126, zerstört
  • 1882: Hauptstelle der Sparkasse Bremen in der Obernstrasse, Ecke Papenstraße (im Zweiten Weltkrieg zerstört)<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1883: Umgestaltung der Oberen Halle des Rathauses Bremen<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Bremen-Lexikon" />
  • 1884: Villa Frerichs für Adolf Frerichs, Baumwollkaufmann Osterdeich 27 (D)[2]<ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1885: Grabmal der Elisabeth Wätjen-Berck<ref>Grabmal Wätjen-Berck in der Deutschen Digitalen Bibliothek</ref> mit Bildhauer Rudolf Lauer(D)
  • vor 1887: Villa-Preetorius in Mainz für den Lederfabrikanten und Bembé–Teilhaber Wilhelm Preetorius (abgerissen?)
  • 1887: Ausarbeitung des Wettbewerbsprogramms für die Sanierung des Bremer Doms gemeinsam mit den Architekten Wilhelm Below, Heinrich Müller und Christian Bummerstedt<ref>Hoffmann, Hans-Christoph: Die Erhaltung des St. Petri Doms zu Bremen im 19. Jahrhundert, Bremen 2007, S. 62.</ref>
  • 1889: Villa Dieterich in Düsseldorf, Feldstr.82 für den Bierbrauereibesitzer Dieterich (abgerissen?)<ref>Wilhelm Kick (Hrsg.): Moderne Neubauten. 2. Jahrgang, Stuttgarter Architektur-Verlag Kick, Stuttgart 1898.</ref>
  • 1889: Wohn- und Geschäftshaus Georg Hagendorff und Hermann Grote (Weinhandlung) in der Obernstrasse 22, später umgebaut von der Firma Blanke, abgerissen (wann?)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • 1890: Wohnhaus Thomas Achelis in der Contrescarpe 58, abgerissen (wann?)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1890: Bauten für die Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung (nach der Ausstellung abgebaut bis auf das 1907 durch Brand zerstörte Parkhaus)<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" /><ref name="Lührs, Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung" />

Werke ab 1890

Datei:Bundesarchiv Bild 102-13086, Bremen, Norddeutscher Lloyd, Verwaltung.jpg
Hauptverwaltung des Norddeutschen Lloyd 1907
  • 1892: Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals mit Bildhauer Robert Bärwald auf dem Bremer Marktplatz (eingeschmolzen im Ersten Weltkrieg)
  • 1892: Grabmal der Familie Johann Georg Lohmann auf dem Riensberger Friedhof mit Bildhauer August Sommer (D)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • 1894: Grabmal der Familie H. Upmann<ref>Das Erbe der Gebrüder Upmann</ref> auf dem Riensberger Friedhof mit Bildhauer August Sommer (D)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • 1895: Grabmal der Familie Johann Hermann Niemann auf dem Riensberger Friedhof (ohne Beleg, Hinweis der Friedhofsverwaltung)
  • 1897: Stadtbibliothek – ab 1927 Staatsbibliothek – am Breitenweg am Hauptbahnhof (im Zweiten Weltkrieg beschädigt, 1997 abgerissen)<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Thieme-Becker" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1902: Gebäude der Bremer Baumwollbörse, 1923–1924 umgebaut und stark vereinfacht, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und Turm beschädigt (D)<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Nachruf DBZ" /><ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1901: Grabmal der Familie G. W. Grommė (D)<ref>Grabmal der Familie G. W. Grommė</ref><ref>Grabmal der Familie G. W. Grommė in der Deutschen Digitalen Bibliothek</ref>
  • 1903: Ratsgestühl für das Rathaus Bremen, nur in Teilen vor Ort erhalten(1955 entfernt und verschleudert)<ref name="Nachruf Brandes" /><ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Bremen-Lexikon" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1904–1905: Geschäftshaus der Reis- und Handels-AG, Reisbörse an der Schlachte Langenstraße 38–42 (Umbau 1947–1951 von Karl Walter, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt) (D)<ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1907: Hauptverwaltung des Norddeutschen Lloyd in der Peltzerstraße (und Papenstrasse), (am 6. Oktober 1944 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt, Turm und Teile des Gebäudes 1953, Rest 1969 abgerissen)<ref>Wilhelm Ehlers: Das Verwaltungsgebäude des Norddeutschen Lloyd in Bremen. Erbaut in den Jahren 1901–1910 von Architekt Johann Georg Poppe. Bremen o. J. [1912]</ref><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1908: Hofmeierhaus auf dem Grundstück der Villa Leupold (abgerissen 1961)
  • 1910: Wettbewerb Grosse Weserbrücke<ref>Johann Georg Poppe. In: Deutsche Bauzeitung. 49. Bremen 1915, S. 410–412.</ref>

Innenausstattungen

Innenausstattungen: Gebäude

  • 1886: Inneneinrichtung Wohnhaus Geo Heinrich Plate am Osterdeich 10<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • 1886: Innenausstattung Wohnhaus Emil Plate am Osterdeich 56<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Thomas Achelis, Contrescarpe 58 (Ausf. Fa. Wellhausen, Hannover)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" /><ref name="Nekrologium Poppe" /><ref name="Person sheet Donald Poppe" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Carl Schütte, Rembertistr.16 (Ausf. H. Bembé, Mainz)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Friedrich Ludwig T. Achelis, Am Dobben 25<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Dettmar Finke, Contrescarpe 78<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Gustav Deetjen, Contrescarpe 70 (Ausf. Fa. Wellhausen, Hannover)<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />
  • Innenausstattung Wohnhaus Henry Sidney Lamotte, Contrescarpe 50<ref name="Bremen und seine Bauten 1900" />

Innenausstattungen: Schiffsausstattungen für den Norddeutschen Lloyd

Datei:Bremen Riensberger Friedhof Johann Georg Poppe (1837-1915) 01.jpg
Grab von Johann Georg Poppe auf dem Riensberger Friedhof
  • 1881: Innenausstattung Schnelldampfer Elbe, ausgeführt durch die Bauwerft John Elder & Co aus Glasgow<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1882: Innenausstattung Schnelldampfer Werra, ausgeführt durch die Bauwerft John Elder & Co aus Glasgow PostkarteAngaben zur Werra<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1883: Innenausstattung Schnelldampfer Fulda, ausgeführt durch die Bauwerft John Elder & Co aus Glasgow<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1884: Innenausstattung Schnelldampfer Eider, ausgeführt durch die Bauwerft John Elder & Co aus Glasgow<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1884: Innenausstattung Schnelldampfer Ems, ausgeführt durch die Bauwerft John Elder & Co aus Glasgow<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1886: Innenausstattung Schnelldampfer Aller, ausgeführt in den Werkstätten von A. Bembé in Mainz<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1886: Innenausstattung Schnelldampfer Trave, ausgeführt in den Werkstätten von A. Bembé in Mainz<ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1886: Innenausstattung Schnelldampfer Saale, ausgeführt von J. H. Schäfer Geschichte der Firma aus Bremen<ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1887: Innenausstattung Schnelldampfer Lahn, in den Werkstätten von A. Bembé in Mainz<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1890: Innenausstattung Schnelldampfer Spree, Das große Treppenhaus, Damenzimmer und Musikzimmer wurden von der Firma A. Bembé ausgestattet. Die Firma F. Vogts & Comp. in Berlin hat die Ausstattung des großen Rauchzimmers und des ersten Salons geliefert. Der Dampfer wurde 1899 nach einem Umbau umbenannt in Kaiserin Maria Theresia NDL Kaiserin Maria Theresia<ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1890: Innenausstattung Schnelldampfer Havel<ref name="Ausstattung Passagierschiffe" />
  • 1906: Innenausstattung Reichspostdampfer Prinz Ludwig, ausgeführt in den Werkstätten von A. Bembé in Mainz<ref>A. Jaumann: Neuere Arbeiten von A. Bembé-Mainz. In: Innendekoration 18 (1907), S. 12–14.</ref>
  • 1907: Innenausstattung Schnelldampfer Kronprinzessin Cecilie<ref name="Bremische Biographie" /><ref name="Wortmann 1988" /><ref name="Schiffsausstatter Poppe" /><ref name="Ausstattung Passagierschiffe" /><ref>Schaefer, Karl: Die moderne Raumkunst im Dienste des Norddeutschen Lloyd. In: Innendekoration 18 (1907), S. 293–305.</ref>

Innenausstattungen: Schiffsausstattungen für den HAPAG in Hamburg

Literatur

  • Allgemeines (J. G. Poppe). In: Lloyd-Nachrichten, Nr. 84 (1907), S. 1163–1164.
  • Johann Georg Poppe (Nachruf). In: Deutsche Bauzeitung, 49 (1915) 72, S. 410–412.
  • Architekt Johann G. Poppe (Nachruf). In: Bremer Nachrichten, 19. August 1915.
  • Johannes Müller: Architekt Poppe als Mensch. In: Bremer Nachrichten, 21. August 1915.
  • Gustav Brandes: Johann Poppe. In: Niedersachsen. Jg. 20, 1914, 15, Nr. 23, S. 396–397.
  • Gerd Dettmann: Poppe, Johann. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
  • Bremen und seine Bauten. Bearbeitet und herausgegeben vom Architekten und -Ingenieurverein. Verlegt bei Karl Schünemann, Bremen 1900, S. 435 ff.
  • Wilhelm Wortmann: Bremer Baumeister des 19. und 20. Jahrhunderts. Johann Heinrich Döll Verlag, Bremen 1988, S. 28–29.
  • Reinhard Patemann: Poppe, Johann Georg. In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): Bremische Biographie 1912–1962. Bremen 1969, S. 382, Sp. 2–383 Sp. 2.
  • Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2001, ISBN 3-86108-616-6.
  • Günter Heiderich: Ein Vierteljahrhundert Innendekoration aus See. Der Schiffsausstatter Johann Georg Poppe. In: Volker Plagemann (Hrsg.): Übersee. Seefahrt und Seemacht im deutschen Kaiserreich. Verlag C. H. Beck, München 1988.
  • Matthias Trennheuser: Die innenarchitektonische Ausstattung deutscher Passagierschiffe zwischen 1880 und 1940. Dissertation. H. M. Hauschild, 2011.
  • E. Gildemeister: Bremisches Nekrologium. In: Bremisches Jahrbuch. Herausgegeben von der Historischen Gesellschaft des Künstlervereins. Günter Winter, Bremen 1916.
  • Uwe Schwartz: Unter den freischaffenden Architekten in Bremen stand er an der Spitze: Johann Georg Poppe (1837–1915). In: Denkmalpflege in Bremen – Historismus und Gründerzeit I. Schriftenreihe des Landesamtes für Denkmalpflege, Bd. 13, Edition Temmen, Bremen 2016, ISBN 978-3-8378-1048-6.
  • Heinrich Wiegand: Lebenserinnerungen. Staatsarchiv Bremen, Archivnummer 7, 2010–12.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Bremen und seine Bauten 1900">Architekten und -Ingenieurverein (Hrsg.): Bremen und seine Bauten. Karl Schünemann, Bremen 1900, S. 152, 243, 286–288, 304, 307, 364–365, 381, 394, 403, 429, 433–438, 442–444, 474, 476–477, 479, 570, 584, 588–590, 648.</ref> <ref name="Wortmann 1988">Wilhelm Wortmann: Bremer Baumeister des 19. und 20. Jahrhunderts. Johann Heinrich Döll, Bremen 1988, S. 28–29.</ref> <ref name="Nachruf DBZ">Johann Georg Poppe. In: Deutsche Bauzeitung. Band 49. Bremen 1915, S. 410–412.</ref> <ref name="Nachruf Brandes">Gustav Brandes: Johann Poppe. In: Niedersachsen. Band 20. Bremen 1915, S. 396–397.</ref> <ref name="Thieme-Becker">Gerd Dettmann: Poppe, Johann. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A. Seemann, Leipzig 1933, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref> <ref name="Bremen-Lexikon">Herbert Schwarzwälder: Das große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2003.</ref> <ref name="Bremische Biographie">Reinhard Patemann: Poppe, Johann Georg. In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): Bremische Biographie 1912–1962. Bremen 1969, S. 382–383.</ref> <ref name="Person sheet Donald Poppe">Donald Poppe: Johann Georg Poppe. unveröffentlicht, 2014, S. 6 Seiten.</ref> <ref name="Nekrologium Poppe">E. Gildemeister: Bremisches Nekrologium. In: Historische Gesellschaft des Künstlervereins (Hrsg.): Bremisches Jahrbuch. Gustav Winter, Bremen 191.</ref> <ref name="Schiffsausstatter Poppe">Günter Heiderich: Ein Vierteljahrhundert Innenausstattung auf See. Der Schiffsausstatter Johann Georg Poppe. In: Volker Plagemann (Hrsg.): Übersee. Seefahrt und Seemacht im Deutschen Kaiserreich. C.H.Beck, München 1988, S. 176–179.</ref> <ref name="Ausstattung Passagierschiffe">Matthias Trennheuser: Die innenarchitektonische Ausstattung deutscher Passagierschiffe zwischen 1880 und 1940. In: Dissertation. H.M. Hauschild, 2011.</ref> <ref name="Milde, Neorenaissance">Kurt Milde: Neorenaissance in der deutschen Architektur des 19. Jahrhunderts. Wesen und Gültigkeit. Verlag der Kunst Dresden, Dresden 1981, S. 286–287.</ref> <ref name="Lührs, Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung">Wilhelm Lührs: Vor hundert Jahren – Die Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung. In: Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): Bremisches Jahrbuch. Band 69. Verlag des Staatsarchivs Bremen, Bremen 1990, S. 9–20.</ref> <ref name="Architektur Deutschlands, 1882">Licht, Hugo (Hrsg.): Architektur Deutschlands. Übersicht der hervorragendsten Bauausführungen der Neuzeit. Band 1. Ernst Wasmuth, Berlin 1882, S. Bl. 50, 51, 63, 70, 71, 72, 73.</ref> </references>

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