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Jasmin (Métro Paris)

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Datei:Paris transit icons - Métro.svg Jasmin
Datei:Jasmin1.JPG
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris XVI
Eröffnung 8. November 1922
Datei:Jasmin (métro Paris) mezzanine par Cramos.JPG
Nordkopf der Station mit einsehbarer Zwischenetage
Datei:Entrée station de métro Jasmin.jpg
Zugang mit Kandelaber des Typs Val d’Osne

Der U-Bahnhof Jasmin <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ʒas.mɛ̃] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Anonymât (Kvardek du)-Jasmin.wav"></phonos> ist eine unterirdische Station der Linie 9 der Pariser Métro.

Lage

Die Station befindet sich im Quartier d’Auteuil des 16. Arrondissements von Paris. Sie liegt längs unter der Avenue Mozart in Höhe der einmündenden Rue Jasmin.

Name

Den Namen gibt die Rue Jasmin. Jacques Boé (1798–1864), genannt Jasmin, war ein Dichter aus der Gascogne, der die Einnahmen aus seinen Lesungen wohltätigen Einrichtungen zukommen ließ.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 121.</ref>

Geschichte und Beschreibung

Die Station wurde am 8. November 1922 in Betrieb genommen, als der 3,5 km lange erste Abschnitt der Linie 9 von Trocadéro bis Exelmans eröffnet wurde.<ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 258.</ref> Sie wurde von der Bahngesellschaft CMP errichtet und ist 75 m lang.<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> Die beiden Gleise und die Seitenbahnsteige liegen unter weiß gefliesten, elliptischen Gewölben, die Seitenwände folgen deren Krümmung.<ref group="Anm.">Die von der bis 1929 konkurrierenden Bahngesellschaft Nord-Sud angelegten Stationen weisen unter elliptischen Decken senkrechte Wände auf</ref> Die Zwischenetage mit den Fahrkartenautomaten befindet sich auf niedriger Höhe über den Gleisen und ist von den Bahnsteigen aus einsehbar. Der dortige Fahrkartenschalter wurde ca. 2010 abgebaut.

2004–2005 wurde die Station renoviert, dabei orientierte man sich am ursprünglichen Zustand. Der einzige Zugang liegt an der Einmündung der Rue de l’Yvette, er ist durch einen Kandelaber des Typs Val d’Osne<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 74.</ref> markiert. Gegenüber liegt ein zusätzlicher Ausgang mit einer Rolltreppe.

Fahrzeuge

Die Linie 9 wird mit konventionellen Fahrzeugen betrieben, die auf Stahlschienen verkehren.<ref group="Anm.">Auf mehreren Linien der Pariser Métro verkehren Züge, die mit Luftreifen auf Fahrbalken laufen</ref> Zunächst verkehrten Züge der Bauart Sprague-Thomson, die dort ihr letztes Einsatzgebiet hatten.<ref group="Anm.">Der letzte Sprague-Thomson-Zug im Linienverkehr der Métro war am 16. April 1983 auf der Linie 9 unterwegs</ref> 1983 kam die Baureihe MF 67 auf die Strecke.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 260.</ref> Seit Oktober 2013 kam zunehmend die Baureihe MF 01 zum Einsatz, am 14. Dezember 2016 verkehrte der letzte MF-67-Zug auf der Linie 9.

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Weblinks

Commons: Jasmin (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Einzelnachweise

<references />

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Michel-Ange – Auteuil
← Pont de Sèvres
Datei:Paris m 9 jms.svg Ranelagh
Mairie de Montreuil →

Koordinaten: 48° 51′ 9″ N, 2° 16′ 5″ O

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