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Jakobsberg (Naturschutzgebiet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jakobsberg

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Steinhagen - NSG Jakobsberg - 1.jpg
Jakobsberg nördlich der Kaistraße

Jakobsberg nördlich der Kaistraße

Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 47,3 ha
Kennung GT-015
WDPA-ID 163940
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 52° 2′ N, 8° 25′ OKoordinaten: 52° 2′ 0″ N, 8° 24′ 45″ O
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Einrichtungsdatum 1985
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde des Kreises Gütersloh
Datei:Hepatica nobilis flowers.JPG
Das Leberblümchen

Der Jakobsberg, im Volksmund Leberblümchenberg genannt, ist ein Naturschutzgebiet mit einer Größe von 47,3 ha im Gebiet des Ortsteils Amshausen der Gemeinde Steinhagen im Kreis Gütersloh. Es wird mit der Nummer GT-015 geführt und besteht aus zwei angrenzenden Einzelflächen, die sich in Privatbesitz befinden.

Das Naturschutzgebiet ist pflanzengeographisch bedeutsam, da es die Nordwestgrenze des Verbreitungsgebiets des gefährdeten Leberblümchens in Europa darstellt. Darüber hinaus ist es ein Standort urwüchsigen Nieder- und Mittelwalds.<ref>Naturschutzgebiet „Jakobsberg“ (GT-015 ) im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum</ref>

Zur Blütezeit des Leberblümchens ab Mitte März ist das Gebiet eine stark frequentierte touristische Attraktion. Zur gleichen Zeit blühen am Waldesrand auch mehrere Veilchenarten. Etwas später blühen in großer Anzahl weiße und vereinzelt auch gelbe Buschwindröschen. Im April blüht die echte Schlüsselblume. Es finden sich auch das rot und blau blühende echte Lungenkraut, Waldmeister und Bingelkraut.<ref>Informationstafel am Naturschutzgebiet</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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