Jörg Birkenkötter
Jörg Birkenkötter (* 19. Mai 1963 in Dortmund) ist ein deutscher Komponist und Hochschullehrer.
Leben
Birkenkötter studierte Komposition bei Nicolaus A. Huber und Klavier bei Catherine Vickers an der Folkwang Hochschule in Essen und im Aufbaustudium Komposition bei Helmut Lachenmann an der Musikhochschule Stuttgart.
Nach verschiedenen Lehraufträgen hatte er 2002 eine Vertretungsprofessur für Komposition an der Musikhochschule Frankfurt am Main inne, 2005/06 eine Gastprofessur an der Hansei Universität und die Leitung einer Meisterklasse Komposition an der Yonsei-Universität in Seoul, Korea. Seit 2011 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Künste Bremen.
Seit 1986 ist er mit der Pianistin Hwa-Kyung Yim verheiratet.
Werk
Birkenkötter komponiert überwiegend Orchester- und Kammermusik, Vokalwerke nehmen nur einen kleinen Raum ein. Seine Werke lassen sich „als ein immer wieder neues Angebot zur Reflexion“ verstehen.<ref>breitkopf.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neue Musik – Birkenkötter, Jörg ( vom 19. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref> Bewusst in der Tradition der europäischen Kunstmusik stehend verbindet er diese Tradition mit dem erweiterten Klangspektrum aktueller Musik. Prägend für sein Schaffen ist „jener integrative, Zusammenhänge neu stiftende Zug“.<ref>Carolin Naujocks in: Komponisten der Gegenwart München 1992-, Artikel Jörg Birkenkötter 12/03</ref>
Auszeichnungen
- 1990: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler
- 1992: Kompositionspreis der Stiftung Gaudeamus
- 1992: Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste, Berlin
- 1994: Schneider-Schott-Musikpreis Mainz (gemeinsam mit Hanspeter Kyburz)
- 1994: Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo<ref>Villa Massimo | Stipendien. Abgerufen am 22. August 2019.</ref>
Weblinks
- Werke von und über Jörg Birkenkötter im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Biographie auf den Seiten der Hochschule für Künste Bremen
- Jörg Birkenkötter bei Breitkopf & Härtel
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz (1986) | Ensemble Modern (1987) | Hans-Jürgen von Bose (1988) | Herbert Henck und Walter Zimmermann (1989) | Adriana Hölszky (1990) | Gruppe Neue Musik Hanns Eisler (1991) | Ulrich Stranz (1992) | Steffen Schleiermacher und Ensemble Avantgarde (1993) | Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz (1994) | ensemble recherche (1995) | Isabel Mundry und Moritz Eggert (1996) | Nomos-Quartett (1997) | Helmut Oehring (1998) | Ensemble 13 (1999) | Michael Riessler und Mike Svoboda (2000) | Babette Koblenz (2001) | Jörg Widmann (2002) | Salome Kammer und Thomas E. Bauer (2003) | Neue Vocalsolisten Stuttgart (2004) | Enno Poppe (2005) | Peter Schöne (2006) | Márton Illés (2008) | Anna Prohaska (2010) | Birke J. Bertelsmeier (2012) | Carolin Widmann (2014) | Gordon Kampe (2016) | Dominik Susteck (2018) | Benjamin Scheuer (2020) Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Birkenkötter, Jörg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist |
| GEBURTSDATUM | 19. Mai 1963 |
| GEBURTSORT | Dortmund |