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Ischewskoje (Kaliningrad)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siedlung
Ischewskoje
Widitten

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Flagge Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|alt=|Flagge]] [[Datei:{{#property:P94}}|80px|zentriert|alt=|Wappen]]
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Stadtkreis Swetly
Gegründet {{#property:P571}}
Frühere Namen Weyditthen (um 1540),
Widitthen (um 1542),
Widiten (nach 1563),
Wieditten (nach 1785),
Widitten (bis 1947)
Bevölkerung 341 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)<ref name="einwohner_aktuell">Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)</ref>
Höhe des Zentrums m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40152
Postleitzahl 238345
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 425 000 002
Geographische Lage
Koordinaten 54° 42′ N, 20° 12′ OKoordinaten: 54° 42′ 4″ N, 20° 12′ 20″ O
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Ischewskoje (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Ischewskoje (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Ischewskoje (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Ischewskoje (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad

Ischewskoje ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zum Stadtkreis Swetly.

Geographische Lage

Die Ortschaft liegt in der historischen Region Ostpreußen, unweit der Nordküste des Frischen Haffs, 18 Kilometer westlich der Stadt Kaliningrad (Königsberg) an der Regionalstraße 27A-016 (ex A193). Innerorts zweigt die Regionalstraße 27A-015 zur fünf Kilometer entfernten Stadt Swetly (Zimmerbude) ab. Eine Anbindung an die Bahnstrecke Kaliningrad–Baltijsk (Königsberg–Pillau, bis 1945 Ostpreußische Südbahn) besteht über den Haltepunkt „O.p. 18 km“ (bis 1945 Lindenau).

Geschichte

Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg
Widitten westlich von Königsberg, unweit der Nordküste des Frischen Haffs, auf einer Landkarte von 1910.

Der südwestsamländische bis 1946 Widitten<ref>D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Widitten</ref> genannte Ort wurde im Jahre 1874 in den neu errichteten Amtsbezirk Zimmerbude<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Zimmerbude/Peyse</ref> (heute russisch: Swetly) eingegliedert. Dieser gehörte zum Landkreis Fischhausen im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. Im Jahre 1882 wurde Widitten in den Amtsbezirk Kondehnen<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Kondehnen/Groß Blumenau</ref> (russisch: Slawjanskoje, nicht mehr existent) umgegliedert, der 1931 in „Amtsbezirk Groß Blumenau“ (russisch: Kremnjowo) umbenannt wurde. Im Jahre 1910 zählte Widitten 122 Einwohner<ref>Der Landkreis Fischhausen im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. April 2025; abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>.

Am 17. Oktober 1928 vergrößerte sich Widitten um die Landgemeinde Marschenen (heute russisch: Wolotschajewskoje), die eingemeindet wurde. Die Einwohnerzahl betrug dementsprechend 1933 bereits 352 und belief sich 1939 auf 350<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>. Ab dem Jahre 1939 gehörte Widitten zum neu formierten Landkreis Samland.

In Kriegsfolge kam Widitten mit dem nördlichen Ostpreußen 1945 zur Sowjetunion. Im Jahr 1947 erhielt der Ort die russische Bezeichnung „Ischewskoje“ und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Wsmorjewski selski Sowet im Rajon Primorsk zugeordnet.<ref>Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)</ref> Im Jahr 1954 gelangte der Ort in den Logwinski selski Sowet und 1963 dann in den Wolotschajewski selski Sowet im Rajon Gurjewsk. Seit 1994 gehört Ischewskoje zum Stadtkreis Swetly.

Evangelische Kirche

Mit seiner vor 1945 fast ausnahmslos evangelischen Einwohnerschaft war Widitten bis 1929 in das Kirchspiel der Kirche Medenau (heute russisch: Logwino), von 1929 bis 1945 in das Kirchspiel der Kirche Groß Heydekrug (1939–1946 Großheidekrug, heute russisch: Wsmorje) eingepfarrt. Beide lagen im Kirchenkreis Fischhausen (heute russisch: Primorsk) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Heute liegt Ischewskoje im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Swetly (Zimmerbude), einer Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) in der Propstei Kaliningrad<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)</ref> der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadt: Swetly (Zimmerbude)

Siedlungen:
Boborowo (Kobbelbude) | Ischewskoje (Widitten) | Kremnjowo (Groß und Klein Blumenau) | Ljublino (Seerappen und Korniten) | Pestschanoje (Dorotheenhof) | Schipowka (Bahnhof Powayen) | Tscherepanowo ((Adlig) Powayen) | Wessjolowka (Bärwalde) | Wolotschajewskoje (Marschenen) | Wsmorje (Groß Heydekrug/Großheidekrug)

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