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IU Internationale Hochschule

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IU Internationale Hochschule
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:IU Internationale Hochschule logo.svg
Gründung 1998
Trägerschaft privat (IU Internationale Hochschule GmbH)
Ort Erfurt
Bundesland Thüringen
Land Deutschland
Rektor Holger Sommerfeldt (seit 2021)<ref name="rektor">Holger Sommerfeldt neuer Rektor der IUBH. In: idw-online.de. 8. März 2021, abgerufen am 10. März 2021.</ref>
Studierende 116.954 (WS24/25)<ref name="Destatis2026">Bundesamt für Statistik: Statistik der Privaten Hochschulen. 30. Januar 2026 (destatis.de [abgerufen am 6. März 2026]).</ref>
Mitarbeiter >4.000 (2024)<ref name="karriere">Karriere bei der IU. Abgerufen am 23. August 2024.</ref>
Website www.iu.de

Die IU Internationale Hochschule (kurz IU) ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Sitz in Erfurt und mehr als 30 Standorten in Deutschland. 2026 waren mehr als 130.000 Studierende eingeschrieben, womit die IU die „mit Abstand größte Hochschule“<ref name="spiegel2026" /> Deutschlands ist.<ref name="DAAD-CHE">IU Internationale Hochschule – CHE University Ranking 2025/2026. In: DAAD/CHE. 2025, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref> Die Fachhochschule bietet Studienprogramme in mehreren Fächergruppen, insbesondere in Wirtschafts-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften sowie in gesundheitsbezogenen Disziplinen.<ref name="DAAD-CHE" /><ref name="wissenschaftsrat2021">Stellungnahme zur institutionellen Reakkreditierung der IU Internationale Hochschule. (PDF) In: Wissenschaftsrat. 23. April 2021, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref>

Geschichte

Datei:Logo IUBH.jpg
Logo bis Frühjahr 2021
Datei:Internationale Fachhochschule Bad Honnef-Bonn Logo.svg
Logo bis 2017

Die Hochschule wurde 1998 als Internationale Fachhochschule Bad Honnef / Bonn (IFH) in Bad Honnef gegründet. Der Lehrbetrieb begann im Wintersemester 2000/2001 mit 23 Studierenden.<ref name="GA-Bonn">General-Anzeiger Bonn: Internationale Fachhochschule Bad Honnef feiert zehnjähriges Bestehen. 20. Mai 2010, abgerufen am 13. Dezember 2021.</ref> Seit 1999 ist die Hochschule staatlich anerkannt.

Im Juli 2009 wurde die Hochschule durch den Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert.<ref name="wissenschaftsrat-2009">Wissenschaftsrat: Stellungnahme zur Akkreditierung der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef • Bonn (IFH). (PDF) 9. Juli 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2022; abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref> 2010 wurde die Hochschule Mitglied der Hochschulrektorenkonferenz.<ref name="fibaa2018">Beschluss der FIBAA-Akkreditierungskommission für institutionelle Verfahren. (PDF) In: Systemakkreditierung, Gutachten (IUBH). FIBAA, 4. Dezember 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2019; abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref> 2021 erfolgte die Reakkreditierung für weitere fünf Jahre.<ref name="wissenschaftsrat2021" /> Die Studiengänge sowie das interne Qualitätsmanagement sind seit 2018 durch die FIBAA systemakkreditiert.<ref name="fibaa2018" />

Mitte 2013 fusionierte die IU mit der ebenfalls privaten Adam-Ries-Fachhochschule in Erfurt und erweiterte damit ihr Angebot um das duale Studienmodell. Im März 2016 fusionierte sie mit der Hochschule für internationale Wirtschaft und Logistik (HIWL) in Bremen und bietet seitdem an diesem Standort ebenfalls duale Studiengänge an.<ref name="fibaa2018" />

Im Oktober 2017 erfolgte die Umbenennung in „IUBH Internationale Hochschule“. 2019 wurde der Sitz nach Erfurt verlegt. Seitdem unterliegt die Hochschule dem Thüringer Hochschulgesetz.<ref name="otz2019">Tino Zippel: Wie Thüringer Hochschulen Millionen durch die Hintertür verdienen. In: Ostthüringer Zeitung. 29. November 2019, abgerufen am 20. April 2020.</ref> Im März 2021 wurde die Hochschule in „IU Internationale Hochschule“ umbenannt.<ref name="zeit2021">Neuer Name: IUBH jetzt IU Internationale Hochschule. In: zeit.de. 23. März 2021, abgerufen am 13. Dezember 2021.</ref>

Im Juni 2023 übernahm die IU Group (Holding der IU Internationale Hochschule) die University of Fredericton (Kanada), zum Ende März 2023 das London Institute of Banking & Finance im Vereinigten Königreich.<ref name="fredericton">University of Fredericton acquired by IU Group, proprietor of IU International University of Applied Sciences, investing in the future of Canadian online education. In: newswire.ca. 13. Juni 2023, abgerufen am 18. Juni 2023.</ref><ref name="libf">LIBF Joins IU Group, enhancing education opportunities. In: tradefinanceglobal.com. 14. Juni 2023, abgerufen am 18. Juni 2023.</ref>

Organisation und Standorte

Datei:IUBH Erfurt, Juri-Gagarin-Ring.JPG
Standort Erfurt
Datei:IU Internationale Hochschule Cologne 3.jpg
Standort Köln

Trägerin der Hochschule ist die IU Internationale Hochschule GmbH. Seit 2007 ist deren alleinige Gesellschafterin die Career Partner GmbH, die 2021 in IU Group N. V. umfirmiert wurde.<ref name="careerpartner">Daten & Fakten. 9. Mai 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Mai 2021; abgerufen am 13. Dezember 2021.</ref> Die Eigentümerstruktur wechselte mehrfach: Von 2007 bis 2015 gehörte die Gesellschaft der Münchner Beteiligungsfirma Auctus, von 2015 bis 2017 der US-amerikanischen Apollo Group, seit 2017 ist Oakley Capital Mehrheitsgesellschafter.<ref name="oakley">Acquisition of Career Partner Group – Company Announcement. In: Financial Times. 6. November 2017, abgerufen am 13. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Geschäftsführer der Muttergesellschaft ist Sven Schütt.<ref name="spiegel2026">Markus Sutera, Franca Quecke: (S+) IU Internationale Hochschule: Die fragwürdigen Silicon‑Valley‑Methoden der Privathochschule. In: Der Spiegel. 21. Februar 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 23. Februar 2026]).</ref>

Leitungsorgane der Hochschule sind das Rektorat, der Senat und ein Fachbeirat, der die fachlichen Belange der Fachgebiete und Unternehmen vertreten soll. Die Hochschule gliedert sich intern entlang ihres Studienangebots in sogenannte „Units“, die jeweils einem Prorektorat unterstellt sind. Daneben ist die Hochschule in weitgehend autonom agierende Regional- und Standortleitungen sowie in neun Fachgebiete untergliedert.<ref name="wissenschaftsrat2021" />

Die IU Akademie ist eine eigenständige Weiterbildungseinrichtung innerhalb der IU Group und bietet berufsbegleitende Online-Programme sowie Firmenschulungen an.<ref name="iuakademie">Über die IU Akademie. 22. April 2025, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>

Die IU Internationale Hochschule betreibt neben einem virtuellen Campus zahlreiche Standorte in Deutschland. Im Jahr 2025 existierten 34 Standorte, darunter Aachen, Berlin, Bremen, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und weitere Städte.<ref name="DAAD-CHE" /> Für das Fernstudium stehen zudem Prüfungszentren im Ausland an den Standorten der Goethe-Institute zur Verfügung.

Am Standort Berlin hat die Hochschule einen hohen Anteil von Studierenden aus Indien (Stand 2025: 40,6 Prozent, insgesamt 4.842, im Vergleich zu 2020: 234).<ref name="tazIndien">Nina Scholz: Junge Inder in Deutschland: Das Geschäft mit den Studis. In: Die Tageszeitung: taz. 1. Juli 2025, abgerufen am 5. Juli 2025.</ref>

Entwicklung der Studierendenzahlen

Die Zahl der Studierenden an der IU Internationale Hochschule ist seit der Gründung im Jahr 2000 (damals 23 Studierende) kontinuierlich und zuletzt sehr dynamisch gestiegen.<ref name="iu-timeline">IU Group – Timeline. In: IU Group. Abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> Bis 2012 lag die Zahl im niedrigen Tausenderbereich. Mit dem Ausbau des Fernstudiums und der Einführung digitaler Formate setzte ab 2016 ein starkes Wachstum ein. Die Entwicklung verlief dabei exponentiell: Eine von der Hochschule veröffentlichte Grafik zeigt für 2016 rund 10.000 Studierende, 2017 ca. 15.000, 2018 ca. 20.000, 2019 ca. 32.000, 2020 ca. 56.000, 2021 ca. 85.000 und 2022 100.000 Studierende.<ref name="iu-100k">IU Internationale Hochschule erreicht 100.000 Studierende. In: IU Internationale Hochschule. 9. November 2022, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> Im Studienjahr 2023/24 waren 116.296 Studierende eingeschrieben.<ref name="DAAD-CHE" /> Die Hochschule gibt für 2024 über 130.000 Studierende an.<ref name="iu-hintergrund">Hintergrundinformationen. In: IU Internationale Hochschule. Abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> In der Wirtschaftspresse und im Jahresbericht der IU Group werden für 2025 mehr als 140.000 Studierende genannt.<ref name="boersen-zeitung">Sabine Reifenberger: IU-Group-CFO: „Wir sind keine Hochschule zweiter Klasse“. In: Börsen-Zeitung. 18. Juni 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref><ref name="IU-JB-2024">Akademischer Jahresbericht 2024. (PDF) In: IU Internationale Hochschule. 2024, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> Die Zählweise der Studierenden variiert je nach Quelle und Jahr: Während amtliche Statistiken nach gesetzlichen Kriterien und Hauptsitzzuordnung zählen, umfassen die von der Hochschule veröffentlichten Zahlen alle eingeschriebenen Lernenden in sämtlichen Programmen und Formaten.

Das Wachstum wird vor allem mit dem Ausbau des Fernstudiums und der Digitalisierung der Lehre erklärt. Über 80 % der Studierenden sind im Online- oder Blended‑Studium eingeschrieben.<ref name="IU-JB-2024" /> Weitere Faktoren sind niedrige Zugangshürden, die gezielte Ansprache von Studierenden ohne akademisches Elternhaus,<ref name="ihf-2024">Trend zum Fernstudium: ein empirischer Überblick. (PDF) In: Beiträge zur Hochschulforschung. 2024, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> sowie die stetige Erweiterung des Studienangebots. Die Zahl der angebotenen Studienprogramme ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen: 2016 wurden weniger als 50 Programme angeboten, 2019 waren es rund 80, 2021 bereits über 150 und 2024 über 250.<ref name="IU-JB-2024" /><ref name="iu-hintergrund" />

Studienangebot und Formate

Die IU Internationale Hochschule bietet über 250 Studiengänge in mehreren Fächergruppen an, darunter Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und gesundheitsbezogene Disziplinen.<ref name="iu-hintergrund" /><ref name="DAAD-CHE" /> Das Angebot umfasst Bachelor, Master, MBA- und LL.M.‑Programme. Die Studiengänge werden in verschiedenen Formaten angeboten, darunter Fernstudium, duales Studium, Präsenzstudium und Blended‑Learning‑Modelle.<ref name="DAAD-CHE" /> Die IU Akademie ergänzt das Angebot um berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme.<ref name="iuakademie" />

Im Rahmen der digitalen Lehre setzt die Hochschule u. a. einen KI‑basierten Lernassistenten („Syntea“) ein.<ref name="syntea">Syntea, Dein persönlicher Lernassistent. Abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> Die Mehrheit der Studierenden ist im Fern- bzw. Blended‑Studium eingeschrieben (83 %), 17 % studieren in Präsenz. Bachelor‑Studierende stellen 85,9 %, Master‑Studierende 14,1 % der Immatrikulierten.<ref name="IU-JB-2024" />

Internationale Kooperationen und Expansion

Die IU Internationale Hochschule unterhält Kooperationen mit internationalen Partnerhochschulen in Europa, Nordamerika, Australien und Asien. Im Rahmen von Austauschprogrammen und der „Study Abroad Alliance“ bestehen Möglichkeiten, Teile des Studiums an ausländischen Hochschulen zu absolvieren.<ref name="iu-alliance">IU startet Allianz für Studien- und Arbeitsmöglichkeiten im Ausland. 6. März 2024, abgerufen am 6. März 2024.</ref>

Kritik und Kontroversen

Niedrige Studiengebühren

In einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde kritisch über die niedrigen Studiengebühren, die starke Digitalisierung, die geringe Forschungsaktivität und die Qualität der Lehre an der IU berichtet. Der Artikel hebt hervor, dass die Hochschule mit schnellen und flexiblen Studienformaten wirbt, aber auch Risiken für die akademische Tiefe und Anerkennung der Abschlüsse bestehen.<ref>International University in Deutschland: Studium zum Schleuderpreis. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. März 2025, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref> Die Hochschulleitung weist die Kritik an der akademischen Qualität zurück und betont, dass die IU keine „Hochschule zweiter Klasse“ sei. Nach eigenen Angaben habe man auf Kritikpunkte, etwa im Bereich Akkreditierung, reagiert und die Strukturen entsprechend angepasst.<ref name="boersen-zeitung" />

Vermittlung und Täuschung internationaler Studenten

Eine Reportage der taz beschreibt, dass viele indische Studieninteressierte über das indische Start-up upGrad an die IU gelangen und für diese Vermittlung hohe Gebühren entrichten. Laut Bericht werde den Studierenden vorab ein Bild einer klassischen deutschen Campus-Hochschule vermittelt, vor Ort erlebe man jedoch überwiegend digitale Lehrformate mit begrenzten Präsenzangeboten und eher geringem Campus-Leben. Zudem würden manche Kohorten stark von indischen Studierenden dominiert, was die Integration erschwere. Im selben Kontext werden auch Schwierigkeiten bei der Verlängerung von Aufenthaltstiteln geschildert, da Behörden bei überwiegend online organisierten Programmen die Notwendigkeit eines dauerhaften Aufenthalts prüfen.<ref name="tazIndien" />

Studienqualität

Auch eine Reportage des Spiegels (2025) kritisierte, die IU scheine „das Geschäft mitunter über die Bedürfnisse ihrer Studierenden zu stellen – und deren Zukunft mit einigen unausgegorenen Studiengängen aufs Spiel zu setzen“. Befragte Studierende und Mitarbeiter berichteten nicht nur von Problemen mit der Anerkennung von Studiengängen, sondern auch davon, dass sich Studierende mit Problemen alleingelassen fühlten.<ref>Armin Himmelrath, Franca Quecke, Markus Sutera: IU Internationale Hochschule: Die Schattenseiten der größten deutschen Hochschule. In: Der Spiegel. 26. November 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref> In einem weiteren Spiegel-Bericht von 2026 schilderten ehemalige Mitarbeiter einen hohen Wachstums- und Profitdruck während einer bis 2024 verfolgten „Hypergrowth“-Strategie sowie einen teils autoritär wahrgenommenen Führungsstil; mehrere verglichen CEO Sven Schütt mit Unternehmern wie Elon Musk oder Steve Jobs.<ref name="spiegel2026" />

Schadensersatzklagen

Im Oktober 2024 waren am Landgericht Frankfurt am Main sieben Schadensersatzklagen von ehemaligen Studierenden gegen die IU Internationale Hochschule anhängig, die sich in Bezug auf die fehlende Kammerfähigkeit nach dem Abschluss des dualen Studiengangs Architektur durch die Hochschule getäuscht sahen. Erst während des Studiums stellte sich heraus, dass mit dem Studiengang keine Eintragung als Architekt möglich war. Eine Hochschulrechtlerin erklärte gegenüber dem Hessischen Rundfunk, die Werbung der Hochschule sei insoweit irreführend gewesen. Der Hessische Rundfunk berichtete zudem, dass es Vergleiche der IU mit Klägern gegeben habe. In Düsseldorf seien fünf ähnliche Verfahren noch anhängig, in München sechs, in Stuttgart eines, in Erfurt gebe es dreißig Klagen von Studierenden und von ehemaligen Praxisbetrieben.<ref name="hessenschau">Phoebe Koppendorfer, Johan Gallwitz: Ein Architektur‑Studium, mit dem man nicht Architekt werden konnte. In: hessenschau.de. 2. Oktober 2024, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref> Der Studiengang Architektur (Bachelor of Arts, Architektur; 180 ECTS) wurde zwischenzeitlich neu akkreditiert und ist ab dem Wintersemester 2024 an den IU-Standorten Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Stuttgart nach den Standards der Architektenkammern als kammerfähig einzuordnen. Für alle bislang im dualen Studiengang eingeschriebenen Studierenden und Absolventen bot die IU ein kostenloses Angebot an, „um durch zusätzliche Kurse auch die Kammerfähigkeit zu erlangen.“<ref name="BAK">Neue duale Bachelor-Studiengänge Architektur an der IU ab WS 2024/2025 sind akkreditiert. In: Bundesarchitektenkammer. 24. Januar 2025, abgerufen am 24. Januar 2025.</ref><ref name="hessenschau" />

Stellenabbau Ende 2024 und im Frühjahr 2025

Im Februar 2026 berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über Kritik am Geschäftsmodell der IU Internationalen Hochschule, insbesondere im Zusammenhang mit dem Projekt „Minerva“. Dieses, von Geschäftsführer Sven Schütt als strategische Neuausrichtung präsentiert, führte laut ehemaligen Mitarbeitern zu massiven Jobverlusten und wurde als Angriff auf die Belegschaft empfunden. Der Stellenabbau Ende 2024 und im Frühjahr 2025 betraf vor allem mittlere Führungskräfte in Bereichen wie dualem Studium, IT, Vertrieb und Administration. Die IU begründete dies mit Effizienzsteigerung und nachhaltigem Wachstum. In einer E-Mail übernahm Schütt die Verantwortung und nannte Investitionen in Lehre und Service als Ziel.<ref>Markus Sutera, Franca Quecke: (S+) IU Internationale Hochschule: Die fragwürdigen Silicon‑Valley‑Methoden der Privathochschule. In: Der Spiegel. 21. Februar 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 24. Februar 2026]).</ref>

Offiziell sprach Pressesprecher Thorsten Pütsch von etwa einem Prozent der Belegschaft, die einvernehmlich Aufhebungsverträge unterzeichnet hätten. Ehemalige Beschäftigte berichteten jedoch von abrupt einberufenen Terminen und fehlender Wahlmöglichkeit; ein Bereich sei über Nacht von zwölf auf drei Mitarbeiter reduziert worden. Dies wirft Zweifel an der Einvernehmlichkeit auf.<ref>Markus Sutera, Franca Quecke: (S+) IU Internationale Hochschule: Die fragwürdigen Silicon‑Valley‑Methoden der Privathochschule. In: Der Spiegel. 21. Februar 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 24. Februar 2026]).</ref>

Weblinks

Commons: IU Internationale Hochschule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Koordinaten: 50° 59′ 1″ N, 11° 1′ 58″ O

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