Immaterielle Investition
Immaterielle Investitionen ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) sind in der Betriebswirtschaftslehre Investitionen in nicht-körperliche, immaterielle Vermögensgegenstände. Gegensatz sind die Sachinvestitionen.
Allgemeines
Es gibt hinsichtlich der Art des Investitionsobjektes Sach-, Finanz- und immaterielle Investitionen. Letztere gehören zu den (immateriellen) Realgütern und stellen im Regelfall strategische Investitionen dar, weil sich investierende Unternehmen hiervon Wettbewerbsvorteile und dadurch mittelfristig höhere Umsätze und Gewinne versprechen.<ref>Klaus Mentzel, BWL für Manager, 2006, S. 83</ref> Sie sind wie die anderen Investitionsarten durch Investitionsausgaben entstanden.<ref>Gabler Wirtschaftslexikon, Band 3, 1983, Sp. 2104</ref> Immaterielle Investitionen verursachen kalkulatorische Abschreibungen, damit die Ausgaben durch den Umsatzprozess wieder hereingeholt werden können und kalkulatorische Zinsen zur Erfüllung der Renditeerwartung des Unternehmers.<ref>Klaus Mentzel, BWL für Manager, 2006, S. 83</ref> Die Bedeutung immaterieller Investitionen hat erheblich zugenommen, da sie auch mit der forschungsintensiven Betätigung von Unternehmen zusammenhängen.
Arten
Zu den immateriellen Investitionen gehören Konzessionen, Lizenzen, Patente, Schutzrechte, Marken, entgeltlich erworbene Firmenwerte und Forschung und Entwicklung sowie Wissen. Auch Ausgaben für die Ausbildung und Fortbildung von Mitarbeitern im Rahmen des Personalwesens gelten als immaterielle Investitionen, doch sind spätere Erträge hieraus nicht messbar. Das ist bei Forschung und Entwicklung anders, da die anfallenden Forschungs- und Entwicklungskosten später teilweise in die Selbstkosten der Produkte einfließen, die zu einer messbaren Umsatzerhöhung beitragen. Zuweilen werden auch Ausgaben für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu den immateriellen Investitionen gezählt.<ref>Sascha Paustian/Marco Gries, Das Buch zum Technischen Betriebswirt IHK, 2014, S. 171</ref>
Die OECD versucht den immateriellen Investitionsbegriff durch vier Kategorien zu konkretisieren:<ref>OECD, Technology and the Economy, 1992, S. 114 f.</ref>
- ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}): Forschung und Entwicklung, Patente, Lizenzen, Schutzrechte und Produktentwicklung;
- ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}): Aus- und Weiterbildung, Organisationsentwicklung, Wissenstransfer;
- Markt und
- Software.
Nur ein Teil dieser Kategorien ist bilanzierungsfähig.
Bilanzierung
Für viele immaterielle Investitionen gibt es noch keine Bewertungsmaßstäbe,<ref>Klaus Mentzel, BWL für Manager, 2006, S. 92</ref> da es im Regelfall an einem Markt und Marktpreisen hierfür fehlt.<ref>Kurt Matzler (Hrsg.), Immaterielle Vermögenswerte: Handbuch der intangible Assets, 2006, S. 10</ref> Der Aufbau immaterieller Vermögenswerte wird bilanziell bis auf wenige Ausnahmen nicht als Investition betrachtet.<ref>Ralf Dillerup/Roman Stoi, Unternehmensführung, 2013, S. 860</ref> Aktivierungsfähige immaterielle Investitionen sind nach {{#switch: juris
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Literatur
- Kurt Matzler (Hrsg.), Immaterielle Vermögenswerte: Handbuch der intangible Assets, 2006, Erich Schmidt Verlag, Berlin, ISBN 3503090754
Einzelnachweise
<references />
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