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Ihlow (Fläming)

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Wappen Deutschlandkarte
Vorlage:Platzhalterbild
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 52′ N, 13° 20′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12072157}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 52′ N, 13° 20′ O
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Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Amt: Dahme/Mark
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12072157}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 15936
Vorwahlen: 033744, 035451
Kfz-Kennzeichen: TF, JB, LUK, ZS
Gemeindeschlüssel: 12 0 72 157
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 48–49
15936 Dahme/Mark
Website: www.dahme.de
Bürgermeister: Frank Schüler
Lage der Gemeinde Ihlow im Landkreis Teltow-Fläming
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Datei:Ihlow in TF.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

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Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Ihlow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Eintrag „Gmejna Jiłow“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref> ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Sie gehört zum Amt Dahme/Mark, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Dahme/Mark hat.

Geografie

Der Ort liegt im Niederen Fläming in etwa 35 Kilometer Straßenentfernung südöstlich der Kreisstadt Luckenwalde. Es grenzt im Westen an die Gemeinde Niederer Fläming an. Nördlich liegt der weitere Ortsteil Illmersdorf, südlich Mehlsdorf. Im Südosten befindet sich mit dem Niendorfer Holz ein ausgedehntes Waldgebiet. Die übrigen Flächen werden vorzugsweise landwirtschaftlich genutzt; die südlich gelegenen Flächen werden dabei über den Ihlower Graben in das Schweinitzer Fließ entwässert. Die Wohnbebauung liegt auf einer Höhe von rund 85 m ü. NHN bis 89 Metern.<ref>Ihlow, Brandenburgviewer, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref>

Rund 2,5 Kilometer südwestlich befand sich in einer sumpfigen Niederung ein gut erhaltener Ringwall mit einem Durchmesser zwischen 35 und 40 Metern. Um ihn herum gang es einen umlaufenden, zum Teil noch wasserführenden Graben. Die Wallhöhe betrug zwischen 2 und 2,5 Metern. Der Ringwall war 1851 noch als Alter Ringwall in den Karten verzeichnet.<ref name="Rohrlach209">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 209.</ref>

Gemeindegliederung

Ihlow gliedert sich in die Ortsteile<ref name="Hauptsatzung" />

  • Bollensdorf
  • Ihlow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Eintrag „Jiłow“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref>
  • Illmersdorf
  • Mehlsdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Eintrag „Maliń“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref> mit dem bewohnten Gemeindeteil Karlsdorf
  • Niendorf
  • Rietdorf

Geschichte

Etymologie

Der Ort wurde erstmals im Jahr 1205 urkundlich als super ville Ilow erwähnt. Der Name leitet sich aus dem slawischen ab und bedeutet so viel wie „Ort mit schlammigen, schmierigem Lehmboden“<ref>Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 80 ISBN 3-937233-17-2.</ref>. Die Bezeichnung wandelte sich zu in villa Ylowe im Jahr 1221<ref name="Rohrlach209" /> und de villa quoque Ylowe im Jahr 1225. Im Jahr 1312 trat ein Theodericus de Ylaw (auch Ilow) in Mittenwalde in Erscheinung. Aus dem Jahr 1388 existiert die Bezeichnung ylow, die sich 1534 zu ylla und 1579 zu Ihlow/Jilowe gewandelt hatte. In den Jahren 1595/1596 trat die Bezeichnung Eyla auf, im Jahr 1817 Iglo, Ihlow, Ihlo.<ref name="Rohrlach210">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 210.</ref>

Besitzgeschichte

Das Dorf mit allem Recht und Kirchenpatronat gehörte von 1205/1210 bis vor 1368 dem Kloster Zinna und war von vor 1368 bis 1388 im Besitz der Herrschaft Dahme. Danach kam es bis 1405 in den unmittelbaren Besitz des Erzbischofs, der es von 1390 bis 1405 erneut an die Herrschaft Dahme verlehnte. Anschließend war Ihlow von 1405 bis 1872 im Eigentum des Amtes Dahme. In diesen Jahrhunderten existierten insgesamt bis zu 16 weitere Anteile, die nach und nach an den Landesherren bzw. das Amt fielen. Der zweite Anteil gehörte bis nach 1414 dem Jüterboger Bürger Koch, der ihn im genannten Jahr an die von Trotha zur Anwartschaft einräumte. Er bestand aus Hebungen von einem Einwohner, der drei Malter Korn, 18 Scheffel Gerste, 18 Scheffel Hafer, sechs Eier und zwei Mandeln Stroh zahlten musste. Außerdem gab ein Zweihufner zwei Malter Korn, ein Malter Gerste, ein Malter Hafer, sechs Eier, zwei Mandeln Stroh und zwei Hühner. Ein Dreihufner zahlte drei Malter Korn, 18 Scheffel Gerste, sechs Eier, drei Mandeln Stroh, zwei Hühner und Geld (1414). Der dritte Anteil bestand vor 1446 bis nach 1454 aus Hebungen von einem Hof mit zwei Hufen, die zwei Malter Korn, einen Malter Gerste, einen Malter Hafer und Geld zahlten. Besitzer war zu dieser Zeit die Familie Kalow. Sie erhielten außerdem von einem weiteren Hof mit einer Hufe ein Malter Korn, sechs Scheffel Gerste, sechs Scheffel Hafer und Geld (1446). Der vierte Anteil war bis nach 1446 im Besitz der Familie Markendorf, die Hebungen von zwei Einwohnern erhielten. Einer zahlte 25 Scheffel Korn, 25 Scheffel Hafer, ½ Schock Stroh, ½ Mandel Eier, zwei Hühner und den Fleischzehnt. Ein anderer zahlte 18 Scheffel Korn, 18 Scheffel Hafer, ein Malter Gerste, den Fleischzehnt, zwei Hühner, ½ Mandel Eier und ½ Schock Stroh (1446). Der fünfte Anteil war bis 1446 im Besitz der Familie Royde, war von 1446 bis 1457 im Besitz der Familie Meinecke, von 1457 bis 1467 im Besitz der von Beberitz (zunächst wohl als Pfandbesitz), von 1467 bis 1518 im Besitz der von Leipzig(er), von 1518 bis 1621 im Besitz der von Raschkau und von 1621 bis 1661 im Besitz der von Klitzing. Diese besaßen seit 1621 wohl auch den 12. und 15. Anteil. Der fünfte Anteil bestand aus Hebungen von vier Männern im Gericht zu Ihlow. Von diesen vier Personen gab einer ein Malter Gerste, ein Malter Hafer, 17 Scheffel Roggen, während drei weitere jeweils Geld gaben (1446). Der sechste Anteil war von vor 1446 bis 1478 im Besitz der von Thümen, danach von 1478 bis 1485 im Besitz der von Drandorf zu Wildenau und anschließend von 1485 bis 1522 wieder im Besitz der von Thümen. Weitere Besitzer waren: 1522 bis 1549 die von Queiß, 1549 bis 1728 die von Brandenstein, 1728 bis 1750 die Frau von Leipzig(er), eine geborene von Brandenstein. Der Anteil umfasste die Hebungen von einem Einwohner, der drei Malter Roggen, 18 Scheffel Gerste, 18 Scheffel Hafer, Geld, zwei Hühner sowie den Dienst und alle Rechte umfasste (1446). Nach 1466 kamen auch noch Hebungen von der Mühle hinzu, die sich auf sechs Scheffel Korn beliefen. Der Anteil wurde 1715 in ein Allod umgewandelt.<ref name="Rohrlach210" /> Der siebte Anteil war von 1451 bis 1488 im Besitz der Schenck zu Dahme, von 1488 bis 1516 im Besitz des Dahmer Amtmanns von Köckritz und 1516 im Besitz des Kanzleischreibers Glaser. Er bestand aus Hebungen von einem Erben, der Geld, drei Hühner und den Fleischzehnt leisten musste (1451). Der achte Anteil war bis 1478 im Besitz der von Torgau, Herren zu Zossen, die ihn weiterverlehnten: Vor 1466 bis nach 1484 an den Jüterboger Bürger Felgentreu und nach 1484 bis vor 1524 an den Kanzleischreiber Freudemann, der seit 1489 auch den 14. Anteil hielt. Der Anteil umfasste die Hebungen von zwei Hufen, die jede 12 Scheffel Roggen, sechs Scheffel Hafer und Geld gab (1466). Der neunte Anteil (Geldhebungen, 1466) war zunächst im Besitz der Familie Osterburg und kam vor(?) 1466 bis nach 1504 zum Jüterboger Bürger Laurentz genannt Kersten. Den zehnten Anteil hielt von vor 1466 bis 1506 der Jüterboger Bürger Niewendorf. Weitere Besitzer waren: von 1506 bis 1509 die Familie Meinecke, von 1509 bis 1613 der Jüterboger Bürger Jugermann, von 1613 bis 1613 der Administrator, von 1615 bis 1654 die Familie von Löben, von 1654 bis 1769 der kurfürstlich-brandenburgische Hof- und Konsistorialrat Reinhard und seine Erben, von 1770 bis nach 1815 der Jüterboger Bürger Balzer. Der Anteil umfasste Geldhebungen auf dem Gericht und drei Einwohner (1446). Der elfte Anteil war bis 1466 im Besitz der Familie Kerstian und von 1466 bis 1484 im Besitz des Jüterboger Geleitsmann Rasch. Weitere Besitzer waren: der Dahmer Bürger Otte von 1484 bis 1601, in den Jahren 1601 bis 1657 die von Löben, in den Jahren 1657 bis 1681 die von Koseritz, in den Jahren 1681 bis 1689 die von Drandorf, in den Jahren 1689 bis 1714 die Familie von Birckholtz und von 1714 bis nach 1797 die Familie von Leipzig(er). Der Anteil umfasste Geldhebungen des Schulzen und drei weiterer Einwohner (1466). Der zwölfte Anteil war von vor (?) 1466 bis 1568 im Besitz der Familie Schilling, kam von 1568 bis 1621 in den Besitz der Familie von Raschkau und anschließend 1621 zur Familie von Klitzing, die ihn mit dem fünften Anteil vereinigten. Es handelte sich um Hebungen von einem Hof mit zwei Hufen, der zwei Malter Roggen, ein Malter Gerste, ein Malter Hafer und Geld gab. Er bestand außerdem aus einem Hof mit einer Hufe, die ein Malter Roggen, sechs Scheffel Gerste, sechs Scheffel Hafer und Geld gab (1466). Der 13. Anteil war von 1478 bis 1655 im Besitz des Treuenbrietzener Bürgers Heinrichsdorf. Weitere Besitzer waren von 1655 bis 1691 der Rittmeister Junack und Erben, von 1691 bis 1742 die Familie Wollersheim und von 1742 bis nach 1813 die Familie Flemming. Der Anteil war seit vor 1800 zum Teil im Besitz der Familie Michaelis bis seit 1800 seiner Geschwister Michaels und Einhorn. Er umfasste Hebungen wohl von einem Einwohner, der drei Malter Roggen, 18 Scheffel Gerste, 18 Scheffel Hafer, weitere neun Scheffel Gerste und Geld zahlen musste (1478). Der 14. Anteil war bis 1489 im Besitz der Familie Dehn, danach im Besitz des Kanzleischreibers Freudemann, der ihn mit dem 8. Anteil vereinigte. Der Besitz umfasste Hebungen von drei Hufen, von denen jede sieben Scheffel Roggen, sechs Scheffel Gerste und sechs Scheffel Hafer zahlen musste. Von zwei Hufen gab es außerdem sechs bzw. drei Scheffel Gerste (1489). bzw. Hebungen von einem Gut mit drei Dorfhufen, die 36 Scheffel Roggen, 18 Scheffel Hafer, neun Scheffel Gerste und Geld zahlten. Von einem weiteren Gut kamen 36 Scheffel Roggen, 18 Scheffel Hafer, 12 Scheffel Gerste und Geld sowie Geldhebungen von zwei weiteren Einwohnern, einem Zweidorfhufner (der 24 Scheffel Roggen, 12 Scheffel Hafer und Geld leisten musste) und einem Einhufner, der sechs Scheffel Hafer, sechs Scheffel Gerste und Geld zahlten musste (1514). Der 15. Anteil war von 1514 bis 1621 im Besitz der Familie von Raschkau und kam 1621 in Besitz der von Klitzing, die ihn mit dem 5. Anteil vereinigten. Er bestand aus Hebungen von einem Gut, das Geld, den Dienst und den Zehnten geben musste (1514). Der 16. Anteil war bis 1528 im Besitz der Familie Schilling, danach im Besitz der Familie Reinicke und bestand aus Hebungen von einem Einwohner, der sechs Scheffel Hafer und Geld zahlten musste (1528). Der 17. Anteil war von vor 1654 bis 1736 im Besitz der von Schlomach. Er bestand aus Hebungen von einem Hof.<ref name="Rohrlach211">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 211.</ref> Dieser bezahlte 17 Scheffel Korn, 12 Scheffel Gerste, 12 Scheffel Hafer, die 1654 an das Amt Dahme abgetreten worden waren bzw. Hebungen von einem Hof mit zwei Hufen, die zwei Malter Roggen, einen Malter Gerste, einen Malter Hafer und Geld zahlten. Außerdem musste ein Hof mit einer Hufe einen Malter Roggen, sechs Scheffel Gerste, sechs Scheffel Hafer und Geld bezahlen. Der Anteil umfasste außerdem Geld und Dienst sowie den Zehnt von einem weiteren Hof (1662) und war von 1736 bis nach 1752 im Besitz der Frau von Kleist, eine geborene Schlomach.<ref name="Rohrlach212">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 212.</ref>

13. bis 16. Jahrhundert

Nach der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes (villa) erschien es erneut im Jahr 1221 mit einer Größe von 50 Hufen. Im Jahr 1354 wurde von einem Kirchdorf berichtet, 1368 und 1388 erneut nur von einem Dorf.

Die Bewohner zahlten um 1500 elf Schock 26 Groschen (gr) zur Anlage und 1516 insgesamt 20 Rheinische Gulden (fl) zur Steuer. Im Jahr 1534 betrugen die Abgaben 23 fl 7 gr 9 Pfennig (d) zum 50. Pfennig. Das Dorf bestand im Jahr 1551 aus 17 Hufnern und elf Kossäten und 1562 aus 28 Hauswirten.<ref name="Rohrlach212" /> Im genannten Jahr besaß der Pfarrer zwei Hufen und bekam die 30. Mandel und 13 des Fleischzehnten. Der Küster bekam 30 Scheffel Korn und zwei Brotgänge. Die Kirche besaß drei Stück Acker, auf denen jedes dritte Jahr ungefähr acht Scheffel Korn geerntet werden konnten. Hinzu kamen drei Wiesen.<ref name="Rohrlach214">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 214.</ref> Die 28 Hauswirte sowie der Pfarrer erschienen erneut im Jahr 1584; die Abgaben beliefen sich im Jahr 1586 auf 12 Taler 12 gr 3 d zum 70. Pfennig. Eine Statistik aus den Jahren 1595/1596 führte 20 Einwohner auf, die dem Amt Dahme Michaelisschloß folgende Abgaben leisten: einmal 1 Taler 20 gr, viermal 1 Taler 16 gr, zweimal 1 Taler 2 gr, einmal 20 gr, einmal 13 gr, einmal 8 gr 4 d, einmal 8 gr, dreimal 6 gr, fünfmal 5 gr und einmal 8 d.<ref name="Rohrlach214" />

17. Jahrhundert

Um 1600 gab es im Dorf nach wie vor 28 Hauswirte. Für 1609 wurden genannt: Der Schulze, 16 Ackerleute und elf Kossäten. Um 1625 gab es den Lehnschulzen, der drei Hufen bewirtschaftete. Insgesamt 13 Dreihufner bewirtschafteten 39 Hufen, drei Zweihufner hatten zusammen sechs Hufen, zwei Hufen standen dem Pfarrer zu. Es gab weiterhin elf Gärtner, die keinen Feldacker bewirtschaften konnten. Die Gemarkung war demnach nach wie vor 50 Hufen groß.<ref name="Rohrlach212" /> Von 1635 bis 1815 gehörte der Ort zum sächsischen Amt Dahme, dann zum Landkreis Jüterbog-Luckenwalde in der preußischen Provinz Brandenburg. Eine Statistik aus dem Jahr 1638 führte 17 Bauern und neun Gärtnerhöfe auf, von denen zwei wüst lagen. Im Jahr 1646 waren nur noch neun Bauernhöfe und zwei Gärtner besetzt; eine unmittelbare Folge des Dreißigjährigen Krieges, der auch in Ihlow zu Verwüstungen führte. Eine detaillierte Statistik liegt aus dem Jahr 1658 vor. Demnach gab es ein Lehngut, dass durch den Schulzen besetzt war. Er bewirtschaftete drei Hufen. Von den elf Bauern besaßen acht je drei Hufen, drei je zwei Hufen. Die zwei Gärtner besaßen je einen Garten; einer von ihnen war auch Windmüller. Die Bauern fuhren Wiesenwachs ein, der Kossätenhof bewirtschaftete einen Acker mit 2 ½ Scheffel Aussaat. Fünf Bauernhöfe lagen nach wie vor wüst.<ref name="Rohrlach212" /> Der Pfarrer besaß zwei Hufen und die 30. Mandel. Die Kirche war neu errichtet worden und musste auch die Einwohner aus Mehlsdorf so lange seelsorgerisch betreuen, bis die von Schlomach dort eine neue Kirche errichteten.<ref name="Rohrlach214" /> Die Einwohner aus Ihlow hatten eine Schule errichtet. Im Jahr 1665 wurden die drei Stücke Kirchacker von der Gemeinde bewirtschaftet; ein Stück Acker nutzte der Müller, während der Kohlgarten wüst lag. Die Wiesen nutzte der Schulmeister. Der Pfarrer hingegen bewirtschaftete seine zwei Hufen selbst, während der Küster von jedem Hufner zwei Scheffel Korn, von einem Bauern drei Scheffel Korn und von jedem Wirt zwei Brote und zwei Eier erhielt.<ref name="Rohrlach215">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 215.</ref> Eine Statistik aus dem Jahr 1663 führte 14 Männer (darunter den Schulzen) und 14 Frauen auf. Es gab fünf mündige Söhne, 19 unmündige Söhne und 13 unmündige Töchter. Im Folgejahr gab es nach wie vor das Lehnschulzengut, elf Bauern, zwei Gärtner (darunter fünf wüste Bauernhöfe).<ref name="Rohrlach212" />

18. Jahrhundert

Eine weitere, detaillierte Statistik gab es im Jahr 1713. Sie führte auf: den Lehnschulzen mit drei Hufen, einem Sohn als Knecht, zwei Töchter als Mägde und ein Dienstjunge. Ein Dreihufner hatte einen Sohn als Knecht und eine Tochter als Magd, ein Dreihufner einen Bruder als Knecht, eine Schwester als Magd und eine Magd. Zwei Dreihufner hatten jeder einen Knecht und eine Magd; ein Dreihufner einen Sohn als Knecht und eine Tochter als Magd. Ein anderer Dreihufner hatte einen Sohn als Knecht und eine Tochter als Magd. Zwei Zweihufner hatten einen Knecht und eine Dienstmagd, ein Zweihufner einen Sohn als Knecht und einen weiteren Sohn und eine Magd. Zwei Dreihufner hatten jeder einen Knecht und eine Magd, ein Dreihufner einen Sohn als Knecht sowie einen Sohn und eine Dienstmagd. Ein anderer Dreihufner hatte einen Knecht und eine Tochter als Magd; ein weiterer Dreihufner hatte einen Knecht und eine Magd, ebenso ein weiterer Dreihufner, der auch noch eine Tochter als Magd und eine weitere Tochter als Dienstmagd besaß.<ref name="Rohrlach212" /> Ein Zweihufner hatte einen Sohn als Knecht, eine Tochter als Magd und einen weiteren Sohn. Ein Dreihufner hatte einen Knecht und eine Tochter als Magd, ein weiterer Dreihufner einen Knecht und eine Tochter. Der Kossätenhof mit der Windmühle besaß eine Magd. Es gab weiterhin sieben Kossäten sowie einen Kossäten mit einer Tochter als Magd, einen Kossäten, der als Schneider tätig war und auch den Krug betrieb. In Ihlow lebten außerdem noch ein Häusler und einen Schäfer mit einem Hirtenknecht, die 83 Schafe hielten. Die Bewohner – 17 Bauern und elf Kossäten – betrieben im Jahr 1722 insgesamt 28 Feuerstellen (=Haushaltungen). Es gab eine Windmühle, einen Laufschmied. Für 1746 wurden genannt: der Lehnschulze mit drei Hufen, 16 Bauern und 11 Kossäten. Ein Branntweinbrenner erschien erstmals 1768 in den Akten. Zu dieser Zeit gab es außerdem einen Müller und eine Schmiede. Für 1777 wurden genannt: 29 angesessene Einwohner (17 Hufner, elf Kossäten und einen Häusler). Es gab fünf unbewohnte bzw. publike Häuser: das Pfarrhaus, das Schulhaus, das Hirtenhaus sowie zwei Windmühlen. Für 1793 wurden genannt: 14 Dreihufner (darunter der Schulze), drei Zweihufner, elf Kossäten und 48 Hufen Fläche.<ref name="Rohrlach213">Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 213.</ref>

19. Jahrhundert

Im Jahr 1815 gab es im Dorf zwei Windmühlen sowie 1816 einen Laufschmied und einen Erbkrüger. Für das Jahr 1819 wurden genannt: zwei Getreidewindmühlen, 28 Webstühle, ein Krug, ein Schankwirt, 15 männliche und 14 weibliche Dienstboten sowie zwei Brennereien. In einer Statistik aus dem Jahr 1821 erschienen 17 Hufner, darunter der Lehnschulze, 14 Dreihufner und drei Zweihufner sowie elf Kossäten (darunter der Windmüller). Ihlow bestand im Jahr 1837 aus dem Dorf mit zwei Windmühlen und 32 Wohnhäusern. Für 1840 wurde aufgeführt: ein Windmüller (mit einem Gehilfen), ein Schneider (mit zwei Gehilfen) sowie ein Schmied (mit einem Gehilfen).<ref name="Rohrlach213" /> Ihlow bestand im Jahr 1858 aus drei öffentlichen, 37 Wohn- und 100 Wirtschaftsgebäuden, darunter eine Sägemühle und eine Getreidemühle. Das Dorf war 3560 Morgen (Mg) groß: 60 Mg Gehöfte, 11 Mg Gartenland, 1619 Mg Acker, 493 Mg Wiese, 826 Mg Weide, 551 Mg Wald.<ref name="Rohrlach209" /> 1875 wurde das Dorf fast vollständig durch ein Feuer verwüstet.

20. und 21. Jahrhundert

Zur Jahrhundertwende standen auf 930,6 Hektar (ha) insgesamt 57 Häuser. Es gab einen Auszüger, drei Büdner, einen Halbhufner, einen Halbhufner, der auch als Stellmachermeister arbeitete, einen Halbkossäten, elf Hufner, zwei Hufner und Gastwirte, einen Hufner und Gemeindevorsteher, einen Hufner und Mühlenmeister, acht Kossäten, einen Kossäten und Stellmachermeister, einen Pastor, einen Rentner, einen Rentner und Stammgutsbesitzer sowie einen Schmiedemeister. Ihlow wurde 1931 Landgemeinde mit einer Fläche von 930,5 ha<ref name="Rohrlach209" />, auf der 65 Wohnhäuser mit 79 Haushaltungen standen. Eine Statistik aus dem Jahr 1939 führte auf: 14 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die zwischen 20 und 100 ha groß waren. Zehn Betriebe waren zwischen 10 und 20 ha, 17 zwischen 5 und 10 ha sowie 22 zwischen 0,5 und 5 ha groß.

1952 wurde Ihlow dem Kreis Jüterbog im DDR-Bezirk Potsdam zugeordnet. Eine LPG Typ I gründete sich 1957 aus sechs Mitgliedern, die 22 ha Fläche bewirtschafteten. Zwei Jahre später gab es auch eine LPG Typ III mit acht Mitgliedern und 61 ha Fläche. Im Jahr 1960 bestanden die LPG Typ III mit 51 Mitgliedern und 312 ha Fläche, die 1975 an die LPG Typ III Illmersdorf angeschlossen wurde. Es gab außerdem eine LPG Typ I mit 22 Mitgliedern und 133 ha Fläche, die 1961 an die LPG Typ III angeschlossen wurde. Weiterhin bestand eine LPG Typ I mit 24 Mitgliedern und 176 ha Fläche, die 1968 ebenfalls an die LPG Typ III angeschlossen wurde. Im Jahr 1983 gab es in Ihlow die LPG Hohenseefeld, Sitz Illmersdorf mit Milchviehanlage I sowie die Zentrale Einrichtung Waldwirtschaft.<ref name="Rohrlach209" />

Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Am 31. Dezember 2001 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bollensdorf, Illmersdorf, Mehlsdorf, Niendorf und Rietdorf nach Ihlow eingemeindet.<ref>Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001. StBA</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 314
1890 378
1910 344
1925 328
1933 318
1939 291
Jahr Einwohner
1946 422
1950 422
1964 277
1971 267
1981 215
1985 233
Jahr Einwohner
1990 219
1995 224
2000 212
2005 813
2010 773
2015 705
Jahr Einwohner
2020 646
2021 636
2022 662
2023 648
2024 630

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Teltow-Fläming. S. 18–21</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Ihlow besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 80,7 % zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref>

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil Sitze
Einzelbewerber Christopher Elsner 16,2 % 1
Einzelbewerber Thomas Krause 13,5 % 1
Einzelbewerber Sebastian Schulze 12,7 % 1
Einzelbewerber René Knuppe 11,4 % 1
Einzelbewerber Torsten Krüger 11,4 % 1
Einzelbewerberin Alexandra Schirrmeister 10,1 % 1
CDU 09,1 % 1
Einzelbewerber Thomas Hertel 08,0 % 1
Einzelbewerberin Susanne Herzog 05,6 %
FDP 01,3 %

Bürgermeister

Schüler wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidaten mit 92,9 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren zum ehrenamtlichen Bürgermeister<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)</ref> gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 (Memento vom 20. August 2019 im Internet Archive)</ref> Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde er erneut ohne Gegenkandidaten mit 88,2 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit bestätigt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Ihlow am 9. Juni 2024</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Ihlow Kirche.jpg
Dorfkirche Ihlow (Fläming)

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Bauwerke

  • Die Dorfkirche Bollensdorf entstand in den Jahren 1946 bis 1953. Am 1. Advent 2008 wurde das 55-jährige Bestehen der Kirche gefeiert. 2007/2008 wurde die Kirche in Eigeninitiative der Bürger, durch Spenden und mithilfe der Arbeit mehrerer Unternehmen restauriert. Die Lausitzer Rundschau bezeichnete diese Initiative der Bewohner von Bollensdorf als „Wunder von Bollensdorf“. Die Kirchenausstattung ist bauzeitlich.
  • Die Dorfkirche Ihlow ist die einzige im Fläming, die einen zweispitzigen Kirchturm aufweist. Die Legende besagt, dass der Teufel durch die Kirche geritten sei und die Kirche seitdem zwei Spitzen hat.
  • Die Dorfkirche Illmersdorf entstand im 13. Jahrhundert. Der Kirchenführer des Kirchenkreises Zossen-Fläming weist auf eine als „kurios“ bezeichnete Tatsache hin: Das Wappen und der Familienname passen nicht zueinander. Zu einer früheren Zeit muss die Fünte gebrochen und anschließend instand gesetzt worden sein. Dabei wurden die zerbrochenen Teile um 90 Grad versetzt wieder zusammengefügt.<ref>Evangelischer Kirchenkreis Zossen-Fläming Synodaler Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): Zwischen Himmel und Erde – Gottes Häuser im Kirchenkreis Zossen-Fläming, Laserline GmbH, Berlin, S. 180, 2019</ref>
  • Die Dorfkirche Mehlsdorf ist ein Putzbau aus Feld- und Mauerstein aus dem Jahr 1665. Im Innern steht unter anderem ein Kanzelaltar aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
  • Die Dorfkirche in Niendorf wurde im 18. Jahrhundert auf dem Sockel eines Vorgängerbaus errichtet. 1908 wurde sie von der Kirchengemeinde neobarock überformt. Im Innern befinden sich unter anderem ein Altar sowie eine Kanzel aus dem 18. Jahrhundert.
  • Die Dorfkirche Rietdorf ist eine Feldsteinkirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Innern steht unter anderem ein Altarretabel aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Naturdenkmale

Siehe Liste der Naturdenkmale in Ihlow (Fläming)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ihlow liegt an der Bundesstraße 102 zwischen Jüterbog und Dahme/Mark und an der Landesstraße L 713 nach Schönewalde.

Die Haltepunkte Ihlow und Niendorf lagen an der Bahnstrecke Jüterbog–Dahme (Mark), auf der der Personenverkehr 1963 eingestellt wurde.

Durch Ihlow verkehrt die Rufbuslinie 774 Dahme–Werbig. Sie wird durch die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming bedient.

Sport

Die Gemeinde wird vom Flaeming-Skate berührt. Es handelt sich dabei um die längste zusammenhängende Strecke für Inlineskater und Radfahrer dieser Art in Europa.

Persönlichkeiten

  • Johann Christian Krackow (1691–1773), Pfarrer in Ihlow<ref>Ulrike Müller-Harang: Kirms-Krackow-Haus: Sechzig Neuerwerbungen des Goethe-Nationalmuseums. Carl Hanser, München 1999. ISBN 978-3-446-19725-1</ref>
  • Immanuel Johann Gerhard Scheller (1735–1803), Altphilologe und Lexikograf, in Ihlow geboren

Literatur

  • Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil X, Jüterbog-Luckenwalde. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2020, ISBN 978-3-941919-81-5, S. 209–215 (bwv-verlag.de).

Weblinks

Commons: Ihlow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Hauptsatzung"> @1@2Vorlage:Toter Link/daten.verwaltungsportal.deHauptsatzung der Gemeinde Ihlow (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 319 kB) </ref> </references>

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