Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung
| Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung | |
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| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:IHEID Logo 2013.tif | |
| Gründung | 1927 |
| Trägerschaft | Privat |
| Ort | Genf |
| Kanton | Genf |
| Land | Schweiz |
| Direktorin | Marie-Laure Salles<ref>The Graduate Institue Geneva Leadership (abgerufen am 18.03.2022).</ref> |
| Studierende | 1077 (2020)<ref name="activity">The Graduate Institute Geneva: Activity Report 2020 (PDF).</ref> |
| Mitarbeiter | 83 (akademisch, 2020)<ref name="activity" /> |
| davon Professoren | 71 (2020)<ref name="activity" /> |
| Jahresetat | CHF 98 Mio. (2020) <ref name="activity" /> |
| Netzwerke | APSIA, Europaeum, EUA, ECUR, EADI, AUF |
| Website | www.graduateinstitute.ch |
Das Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), IHEID; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), GIIS) ist eine Hochschule mit dem Rechtsstatus einer privaten Stiftung. Das IHEID ist die Nachfolgeinstitution des 1927 gegründeten Institut universitaire de hautes études internationales (IUHEI) und des 2008 angeschlossenen Institut universitaire d’études du développement (IUED) in Genf. Vorlage:Hinweisbaustein
Das Institut
Das IHEID gilt als die älteste Einrichtung für internationale Studien in Kontinentaleuropa. Seine Gründer, der Westschweizer Diplomat William Rappard und der französische Wirtschaftshistoriker Paul Mantoux versuchten, den Elan des seit 1920 in Genf beheimateten Völkerbunds zu institutionalisieren und schufen die Grundlagen für die späteren Forschungs- und Lehrangebote.<ref name="FAZ2005-02-08">Thomas Veser: Traditionsreiche Schule der hohen Diplomatie. Am Genfer Institut universitaire de hautes études internationales unterrichten Dozenten aus 18 Ländern. Das anspruchsvolle Studium bietet reizvolle Praxisbezüge. Die Lebenshaltungskosten sind relativ hoch. In: Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 8. Februar 2005, abgerufen am 19. Oktober 2018.</ref> Der aufkommende Nationalsozialismus in Deutschland vertrieb hervorragende Forscher aus Deutschland, von denen einige in Genf aufgenommen wurden.<ref name="FAZ2005-02-08"/> Unter diesen befanden sich beispielsweise liberale Ökonomen wie Wilhelm Röpke und Ludwig von Mises.<ref name="FAZ2005-02-08"/><ref name="burckhardt"> Carl J. Burckhardt: Zum Gedächtnis William Rappards. In: Basler Nachrichten. 2. Mai 1958, 1. Beilage zu Nr. 182.</ref> Neben diesen beiden verstärkten aber auch Guglielmo Ferrero, Hans Kelsen, Hans Wehberg und Walther Schücking den Lehrkörper der Schule.<ref name="burckhardt"/>
1945 übernahm Jacques Fremond die Leitung der Schule und führte diese für 23 Jahre, in denen er ein Afrikainstitut aufbaute, aus dem sich der heutige Zweig der Entwicklungshilfe entwickelte.<ref name="FAZ2005-02-08"/> Auch dieser Umstand führt dazu, dass es kaum ein Institut gibt, dass stärker internationalisiert ist, als die IHEID.<ref name="FAZ2005-02-08"/>
Von 1977 bis 1995 befanden sich Teile der Bibliothek im Centre William Rappard.
Gegenwart
900 Studenten aus mehr als 100 Ländern besuchen heute das renommierte Institut, das sich heute auf mehrere Gebäude in Genf verteilt. Neuer Hauptcampus ist seit Herbst 2013 das Maison de la paix („Haus des Friedens“), das auf einem Grundstück im Genfer Quartier der internationalen Organisationen erbaut wurde. Die Landesregierung stellte Bundesmittel für den Bau zur Verfügung.
Das „Haus des Friedens“ beherbergt, neben einem Grossteil des IHEID, auch die drei Genfer Zentren, die dem Eidgenössischen Departement des Innern und dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport unterstellt sind: das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik, das Zentrum für demokratische Kontrolle der Streitkräfte und das Internationale Zentrum für Humanitäre Minenräumung.<ref>IHEID: Bundesrat und Genfer Kantonsregierung stellen das neue Kompetenzzentrum für den Hochschulschwerpunkt im Bereich internationale Studien vor, 2. Juni 2006 EDI Bern, Gemeinschaftsmitteilung Eidgenössisches Departement des Innern/Erziehungsdirektion des Kantons Genf.</ref>
Absolventen
Nobelpreisträger
Staatschefs
- Micheline Calmy-Rey (Schweiz)
- Kurt Furgler (Schweiz)
- Michel Kafando (Burkina Faso)
- Alpha Oumar Konaré (Mali)
- Henri von Luxemburg (Luxemburg)
Weblinks
- Offizielle Website
- Literatur von und über Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
<references/>
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