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Höngeda

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Höngeda
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(684)&title=H%C3%B6ngeda 51° 11′ N, 10° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(684) 51° 10′ 55″ N, 10° 30′ 12″ O
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Höhe: 198 m ü. NN
Fläche: 5,96 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Höngeda, Stadt Mühlhausen/Thüringen. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 684 (Sep. 2023)<ref>Mühlhausen/Thüringen – Einwohnerstatistik. In: www.muehlhausen.de. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner/km²
Eingemeindung: 30. Juni 1994
Eingemeindet nach: Weinbergen
Postleitzahl: 99998
Vorwahl: 03601
Lage von Höngeda in Thüringen
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Höngeda ist ein Ortsteil der Stadt Mühlhausen im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 207 kB) § 2 und 3. In: Webauftritt. Stadt Mühlhausen, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Höngeda liegt südöstlich von Mühlhausen an der Landesstraße 247 von Mühlhausen nach Gotha im Thüringer Becken und in der zwei Kilometer breiten Unstrutniederung. Die Gemarkung ist ein flachwelliges Ackerhügelland. Pappeln lockern die Landschaft auf.

Geschichte

Datei:Tractus Eichsfeldiae.jpg
Das Eichsfeld und das Gebiet der Freien und Reichsstadt Mühlhausen mit Hongeda (Höngeda) um 1759 (die Karte enthält einige Fehler: siehe Kartenbeschreibung)
Datei:Höngeda St. Cyriakus 01.jpg
St. Cyriakus

Bereits am 18. Mai 876 wurde Höngeda erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 128.</ref> Am 4. Juni 1300 verkaufte Landgraf Friedrich zu Thüringen das Dorf zusammen mit Grabe und Bollstedt der Reichsstadt Mühlhausen.<ref>Reinhard Jordan (Hrsg.): Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. Band 1: (–1525). Danner, Mühlhausen 1900, S. 65.</ref> 1565 zählte man in Höngeda 30 Mann Bevölkerung.<ref>Reinhard Jordan (Hrsg.): Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. Band 1: (–1525). Danner, Mühlhausen 1900, S. 41.</ref>

1802 fiel Höngeda zusammen mit Mühlhausen an das Königreich Preußen, von 1807 bis 1813 an das von Napoleon geschaffene Königreich Westphalen (Kanton Dorla) und wurde nach dem Wiener Kongress 1816 dem Landkreis Mühlhausen in der preußischen Provinz Sachsen zugeordnet.

Höngeda ist von jeher ein landwirtschaftlich orientierter Ort, der nach der Wende neue Eigentumsformen der Landarbeit beschritten hat. Im Dorf hat sich die Kleinindustrie angesiedelt. Tiergehege und Gondelteich sind Anziehungspunkte im Umland.

Am 30. Juni 1994 wurde Höngeda in die neue Gemeinde Weinbergen integriert.<ref name="Gemeinden1994">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Seit dem 1. Januar 2019 ist es, durch den Beitritt der Gemeinde Weinbergen zur Stadt Mühlhausen, ein Ortsteil dieser Stadt.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018, S. 804. Thüringer Landtag, abgerufen am 23. April 2022.</ref>

Kirche

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Höngeda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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