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Holtkamp (Bielefeld)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Holtkamp
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(533)&title=Holtkamp 51° 58′ N, 8° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(533) 51° 57′ 47″ N, 8° 24′ 4″ O
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Höhe: 87 m
Fläche: 3,06 km²
Einwohner: 533 (31. Dez. 2008)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Brackwede
Postleitzahl: 33649
Vorwahl: 0521 / 05241
Datei:Stadtteil Holtkamp in Bielefeld.svg
Karte
Lage von Holtkamp in Brackwede
Stadt Bielefeld
Datei:Wappen-holtkamp.jpg
Flagge von Holtkamp, gehisst an der Evangelischen Kirche Isselhorst

Holtkamp ist ein Ortsteil im Stadtbezirk Brackwede von Bielefeld in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Holtkamp eine eigenständige Gemeinde im Kreis Bielefeld.

Geographie

Die Stadt Bielefeld ist unterhalb der zehn Bezirke nicht weiter in administrative oder politische Einheiten gegliedert. Stadtteile sind in Bielefeld daher nur informelle Teilgebiete, deren Abgrenzung sich meist auf das Gebiet einer Altgemeinde bezieht. Zu statistischen Zwecken ist Bielefeld jedoch in 72 „statistische Bezirke“ eingeteilt. Die Altgemeinde Holtkamp gehört heute zum statistischen Bezirk 36 Ummeln/Holtkamp.

Holtkamp ist eine landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung. Im Norden grenzt Holtkamp an Steinhagen, im Süden an Gütersloh und im Osten an den Bielefelder Stadtteil Ummeln. Durch Holtkamp fließt der Lichtebach.

Geschichte

Die Bauerschaft Holtkamp gehörte bis zur Franzosenzeit zur Vogtei Brackwede im Amt Sparrenberg der Grafschaft Ravensberg und von 1807 bis 1813 zum Kanton Brackwede im Königreich Westphalen. Bis zur Eingemeindung nach Brackwede im Jahre 1970 war Holtkamp danach eine Gemeinde im Amt Brackwede des Landkreises Bielefeld. Kirchlich gehörte der Ort seit jeher zum evangelischen Kirchspiel Isselhorst. 1969 beschlossen die Gemeinderäte der ebenfalls zum Amt Brackwede gehörenden Gemeinden Isselhorst, Ebbesloh, Hollen und Niehorst den Anschluss an die Stadt Gütersloh, während Holtkamp sich für den Beitritt zur damals noch selbständigen Stadt Brackwede entschied. Damit Holtkamp eine Landverbindung zu Brackwede bekam, wurde gleichzeitig ein Teil von Isselhorst nach Brackwede eingemeindet. Diese Zuordnung trat am 1. Januar 1970 in Kraft.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld, §10. In: recht.nrw.de. 4. Dezember 1969, abgerufen am 1. Mai 2010.</ref> Am 1. Januar 1973 wurde die Stadt Brackwede im Rahmen einer erneuten kommunalen Neugliederung mitsamt Holtkamp nach Bielefeld eingegliedert.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref> Zur Arrondierung der Bielefelder Stadtgrenze im Raum Holtkamp wurde gleichzeitig ein Gebietsstück von Steinhagen nach Bielefeld umgegliedert.

Einwohnerentwicklung

Nach 2008 sind keine Daten mehr verfügbar, da der heutige statistische Bezirk nur gemeinsame Daten zu Ummeln und Holtkamp beinhaltet.<ref>Statistischer Bezirk Holtkamp und Ummeln. Stadt Bielefeld Amt für Demographie und Statistik, abgerufen am 13. Oktober 2015.</ref>

Jahr Einwohner Quelle
1799 231 <ref>Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. Kleinenbremen 1805, § 1 Das Amt Sparrenberg, S. 29 (google.de).</ref>
1812 245 <ref>Westfalen unter Hieronymus Napoleon. (Digitalisat) 1812, S. 47, abgerufen am 20. April 2010.</ref>
1864 291 <ref name="handbuch1866">Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Minden. (Digitalisat) 1866, S. 10, abgerufen am 22. April 2010.</ref>
1910 196 <ref>Landkreis Bielefeld. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2023;.</ref>
1939 187 <ref name="rademacher">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1961 226 <ref name="Bunermannkostering">Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 202.</ref>
1966 236 <ref>Landkreis Bielefeld (Hrsg.): 150 Jahre Landkreis Bielefeld. 1966, S. 60.</ref>
2008 533 <ref>Sozialleistungsbericht 2008. (pdf; 9,5 MB) Stadt Bielefeld, 31. Dezember 2008, S. 185, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Januar 2012; abgerufen am 25. Mai 2010: „Einwohnerzahl des Statistischen Bezirks Holtkamp“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bielefeld.de</ref>

Museum

Im März 2006 eröffnete das Heimatmuseum Isselhorst in Holtkamp.<ref>Heimatverein Isselhorst: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heimatmuseum (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimatverein-isselhorst.de</ref> Der Heimatverein konnte in Isselhorst selbst keine geeigneten Räumlichkeiten finden.

Bildung

Die städtische Kindertagesstätte in Holtkamp bietet jeweils 20 Kindergartenplätze für 25- und 35-stündige Betreuung.<ref>Webseite der Stadt Bielefeld: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KiTa Holtkamp (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bielefeld.de</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Brackwede:

Brackwede | Holtkamp | Quelle | Ummeln

Dornberg:

Babenhausen | Großdornberg | Hoberge-Uerentrup | Kirchdornberg | Niederdornberg-Deppendorf | Schröttinghausen

Gadderbaum:

Bethel

Heepen:

Altenhagen | Baumheide | Brake | Brönninghausen | Heepen | Milse | Oldentrup

Jöllenbeck:

Jöllenbeck | Theesen | Vilsendorf

Mitte:

(keine Gliederung in Stadtteile)

Schildesche:

Gellershagen | Sudbrack | Schildesche

Senne:

Buschkamp | Windelsbleiche | Windflöte

Sennestadt:

Dalbke | Eckardtsheim | Heideblümchen | Sennestadt

Stieghorst:

Hillegossen | Lämershagen-Gräfinghagen | Sieker | Stieghorst | Ubbedissen

Vorlage:Klappleiste/Ende