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Hochschule für Telekommunikation Leipzig

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Hochschule für Telekommunikation Leipzig
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Hochschule für Telekommunikation Leipzig Logo.svg
Motto Hier beginnt Zukunft
Aktivität 11. September 1953 bis 31. Dezember 2022
Trägerschaft Deutsche Telekom AG
Ort Datei:Coat of arms of Leipzig.svg Leipzig
Bundesland SachsenDatei:Flag of Saxony.svg Sachsen
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Christiane Springer (Rektor), Ulrike Planert (Kanzler)<ref>hft-leipzig.de</ref>
Studierende 43 (Oktober 2021)<ref name="Protokoll der 4. Sitzung des Akademischen Senates am 04.10.2021"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Protokoll der 4. Sitzung des Akademischen Senates am 04.10.2021, S. 1 (Memento vom 10. November 2021 im Internet Archive) (PDF), auf hft-leipzig.de</ref>
Mitarbeiter 33 (Oktober 2021)<ref name="Protokoll der 4. Sitzung des Akademischen Senates am 04.10.2021" />
davon Professoren Personal an den Hochschulen im Freistaat Sachsen | 2021] (Excel-Datei), auf statistik.sachsen.de</ref>
Website www.hft-leipzig.de
Datei:Telekom-Hochschule verschneite Vorderansicht.jpg
Hochschule für Telekommunikation Leipzig, Eingangsgebäude (März 2018)

Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) war eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule in Trägerschaft der Deutschen Telekom. Die Hochschule befand sich im Leipziger Stadtteil Connewitz. Es wurden sowohl Direktstudium als auch duale Studiengänge und berufsbegleitende Studiengänge angeboten.

Im Jahr 2018 sprach sich der Wissenschaftsrat gegen eine Akkreditierung der Hochschule aus.<ref name=":0">Wissenschaftsrat: Pressemitteilung: Vier Entscheidungen in Verfahren der Institutionellen Akkreditierung (PDF, 69KB). (PDF) 29. Januar 2018, abgerufen am 19. Juli 2024.</ref>

Aufgrund dessen wurden seit 2018 keine Studierenden mehr immatrikuliert. Die bereits immatrikulierten Studierenden konnten ihr Studium beenden.

Geschichte

Datei:Fotothek df roe-neg 0006465 017 Baustelle.jpg
Baustelle der Fachschule für Post- und Fernmeldewesen (1953)

Gründung & Betrieb bis 1990

Am 28. April 1952 begann die Deutsche Post in der Connewitzer Gustav-Freytag-Straße mit dem Neubau einer Schule für das Post- und Fernmeldewesen nach einem Entwurf von Kurt Nowotny. Die Schule wurde am 11. September 1953 eröffnet, und es nahmen 277 Schüler das dreijährige Direktstudium zum Postwirtschaftler auf. Am 1. Januar 1954 begann zusätzlich ein fünfjähriges Fachschulfernstudium für das Post- und Zeitungswesen.

Am 13. Oktober 1954 erhielt die Fachschule den Namen „Rosa Luxemburg“. Nach der Verlagerung der Ingenieurausbildung für Funk- und Fernmeldewesen von Berlin und Königs Wusterhausen nach Leipzig im Jahre 1958 erhielt die Schule den Status einer Ingenieurschule und wurde in Ingenieurschule für Post und Fernmeldewesen „Rosa Luxemburg“ umbenannt. Vor der Schule steht noch heute eine Büste Luxemburgs.

Umbruch mit der Wiedervereinigung

Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde die Ingenieurschule auf Anordnung des damaligen Bundesministers für Post und Telekommunikation in die Deutsche Bundespost Telekom überführt. Der ehemalige Rektor der Fachhochschule der Deutschen Bundespost Berlin (FH der DBP Berlin) Uwe Rabenhorst wurde am 15. November 1990 mit der Leitung der Ingenieurschule betraut. Er übernahm die Aufgaben eines Gründungsrektors beim Ausbau der Ingenieurschule Leipzig der Deutschen Bundespost Telekom zur Fachhochschule Leipzig der Deutschen Telekom.

Datei:MKBler - 880 - Rosa-Luxemburg-Büste.jpg
Luxemburg-Büste vor der Hochschule

Im Jahr 1992 erfolgte mit Wirkung vom 25. September 1991 die unbefristet gültige staatliche Anerkennung als Fachhochschule durch den Freistaat Sachsen.<ref name=":1">Wissenschaftsrat: Stellungnahme zur Akkreditierung der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. (PDF) Wissenschaftsrat, 26. Januar 2018, S. 21, abgerufen am 21. Juni 2019: „Der Freistaat Sachsen hat die Hochschule unter dem Namen „Fachhochschule der Deutschen Bundespost“ im Jahr 1992 mit Wirkung vom 25. September 1991 ohne Befristung staatlich anerkannt.“</ref><ref>Hans Joachim Meyer: Antrag der Fraktion der FDP, LDRS 1/1228. (PDF) Staatliche Anerkennung der privaten Fachhochschule Leipzig der Deutschen Bundespost Telekom. Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 15. Januar 1992, abgerufen am 21. Juni 2019: „Der Bescheid zur staatlichen Anerkennung der Fachhochschule der Deutschen Bundespost Telekom in Leipzig wird zur Zeit vorbereitet und ist im Februar 1992 zu erwarten.“</ref> Von nun an wurden an der Fachhochschule Diplomingenieure (FH) ausgebildet. Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost ging die Fachhochschule 1995 auf die Deutsche Telekom über. Sie war seit 2000 die einzige unternehmenseigene Fachhochschule der Telekom. Im Zuge des Bologna-Prozesses erfolgte die Einführung neuer, gestaffelter Bachelor- und Masterstudiengänge und entsprechender Abschlüsse. Im Jahr 2007 erhielt die Fachhochschule den neuen Namen Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), der die Kernkompetenz in der Telekommunikation herausstellen sollte.

Wechsel der Trägerschaft und Verlust der Akkreditierung

Zum 1. November 2013 erfolgte ein Wechsel von der direkten Trägerschaft der Deutschen Telekom zur HfTL Trägergesellschaft mbH, einer Tochtergesellschaft der Telekom.<ref name=":2">Helke Ellersiek: Telekom-Hochschule schließt letzten Standort. In: Die Tageszeitung: taz. 16. Mai 2018, ISSN 0931-9085, S. 18 (taz.de [abgerufen am 26. Juli 2024]).</ref><ref name=":3">Chronik der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Hochschule für Telekommunikation Leipzig, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2022; abgerufen am 29. Juli 2024.</ref> Zur selben Zeit wurde, trotz der unbefristet gültigen staatlichen Anerkennung, ein Verfahren zur institutionellen Akkreditierung notwendig.

Im Jahr 2016 erwarb die Leipziger Vicus Group AG den Campus der HfTL von der Telekom<ref>Pressemitteilung: Vicus Group AG erwirbt Campus der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL). (PDF) Vicus Group AG, 21. Oktober 2016, abgerufen am 29. Juli 2024.</ref> und verkaufte ihn im Jahr 2017 an das Land Sachsen weiter.<ref>Pressemitteilung: Vicus Group AG veräußert Campus der Hochschule für Telekommunikation (HfTL) in Leipzig an das Land Sachsen. (PDF) Vicus Group AG, 19. Oktober 2017, abgerufen am 29. Juli 2024.</ref>

Im Jahr 2018 sprach sich der Wissenschaftsrat gegen eine Akkreditierung der Hochschule aus. Der Wissenschaftsrat kritisierte in seiner Entscheidung die fehlende akademische Eigenständigkeit gegenüber ihrer Betreiberin, der Deutschen Telekom.

Wesentliche Entscheidungen, die die akademischen Angelegenheiten der HfTL betreffen, würden außerhalb der Hochschule getroffen. Dazu gehörte unter anderem die Festlegung der Studierendenzahlen in den verschiedenen Studienformaten. Die HfTL erreichte nicht den erforderlichen Anteil von mindestens 50 Prozent hauptberuflicher professoraler Lehre. Die Forschungsleistung hinter den Erwartungen einer Hochschule mit Masterangeboten zurück. Nach Selbstauskunft der am Verfahren beteiligten Hochschulangehörigen, seien die Rahmenbedingungen für Forschungsleistungen unzureichend gewesen.

Insgesamt kam der Wissenschaftsrat zu dem Schluss, dass die HfTL den wissenschaftlichen Maßstäben einer Hochschule nicht entsprach.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Im Jahr 2018 waren rund 1.600 Studierende an der Hochschule immatrikuliert. In den Jahrzehnten davor waren es ungefähr 500.<ref name=":2" />

Stiftungsfakultät an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Bereits im April 2017 fand ein Gespräch zwischen dem damaligen Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, über die Einrichtung einer Stiftungsfakultät statt.<ref name=":4">Antwort auf die Anfrage des Abgeordneten Rene Jalaß, Fraktion DIE LINKE, Drs.-Nr.: 6/12271, Thema: Bisherige Vereinbarung zwischen der HfT Leipzig und der HTWK Leipzig zur Bildung einer Stiftungsfakultät. (PDF) Sächsischer Landtag, 26. Februar 2018, abgerufen am 30. Juli 2024.</ref>

Im Januar 2018 wurde bekannt, dass die Deutsche Telekom mit dem Land Sachsen über die Schaffung einer Fakultät in der benachbarten Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) verhandelt.<ref>Wissenschaftsministerium verhandelt mit Deutscher Telekom AG über Gründung einer Stiftungsfakultät „Digitale Transformation“ an der HTWK Leipzig. Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, 16. Januar 2018, abgerufen am 29. Januar 2018.</ref> Für die im Jahr 2018 zu gründende Fakultät, würde die Deutsche Telekom die Kosten für die Professuren und die Kosten für sämtliche Ressourcen auf Vollkostenbasis übernehmen. Für den Konzern halbiert sich der finanzielle Aufwand von bisher zehn Millionen Euro für die HfTL auf jährlich fünf Millionen Euro für die Fakultät.<ref name=":2" /> Der dafür notwendige Vertrag wurde im November 2018 von allen Parteien unterschrieben.<ref>TeleTheo: Pressekonferenz – Gründung Stiftungsfakultät – Deutsche Telekom und HTWK Leipzig. In: YouTube. 30. November 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.</ref> Die Fakultät wird nur noch 500 Studierende umfassen und auf das bisherige Profil der Wirtschaftsinformatik verzichten.<ref>Deutsche Telekom AG stiftet 17 Professuren für Digitalisierung – Gründung einer Fakultät „Digitale Transformation“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig geplant. Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, 30. November 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.</ref>

Die Fakultät „Digitale Transformation“ hat seit 2020<ref>Neue HTWK-Fakultät zieht in den Leipziger Westen. HTWK Leipzig, 16. März 2020, abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> ihren Sitz im ehemaligen Telekom-Tagungshotel<ref>Martina Vetter: Leipziger HTWK zieht in ehemaliges Tagungshotel der Telekom. In: Immobilien Zeitung. IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, 9. August 2019, abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> in der Zschocherschen Str. 69 in Leipzig-Plagwitz. Die Finanzierung der Fakultät durch die Deutsche Telekom AG ist gemäß Anlage 2 zum MoU bis zum Jahr 2031 vertraglich gesichert. Spätestens zu Beginn des Jahres 2026 sollen Verhandlungen über die Fortsetzung der Zusammenarbeit aufgenommen werden.<ref name=":4" />

Schließung

Unabhängig von der Schaffung dieser Fakultät, beabsichtigte die Deutsche Telekom ab 2020 keinen eigenen Hochschulbetrieb mehr anzubieten. Noch im selben Monat betonte der sächsische Ministerpräsident, dass das Fortbestehen der HfTL bis über 2020 hinaus finanziell gesichert sei.<ref>Nora Miethke: Sachsen forscht zum Datenschutz. In: Sächsische Zeitung. DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG, 16. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 16. November 2018 (Printarchiv: "https://www.wiso-net.de/document/SZO__30380631"): „Der Ministerpräsident betonte, dass das Fortbestehen der HfTL in Leipzig mit ihren langjährigen Erfahrungen insbesondere im Bereich der Telekommunikation auch über 2020 hinaus finanziell gesichert sei und für die HTWK nutzbar gemacht werde.“</ref> Um jedoch dem Rechtsanspruch der verbleibenden Studenten gerecht zu werden, wurde im Mai 2019 die staatliche Anerkennung letztmals bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.<ref>Jens Rometsch: Telekom-Hochschule bleibt noch zwei Jahre länger geöffnet. In: Leipziger Volkszeitung. 29. Mai 2019, abgerufen am 12. Juni 2019: „Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) ließ sich wie folgt zitieren: „(…) Viele hatten sich mit der Sorge um ihre Zukunft an uns gewandt und ich bin froh, dass wir (…) eine gute Lösung gefunden haben und mit der Verlängerung der staatlichen Anerkennung für die Hochschule dem Rechtsanspruch der Studierenden gerecht werden.““</ref> Zum 1. September 2019 erfolgte die Rückübertragung der Trägerschaft der Hochschule von der HfTL Trägergesellschaft mbH auf die Deutsche Telekom AG.<ref name=":3" /> Die Abwicklung noch bestehender Verpflichtungen erfolgt seit dem 1. Januar 2023 über eine Abteilung der Deutschen Telekom.<ref>Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL): Geschichte und Transformation, auf telekom.com</ref>

Der Campus wurde nach der Schließung der HfTL von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur übernommen.

Studienangebot

Bis zum Auslaufen der staatlichen Akkreditierung am 31. Dezember 2022<ref>Keine Beanstandung der wissenschaftlichen Qualität in der Lehre. Hochschule für Telekommunikation Leipzig, 30. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2018; abgerufen am 19. Juli 2024.</ref><ref>Telekom-Hochschule bleibt noch zwei Jahre länger geöffnet. In: Leipziger Volkszeitung. Abgerufen am 12. Juni 2019.</ref> konnten Studenten ihr Studium in den nachfolgend aufgelisteten Studiengängen beenden.

Direkt studiert werden konnte:

Darüber hinaus wurden folgende duale Studiengänge angeboten:

  • Kommunikations- und Medieninformatik (6 Semester plus 3 Monate, B.Eng.)
  • Wirtschaftsinformatik (6 Semester plus 3 Monate, B.Sc.)
  • Wirtschaftsinformatik (5 Semester plus 2 Monate, M.Sc.)
  • Angewandte Informatik (6 Semester plus 3 Monate, B.Sc.)

Als berufsbegleitende Studiengänge gab es an der HfTL:

  • Informations- und Kommunikationstechnik (9 Semester, B.Eng.)
  • Telekommunikationsinformatik (9 Semester, B.Eng.)
  • Wirtschaftsinformatik (9 Semester, B.Sc.)
  • Wirtschaftsinformatik (5 Semester plus 2 Monate, M.Sc.)
  • Informations- und Kommunikationstechnik (5 Semester plus 2 Monate, M.Eng.)

Die Immatrikulation für alle Studiengänge erfolgte zum Wintersemester.<ref>Leipzig – Telekom-Hochschule bekommt Akkreditierung entzogen. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 9. Mai 2018]).</ref><ref>Luise Mosig: Hochschule für Fehlkommunikation. (PDF) In: student! Die unabhängige Leipziger Hochschulzeitung. student! e. V., April 2018, S. 2, abgerufen am 9. Mai 2018.</ref>

Rektoren

  • Horst Mehlhorn (1953–1958)
  • Werner Rauschenbach (1958–1965)
  • Heinz Thieme (1966–1975)
  • Gerhard Schmidt (1976–1980)
  • Rolf Ludwig (1981–1990)
  • Uwe Rabenhorst (1990–1997)
  • Volkmar Brückner (1998–2007)
  • Michael Meßollen (2007–2010)
  • Volker Saupe (2010–2014, von 2014 bis 2018 kommissarisch)
  • Christiane Springer (2018–2022)<ref>Prof. Dr. Christiane Springer als neue Rektorin der HfTL gewählt. Hochschule für Telekommunikation Leipzig, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2018; abgerufen am 19. Juli 2024.</ref>

Campus

Der Campus der HfTL befand sich im südlichen Leipziger Stadtteil Connewitz. Auf dem Campus befanden sich die Hörsäle, Seminarräume und die Labore sowie ein Bistro. Außerdem gab es bis 2010 den studentisch kulturellen FHL-Club Leipzig e.V. und später bis 2020 den HfTL-Studentenclub „Stecker“, in dessen ehemaligen Räumlichkeiten nach dem Übergang der Hochschulgebäude an die HTWK Leipzig ein neuer Club namens „Eichamt E14“ (nach seiner Adresse in der Eichendorffstraße 14) beheimatet ist.

Kind und Karriere

Seit September 2011 stehen ein Kindergarten und eine Krippe, die speziell an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst waren, in der Nähe der Hochschule zur Verfügung. Dazu wurden Kooperationsverträge mit der Leipziger Kindervereinigung geschlossen. Das pädagogische Konzept der Einrichtung war mathematisch-technisch ausgerichtet.

Kultur

In der HfTL fanden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Ziel war es, so Künstlern eine Plattform zu geben und Verknüpfungen zwischen Kunst und Wissenschaft herzustellen.

Sport und Wellness

Die HfTL war Mitglied im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ADH). Das gibt den Studierenden die Möglichkeit, auf Landesebene an den Deutschen Hochschulmeisterschaften teilzunehmen. Die HfTL bietet als Sportarten Fußball, Volleyball, Klettern und Badminton an. Darüber hinaus konnten die Studierenden diverse Sportangebote der benachbarten Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur mitbenutzen, darunter Aikido und Baseball.

Campusleben

Während der letzten Jahre unterzog sich das Campusleben einigen Veränderungen. So werden Veranstaltungen seltener von der Hochschule aus organisiert als viel mehr von den Studenten selbst. Veranstaltungen und Betreuung der Studenten wurden über den Studentenrat der HfTL sowie über den hochschuleigenen Studentenclub Stecker durchgeführt. Letzterer wurde von aktiven und ehemaligen Studenten der HfTL sowie vereinzelt auch anderer Hochschulen betrieben. Die Räumlichkeiten dieses Clubs waren zugleich der Geburtsort des FHL Verlags. So wurde in Kooperation mit dem Hochschulsportzentrum der benachbarten HTWK der gesamte Hochschulsport vom Studentenrat der HfTL betreut.

Neben den üblichen Tätigkeiten einer Studentenvertretung werden zusätzlich Fachvorträge organisiert und diese vereinzelt online bereitgestellt. In Kooperation mit dem Stecker organisiert der StuRa regelmäßig Veranstaltungen für die Direkt-, Dual- und Berufsbegleitenden Studenten, damit diese nicht nur etwas Abwechslung von Arbeit und Studium haben, sondern gegenseitig von ihren Eindrücken der unterschiedlichsten Einsatzbetriebe berichten können und somit konzernweit Kontakte knüpfen können.

Ehemalige Schwestereinrichtungen

Die Fachhochschule besaß bis in die 1990er Jahre Schwester-Hochschulen (Ingenieur- bzw. später Fachhochschulen der Deutschen Bundespost) in Dieburg (Fachhochschule Dieburg) und Berlin-Tempelhof, die beide bereits vor der Leipziger Einrichtung als Fachhochschulen existierten. Sie wurden nach der Privatisierung der Telekom aufgegeben und in andere (staatliche) Fachhochschulen eingegliedert. So wurde 1996 die Fachhochschule der Deutschen Telekom in Berlin-Tempelhof in die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin samt allen Laboreinrichtungen und Professorenschaft integriert. Um das Jahr 2005 herum gab es erneut die Idee, eine Fachhochschule der Telekom in eine öffentliche Hochschule einzugliedern. Dies wurde jedoch nicht umgesetzt und die HfTL blieb somit unter Trägerschaft der Telekom.

Weblinks

Commons: Hochschule für Telekommunikation Leipzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 18′ 46,3″ N, 12° 22′ 33,8″ O

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