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Hinterer Stoppelkopf

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Vorlage:Infobox Berg

Der Hintere Stoppelkopf, auch Hoher Stoppelkopf, regional meist nur Stoppelkopf genannt, ist ein Vorlage:Höhe hoher<ref name="LANIS" /> Berg im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz).

Geographie

Lage

Datei:20240808 Stoppelkopf Loogfels.jpg
Ein alter Loogfels markiert die Grenze zwischen Deidesheim und Wachenheim

Der Hintere Stoppelkopf erhebt sich im mittleren Pfälzerwald, der zum Naturpark Pfälzerwald und zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord gehört. Der Gipfel liegt 3 km nördlich von Lambrecht und 2,3 km ostnordöstlich von Neidenfels auf der Waldgemarkung der Stadt Deidesheim, deren Wohnbebauung 8,3 km ostnordöstlich des Gipfels liegt. Über die Hochlagen der Nordflanke des Bergs verläuft die Grenze zur Waldgemarkung von Wachenheim an der Weinstraße.

Der lange, nach Osten gerichtete Höhenrücken des Stoppelkopfs weist zwei Nebengipfel auf. Der Mittlere Stoppelkopf ist Vorlage:Höhe, der Vordere Stoppelkopf Vorlage:Höhe hoch.

Naturräumliche Zuordnung

Das Massiv des Stoppelkopfs gehört zum Naturraum Pfälzerwald, der in der Systematik des von Emil Meynen und Josef Schmithüsen herausgegebenen Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und seinen Nachfolgepublikationen<ref name="BfL-160" /> als Großregion 3. Ordnung klassifiziert wird. Betrachtet man die Binnengliederung des Naturraums, so gehört er insbesondere zum mittleren Pfälzerwald.<ref name="HBeeger" />

Zusammenfassend folgt die naturräumliche Zuordnung des Hinteren Stoppelkopf damit folgender Systematik:

  1. Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
  2. Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland
  3. Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
  4. Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald

Gewässer

Zusammen mit Engelsberg (Vorlage:Höhe) und Drachenfels (Vorlage:Höhe) im Nordwesten sowie Steinkopf (Vorlage:Höhe), Eckkopf (Vorlage:Höhe) und Stabenberg (Vorlage:Höhe) nach Osten hin bildet der Hintere Stoppelkopf im Pfälzerwald die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten zweier linker Zuflüsse des Rheins, nämlich des Speyerbachs (südlich) und der Isenach (nördlich).

Rund um den Hinteren Stoppelkopf haben etliche Bäche ihren Ursprung:<ref name="WW" /> In zwei Tälern nördlich des Bergs, auf Wachenheimer Gemarkung, entspringen die beiden Quellbäche des Mußbachs, der zum Flusssystem des Speyerbachs gehört und in der Rheinebene in den linken Mündungsarm des Speyerbachs, den Rehbach, mündet. Im Silbertal nordöstlich des Hauptgipfels hat der Silbertalbach seine Quelle, der nach 1,6 km in den Mußbach fließt. Am Südwesthang des Stoppelkopfs tritt der Luhrbach zutage und am Osthang der Schlangentalbach. Diese Gewässer erreichen nacheinander in Lambrecht bzw. in Lindenberg von links den Speyerbach.

Tourismus

Der gänzlich bewaldete Hintere Stoppelkopf ist nur über Waldwege und Wanderpfade zu erreichen, der Gipfel selbst lediglich zu Fuß. Dort errichtete 2003 der Pfälzerwald-Verein, Ortsgruppe Deidesheim, ein Gipfelkreuz.<ref name="Mittelpfalz" />

Auf dem Berggrat etwa 110 m nordnordöstlich wurde im Jahr 1900 auf Vorlage:Höhe Höhe die Jagdhütte Hermannshütte (auch Emil-Leidner-Hütte)<ref name="Mittelpfalz" /><ref name="Tourenwelt" /> erbaut; sie ist nicht bewirtschaftet. Der Pfälzer Hüttensteig passiert den Hinteren Stoppelkopf.

2 km nordöstlich des Hinteren Stoppelkopfs liegt der Kurpfalz-Park,<ref name="Parkbetreiber" /> ein Hochwild­schutzpark, der von Wachenheim aus über die Kreisstraße 16 (8 km) erreichbar ist.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references>

<ref name="LANIS">

Höhe und Lage des Hinteren Stoppelkopfs auf: Vorlage:GeoQuelle, abgerufen am 1. November 2020.</ref>

<ref name="BfL-160">

Adalbert Pemöller: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 160. Landau i. d. Pfalz. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. → Online-Karte (PDF; 4,2 MB).</ref>

<ref name="HBeeger">

Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz − Benennung und räumliche Abgrenzung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde, Band 63, Heft 2, Trier 1989, S. 327–359.</ref>

<ref name="WW">

Vorlage:GeoQuelle.</ref>

<ref name="Mittelpfalz">

Vorlage:Internetquelle</ref>

<ref name="Tourenwelt">Vorlage:Internetquelle</ref>
<ref name="Parkbetreiber">

Vorlage:Internetquelle</ref> </references>