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Hexenkopf

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Vorlage:Infobox Berg

Der Hexenkopf ist ein Vorlage:Höhe<ref name="amap"> Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Hexenkopf auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).</ref> hoher Berg der Samnaungruppe im österreichischen Bundesland Tirol.

Lage und Umgebung

Der Hexenkopf liegt im nördlichen Kamm der Samnaungruppe zwischen dem Paznauntal im Norden und dem Oberinntal im Süden. Nachbarberg im Westen ist der Vorlage:Höhe hohe Gmaierkopf, im Süden liegt, getrennt durch den Hexensattel, der Vorlage:Höhe hohe Masnerkopf. Südöstlich befindet sich die Masneralpe, die durch das Skigebiet Serfaus–Fiss–Ladis für den Wintersport erschlossen ist. Mit der am Hexensee gelegenen Hexenseehütte (Vorlage:Höhe) ist hier einer der wichtigsten Stützpunkte für die Besteigung des Hexenkopfs zu finden. Im Osten trennt das Vorlage:Höhe hohe Masnerjoch den Hexenkopf vom Vorlage:Höhe hohen Arrezkopf, dieser Kamm verläuft nach Osten hin weiter zum Vorlage:Höhe hohen Furgler. Nach Norden trennt ein Gebirgskamm zum Plattkopf (Vorlage:Höhe) die Hinterflathalpe im Westen von der Berglialpe im Osten.

Geologie

Der Hexenkopf ist großteils aus glimmerreichen Schiefergneisen aufgebaut, der von Adern aus Pegmatit und anderen granitischen Gesteinen durchzogen wird. Des Weiteren sind kleine Lager von stark hornblendehaltigem Amphibolit zu finden.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Anstiege

Im Gegensatz zu dem nahegelegenen und vielbegangenen Furgler wird der Hexenkopf recht selten bestiegen. Das liegt zum einen daran, dass er von der Bergstation der Lazidbahn des Tourismusorts Serfaus weiter entfernt ist, und zum anderen an der höheren Schwierigkeit bei der Besteigung.

Vom Masnerjoch aus führt ein markierter Steig erst westlich, zuletzt über den Nordgrat des Hexenkopfs zum Gipfel. Hierbei sind auf dem ausgesetzten Blockgrat Kletterstellen im Schwierigkeitsgrad I (UIAA) zu überwinden. Das Masnerjoch kann von der Hexenseehütte, vom Kölner Haus (Vorlage:Höhe) bei Serfaus oder von Norden von See im Paznauntal erreicht werden. Auch die Ascher Hütte (Vorlage:Höhe) ist ein möglicher Stützpunkt.

Ein weiterer markierter, aber wegloser Anstieg führt vom Hexensattel über den Südgrat zum Gipfel.

Literatur

Einzelnachweise

<references />